#49 Status Quo – So schaut’s aus

Geschäfte, Handel und Grosskaufhäuser auf, aber Schulen grossteils weiterhin zu. Skipisten und Tourismus Industrie auf aber Konzertsäle, Galerien, Musikclubs, Opernhäuser, Theater und Kinos, die alle generell und in vielsagender Weise unter dem besonderen Begriff „Freizeit Einrichtungen“ in einem Gulaschtopf mit dem Wiener Prater, Eislaufplätzen und Schwimmbädern laufen, alle bis auf Weiteres zu. Reisebüros und Flughäfen auf aber Café’s, Restaurants & Hotels bleiben, gut möglich bis zum nächsten Jahr zu. Einreisebeschränkungen, Ausnahmeregeln für Pendler. Lockerungen der Verordnungen für Weihnachten und Silvester – und, laut Kanzler, werden wir bis zum Sommer wieder zur alten Normalität zurückkehren können. Hoffentlich nicht. Es scheint soweit ja alles äusserst plausibel und sehr produktiv zu sein. Sarkasmus Ende. Lassen wir das doch jetzt bitte einmal alle ganz langsam und , wenn möglich, genüsslich auf unser aller Kleinhirnrinden dahinschmelzen.

Staatsoper : zu

Viele sehnen sich gegen Ende von 2020 nach einer Erleichterung, nach mehr Klarheit, nach mehr Sicherheit, nach etwas Lichtem, nach etwas Aufmunterndem, nach etwas Planbarem. Doch im Moment ist – scheinbar – wenig von all dem in Sicht. Ist die Menschheit in Wahrheit auf einem genialen, sehr guten Weg, und weiss es nur noch nicht? Oder läuft sie in ihren Abgrund – und weiß auch das noch nicht? Wo stehen wir zurzeit in diesem bislang so aufregenden Jahr? Was wir konstatieren können, ist, dass das Alte nach wie vor das Neue überlagert und das Alte mit Zähnen und Klauen ums eigene Überleben rauft. Dieser Kampf wird immer intensiver und heftiger. Es ist wahrlich ein Überlebenskampf. Weder das Eine noch das Andere bietet Orientierungsmöglichkeiten. Vielmehr gehen wir durch eine turbulente, oft von Nebel und großer Unruhe gekennzeichnete Zeit.

Veranstaltungen, Konzerte: Nein danke

Ein paar Auszüge einer von unzähligen gestagten und Nichts dem Zufall überlassenen Pressekonferenzen in Slim Fit Designer Klamotten und salbungsvollen, Marketing geprüften und evaluierten, viel versprechenden Gesten und Worten:

„Ein würdiges und trotzdem halbwegs sicheres Weihnachstfest, für den „Heiligen“ Abend ( und die noch heiligere Wirtschaft) und den Jahreswechsel. Schifoan für die österreichische Bevölkerung ( oder doch eher für die Seilbahnwirtschaften? ). Kostenersätze. Schuld an den hohen Infektionszahlen sind – hört, hört – die Reiserückkehrer im Sommer ( womit man hauptsächlich die jungen Party Crasher und junge Menschen stigmatisiert ) und die Menschen, die ihren Sommerurlaub in ihren Herkunftsländern verbracht haben ( also die quasi eingebürgerten Ausländer, die, die nicht erwähnt werden, wenn er meint „Liebe Österreicherinnen, liebe Österreicher“). Sie ( und zwar „nur“ sie ) haben das Virus wieder hereingeschleppt. Beteiligen sie sich an den Massentests, um das Infektionsgeschehen ohne volkswirtschaftliche Schäden hintan zu halten“ Zitate Bundeskanzler. keine weiteren Fragen

am Naschmarkt

„Kulturschaffende und Kulturinteressierte (Zwei Kotzbrocken Worte) . Bibliotheken und Buchhandlungen gehen (angeblich) wieder auf. Museen wieder auf als Orte der Bildung, Reflexion. Veranstaltungen schwierig. Keine raschen Öffnungen möglich. (Angeblich kommt) Verständnis aus dem Kulturbereich, (angeblich) überwiegt die Einsicht. “ Zitate Vizekanzler, Kultur- und Sport Minister , vormals grün und ehemaliger genialer Oppositionsführer

„Einkaufsbedürfnisse“ – ein weiteres Kotzbrocken Wort. der Innenminister

Maskenball

Die Masse der Ansteckungen findet, laut dem Kanzler und seiner 60 köpfigen Marketingtruppe, nach wie vor im privaten Bereich statt. nur bloss ja nicht im Handel , um Gottes willen. Also wären damit wieder alle sogenannten Entscheidungsträger = Politiker aus dem Schneider und „schuld“ an was auch immer, an den Fallzahlen, Ansteckungen und Erkrankungen sind damit wie ebenfalls immer die Österreicherinnen und Österreicher, die sogenannten Konsumenten selbst.

Durchgang ist nicht Freigang

Typisch österreichisch, leider, leider. Wischi Waschi. Ned Fisch, ned Fleisch, ein klassischer fauler Kompromiss, der niemandem auch nur irgendetwas bringt oder bringen wird. Keine langfristigen, nachhaltigen Konzepte. Keine Perspektiven oder intelligente Lösungen. Weder in Sachen Bildung, Universitäten, Kindergärten und Schulen. Noch in einer dringenden Reform und einem radikalen Neudenken, was die Themen Arbeit, Wirtschaft, Wirtschaften, Profit, Kunst und Kultur, Gemeinschaft, Gesellschaft, Grundeinkommen, Sozialer Zusammenhalt, Pensions- und Verwaltungsreform und, und, und angeht.

Noch in Sachen Gesundheit und der konkreten Herausforderung einer Pandemie Bewältigung, die sicher nicht die letzte gewesen sein wird. Alle reden von Impfungen, Fallzahlen, Hände Waschen, Abstand Halten aber niemand von gesunder körperlicher, geistiger und spiritueller Ernährung und Nahrung, Lebensmittel, Bewegung an der frischen Luft, Sein in der Natur, massvollem Sport, kreativen Hobbies, Liebe, Vertrauen, Gemeinschaft, soziale Kontakte und Gefüge…. nachdem man ja nach wie vor nur bereit scheint, sich vornehmlich nur bis ausschliesslich mit der Pandemie als Symptom zu beschäftigen, als die dahinterliegende eigentlich Krise und grösste tatsächliche Bedrohung der Menschheit, gegen die es keine Impfung geben wird, die Klimakrise und Ihre fatalen Ursachen und Folgen ohne faule Kompromisse in Angriff zu nehmen. Scheuklappen rauf. Kopf in den Sand. Läden auf und Augen zu und durch scheinen die Parolen zu sein.

Läden auf, Augen zu

Was für ein Land sind wir geworden, oder besser gesagt: wurden wir gezwungen geworden sein zu müssen oder am besten „in was wurden wir da wieder hinein theatert „? Kultur Ade, braucht anscheinend kaum ein Mensch. Fehlt da irgendjemandem was? Oper, Theater, Museumsbesuche, Galerie Vernissagen, Konzerte??? aber Kaufen , Shoppen, Party, Black Friday Konsumenten wollen angeblich sehnlichst so gut wie alle lieber früher als später wieder sein dürfen. Bildung – nur, wenn es denn unbedingt und irgendwie sein muss und das reibungslose Ausleben des Kaufrausches nicht gefährdet . Gesundheit? nein Danke, Krankheit? ja bitte. Damit lässt sich derzeit auch Mega Geld verdienen. Kaffeehaus Ade und damit auch der Kaffee. Das einstige Kulturland , inzwischen ein Epizentrum der Unkultur.

…..

Alleine an den Zahlen, was jetzt anscheinend allen im Handel, in der Industrie, im Massen Fremdenverkehr Irrsinn, den Seilbahnwirtschaften, der Hotelerie, der Gastronomie, der Reisebranche und der Flugindustrie, und vielen anderen alles an Umsätzen entfällt stellt sich jetzt ganz einfach und ganz gut dar. Wo man bis dato gewohnt war, zum Teil unfassbare, astronomische Umsätze und Gewinne zu machen und man jetzt, sicher auch nachvollziehbar, stinksauer und wütend ist, dass einem da und dort anscheinend plötzlich das profitgeile, goldene Schlaraffenland abhanden gekommen scheint und , aus meiner Sicht, bis auf weiteres auch hoffentlich „ist“.. Und ich rede jetzt nicht von den zahllosen EPUs, Klein- und Kleinstunternehmen, Handwerkern und innovativen, kreativen Gruppen und Einzelkämpfern, den Künstlerinnen und Künstlern, die sich grossteils ja schon lange ganz woanders und mit einem vollkommen anderen, gesünderen Bewusstsein weiter zu bewegen bemüht sind.

Was würden da wohl Bruno Kreisky, Helmut Qualtinger und der Herr Karl, Thomas Bernhard, Alma Mahler, Joe Zawinul, Wolfgang Amadeus, Georg Danzer, Falco, Ingeborg Bachmann, Friedrich Thorberg und seine Tante Jolesch, Bertha von Suttner, der Kaiser Franz Josef und Maria Theresia dazu sagen??? was meinst Du???

