#118 „genug ist nicht genug…..“

Das ist der perfekte Slogan, diese tiefste innere Überzeugung viel zu vieler Irrer und Verirrter, diese tausende Jahre alte, inzwischen immer perfekter inszenierte und permanent optimierte Konditionierung, der schmerzhafte Dorn und der stotternde Motor einer stets zu weiterem Wachstum verdammten Wirtschaft und eines ins Unermessliche wachsenden Bruttonational Produkts und Bruttonational Unglücks, der Fluch der Unbewussten, der permanent von sich und allem anderen Abgelenkten und Unglücklichen in der Geiselhaft ihres Verstandes und ihrer unentbehrlichen Apps und alles leichter und bequemer machenden Tools und immer spannenderen, vielversprechenderen Gimmicks und Games, der optimierteste und besteste Motor und das optimalste, grössten Erfolg versprechende Businessmodell für stetig und immer rasanter wachsenden Gewinn und Profit jeder erdenklichen bis abscheulichen Unart, der alles in unserer Welt von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde – Zeit ist angeblich Geld – besser, optimierter, effizienter, gepimpter, operierter, korrigierter, schneller und gnadenlos konsequenter und voll ausgecheckt am Laufen hält als je in der relativ erbärmlich kurzen aber umso aufregenderen Geschichte der Menschheit zuvor.

Zeit ist angeblich Geld

An einem immer schnelleren und rasanteren Laufen in unseren individuellen und kollektiven Absturz, einen inzwischen glasklar wie Wasser vorhersehbaren Unfall und, wenn wir nicht wirklich aufzuwachen bereit sind, einen unaufhaltsamen Untergang, Hand in Hand mit unserer zurechtgebogenen Geschichte , zurechtgelogenen Vergangenheit und unseren Interpretationen der eigenen Geschichten, Traumata, Befindlichkeiten, Schaum -, Scham- und Opferollen und anscheinend schier unüberwindbaren Defiziten in der einen Hosentasche und der ewigen Jagd nach dem nächst Besseren „was auch immer“ und vor allem in ein virtuelles, wesentlich vielversprechenderes, wesentlich „glücklicheres“ „dann“ als es ein wahrhaftiges HIER und JETZT angeblich je sein könnte, in eine Zukunft, in der noch nie zuvor jemand war, nie jemand je sein wird und aus der mich auf jeden Fall noch nie jemand angerufen hat, in der anderen Hosentasche. Verstöpselt, Verkabelt, permanent On – Line, verbunden mit dem heiligen Nichts, mit Freisprecheinrichtung, Navi, Google goggles und in eine permanente Bewusstlosigkeit ge – Appt, gehypt, gelockt, verunsichert, verträumt, verpennt, verbohrt und verbockt. Guten Morgen !

Nicht genug! Nicht schön genug, nicht gut genug, nicht fit genug, nicht gescheit genug, nicht talentiert genug, nicht genug gefördert, nicht genug gefordert, nicht genug verstanden, nicht genug zugehört, nicht erfolg – reich genug, nicht jung genug, nicht intelligent genug, nicht einfühlsam genug, nicht genug Geld, nicht genug Liebe, nicht genug Freiheit, nicht genug Unabhängigkeit, nicht genug Mut, nicht gesund genug, nicht kompetent genug, nicht reich genug, nicht oft genug gewonnen, nicht oft genug bekommen, nicht oft genug erhalten, nicht oft genug beschenkt worden, nicht stark genug, nicht kompromisslos genug, nicht diplomatisch genug, nicht kompromissbereit genug, nicht sozial genug, nicht kaltschneutzig genug, nicht macho genug, nicht genug Führungskompetenz, nicht genug geschafft, nicht sozial genug, nicht teamfähig genug, nicht genug geholfen, nicht genug gegeben, nicht genug unterstützt, nicht einfühlsam genug, nicht konsequent genug, nicht kreativ genug, nicht innovativ genug, nicht wettbewerbsfähig genug, nicht genug dicke Haut, nicht sensibel genug, nicht genug Unterstützung und Unterstützer, nicht gut genug beraten, nicht gut genug gecoacht, nicht offen genug, nicht fortschrittlich genug, nicht phantasievoll genug, nicht romantisch genug, nicht schlank genug, nicht gross genug, nicht fesch genug, nicht charismatisch genug, nicht authentisch genug, nicht liebenswert genug, nicht liebevoll genug, nicht genug Liebe, nicht genug Verständnis, nicht genug Beachtung, nicht genug! Die meisten fühlen, dass irgendetwas mit ihnen, in ihnen, in ihrer Geschichte, mit sich und ihrem“Selbst“ nicht genug ist und was somit in Zukunft aber er – füllt werden könnte, unbedingt muss, auf jeden Fall soll, ohne Zweifel: darf. Nicht genug genug!