Kopf Hoch. Vielleicht ist das jetzt ja der Zeitpunkt, dem Leben und seinen Wundern zur Abwechslung einmal voll und ganz zu vertrauen, einmal nichts „tun“ zu müssen und mal sehen, was da kommen kann und sein wird. Was da womöglich alles vollkommen Unerwartetes kommen kann, womit kein noch so wichtiger Virologe, Keine noch so wichtige Politikerin, kein noch so gewiefter Stratege, kein noch so geniales Marketing Team oder superschlauer Think Tank, kein Parlament, keine Wissenschaftlerin, keine superschlauer Wahrscheinlichkeits Rechner je gerechnet hätte. Vertrauen ist eine grosse Kraft these dayz, wie auch die Hoffnung. Alles Liebste, AleX

#48 morning prayer – Morgen Meditation

now do not hold one single thought or shape in the mind, even if they come. don’t hold, don’t connect. everything coming up – going away
you are not here to watch thoughts. do not hold any thought that is presented through the mind. stay totally empty
you will naturally come to that recognition of the formless and that vastness in which thoughts eclip momentarily, if they are not picked up. they have no choice but to subside into oblivion


so there is nothing to do here now, nothing to proove. make no effort. the effortless is already here.
nothing you see is of benefit to you. nothing is needed that the mind presents. none of that is needed. rest in awareness as awareness itself, not a sense. there is no time in awareness. awareness can not be received. do not touch any idea of waiting for something. again:do not touch any idea that you are awaiting or expecting something
you are here as here – ness itself, nothing more, no shape, no waiting
there is nothing, no form you need to be concentrating upon, don’t give emptiness a form. the form of emptiness is emptiness itself


if what we call „mind“ is shaking – not your business. there is already a distance there in your perceiving. there is nothing to go forward to or backward to. there is nothing to do now. you are not being offered any instruction to do or to achieve anything at all. let it all pass
whatever comes, goes. no need to wait, to see if they go or not. be aware, the awareness itself
if there is a sense of any restlessness, it’s nothing at all. the mind seeking a little attention. you are not here for that – now. abandon everything and swiftly
there are no stories, no histories. do not hold any sense of a shape for yourself. that would only be a construct. therefore you must leave everything


pay attention to only that which is here. un – kept. therefore there is no effort
to recognize what you are. you need not make one step in any direction. distance can not take you there. journeys can not take you. you need not be taken


simply don’t go with the mind and spontaneously you will notice or you simply know. and this knowing and being are one
any idea, such as: any technique to reach silence and peace – these are false
there are no techniques. there are no tools. there is no distance.
touch anything and you begin to move in the realm of mind. don’t touch it, leave it. pay attention only to yourself
you, without you . meaning: you without any shape or idea about yourself impersonal


what i am pointing to does not need these words. only the mind force may create a sense of some fogginess, cloudiness. but you need not be distracted by that.
because, even if such a thing were to come, this cloudiness can not appear without consciousness. remain only as consciousness. everything else is a cloud passing.
but the infinite sky is not passing. the sky of pure awareness – how simple

if you hear my words: they are simply appearing in what you are already. they have nowhere to take you. and don’t give this to the mind

notice: you are not sleeping. if sleep feels it’s coming, it’s only a trick of mind. you just woke up! if a sense of tiredness or drowsiness is coming, notice it,s coming from mind itself. also you are not that.
awareness can never be tired. it can never be  bored, nor excited or hopeful nor busy nor in need. awareness can not be disturbed. it can not be divided
pure spirit intelligence being. this is your true place

mind appears here like a butterfly flying in front of your face to get your attention, to pull some shape. but: for the one who sees, it is too late. even distraction now is merely a thought
are you newborn? no, no. timeless, without beginning or end. imagination? imagination is also imagined. your self can not be imagined, but the imaginary is imagined. nothing touches awareness

and here i,m pointing to only to „what is“ – not what is to become….. there is no becoming for the truth. your attention will recognize and confirm
land again in your own self and this manifest world will not trouble you. be that dancing consciousness, which at the same time is ever still
get used to your own emptiness, to your effortless being
finding that, recognizing that, which i am pointing to, hm? thought activity becomes weak for you. they will not trouble you
let everything play in this dance of existence, but you remain in your stillness. even while your body is dancing
i am consciousness dancing inside my infinite stillness to know this is: freedom – to doubt it: bondage


now i am the consciousness, roaming, define the one in whom i can take a rest. will i pass your house?
god says: make your house into a temple of emptiness and i will come and live there


and here is the secret: knowing what you are, every thought can come now, but nothing can stick
knowing what i am, i need no walls, i need no room. everything come, everything go. i remain the same always
when you see with the true eyes, with a true heart – you may say: all things come and go. situations, circumstances, they come and go. time passes, but i never change
age after age, i am here, the unchanging one, before „first“ i am
you will know this when you leave eveyrthing, including the idea of yourself. you will find this, this truth, beyond even conviction prevails in you. but when?


the one who is open, receives. the one who is hungry, eats. the one who doubts, delays. the one who sees, is free
time after time i share this with you, but you send me away, choosing the ephemeral, the momentary. you fall under the delusion, that you are time. therefore you are passing also
everything about this day will pass, except one. find this one who will not pass, who will not become yesterday


i,m eternally present in the heart for the one who will recognize me – seth Lord,
and i will never forsake you
the one who came here truly for this, will not leave „with this“ – but you will leave „as this“ . you will remain as this choicelessly, you see for my pointings and my words have come alive in you
even the stars you see – clouds passing

i do not prevent myself from experiencing anything.let evyrthing come. it is my dance, but nothing carries me away
for in the field of the phenomenal i alone prevail as the unchanging one. find this thruth in yourself
now is not the time to concentrate up on anything at all. as i said: hold no image in your mind, remain as the imageless one, is this a task …………………………………you see
find the secret of perceiving all things, whatever comes and goes, but never being carried away 


enjoy without attachment. let the senses do their work with their own laws. play inside your infinite stillness, but tell no one…….
then you’ll know. my words will pass, may pass, but where they come from, will never pass. they’ll never grow old, they’ll never need to be refreshed
this is the ocean of the Lord Supreme


this short time together is about to come to an end, but what i’ve been sharing with you, will never end. blissful is the one, in who’s heart this is seen. all things will leave except „this“ know „this“, confirm „this“, be one with „this“ – that is all you need to know in a nutshell
bless each and everyone of you and that the mirror of these words will reveal to you your true place, their unchanging nature. find and confirm this and be happy and free
Mooji

Halte jetzt keinen einzigen Gedanken fest oder erschaffe keine einzige Form mit Hilfe deiner Gedanken, selbst wenn sie kommen sollten. halte sie nicht fest, verbinde Dich nicht mit ihnen. alles kommt – und wie es kommt, ver – geht auch alles wieder. Du bist nicht hier, um Gedanken zu beobachten. Du musst keinen Gedanken erschaffen. Das wird Dir nur durch deinen Verstand so dargestellt. versuche stattdessen total leer zu bleiben. Du wirst ganz natürlich zu dieser formlosen Erkenntnis kommen, in dieser formlosen Weite werden Gedanken nur für einen Moment auftauchen, aber wenn sie nicht abgeholt werden haben sie keine andere Wahl, als in Vergessenheit zu geraten

Hier gibt es jetzt also nichts zu tun, nichts zu beweisen. Du brauchst Dich dich nicht zu be – mühen, das Mühelose ist schon da. Nichts, was Du siehst, kommt Dir in irgendeiner Weise zugute. Es wird nichts benötigt, was uns der Verstand zu präsentieren bemüht ist – nichts davon wird benötigt. Ruhe in Deinem Bewusstsein als Bewusstsein selbst, nicht als irgendein Sinn. Es gibt keine Zeit im Bewusstsein. Bewusstsein muss nicht empfangen werden. Komme bloss nicht auf die Idee, auf irgend etwas zu warten. nochmal:Komme nicht auf die Idee, dass Du wartest oder etwas er – wartest. du bist hier, als das „da Sein“ selbst, nicht mehr. keine Form, keine Wartezeit. Es gibt nichts. Keine Form, auf die Du Dich konzentrieren müsstest. Gib bitte auch der Leere keine Form. Die Gestalt der Leere ist die Leere selbst.

Selbst wenn das, was wir „Geist“ nennen, zittert – es geht dich nichts an. da spürst Du schon eine gewisse Distanz in deiner Wahrnehmung. Es gibt nichts, wohin man vorwärts oder rückwärts gehen müsste. es gibt jetzt einfach einmal wirklich nichts zu tun. niemand fordert Dich auf, etwas zu tun oder erreichen zu müssen. lass einfach alles geschehen. was auch immer kommt, ver – geht auch wieder. Du musst nicht warten, um zu sehen, ob die Gedanken wieder gehen oder nicht.

Sei bewusst, sei das Bewusstsein selbst. sollte es ein Gefühl von Unruhe geben – es ist in Wahrheit überhaupt nichts. Der Verstand bettelt nur ein wenig um Aufmerksamkeit. dafür bist du aber nicht hier – nicht jetzt. lass alles los. und zwar schnell. Es gibt keine Geschichten, keine Erzählungen. erfinde keine Idee einer Form oder gestalt für Dich, das wäre nur ein Konstrukt, deshalb versuche wirklich alles los zu lassen

Achte nur auf das, was wirklich ist, einfach so. es braucht keine Anstrengung, um zu erkennen, was du bist. Du musst nicht einen Schritt in eine Richtung unternehmen, Entfernung kann Dich nicht dorthin bringen, Reisen können Dich nicht dorthin bringen, du musst nicht „wohin gebracht“ werden

geh einfach nicht mit deinem Verstand mit und Dir wird spontan alles klar werden. Oder du weißt es einfach – und dieses Wissen und Sein sind eins. Jedes Konzept, wie auch jede Technik, um Stille und Frieden zu erreichen, sind ein Irrtum. Es gibt und braucht dazu keine Techniken. Es gibt und braucht dazu keine Werkzeuge. Es gibt und braucht dazu keinen Abstand. Aber sobald Du etwas tatsächlich „anfasst“, beginnst dich augenblicklich im Bereich der Gedanken zu bewegen. Fass nichts an, lass es einfach. Achte nur auf dich. Du, ohne dich: das heißt: Du ohne Konzept oder Vorstellung von Dir selbst, ohne Deine „Persönlichkeit“, sozusagen: nicht – persönlich.

worauf ich hinzuweisen oder hinzudeuten versuche, braucht diese, meine Worte nicht. die Geisteskraft kann möglicherweise ein Gefühl von Nebel oder Trübung erzeugen, aber Du brauchst Dich nicht davon ablenken lassen. Denn selbst, wenn so etwas auftauchen würde: diese Trübung kann nicht ohne Bewusstsein auftreten, also bleib nur als Dein Bewusstsein. Alles andere ist eine Wolke, die vorbeizieht, aber der unendliche Himmel geht nicht vorbei. Der Himmel des reinen Bewusstseins – wie einfach das alles doch eigentlich in Wahrheit ist?

wenn du meine Worte hörst: Sie erscheinen einfach dort in Dir, wo Sie schon immer waren. Sie müssen dich nirgendwo hinbringen, das brauchst Du deinem Verstand nicht glauben

Se dir bewusst, dass Du nicht schläfst. Wenn der Schlaf ein Gefühl erzeugt, dass er kommen muss, dann ist das nur ein Trick des Verstandes, der Gedanken. Du bist ja gerade aufgewacht! wenn so ein Gefühl von Müdigkeit oder Schläfrigkeit kommt, dann merke Dir, auch das kommt aus deinem Kopf, du bist das nicht. Bewusstsein kann niemals müde sein, es kann niemals gelangweilt oder aufgeregt sein, oder hoffnungsvoll noch beschäftigt noch in Not. Das Bewusstsein, die Aufmerksamkeit kann nicht gestört werden, sie kann auch nicht geteilt werden. DU reines , geistiges Intelligenzwesen. Dies ist dein wahrer Platz, Deine wahres zu Hause

Der Verstand, deine Gedanken erscheinen Dir hier wie ein Schmetterling, und fliegen Dir vor dein Gesicht um Deine Aufmerksamkeit zu erlangen, um daraus eine Gestalt entstehen zu lassen. Aber für den, der das erkennt, ist es zu spät. Selbst die Ablenkung ist jetzt nur noch ein Gedanke. Bist du jetzt neu geboren?  nein, nein – zeitlos bist Du, ohne Anfang oder Ende. Phantasie? Auch die Phantasie stellt man sich vor. dein Selbst kann sich nicht vorstellen, aber das Imaginäre kann man sich vorstellen, es stellt sich selbst vor. Nichts kommt an das Bewusstsein heran.

und hier deute ich nur darauf hin „was ist“, nicht was irgendwann werden soll. Es gibt kein „Werden“ für die Wahrheit. Deine Achtsamkeit wird das erkennen und bestätigen. Lande wieder in dir selbst und diese manifestierte Welt wird dich nicht mehr beunruhigen können. Sei einfach dieses in dir tanzende Bewusstsein, welches auch immer zugleich Stille und Ruhe ist. Gewöhne dich an deine eigene Leere, an dein müheloses, unbemühtes, unangestrengtes Wesen. Das zu finden, das zu erkennen, worauf ich hindeute, hm? Die Aktivität Deiner Gedanken wird schwächer werden, Sie werden dich nicht mehr stören – lass alles in diesem Tanz deiner Existenz spielen, aber dein Selbst bleibt in seiner Stille, sogar während dein Körper tanzt. Ich bin Bewusst – Sein und tanze zugleich in meiner unendlichen Stille . Das zu wissen bedeutet Freiheit, es zu bezweifeln bedeutet gefangen zu sein

Jetzt bin ich nur das reine Bewusstsein, wandernd den bestimmend, in dem ich zur Ruhe kommen darf und kann. Werde ich an deinem Haus vorbeikommen? Gott sagt: Mach dein Haus zu einem Tempel der Leere und ich werde kommen und dort wohnen

und hier ist das Geheimnis: Wenn du weißt, was und wer du eigentlich bist, kann jetzt jeder Gedanke, jedes Gefühl kommen, aber nichts davon kann mehr an Dir kleben bleiben. zu wissen, was ich bin, dafür brauche ich keine Wände, keinen Raum. alles kommt, alles geht. Ich aber bleibe immer gleich. Wenn du mit wahren Augen siehst, mit einem aufrichtigen Herzen, kannst du einfach sagen: Alle Dinge kommen und gehen. Situationen, Umstände, sie kommen und gehen. Die Zeit vergeht, aber ich ändere mich nie, Zeitalter für Zeitalter bin ich hier, der Unveränderliche. Ich bin schon bevor es ein „zuerst“ gegeben hat. Du wirst das alles wissen wenn du alles loslässt, einschließlich deiner Idee von wer du glaubst zu sein, du wirst all das finden, diese Wahrheit lebt bereits jenseits aller Vorstellungen in Dir, aber wann?

Wer offen ist, empfängt. Wer hungrig ist, isst. Wer zweifelt, verzögert. Wer erkennt, ist frei. Immer wieder werde ich das mit dir teilen und erörtern, aber du schickst mich weg und entscheidest Dich lieber für das Vergängliche, das Momentane. Du fällst der Täuschung anheim, dass Du Zeit wärest und so gehst auch Du vorbei. Alles heutige wird vergehen, bis auf „etwas“. finde dieses etwas in dir, das niemals vergehen kann, was niemals zu einem gestern wird

Ich werde ewig im Herzen des einen präsent sein, der mich immer erkennen wird, Oh Herr, und ich werde dich niemals verlassen. Derjenige, der wirklich deshalb hierher gekommen ist, um zu erkennen, wird nicht „mit diesem“ wieder gehen,aber du wirst „als das“ weiter gehen. Und du wirst keine andere Wahl haben einfach „das“ zu bleiben, denn meine Hinweise und meine Worte sind in dir lebendig geworden. Sogar die Sterne, die Du siehst – sind wie Wolken, die vorbei ziehen 

Ich hindere mich sicher nicht daran, etwas zu erleben. Ich lasse alles auf mich zukommen und lasse mich auf alles ein. Das ist mein Tanz, aber nichts davon vereinnahmt mich oder kann mich von mir wegbringen, im Bereich des Phänomens und der Phantasie bleibe ich, mein tiefstes Selbst, meine Essenz allein als das Unveränderbare. Finde diese Wahrheit in dir. Jetzt ist nicht die Zeit, sich auf irgendetwas zu konzentrieren. wie gesagt: halte und schaffe kein Bild mit deinem Verstand, mit deinen Gedanken – bleib wie der Bildlose – Ist das nicht eine unglaubliche Aufgabe? das Geheimnis zu finden, alle Dinge wahrzunehmen, was auch immer kommt und geht, aber sich niemals von sich zu entfernen oder davon vereinnahmt zu werden

Genießen ohne Klammern, lasse deine Sinne ihre Arbeit mit Hilfe ihrer eigenen Gesetze tun, spiele in deiner unendlichen Stille, aber sag es niemandem………….. dann wirst du es zu erkennen wissen. Meine Worte werden vergehen, mögen vergehen, aber woher sie kommen, wird niemals vergehen, sie werden niemals alt werden. Sie müssen nie auf den neuesten Stand gebracht werden. Dies ist der Ozean Gottes.

Diese kurze gemeinsame Zeit geht zu Ende. Aber was ich mit dir geteilt habe, wird niemals enden Glückselig ist derjenige, in dessen Herzen dies erkannt werden kann. Alle Dinge, außer „diesem“, werden ver – gehen. Wisse das, bestätige das, werde eins damit. Das ist das ganze Wissen das du je brauchen wirst und hat nebenbei in einer einzigen Nussschale Platz.

segne jeden von euch, auf dass der Spiegel dieser Worte Dir Dein wahres zu Hause und Dein wahrhaftiges Sein zeigen möge, ihre unveränderliche Natur. Erkenne und bestätige dies und sei glücklich und frei

Mooji

#47 Advent – Licht ins Dunkel, ohne Finsternis kein Licht

Heute ist ja bei uns in Österreich der 1. Advent. Der erste von 4 aufeinanderfolgenden Advent Sonntagen, in der an und für sich stillen, dunkelsten Zeit auf einem finsteren Pfad hin zum hell leuchtenden Weihnachtsfest. Angeblich dem Fest des Lichtes und der Liebe. Der Advent ist eine Zeit, mit der viele Menschen ganz bestimmte Vorstellungen verbinden. Es sind Wochen, in denen Bräuche, von Nikolaus, Krampus, Perchtenläufen , diversen guten und bösen Geistern, Kekse backen über das Räuchern in den sogenannten Rauhnächten bis hin zu den Glöcklerläufen, den Umzügen der Lichtträger in den Alpen, eine große Rolle spielen. Eine Zeit besonderer Stimmung, Düften, der Einkehr, der Besinnung, der Stille aber auch der Hektik.

Was Advent eigentlich bedeutet und woher er kommt, sieht Wikipedia folgendermassen: Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu ChristiWeihnachten, vorbereitet.

Wien am 1.Advent von der nördlichen Donau aus

Der Begriff Advent ist als Übersetzung auf den griechischen Begriff ἐπιφάνεια epipháneia („Erscheinung“, siehe Epiphanias) zurückzuführen und bedeutete im Römischen Reich Ankunft, Anwesenheit, Besuch eines Amtsträgers, insbesondere die Ankunft von Königen oder Kaisern (adventus Divi „Ankunft des göttlichen Herrschers“). Es konnte aber auch die Ankunft der Gottheit im Tempel ausdrücken. Dieses Wort übernahmen die Christen, um ihre Beziehung zu Jesus Christus zum Ausdruck zu bringen.

Die Adventszeit galt wie die Fastenzeit vor Ostern seit dem Mittelalter bis in die Jetztzeit als „geschlossene Zeit“. In geschlossenen Zeiten durfte nicht getanzt und aufwändig gefeiert werden.[12] Auch feierliche Trauungen durften in geschlossenen Zeiten nicht stattfinden, stille Trauungen dagegen schon. Seit 1917 wird das Adventsfasten vom katholischen Kirchenrecht nicht mehr verlangt.

….. es darf gerudert und geradelt werden

In jüngster Zeit gibt es Bestrebungen der Kirchen in Deutschland, einer Ausdehnung der Adventszeit durch den Einzelhandel und die Werbebranche über den Christkönigsonntag bzw. den Ewigkeitssonntag, an dem in den evangelischen Kirchen der Gedenktag der Entschlafenen begangen wird, hinaus[21] oder einer Öffnung von Einzelhandelsgeschäften an Adventssonntagen[22] durch Kampagnen und juristische Schritte Einhalt zu gebieten. Dabei hoffen die Kirchen auf die Einsicht der Verbraucher. So wird gemäß dem Grundsatz, dass das Angebot der Nachfrage folge, argumentiert: „Werden die Waren nicht gekauft, verschwinden sie über kurz oder lang wieder zur Unzeit aus den Regalen“.[23]

Zeit der Dunkelheit und Zeit des Lichts

Oder wie mein Papa immer zu sagen pflegte: „Wo viel Licht ist, ist viel Schatten“. Das war auch so nebenbei quasi die Quintessenz seiner persönlichen Wahrnehmung meines Da Seins 😉 Ja, so ist es. Ohne Schatten kein Licht, und ohne Licht kein Schatten. Versuche mal bei hellem Sonnenschein eine Kerze anzuzünden. Du wirst ihr Licht kaum sehen oder wahrnehmen können, da ihr Licht vom weitaus helleren Sonnenlicht fast zur Gänze verschluckt wird. Mitten in der tiefsten Nacht erhellt das Licht der selben Kerze mit Leichtigkeit einen grossen Raum, während ihr flackerndes Leuchten zugleich gespenstisch bewegende Schatten gegen die ihn umgebenden Wände wirft.

ein seltener Anblick dieser Tage: ein blaues Stück Himmel

Ein paar wunderbare Gedanken, über die ich heute auf vol.at gestolpert bin : „Dieses Jahr ist die Adventszeit für viele herausfordernd“, beginnt Marina das Gespräch, die als Psychtherapeutin in der Krankenseelsorge arbeitet. „Es ist eine Zeit, in der es mehr Stille gibt. Eine Zeit in der die kleinen Dinge im Vordergrund stehen“, versucht Marina die richtigen Worte zu finden. Durch die aktuelle Situation wird diese Stille und das Warten noch mehr verdeutlicht. Denn ein Alltag wie jeder von uns ihn eigentlich kennt, ist derzeit nicht möglich. Dafür scheint das Leben wie entschleunigt zu werden. Auch wenn viele dieser Situation nichts schönes mehr abgewinnen können, möchte Marina allen raten, dass sie im Advent versuchen, den kleinen Dingen Bedeutung zu schenken. „Das der Fokus auf dem liegt, was bleibt, wenn vieles wegfällt“