Nicht genug genug! Gnus…..

Für jedes einzelne der unzähligen „Nicht Genug“s, ich nenne sie mal Spasshalber „Gnus“, gibt es eine schier unüberschaubare Zahl an profitträchtigen Konzepten, Start Ups, Entrepreneurs, Produkten, Coachings, Pillen, Medikamente, Pharmaindustrien, Beraterinnen und Berater, Psychologinnen und Psychologen, Therapeuten, Apps, Online Kurse, Kuren, Lehrerinnen und Professoren, Gurus, Schönheitschirurgen, Politikerinnen und Politiker, kosmetische und alchemistische sowie esoterische Produkte, Homöopathie, Schönheitsindustrien, Eliteschulen, OPs, Lebens- und Partnerschaftsberatungen, Absaugungen, Einflüsterungen und Ex – Tensions, Kurse, Optimierungen, Effizienz steigernde Massnahmen, Workshops, Schulen, Universitäten, Meisterklassen, Klamotten, Möbel, Autos, Reisen, Ölindustrien, Wohnungen, Häuser, Immobilienbranchen, Aktiengesellschaften, Börsen und Geldbörsel, Spekulanten, CEOs, Lotterien, Freizeitaktivitäten, Partnervermittlungen, Einrichtungsberaterinnen, Klamotten, Zucker, Schokolade, Fast Food, Friss Dich Schlank Kurse, Agrarindustrien, Schuldnerberatungen, Bankkredite, Fitness-und Yogaclubs, Sport- und Unarten, Hobbies, Kochkurse, Ernährungsberatungen, Schlankheits- und Wohlfühlrezepte, Selfmade Millionär Seminare, Freizeitbeschäftigungen und Tätigkeitsfelder, Heilversprechen, Heiler, den Heller, Mooji, Deepak Chopra und Eckhart Tolle, Erfolgsgarantien, Welten, Himmel, das Universum, sämtliche vorstellbaren und bislang unvorstellbaren Paradiese und die verschiedensten Höllen, was bei genauerer Betrachtung oft das ein und selbe ist.

Heute morgen, auf meinem morgendlichen Radausflug bei leichtem Nieseln zur Donau habe ich, wie fast jeden Tag, bei der kleinen aber feinen K&K Bäckerei oben in Döbling halt gemacht, um mir einen heissen Kaffee und ein frisch gebackenes, ebenso herrlich duftendes, knackiges Salzstangerl zu genehmigen und kaufte mir zugleich einen Striezel mit Rosinen für später, mit der Bemerkung „den mit Rosinen bitte. Warum manche Menschen Rosinen nicht mögen habe ich noch nie verstanden“ Worauf die Bäckersfrau meinte: “ Ja, stellen sie sich vor – wir müssen inzwischen sogar Topfengolatschen ohne Rosinen machen, weil viele Leute, besonders Kinder und Jugendliche die mit Rosinen nicht mögen“ worauf es aus mir herausbrach:“ Ja, irgendetwas passt immer ned“, was einem neben mir stehenden, älteren Herren ein Schmunzeln zu entlocken vermochte, was selbst durch seinen Mund- und Nasenschutz glasklar erkennbar war.

…..bei der kleinen und feinen K&K Bäckerei oben in Döbling

„Irgendetwas passt immer ned“. Dieser Stachel einer permanenten Unzufriedenheit mit jedem und allem, vor allem mit unserem „Selbst“, mit der kaum Vergleichen stand haltenden und konstant verunsicherten Wahrnehmung der aktuellen Version von uns selbst, wird heute weltweit als das geilste Businessmodell aller Zeiten wie der heilige Kral des noch heiligeren Gottes „Profit“ prächtiger genährt, gehegt, gedüngt, verbessert, optimiert, verfeinert, permanent verstärkt und in voller Hingabe und bis zur vollkommenen Selbstaufgabe gepflegt als je zuvor. Und damit zugleich unser inzwischen pandemisches Unvermögen, im HIER & JETZT anzukommen und zu sein, bei „uns“ anzukommen und einfach einmal nur bei uns zu bleiben und einfach „zu Sein“, ohne dem Drang, immer etwas tun zu müssen, in der Angst, irgendetwas zu versäumen und nicht permanent mehr der weniger verloren im permanenten Geschnatter unserer Gedanken vollkommen ausser uns zum nächst besseren Moment zu rasen oder zu schlafwandeln.