Stille

Advent. Für mich das Sinnbild und zugleich die beste Zeit, auf einem hoffnungsvollen Pfad zu unserem innersten, ewigen Licht zu finden, in unserem eigenen Licht zu sein. Dem steten Leuchten in uns, in jeder unserer Billionen sich täglich erneuernden, um Balance und Gesundheit bemühten Zellen. Um das sanfte Licht in manchen unserer Gedanken und Gefühle. Um die Wärme in unseren Herzen, die jedem Schneesturm und allen Minusgraden im Aussen mit einer Leichtigkeit zu trotzen imstande ist.

wie ich lernte die Kälte zu lieben

Das wärmende Licht. Es muss nicht erst weit von irgendwo her kommen, man muss überhaupt nicht ewig darauf warten oder auf verworrenen Pfaden dorthin geführt oder gecoacht werden, weil es einfach immer da ist. Ja – auch jetzt. Man muss es nicht suchen, wenn man bereit ist, sich davon finden zu lassen. Bereit, sich dem Licht und dem jeweiligen Augenblick und seinen ihm innewohnenden Chancen und Geschenken zu öffnen. Wenn man gerade nicht in voll stressiger, hastiger Eile glaubt, so schnell wie möglich, möglichst schneller als alle anderen, zum nächst besseren Ziel, nächst besseren Event, nächst besseren Partner, nächst besseren Schnäppchen, nächst besseren Leben unterwegs sein zu müssen. Getrieben von der steten Angst, etwas wert – volleres zu verpassen, etwas wichtigeres zu versäumen. So versäumt man garantiert das einzig wahrhaftige, was je war und ist. Den wertvollsten Augenblick und das ewige Licht des „Jetzt“.

„Jetzt“

Einen friedvollen, entspannten, liebevollen, Körper, Geist, Herz und Seele wärmenden und leuchtenden 1. Advent wünsche ich uns allen. Stay safe, passen wir auf uns und unsere Liebsten auf und bleiben wir Mensch, auch wenn es manchen von uns gerade besonders schwer fallen mag. Alles Liebste, AleX

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#46 Über Leben’s Fragen – Fragen zum Leben

Heute, vor mehr als 20 inzwischen abgesagten Konzerten zu Hause sitzend, stellen sich mir in Anbetracht der konkreten Situationen folgende Fragen: Ist eine Musikerin noch Musikerin, bin ich noch ein Musiker, wenn sie / er / ich keine Konzerte mehr spielen kann? Wenn alle Konzert Venues, alle Musikclubs geschlossen sind und keine Festivals mehr stattfinden können? Wenn alle Proberäume geschlossen sind und ich weder zu Hause noch bei Freunden üben oder proben darf?

Vorläufig mal so gut wie alles abgesagt

Anscheinend bin ich gerade dabei ein krasses, eigentlich unerträgliches gesellschaftliches, politisches und sozial kulturelles, grobes Missverständnis zu orten. Indem man offensichtlich annimmt, wenn man den Künstlern ein bisschen Geld gibt, dann sollen sie sich nicht beschweren, dann passt das schon. Dann reicht das auf jeden Fall zum Überleben der Kunst. Das selbe oder zumindest Ähnliches scheint für Veranstalter, Konzertbühnen , Theater, Musik Clubs, Festivals, Promoter und Booking Agenturen zu gelten. Wie unbewusst und realitätsfremd kann man denn eigentlich noch sein?

Mut

Aber jetzt, an genau diesem Punkt, mich bitte, bitte nicht falsch verstehen: Ich glaube alle Künstlerinnen und alle an einem Konzert, Theater , Museum, Oper, Filmbetrieben und ähnlichen kulturellen Einrichtungen beteiligten Personen wissen mit Sicherheit die ihnen zumeist gewährte finanzielle Zuwendung von Seiten des Staates und anderer Organisationen, genau so wie ich selbst, voll zu schätzen. Da ist sicher jede und jeder dankbar, sofern die Ankündigungen dann auch tatsächlich auf den diversen Konten ankommen, was ja leider nicht immer der Fall ist.

Das ermöglicht, wenn man richtig Glück hat und sich durch den schon oft sehr verwirrenden Ansuchen Dschungel und Hürdenlauf durchgekämpft hat, einem die Wohnung zu behalten, die Strom-, Heizungs- , Telefon- und Internetkosten irgendwie zu schwingen und etwas Essbares auf den Tisch zu bekommen. Alles Gründe, warum sich jemand um sogenannte bulsshit Jobs reisst, meistens sogar mehrere, damit sich das Leben irgendwie finanziell ausgehen kann oder man eben tatsächlich bereit ist, sich von einem bullshit Job auf einen anderen umschulen zu lassen, man i. „Beschäftigung“ bleibt. Damit man in der Lage ist, sich sein Über Leben einigermassen zu finanzieren, konsumieren zu dürfen wie alle anderen Konsumenten auch, zumindest sich existentiell über Wasser zu halten.

geschlossene Gesellschaft

Aber deshalb, aus derartigen Gründen bin ich sicher nicht Musiker geworden, abgesehen von der Tatsache, dass ich als Musiker auf diese Welt gekommen bin. Nein, ganz im Gegenteil. Meinen vielen hochtalentierten Studentinnen und Studenten, die ich auf meinen musikalischen Wegen da und dort begegnen durfte, habe ich immer versucht, von Anfang an folgendes in ihr Bewusstsein zu rufen und ihnen mit auf den Weg zu geben: Wenn du Musik alleine des Geldes wegen machst oder machen willst, dann mach bitte sofort etwas vollkommen anderes. Geld ist in meiner Wahrnehmung bei keinem der mir bekannten Künstler und Künstlerinnen je der Grund oder Motivation gewesen, sich mit ihrer Kunst hingebungsvoll auseinanderzusetzen. Was aber sicher nicht heisst, dass es nur arme und vor sich hinvegetierende Künstler gibt oder geben muss.. Ganz und gar nicht.

stage, back in the dayz

Aber wenn das die ausschliesslich treibende Kraft wäre, sich kreativ, innovativ und voller Enthusiasmus der Kunst voll hinzugeben und zu widmen, hätte man eben etwas sehr Essentielles, Grundlegendes nicht bis vollkommen falsch verstanden und würde obendrein in der ersten Kurve, der ersten finanziellen Wüste, die es nun immer wieder einmal geben kann, wo es existentiell sehr wohl sehr schnell an das Eingemachte gehen kann, einen riesigen Bauchfleck hinlegen und sich besser gestern als heute um einen bullshit Job anstellen. Oder ein Wirtschaftsstudium beginnen können.

Alle wahrhaftigen Künstlerinnen und Künstler, die ich kennen lernen durfte, waren alle, ausnahmslos, ob erfolgreich, bekannt, genial oder unbekannt, einzig und alleine tagaus tagein aus ihrer Liebe zur Kunst am Start, und aus keinem anderen Grund der Welt. Damit schaffen sie auch so gut wie die meisten bis alle existentiellen Hürden auf einem künstlerischen Lebensweg, weil sie vollen Herzens bei der Sache sind, und sehen das mitunter noch eher als eine Bereicherung für ihr weiteres kreatives Schaffen und Tun.

„PINK INC.“ – Jamaaladeen Tacuma, Delmar Brown & AleX, 25 years ago

Die Liebe zur Kunst ist es, die uns Künstler durch unsere Künstlerleben trägt, und nicht das Geld. Das erinnert mich an eine Aussage meiner Mutter, nachdem ich sie mit meiner Liebsten nach dem letzten Lockdown nach Monaten des „sich nicht sehen dürfens“, weil man ja seine Eltern und Grosseltern nicht „umbringen“ darf, schlussendlich nach einem negativen Corona Test besuchen kam: „Das schönste war, als Du mich umarmt hast“.

Mama

Ja, auch da ging es um etas sehr Ähnliches, Wahrhaftiges, Ehrliches, Notwendiges, Essentielles.. Nur weil man glaubt, mehr oder weniger smart, erfolgreich oder gefinkelt diverse Krankheiten mit allen legalen bis illegalen Verordnungen von uns fern halten zu können, macht uns das noch lange nicht zu gesunden, glücklichen Menschen. Erst eine menschliche Umarmung macht das. Nähe vor Wegsperren, Schule gehen vor Schule zu sperren. Es ist das Leben selbst , dessen Zulassen und das sich auf einander wirklich einlassen und Nähe zulassen können, welches das Leben erst sinnvoll und lebenswert macht.

Und eben nicht vorrangig Verordnungen und Massregelungen, nur damit die Zahlen stimmen und wieder so schnell und bald wie möglich Umsatz wie früher gemacht werden darf. Keine Verordnung der Welt, keine Virologin, die aufpasst wie ein Haftelmacher, keine Prognose eines Zukunftsforschers, der Experte für Wahrscheinlichkeitsmodelle ist, Kein Pandemie Experte, keine Ärztin und kein Politiker der Welt können über das, was Mensch sein in seiner Essenz ist, bestimmen dürfen. Zuallererst muss Mensch Mensch sein dürfen und können, lieben und rundum gesund leben wollen, was eben nicht nur die Abwesenheit von Krankheit ist, sondern eben auch soziale , wahrhaftige, lebensnotwendige Nähe und Selbstbestimmung als wesentliche Standpfeiler eines gesunden und erfüllten Lebens.

mein Sohnemann Aljosha Kareem 21 years ago

So ist es auch mit den Künstlern und Ihrer bedingungslosen Liebe und Hingabe zu ihrer Kunst. Wenn sie das, was sie lieben und wie die Luft zum Atmen brauchen , nicht mehr sein können und nicht mehr machen dürfen, helfen finanzielle Almosen und Unterstützungen in Wahrheit herzlich wenig bis gar nicht. Deshalb müssen wir uns alle miteinander dafür engagieren und einsetzen, dass es weiter Konzerte, Lesungen, Theater, Ausstellungen, Oper, Festivals, Filmproduktionen nicht nur geben darf, sondern im Sinne unser aller seelischer, geistiger und vollkommener Gesundheit geben müssen wird. Wo Menschen durch die Künstler und die Kunst die wahrhaftige Nähe einer kreativen, künstlerischen Berührung, und damit sich selbst darin wieder wahrnehmen dürfen und können.

Staatsoper Wien, auch auf Pause

kann ich noch Musik produzieren? Ja. Ein Album wie gerade eben? Ja. Mit sehr unorthodoxen, der Situation angepassten Herangehensweisen, die Musiker auf der ganzen Welt verstreut, MP3s und andere Files um den halben Erdball schickend. Kommunikation via skype, E-mail, We transfer, Virtual Glass – eine Art skype für Musikproduzenten. Der Mixer einmal da, einmal dort, einmal in Paris, einmal in Berlin und einmal in Bordeaux. Die Band, dem Universum sei Dank, die Basic Tracks, welche die musikalische Basis dieses Albums bilden, schon so gut wie alle in einem bzw. mehreren Studios aufgenommen und editiert. Irgendwie geht es schon wenn es gehen muss, aber eben nur irgendwie.

Clive @ work

Ist ein Priester noch ein Priester , wenn niemand mehr in die Kirche kommt? Ist ein Bauer noch Bauer wenn alle seine Kühe krank geworden sind und sein gesamter Wald dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen ist oder sein Hof durch Blitzschlag vollkommen abgebrannt ist? Ist ein Tischler noch Tischler ohne Holz? Ist eine Köchin noch Köchin ohne Küche? Ein Bergsteiger noch Bergsteiger ohne Berg? ein Busfahrer noch Fahrer ohne Bus? Ein Architekt noch Planer ohne Plan? eine Ärztin noch Doktor ohne Patientinnen? Ein Gärtner noch Gärtner ohne Garten? Ein Fischer noch Fischer ohne Fische? Ein Seefahrer noch Seemann ohne Boot? Eine Pilotin noch Pilotin ohne Flugzeug? eine Kindergärtnerin noch Gärtnerin ohne Kinder? Ist ein Politiker noch Politiker , eine Politikerin noch Politikerin auch wenn er oder sie das alles, was es braucht um gewissenhafte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen eigentlich offensichtlich nicht und nicht auf die Reihe zu kriegen scheint?

Im Prinzip liessen sich natürlich all diese Fragen mit: JA beantworten, bis auf die letzte. Die hätte wohl jede und jeder noch vor wenigen Jahren ohne Zweifel mit : NEIN beantwortet. Heute sieht das leider vollkommen anders aus. Ausserdem sollte in meinem Verständnis und Bewusstsein des Lebens nicht unerwähnt bleiben, dass all das natürlich lauter Dinge sind, die wir, oft in voller Hingabe, lieben zu tun. Wozu wir uns „berufen“ fühlen, Aber es ist sicher nicht „nur“, wer wir in unserer Essenz „sind“ im Sinne von „Tun“ und „Sein“.

die Natur, die Stille und die Kunst

Denn wenn ich, aus welchen Gründen immer, nicht mehr tun darf oder kann, wer ich als Person glaube zu sein oder noch besser, jemand, der ihre oder seine Identität ausschliesslich in seiner „Persönlichkeit“ und im Bewusstsein der eigenen Biographie glaubt finden zu müssen, dann bin ich schlicht und einfach im „Tun“ und meinem Ego gefangen. Wo das weite, von Ängsten, Sorgen, Schuld, Müssen, Sollen, Vergangenheit und einer Illusion von Zukunft vollkommen befreite Land der wahren inneren Freiheit jedes Menschen viel zu oft und lange unentdeckt in der eigentlichen tiefen Essenz des Selbst, dem „Sein“ in der Ewigkeit des „Jetzt“, im Geschenk des Augenblicks und seiner jeweiligen ihm innewohnenden Chancen wohnt. Dort muss nichts getan, bewiesen, erklärt, verstanden, geschaffen, begründet, analysiert, gestaltet, befürchtet, gecoacht, verteidigt, erduldet sonder nur wahr – genommen, erkannt werden.

Dieser uns allen permanent innewohnenden Essenz können wir am besten im Sein in der Natur, in der Stille und in der oft tiefen Berührung genau dort und dorthin durch wahrhaftige Künstlerinnen, Künstler und die Kunst nahe kommen und gewahr werden ❤

Alles Liebste, Euer AleX

#45 Was genau läuft hier eigentlich schief ? Wen oder was will man uns denn „verkaufen“?

Black Friday – jeder hardcore money making, profitgeile Scheiss oder so gut wie fast jede Super Mega Sales Idee, das Schnäppchenjäger Paradies schlechthin, ohne irgendeinen für den Menschen in auch nur annähernden Weise gesunden, echte Freude, und damit meine ich nicht kurzfristigen „Spass“, bringenden Inhalt, ohne jeden tieferen Sinn oder echten Gewinn für Körper, Geist, Herz- und Seele, scheint zuerst einmal in den USA gewachsen zu sein – echt jetzt.: McDonalds, Coca Cola, Campbell’s Soup, Kaugummi, Dunkin‘ Donuts, Kentucky Fried Chicken, Ketchup, Starbucks, Süss Stoff, Dosenfleisch, Hamburger, Hot Dogs, French Fries, Cow Boys, Country Music, Hit Paraden, Soap Operas, Casting Shows, Einbauschränke, Wall Street, Motels, Pick Up Trucks, Thanks Giving, Halloween, Burger King, Marshmellows, Marketing, Disney World, Amazon, Spotify, Fast und Junk Food, DHL, Facebook, Social Media, Promotion, Justin Bieber, Apps, TV, MTV, Internet, Netflix, Video games, „smart phones“, Santa Claus und, und, und…..

Shoppen, bis der Arzt kommt, Corona hin oder her

OK, Gummibärli, Weisswürste, Senf, Knorr, Nivea, Nutella und rote Grütze kommen aus Germanien und „smart“ phones und laptops inzwischen in riesigen Mengen vornehmlich aus Asien glaube ich. Immerhin. Aber all dieser in Wahrheit grossteils vollkommen unnötige Stumpfsinn verkauft sich wie „geschnitten Brot“ würde mein Berliner Freund Ken sagen. Weltweit. Überall. Braucht zwar kein Mensch aber so gut wie jeder will es unbedingt haben. Süchtig danach es zu konsumieren, weil es cool ist oder was weiss ich was….. Mit unfassbaren Marketing und Werbe Budgets und riesigen, an den Börsen notierten Konzernen dahinter.

…..alles kann man nicht kaufen

Was ist eigentlich Marketing genau? Wikipedia meint dazu folgendes: „Der Begriff Marketing oder (deutsch) Absatzwirtschaft bezeichnet aus historischer Sicht den Unternehmensbereich, dessen Aufgabe (Funktion) es ist, Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten (zum Verkauf anbieten in einer Weise, dass Käufer dieses Angebot als wünschenswert wahrnehmen); aus betriebswirtschaftlicher Sicht beschreibt dieser Begriff seit Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts das Konzept einer ganzheitlichen, marktorientierten Unternehmensführung zur Befriedigung der Bedürfnisse und Erwartungen von Kunden und anderen Interessengruppen (Stakeholder).

Damit entwickelt sich das Marketingverständnis von einer operativen Technik zur Beeinflussung der Kaufentscheidung (Marketing-Mix-Instrumente) hin zu einer Führungskonzeption, die andere Funktionen wie zum Beispiel Beschaffung, Produktion, Verwaltung und Personal mit einschließt.[1]

Also, Kurz gefasst: Mit riesigen Werbebudgets, Bedarfserzeugung und gezielter Manipulation versucht man uns als Konsumenten etwas zu verkaufen was eigentlich keine Sau braucht, bis wir es schliesslich selbst unbedingt zu brauchen glauben oder danach auf die eine oder andere Art abhängig und / oder süchtig werden

YA man

Ich war in den 80ies, 90ies mal öfter in Jamaica während meiner Jahre in den USA und da konnte ich es nicht fassen: Stundenlang mit ein paar Pferden und Mullis rauf in die Blue Mountains getrottet, vorbei an bunt bemalten Rastafari Blechhütten da und dort. Mitten im Dschungel. Bis man endlich auf schmalen Pfaden in den Bergen bei einer etwas ramponiert schrägen Holzhütte, aber eigentlich mitten im Paradies angekommen war. Und was gab es dort? Einen einzigen, mit einem Generator betriebenen riesigen Kühlschrank. Randvoll mit Coca Cola – und daneben ein Plumps Klo. Unfassbar, was Marketing und Werbung alles kann. Und je ungesünder, schädlicher und sinnentleerter der Scheiss, um so fetter , besser, raffinierter und vor allem sauteurer die Werbung und das Marketing, um so heisser die Luft und um so gigantischer der Profit,

Welt findet Stadt

Und hier? Auf der Insel der vormals Glückseligen? Black Friday. Alles genau so wie oben. Kaufen. Kaufen. Kaufen. Vermarkten. Verkaufen. Weihnachten? Weihnachts – Pun(s)ch? Weihnachtsmärkte? Weihnachts – Gänse? Karpfen? Kekse? Stollen? Christbäume? Adventkränze? Weihnachtsfeeling? Christmas in Vienna? Stille Macht, heilige Fracht. Geschenktips? Schifoan? Weihnachtsurlaub? Schiurlaub? Hüttenzauber? Kunstschnee? Tousimusbüros? Corona Massen Impfungen. Testen, Testen, Testen…. Wenn, s uns gut geht, dann geht,s der Wirtschaft gut…… Wirtschaft First. Tourismus First. Shoppen First. Konsum Fiorst, Industrie First. Handel First. Umweltschutz und Gesundheit last – ausser Mensch taugt noch zum Konsumenten, darauf müssen wir schon besonders achten.

Wo jedes Kindergartenkind schon weiss, dass das so nicht weitergehen kann und darf, wo täglich weltweit auf die mutwilligen Zerstörungen und fatalen Folgen dieses profitgierigen, rücksichts- und schamlosen sowie konsumgeilen Raubbaus an unserem Planeten, an unserer Natur, an unserer Würde, an unseren Seelen und Herzen, an unser aller Leben und Über – Leben an der Basis , am Fundament unseres Mensch – Seins hingewiesen wird. Hauptsache es wird wieder so wie früher, obwohl es wohl weitaus besser nie mehr so werden darf.

hm…….

Wohin soll diese Reise bitte denn gehen ? Wie kann es sein, dass nicht nur hier in Österreich, sondern beinahe weltweit, von einigen sehr spärlichen Ausnahmen abgesehen, mit aller Gewalt, Brutalität und höchster Ignoranz von den diversen Entscheidungsträgern alles in Ihrer Macht getan wird, um an diesem zerstörerischen, menschenfeindlichen status Quo nicht nur festzuhalten, sondern ihn mit allen Mitteln, inklusive der Spaltung der Gesellschaft, noch weiter anzufeuern und in noch halsbrecherische Dimensionen zu drängen? Das alles wider besseren Wissens, wider bester internationaler Recherche, Forschungen und Erkenntnisse aber anscheinend vollkommen ohne Ge – Wissen und Ver – Antwortung. Sich immer wieder, wie trotzige Kinder, gegen unzählige Ratschläge einer Heerschar an Experten zu stellen, hinter denen es sich zum einen gut verstecken lässt aber mit denen man sich zumindest der Atmosphäre und des seriösen Scheins wegen glaubt umgeben zu müssen, und wider besserer Modelle und gegen jede Erkenntnisse trotz-dem den Wahnsinn immer weiter zu pushen. Bis niemand mehr weiss was richtig und falsch ist. Was gesund ist und krank macht.