Irgendwas passt immer ned…..

Man spricht in Marketingkreisen und im Kreise der zumeist weit überbezahlten Werbefuzzies und ihren Arbeitgebern, den sogenannten, ebenso weit über ein massvolles Ziel hinaus überbezahlten, weil eben rein Profit orientierten sowie selbigen garantierenden, aber oft menschlich vollkommen inkompetenten Top – Managern, oft von „künstlicher Bedarfserzeugung“ was in Wahrheit viel mehr eine „künstliche Bedürfniserzeugung“ ist, eine vollkommene und möglichst restlose Zerstörung unseres Selbstwertgefühls, unserer Achtung vor uns selbst und damit n einem Atemzug der, dem und den anderen gegenüber. Achtsamkeit, würde das Gegenmittel heissen. Mit Slogans wie „Geiz ist geil“ oder einem in den 80igern im Fernsehen rauf und runterlaufenden Werbespot der Allianz: „Mit einem Nachbarn voller Neid ist nicht gut Kirschen essen, vom Zaun bricht dann auch noch ein Streit, so kommt es zu Prozessen…“

Achtsamkeit

Die systematische Vernichtung des Vertrauens in das Leben , „wie ES IST“ und damit zugleich in unser „Selbst“, in die uns innewohnenden Kräfte, Schöpfer- und Heilungskräfte, friedensstiftende und vermittelnde, helfende, unterstützende, kreative Kräfte und ja: in die Liebe. Die Liebe , die wir erst einmal unserem „Selbst“ gegenüber entdecken, fühlen, verinnerlichen , unserem „Selbst“ schenken und, inklusive aller angeblichen Mängel und Fehler, die oft nur extrem gut getarnte Diamanten sind, offenbaren, gestehen und zeigen sollten, bevor wir überhaupt in der Lage sind, sie jemand anderem weiter zu schenken, ja: zu schenken, zu ver – schenken, nicht zu verkaufen.

ja: schenken, nicht verkaufen…..

In einer vor ein paar Tagen „bei Stöckl“ spätabendlichen Gesprächsrunde mit dem Hormonexperten und Theologen Johannes Huber und dem Künstler André Heller zum Thema „was ist ein gute Mensch?“ einigten sich einmal beide Mitsiebziger einstimmig darauf, dass das Leben „ein Kurs“ ist, wo es darum geht, zu lernen, was ich wundervoll fand. Und da geht es auch nicht um Tipps und Tricks, wo man dann gerne mal mit „Ja, ich weiss eh“ antwortet, sondern da geht es darum, das zu Lernende und gelernte täglich zu vertiefen und sich täglich im „guten Mensch Sein“ zu üben und täglich darin besser zu werden. Ich möchte euch diese Diskussion, solange sie noch in der ORF Videothek abrufbar ist, nicht vorenthalten und bitte euch, sie euch bei Gelegenheit unbedingt anzusehen.

Ich denke ja, es geht nicht darum die oder der zu sein, die wir gerne sein „wollen“ oder glauben sein zu müssen, worauf eben unzählige Coaching- und Beratungsmodelle basieren, sondern die oder der wir immer schon waren, zu ent – decken, zu „werden“ und „zu Sein“, ohne eben der Angst, „nicht genug“ zu sein. Sondern stattdessen einmal den status Quo, „wie man eben ist“, voll und ganz zu akzeptieren und liebevoll und behutsam zu umarmen, das Leben, wie es „JETZT“ und „HIER“ eben ist bzw. sich uns darzustellen vermag oder wie wir es wahrzunehmen vermögen, liebevoll, in Dankbarkeit für alles „was ist“ und eben nicht auf der Jagd nach dem, was wir zu vermissen glauben und glauben noch in uns reinstopfen oder draufpacken zu müssen, um „genug sein zu können“, zu akzeptieren und achtsam zu umarmen.