Diktatorisch. Von oben herab. Nicht demokratisch. Gelebte Demokratie heisst eben nicht, dass die Mehrheit immer recht hat, schaltet und waltet wie es ihr in ihrem Machtrausch beliebt. Sondern dass in einer gesunden, funktionierenden Demokratie unbedingt auch Platz, Gehör und Aufmerksamkeit für die oft wesentlich innovativeren Minderheiten und gesünderen , kleineren Strukturen da sein muss. Damit auch diese die Chance, den Respekt auf Augenhöhe und Möglichkeiten haben sich einbringen zu können und gehört zu werden. Nein, Die vormaligen Demokratien scheinen ihre Liebe zum Totalitarismus entdeckt zu haben. Ja, auch hierzulande. So gut wie überall. In so gut wie fast jedem Bereich.

Es nebelt in vielerlei Hinsicht

Das ist doch Kunstschnee von vorvorgestern. Wo lernt man denn sowas? Auf der WU? Könnte schon sein: erinnert mich an ein recht unliebsames aber dennoch typisches Ereignis vor ein paar Jahren von einem jungen, schnöseligen WirtschaftsUni Absolventen, der buchstäblich Kinz und Kunz und alles was in der Schicki Micki Gesellschaft Rang und Namen hatte zur Präsentation einer danach nie mehr davon gehörten Businessidee zum grossspurigsten Firmen Launch geladen hatte. Mit Riesen Tam Tam und TraTra. Unter anderem auch unsere Band. Die Kohle für die Gage ward nie mehr gesehen. Der Typ auch nicht und unser Anwalt fand wenig später, dass er Insolvenz angemeldet hatte. Auch ein gängiges Business Modell anscheinend these dayz. Verantwortungs- und vollkommen skrupellos, Heisse Luft, Riesen Inszenierung, eine gut verkaufte Lüge nach der Anderen. Aber in Wahrheit: Nichts, absolut gar nichts dahinter.

genau

Auf so totalitäre Weise von vorvorgestern führt man doch schon lange keine Firma mehr, geschweige denn ein ganzes Land. Da bleibt doch wahnsinnig viel an Wissen, Know How, skills, Fähigkeiten, Weisheit und innovatives, kreatives Potential vollkommen ungenutzt und unbeachtet auf der Strecke und genau das dürfen wir uns doch einfach nicht mehr leisten, koste es was es wolle.

Das ist eben nicht Demokratie, das ist eben nicht echtes „Teamwork“ auf der Höhe unser aller Möglichkeiten – das ist Ignoranz, gespickt mit totalitärem Gedankengut und Freunderlwirtschaft. Da sind nach wie vor und besonders in Zeiten wie diesen noch immer nicht die kompetentesten und klügsten und weisesten Köpfe an den kompetenten Stellen, sondern hauptsächlich NLP gepimpte Marionetten. Grossteils narzisstische Befehlsempfänger eines riesengrossen Marketing – und Promotion Regimes, welches eben skrupellos, ignorant und vollkommen verantwortungslos als verlängerter Arm ihrer Geldgeber, den Superreichen und Konzernen, uns über ihre nett anzusehenden Marionetten heisse Luft, um unsere Kohle wohl bemerkt, teuer verkaufen. Nur. um welchen Preis ???? Und was tun wir ????? nix. Und manchmal muss man auch tatsächlich nichts tun.

nichts tun???

Lassen wir uns hinhalten? Glauben wir tatsächlich kuschen zu müssen, nichts mehr sagen zu dürfen, wie das in totalitären Regimen so usus ist? Aus Angst unsere bulsshit Jobs, unsere viel gepriesenen Chancen auf Um- und Einschulungen, unsere gekürzten Pensionen zu verlieren ? Unser immer schlechter dotiertes Arbeitslosengeld nicht mehr zu bekommen? Die xte vollkommen sinnbefreite AMS Umschulung nicht mehr machen zu dürfen? Aus Angst, uns unsere Hofer Billigst Schnitzel, unsere H&M Klamotten, unser Dosenbier und unsere inzwischen weit überhöhten Mieten nicht mehr leisten zu können? Oder aus dem fragwürdigen Grund und Wunsch, dass bitte möglichst bald alles wieder so werden solle wie früher ???? So schnell wie möglich Impfen bitte, als wäre dann alles wieder in bester Ordnung und gesunder Balance.

Also, jetzt einmal ganz konkret und vollkommen ehrlich? wenn Italien!, Frankreich! und Deutschland! einstimmig und gemeinsam der Ansicht sind, dass beispielsweise ein Öffnen dieser Schisaison aus vollkommen, jedem Kind nachvollziehbaren Gründen im Antlitz dieser grössten aber sicher nicht letzten Pandemie, mehr als sinnvoll ist, und man sich bemüht , hier vernünftigerweise EU weit an einem gemeinsamen Strang zu ziehen und Österreich, bzw. dessen von uns gewählte Vertreter, von wo sich schon einmal ein Infektionsirrsinn von Tirol aus europaweit viel zu lange ungehindert ausbreiten konnte, hier dagegen stimmt, der zuständige Landesrat von damals, der nach einer sehr fragwürdigen Verschleppung der damals dringend nötigen Massnahmen noch immer lustig in Amt und Würden ist und nach wie vor behauptet, alles „richtig“ ge – Macht“ zu haben, und dieser nach wie vor im Chor der Marketingabteilung, mit der Fremdenverkehrsministerin, dem Landeshauptmann und dem Kanzler salbungsvolle Reden schmeisst, dann stimmt hier etwas gewaltig nicht . Da braucht man keine allzu grosse Fantasie entwickeln. Da reichen vollkommen und ausschliesslich die uns allen vorliegenden Fakten und Tatsachen.

Hochmut und Ignoranz kommen immer vor dem Fall. So sicher wie das Amen in manchem Gebet. Der liebe Onkel Donald weiss das inzwischen auch schon. Auch dem polternden Boris scheint es schon zu dämmern. Und einigen anderen steht diese Erkenntnis eben noch ins hohe Haus.

Bis dahin: Abstand halten, Hände waschen, Masken verwenden, Zeitungen und TV Nachrichten, Shopping Wahnsinn, Schiurlaube und andere Massenveranstaltungen vermeiden, täglich viel Bewegung an der frischen Luft, spazieren gehen, joggen, Rad fahren, mit den Liebsten reden, da sein für sie, gesund essen, trinken , kochen, üben und wenn,s sein muss: denken, sich selbst und anderen Freude machen, Freundschaften pflegen, musizieren, meditieren, singen, schreiben, malen und manchmal lauthals in die Stille rausschreien was uns am Herzen liegt und auf die Seele drückt. Was das Zeug hält. Und das Zeug hält gerade eine Menge. Es liegt und drückt verdammt vieles…..

Alles Liebste, AleX

#44 Stille…“die Kunst des Seins“

Pause ohne Musik

Musik ohne Ton

Ton ohne Leiter

Stumm ohne Film

Film ohne Riss

Laub ohne Baum

Leben ohne Traum

Traum ohne Tänzer

Fahrt ohne Raum

Raum ohne Zeit

Zeit ohne Geld

Bühnen ohne Applaus

Spiel ohne Schau

Zeug ohne Schlag

Gesang ohne Vogel

Vogel ohne Perspektive

Berührungen ohne Umarmungen

Poesie ohne Worte

Worte ohne Vor

Vor ohne Wand

Wand ohne Rücken

Rücken ohne Entzücken

Wasser ohne Tiefe

Vernissagen ohne Bilder

Bilder ohne Rahmen

Rahmen ohne Handlung

Gewehre ohne Kugeln

Kugel ohne Rund

Rund ohne Gang

Gang ohne Art

Art ohne Weise

Sauger ohne Staub

kein Laub ohne Herbst

kein Herbst ohne Zeit – lose

Wäsche ohne Spinne

Stecken ohne Pferd

Zauber ohne Ei

Ei ohne Klar

Klar ohne Heit

Zungen ohne Kuss

Kuss ohne Mund

Mund ohne Tod

Leben ohne Angst

Angst ohne Hasen

Hasen ohne Jagd

Jagd ohne Gesellschaft

Wein ohne Glas

Freude ohne Spass

Hoch ohne Zeit

Höhrer ohne Kopf

Kopf ohne Kino

Mantel ohne Winter

Winter ohne Schnee

Schnee ohne Pflug

Sinn ohne Los

Los ohne Lassen

Wärme ohne Feuer

Feuer ohne Stelle

Stellen ohne Angebot

Nebel ohne Horn

Kälte ohne Füsse

Sonne ohne Schein

Schein ohne Heiligkeit

Wissen ohne Schaft

Akt ohne Kraft

Schaffen ohne Tun

Wert ohne Markt

Markt ohne Wert

Wert ohne Los

Los ohne Lassen

Haus ohne Gast

Gast ohne Wirtschaft

Wirtschaft ohne Sau

Herz ohne Schmerz

Schmerz ohne Mittel

Mittel ohne Los

Augen ohne Blick

Blick ohne Fang

Jetzt ohne Alles

Alles ohne Nichts

Nichts ohne Dich

kein ich ohne mich

Kein uns ohne WIR

Foto © Sandra Mauerhofer

Stille ist Leere , die manchmal oder oft nicht ohne Grund mit ihrer Schwester, der so essentiell wichtigen und gesunden langen Weile verwechselt wird

die Verschnaufpause zwischen den Zügen des Atems

der unendliche, göttliche Raum zwischen den Tönen

die Pause vor und nach dem Klang, die Stille, aus der der Klang erst geboren werden kann um ihn dann wieder sterben, zu einem Ende kommen zu lassen, quasi die Hebamme eines jeden Geräusches und jeden Klanges, die Stille, die Erfahrung, Empfindung und Wahrnehmung Klang überhaupt erst ermöglicht

Musik als der schönste Pfad in die unendliche Schönheit der Stille

ohne Stille kein Ton – nichts , und ohne Ton keine Stille

ohne Pause keine Musik und ohne Lärm keine Stille

die Pause als goldene Chance sich erst allem gewahr werden zu können

es braucht Mut zu Sein, ohne Tun zu müssen

die Generalpause, die in der Musik auch „Corona“ genannt wird, als das weite Tor in die unendliche Stille, in die Leere hin zum Sein, weil man ein volles Glas eben nicht füllen und im permanenten Lärm der Ablenkung sich nicht mehr spüren und man auch nicht mehr hören kann…….