JETZT und HIER

Damit öffnen sich, alleine durch den liebevolleren Umgang mit dem „nicht perfekten, aber gerade deshalb perfekten“ Selbst und dem Leben, wie von Geisterhand und sozusagen „im Nu“ vollkommen neue, friedvolle, glückselige Türen, Scheunentore und Grossflächen Fenster in des Hier und Jetzt. „You don’t have to be perfect to be great“ , John J. Dipietro. Dann sind wir erst einmal bei uns und mitten im Leben „angekommen“, damit dann sein darf, was immer schon war und schon immer sein wollte, damit wir im Hier und Jetzt mit etwas täglicher Übung auch wahrzunehmen imstande sind, was eigentlich alles direkt vor unseren Augen und Sinnen und Wahrnehmungen immer schon vor uns liegt und lag und in uns vor sich dahin schlummert, was wir aber in der Raserei zum Nächstbesten permanent über – hört, über – rochen, über- sehen, ignoriert und missachtet haben. Das Beste.

Grossflächen Fenster

Es scheint mir sehr ähnlich wie bei diversen Krankheiten oder anderen scheinbaren Katastrophen und Herausforderungen, die uns plagen, zu sein: aus eigener, jahrelang extrem schmerzvoller Erfahrung als Morbus Crohn Patient mit zwei lebensrettenden Darm Operationen, beide male schon um einiges nach der buchstäblich letzten Minute, kann ich euch folgendes berichten: damals, in den 80igern und Anfang der 90iger, gab es jede Menge Morbus Crohn Selbsthilfegruppen, wo sich alle Opfer dieser grauslichen, psychosomatisch getriggerten Erb Krankheit in ihrem Opferbewusstsein versammelten um sich gegenseitig von einem mal auf das andere auf die Opferschultern zu klopfen. Das kann man schon so machen und das darf auch sicher so sein, nur ist man dann sehr leicht tagtäglich im Bewusstsein des armen , kranken Opfers gefangen. Ich habe mich nie als Opfer gefühlt, sondern immer als Gestalter empfunden, als Gestalter eines Lebens, welches ich bis zum heutigen Tage bedingungslos liebe, immer mit extremer Neugierde und Lernbereitschaft erfüllt, ja, als Kurs, dem ich auf direktem Kurs zu mir und in die Welt begegne und aufgrund dessen bis zum heutigen Tage extrem aufregend, bereichernd, erfüllend und spannend finde.

aufregend, bereichernd, erfüllend und spannend

In diesem Bewusstsein, habe ich diese Krankheit nicht „zu besiegen“ oder „zu bekämpfen“ versucht, sondern ich habe sie einmal vollen Herzens als Teil von mir und meiner Gene akzeptiert und buchstäblich geistig und innerlich umarmt. Und dann sind wir beide nicht miteinander schnurstraks in die Krankheit oder zu den Selbsthilfegruppen marschiert, sondern ich habe sie an der Hand genommen und sie bis heute an der Hand in und durch unser „Leben“ begleitet und geführt. Und seit diesem , mir damals so gar nicht voll bewussten Aufbruch in das von mir heiss geliebte Leben, begleitet sie mich täglich still und leise und hat sich seither nicht mehr bemüssigt gefühlt, sich lautstark oder auch nur leise zu Wort melden zu müssen. Damit „Sein“ sein kann , was ohnedies schon immer war, und damit wir werden können, wer wir immer schon sind. Das Leben, der Kurs, der Mensch zu werden, der mit sich in Frieden ist indem er sich täglich bemüht die best mögliche Version von der oder dem zu werden, die sie oder er einfach ist und sich mutig zu sein und werden traut, und wie wir, so bewusst wie möglich, sein sollen dürfen.

Damit Sein kann, was ohnedies immer schon war

Ich werde dann manchmal und eigentlich immer wieder öfter von durch ihren Verstand geplagten, der all das kaum bis gar nicht zu verstehen vermag und dem das auch nicht gefällt, gefragt, ob ich denn dann überhaupt noch etwas „will“ oder ob ich dann überhaupt noch weiss, wozu ich lebe und da bin. Ob ich denn keine Wünsche, keine Ziele mehr hätte und was denn das für ein merkwürdiges Leben ohne Ziele, noch etwas schaffen, im Sinne von „ich habe es geschafft“ und anscheinend ohne innere Wettbewerbsbereitschaft und den „nötigen“ Drive sein soll?