Alles Liebste, AleX

P.S.: oder wie mir mein liebster Soul Brother Peter Herbert gerade schreibt:

‚There is no silence, like the silence, after the orchestra stops playing’…….Milan Kundera aus: ‚the unbearable lightness of being‘
hugs, Peter

#43 Das Feuer im Salamander, die Sonne hinter dem Nebel und „mir geht es gut“

Es ist einer dieser endlos grauen, nebelverhangenen Novembertage, wo einem die Kälte durch jede noch so kleine Ritze langsam aber sicher reinzukriechen imstande scheint, aber die Luft so unfassbar und spürbar feucht, erfrischend und ohne Zweifel richtig kerngesund ist. Ein Novembertag, wie ich sie früher als Sonnenkind schlicht und einfach schwer bis gar nicht ertragen konnte, aber heute imstande bin, diesen voll zu geniessen und mich förmlich darin zu baden. Obwohl ich heute nicht, wie sonst immer, in die Donau rein gewatet bin. Mein goal ist ja, in diesem vollkommen verrückten Jahr das „in die Donau Eintauchen“ bis einschliesslich Dezember durchzuziehen.

Mich dabei irgendwie von allem Corona BlaBlaBla, allen diesbezüglichen Zweifeln, Befürchtungen, und der Frage, ob es sich nun um Intuition oder Angst handelt, dass ich plötzlich das Gefühl habe, mich für oder gegen etwas entscheiden zu müssen, für oder gegen eine Umarmung mit meiner Liebsten einzutreten, zu argumentieren und dabei wissen, wer da in mir mit wem in mir sich heftigst zu argumentieren bemüht, diesen für mich sehr ungewohnten mindfuck erfahren und schlussendlich damit irgendwie zu Rand kommen zu müssen – mich von all diesem Tratsch, Geplapper und Quatsch in meinem Kopf im heilenden Wasser und in der erfrischenden Kälte der gar nicht soooo kalten Donau, neben meinen täglichen eiskalten Morgenduschen, so etwas wie „rein zu waschen“ und zugleich meinem Immunsystem einen ordentlichen Tritt in den Hintern zu verpassen. Und bis dahin, also bis Dezember, ist es ja nun wirklich nicht mehr weit.

Nebel ohne Horn

Und so bin ich da jetzt heute unterwegs , gut eingepackt mit meinem Puch Radl im dichten Nebel der Donau entlang in einer von mir nicht wirklich liebsten Zeit des Jahres, wo von Tag zu Tag die Tage rasant kürzer und das Licht gnadenlos weniger zu werden scheint. Wo uns am Ende dieser dunklen Zeiten nur mehr ein Adventkranz, ein mit unzähligen Kerzen erleuchteter Christbaum oder das knisternde Feuer im Kamin bis hin zu den Osterfeuern dann darüber hinwegtrösten können. Wenn ich mich auf irgendeine Weise wie durch ein jährliches Wunder einmal bis zur Wintersonnenwende am 21. Dezember, ein Tag vor dem Geburtstag meines Vaters, irgendwie durch hanteln konnte, beginnt ab dort mit jedem länger und heller werdenden Tag das Licht der Hoffnung und Zuversicht heller und wärmer in mir zu strahlen. Es wird wieder besser und mir geht es wieder richtig gut.

Wassertropfen

Den Nebel aber liebe ich für seine mystischen, geheimnisvollen und magischen Qualitäten, die ihm in meiner Wahrnehmung innezuwohnen scheinen. Zumindest hält er extrem toll für fantasievolle Fotos her, die einen auf ihre Weise verzaubern können und mich in eine Welt weit jenseits jeder himmelgescheiten Coroana Pressekonferenz zu entführen imstand sind. Alleine dafür bin ich gerade extrem dankbar.

Und ich schicke ein paar dieser , wie mir scheint, mystischen und wunderbaren Fotos von der Donau via sms direkt zu meiner Liebsten, wo auch immer sie gerade sein mag und sie antwortet prompt: „Unglaublich!!! Hier scheint die Sonne.“ Was für eine geniale Bemerkung das ist: Hier scheint die Sonne – ja, hier, bei mir, scheint sie ja auch, nur wahrnehmen kann ich sie gerade ob des dichten Nebels kaum bis gar nicht. Sie, die Sonne scheint ja auch, wenn es hier an der Donau mitten in der Nacht und stockdunkel ist, nur ist da gerade die liebe Mama Erde zwischen uns und es scheint tatsächlich so, als würde sie nicht scheinen. Obwohl sie „immer“ scheint. Seit Milliarden von Jahren. Tag aus, Tag ein, Tag und Nacht, Frühling, Sommer, Herbst und Winter und eben hier, bei mir. Jetzt. Weit über dieser Nebelsuppe, in der ich mit ein paar versprengten Wanderern, einem Entenpärchen und ein paar Möwenschwadronen gerade rum schwimme.

Möwen Nebel Kunstflugstaffel

Und als ich wieder kurz stehen bleiben muss, um ein weiteres mystisches Foto zu schiessen, da sehe ich es: Das Feuer im Salamander, keine 20 Zentimeter von meinem Vorderrad entfernt. Regungslos, quasi im Schritt verharrend, aber total aufmerksam und präsent wie es sich für einen Prachtkerl wie diesen zauberhaften Feuersalamander, diesem kleinen, mit knallgelben Feuerpunkten besprühten Drachen einfach gehört. Ruhig, stoisch, ja – fast majestätisch verharrt er da, glasklar in diesem von uns Beiden geteilten, nebelverhangenen Augenblick.

Das Feuer im Salamander

Wen meine ich denn eigentlich mit „mir“, wenn ich sage: „mir“ geht es gut? Und wer ist denn „ich“, der das zu meinen scheint und sich zugleich darüber wundert? Ist es nicht hoch interessant, dass die Sonne immer und ewig „scheint“ und dass uns auch manchmal etwas „dämmert“, dass etwas irgendwie zu sein „scheint“? Beides „scheint“. Es „scheint“ so zu sein. Nur wer entscheidet denn zwischen „Sein“ und „Schein“? Die Vernunft? Unsere konditionierten Muster? unser gelerntes, kognitives Wissen? Eine Formel ? eine Regel? ein Gesetz? ein System? wer weiss eigentlich in mir, wie es „mir“ geht und traut sich das so ohne jeden Zweifel zu sagen, sich gegen alle Zweifel des Geistes und der Persönlichkeit so zweifellos zu behaupten? Wie weiss ich denn, dass die Sonne auch hier bei mir im dichtesten Nebel scheint obwohl ich sie weder sehen noch kaum bis gar nicht spüren kann? Wie geht das, dass ich, ohne das Feuer im Salamander zu sehen, keine 20 cm vor ihm mein Rad aus der vollen Fahrt kommend, anhalte, wo ich mich gerade noch auf ein vollkommen anderes Motiv konzentriert hatte?

Klarheit jenseits des Nebels der Gedanken

All das scheint mir weit jenseits aller denkbaren Gedanken, Systeme, Regeln und Formeln zu scheinen. Das scheint ganz wo anders, aber um so heller und klarer. Weit jenseits jeder Akrobatik, jeder Verführung, jeden Zweifels, jedes mind fucks, jeder „Bewegung im Kopf“, jeder Illusion, jeder Ein – Bildung und Vor – Stellung, jedes gelernten oder geschriebenen Wissens, jedes verstandenen Faktums, jeder kombinierten Einsicht und jeder gelernten Regel eines zweifelnden, Schuld und Sühne, Rache, Wut, Zorn, Verletzlichkeit, Opferdaseins verteilenden Geistes. Wer sagt und entscheidet denn in mir was „gut“ ist, was mir „gut“ tut, was sich „gut“ anfühlt? Wer oder was weiss denn überhaupt was „gut“ ist? Gut für wen? meinen Geist? Meine Gedanken? Mein ego? MeinHerz? Meine Seele? Meine kalten Füsse???

„mir geht „es“ gut – was ist denn dann das „es“? Wenn ich dieser Tage manchmal meine Mutter auf Skype frage, wie „es“ ihr geht, dann antwortet sie oft folgendermassen: „Es geht mir“ . Fantastisch. Es geht mir, also bin ich. Das reicht doch schon mal vollkommen, oder? es geht mir. Punkt.

Wer nimmt denn „wahr“, dass das mind gerade mit mir fuckt? dass meine Gedanken mich quälen? wen quälen sie denn da, wenn ich sage „mich“? wer ist dieses „mich“? Mein Ego? Meine konditionierte Persönlichkeit? oder beobachtet da etwas wesentlich Tieferes, wesentlich fundamentaleres, Wahrhaftigeres, Namen- und Raum- und Zeitloses, nicht er – klär – bares – etwas, auf das man nur hindeuten, hinweisen aber selbst als solches nicht fassen kann. Weder in Worte, noch in Gedanken, noch in Konzepten, noch in Regeln, noch in Formen, noch in Farben, noch in Räumen, noch in Theorien oder Hypothesen. Man kann nur darauf hinweisen, wie man darauf hinweisen kann, dass Augen alles sehen können, nur sich selbst eben nicht. Aber jede und jeder kann sich dessen bewusst – sein und werden.

Lassen wir es für heute einmal „gut sein“. Fragen über Fragen. Nebel und Klarheit. Licht und Dunkel. Denken und Bewusst – Sein. Alles Liebste und Beste, euer Alex

#42 Worum geht’s eigentlich?

Ich würde uns allen in diesen „Lock Town“ Zeiten sehr gerne ans Herz legen, auf nichts und niemanden zu warten. Nicht darauf zu hoffen, dass alles je wieder so werden möge wie vorher. Das wird es hoffentlich nie mehr werden. Uns nicht in unserem Fuchs- oder Dachsbau, in unsere Höhlen und Erdlöcher zurückzuziehen, die man uns mangels wesentlich besserer, sinn – vollerer, wert – vollerer und gesünderer Ideen , sicher nicht rein zufällig, zwangsverordnen musste.

Wald

Hören wir doch bitte auf, uns unsere Seelen, Herzen und Bäuche, teilweise aus Frust und Angst vor der so gesunden langen Weile, noch voller zu schlagen als viele von uns das beim ersten Lock Down schon so erfolgreich praktiziert haben. Auch bitte nicht die miesesten TV Programme, die schlimmsten Nachrichten der Welt, die stumpfsinnigsten Video Games zusammen mit Unmengen von Alkohol, Schokoladetafeln und Bags of Chips wahllos in uns reinzuschütten.