Nun: das Tor und der Schlüssel der Dankbarkeit, dem Bewusst werden und dem mir täglich Bewusst machen, was ist, wofür ich dankbar sein kann, darf und will, ermöglichen mir in aller Stille, in der Musik und in der Natur und in der Gemeinschaft mit meinen Liebsten einmal ein Grundgefühl des Friedens, der Freude und der inneren Ruhe, aus der ich erst die Dinge im Hier und Jetzt wahrzunehmen imstande bin, die meine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit gerade brauchen. Ich werde sicher noch viele Konzerte spielen und Musik durch mich strömen lassen dürfen und damit etwas beitragen, das uns alle verbindende Erlebnis Musik und die ihr innewohnende Magie spürbar, greifbar und erlebbar zu machen und Menschen in Ihrer und meiner, unserer gemeinsamen Essenz dadurch zu berühren, wo wir gemeinsam in eine Energie eintauchen um unsere Verbundenheit zu feiern und uns ihrer gewahr werden zu können, sie damit werder zu vergessen noch zu ignorieren.

Menschen in unserer Essenz berühren…..

Aber wozu ich hauptsächlich nach wie vor am Start bin ist gewiss meine Bestimmung, als Katalysator anderen Menschen zu helfen, in Ihre eigene Kraft zu kommen und sie zu ermutigen, ihre Träume und Talente nicht nur geheim zu lieben sondern sie voller Freude, Dankbarkeit, Liebe und Lebenslust sanft und behutsam zu umarmen, zu akzeptieren und, allem voran: zu Leben.

in ihre und unsere eigene Kraft bringen – Foto © Sandra B. Mauerhofer

Danke an mein Herz , das mich durch dieses wundervolle Leben schlägt, Danke an meine Lungen, die Dich ein- und mich ausatmen, Danke an meine Füsse die mich mitten im Leben stehen lassen und an meine Beine, die mich zu all den spannenden Orten, Plätzen, Tieren, Meeren, Bergen, Quellen und Menschen tragen, danke für mein Gehirn, das mich denken, lernen, träumen und fühlen lässt und unter vielem anderen meine Organe steuert, Danke an mein Bewusst „Sein“ dürfen, Danke an meine Haut, die mich beschützt und mich Dich spüren lässt, Danke an meine Arme, die mich fliegen, Halt finden und dich umarmen lassen und an meine Hände, die mich gestalten, Dich halten, berühren und miteinander musizieren lassen, Danke an meine Wirbelsäule, die mich aufrecht durch das Leben trägt, Danke an meine Schultern, die Lasten zu tragen wissen und meinen Hals, der meinen Kopf zu tragen weiss, Danke für meine vollkommene Heilung, Selbstheilung und Gesundheit, Danke für die Liebe und Gesundheit meiner Kinder und deren Mütter und Enkelkinder und deren Papa, meiner Mutter und ihrem Liebsten, meiner Liebsten und ihren Kindern und Familie, meiner Familie und meiner guiding, guardian, helping, protecting and supporting angels, if i know them or not, if i am aware of them or not, meinen soul brothers and sisters, Danke an meine Ohren, die mich Hören und Verstehen lassen, an meine Augen, die mich Sehen und Erkennen lassen, an meine Nase , die mich Atmen und gut Riechen lässt und für meinen Mund, der mich essen, trinken, schmecken, sprechen, singen und uns küssen lässt….

selfie © AleX

Auf dem Grabstein des Kapitalismus wird einmal stehen: »Zu viel war nicht genug!«
—Volker Pispers. Danke Moreau, lieber Freund, für diesen genialen Spruch .

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pimpmyband11

Alexander A. Deutsch UMAN United Music Angels Network moerdermusic productions & international artist development music . consulting . production . lectures . kick ass drums https://pimpmyband.live www.cafedrechslerband.com www.bartolomeybittmann.at www.facebook.com/alexander.a.deutsch

2 Gedanken zu „#118 „genug ist nicht genug…..““

  1. Sendung mit Theologen Johannes Huber und Künstler Andree Heller bei Barbara Stöckl ist in dieser unglaublich spannenden Darstellung von Alexander Deutsch miteinbezogen – habe es mir angehört – dachte mir, ja aber wahr, alles Gesagte die ACHTSAMKEIT ist das UM und AUF – nun aber zu: Alexander ist ein gelungener Mensch hat an sich gearbeitet nach A. Heller – seine Lebenswahrheit rinnt aus ihm heraus wie eine stürmische Lawine danke, für diesen aufwühlenden Lebenskreis in dem man mitgerissen wird. Es fehlen mir weitere Worte, es ist alles gesagt – alles Liebste Ma – – – –

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