Nein, bitte um unser aller geistigen, körperlichen, emotionalen, psychischen und spirituellen Gesundheit wegen, bitte, bitte nicht. Wir stopfen uns damit nur bis oben hin mit vollkommen schädlichem Kram und ungesundem Scheiss voll, damit weder noch irgend etwas Kreatives raus noch etwas Inspirierendes, tatsächlich Berührendes, Wahrhaftiges rein kann. Wir mutieren uns dadurch selbst nur zu noch unglücklicheren Parade Konsumenten als das die meisten von uns ohnedies schon sind.

Himmel

Nutzen wir diese wundervolle „Generalpause“ . Nicht um dies und das zu „tun“, nicht um unbedingt dies und das schaffen oder er – reichen zu müssen. Lassen wir die Pause einfach wirken. Es läuft nichts weg, und wenn etwas wegzulaufen scheint, lassen wir es doch einfach laufen. Bleiben wir in Bewegung. An der frischen Luft. In der Sonne, im Regen, auf der Erde und im Wind. Bei weit geöffneten Fenstern und Türen. Lasst uns tief und frei durchatmen. Bewegen wir uns auch im Geiste. Lesen wir ein Buch , oder lesen wir unseren Kindern oder Enkeln eines vor oder schreiben wir am besten selbst eines.

Weilen wir uns bitte so lang wie möglich. Bewegen wir unsere Körper, am besten draussen und nicht nur von der Couch zum Kühlschrank und wieder zurück. Selbst Kochen. Gesund Essen. Viel Grün. Trinken wir viel Wasser, guten Kaffee und Kräutertees. Wer zu den Glücklichen gehört, die nach wie vor Arbeit haben oder arbeiten dürfen – freut euch. Freut euch, denn allzu viele von uns dürfen und können dies gerade nicht.

Freude

Akzeptieren wir sie, diese für uns alle so wichtige Zäsur, diese himmlische Pause, mit all ihren Herausforderungen, home schooling, distance learning, geschlossene Schulen und Kindergärten, Home Office, abgesagte Konzerte, gecancelte Pläne, geschlossene Gesellschaft, und wehren wir uns nicht gegen das „was ist“. Stopfen und stöpseln wir uns bitte nicht voll und zu, sondern machen wir uns leer, so leer es nur irgendwie geht – von allen Ängsten, Konzepten, Plänen, Analysen, Träumen, Vorstellungen, Bedenken, Sorgen, Beurteilungen, Bewertungen, Anliegen, Bedürfnissen, Zwängen, Süchten, Blähungen, Zweifeln, Gedanken, Begierden, Vorwürfen, Verteidigungen, Schuld, Wut, Aggressionen, Apathien, Namen, Status, Identität, Persönlichkeit, die diversen „Rollen“, denen wir glauben perfekt gerecht werden zu müssen, sei es Mutter oder Doktor, Lehrer oder Schüler, Professor, Hofrat, Hausfrau, Kind, Opa, Tochter, andere Limitierungen, alles, was uns in irgendeiner Form oder Gestalt gefangen hält und von allem, was uns sonst noch so voll macht ohne uns zu er – füllen, zu inspirieren, zu erfreuen, den Mut haben, einmal all das wie lange und permanent getragene Kleider abzulegen, In Ruhe. In der Stille. Trauen wir uns ruhig hungrig zu sein, hungrig zu bleiben, Machen wir uns leer – denn, wie der geniale Mooji zu sagen pflegt: ein volles Glas kann nicht er / ge – füllt werden.

Der sanfte Strom

Darum versuchen wir doch einmal in Ruhe und in Stille, ohne Ab – Lenkung in diesen folgenden, wegweisenden, heilenden Worten von Mooji zu marinieren. Baden wir einfach einmal mal eine Weile darin. Einfach so.

Eintauchen

And you know that all of this is just a play, don’t you? It has to be a play. Every day fresh – who writes this play? This play…..The Infinite One. Every day this play is going on and every character has a role in it, even the Viruses have a role to play.

Und ihr wisst dass das alles nur ein Spiel ist, ja? Es muss ein Schauspiel sein. Jeden Tag neu – wer schreibt dieses Theaterstück ? Dieses Schauspiel – Das Unendliche. Dieses Spiel läuft jeden Tag und jeder Charakter hat eine Rolle darin, sogar die Viren spielen ihre Rolle.

Grün


Even the worms. If you go to the belly of the earth,you find creatures there: every one of them is playing their role perfectly. Every one, even the dung beetle,
even the tape worm, the flea, everything.
Everybody has a role they play in this great play, the great play of consciousness, the great dream of consciousness.

Selbst die Würmer. Wenn man tief in den Bauch der Erde geht findet man dort Geschöpfe: Jedes einzelne von ihnen spielt seine Rolle perfekt. Jede einzelne Kreatur, sogar der Mistkäfer, selbst der Bandwurm, der Floh, alles. Jede und jeder hat ihre und seine Rolle in diesem grossartigen Spiel, das grosse Schauspiel des Bewusstseins, der grosse Traum des Bewusstseins.


No rehearsal- Take one. First take. Take one, give one, take one. And because there is no rehearsal, you can just relax because everything you do is in the play already . you like it? It’s very nice, huh?
You can’t do anything wrong,even your mind is in the play. The only thing is – you must know that.

Keine Probe – Take one. erster Take. Take one, gib einen, nimm einen. Und weil es keine Probe gibt, könnt ihr euch einfach entspannen, weil alles was Du machst bereits Teil dieses Spiels, dieses Theaterstücks ist. das ist doch nett, oder? Ihr könnt nichts falsch machen, selbst euer Verstand ist Teil des Stücks. Die Sache ist nur – dessen müsst ihr euch bewusst sein.

fall


There is something that’s not in the play but even your mind is in the play. so you can just relax, let your thoughts go. Only thing – don’t identify with them. Remember. You are just the ultimate witness of it.
Who is in the balcony watching all this? The Supreme Lord of the Universe. And you.

Etwas ist nicht Teil dieses Schauspiels, aber selbst euer Verstand spielt seine Rolle. Also kannst Du Dich einfach entspannen und Deine Gedanken loslassen. Einzig – identifiziere Dich nur ja nicht mit ihnen. Du bist nur der ultimative Beobachter all dessen. Und wer sitzt oben am Balkon und sieht sich all das an? Der höchste Schöpfer des Universums. Und DU.

sky


You all know what I’m talking. but now it’s been made very clear. Both your body and your mind, and your emotions – all of it is already a part of the play – the great play. Just don’t be confused – that it is You.
You are the witness.You get the feeling, even the feeling, that it is you, is part of the play.

Ihr wisst alle genau wovon ich spreche. Nur jetzt wurde es unmissverständlich klar und deutlich gesagt. Dein Körper, dein Verstand und deine Emotionen – alle haben bereits ihre Rollen in diesem Stück – das grossartige Schauspiel. Aber lasse dich nicht verwirren und glauben, das wärest DU. Du bist der Beobachter. Du hast dieses Gefühl, und selbst dieses Gefühl, als wärest das tatsächlich Du, ist Teil des Schauspiels.


be empty first, because you can not fill a full cup.
Mooji 2014

zuerst musst Du leer sein, weil ein volles Glas kann man nicht füllen. Mooji 2014

Alles Liebste und bleibt gesund, AleX

#41 wo bleibt das „Gschäft“ wenn kaum jemand mehr einkauft und viele Läden geschlossen sind?

Würde man das dann einen „erfolgreichen Geschäftsabschluss“ nennen können? Zumindest dieser Art von „Gschäftlmacherei“ wenn schon kein Ende, dann zumindest zum wiederholten male eine Generalpause setzen müssen,um uns bewusst werden zu dürfen, wie dies bisher so gut wie fast überall auf diesem Planeten üblich war und leider immer noch ist? Dieses den Profit verniedlichende ur österreichische Wort „Gschäft“ wird sowohl für den deutschen Begriff „Laden“ als auch für den Begriff „Profit“ gleichermassen verwendet.

„shopping“ – wer glücklich ist, kauft angeblich nicht…..

Diese ganzen äusserst zweifelhaften Strategien in Zusammenhang mit der sogenannten Corona Krise umzugehen, diesem sich von einem Lockdown zum nächsten hanteln, damit dazwischen und danach nur ja so gut und soviel „Gschäft“ wie möglich gemacht werden kann, um ja so oft und so bald wie möglich „wie früher“ weiterzuwurschteln, mit vielem inzwischen ja wirklich „geht gar nicht“ Unmöglichem, auf eine äusserst fragwürdige, zumindest grundsätzlich vollkommen hinterfragenswerte Art und Weise der allgemein üblen und üblichen „Gschäftlmacherei“.

Na gut, Herr Blümel – der Minister unserer Finanzen, meint: „Konsum, holen wir nach dem Lock Down nach“. Da erklärt sich gleich mal so ziemlich alles von selbst. Beim Verfolgen der aktuellen Budget Diskussionen und Wortverdrehungen im Parlament sehe ich mich grossteils verschiedensten Polit – Zombies, Wirtschafts – Robotern und Realitäts – Aliens gegenüber, wo man sich wirklich ernsthaft die Frage stellen muss, in welchem Segment der schon lange nicht mehr aktuellen Geschichte, in welcher Phantasie, vor allem von sich selbst im Kontext zu einer riesigen Kluft zu dem, was tatsächlich Sache ist, unfassbar viele stecken geblieben zu sein scheinen. Bei den meisten weiss ich beim besten Willen nicht mehr, wovon und wozu diese überhaupt reden. Da kann einem schon Angst und bange werden wie da lustig Milliarden in vorvorgestrige Konzepte und Realitäten, grossteils von narzisstischen Selbstdarstellerinnen und Konzerndienern investiert werden sollen. Ein Graus.

Dazu heute, hört, hört, im österreichischen Mainstream Medium Nummer 1, auf der Startseite von orf.at auszugsweise folgender, höchst interessanter, wesentlich realitätsnäherer Leitartikel: Das Coronavirus löste eine weltweite Wirtschaftskrise aus, die laut Prognosen der Weltbank bis zu 115 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen könnte. Gleichzeitig erreichte das Vermögen der Reichen und Superreichen „neue Höhen“, wie aus dem „Billionairs Report“ hervorgeht. Einige Millionäre und Millionärinnen sahen sich daher dazu veranlasst, höhere Steuern zu fordern, selbst der Papst wurde zum Kapitalismuskritiker und das Weltwirtschaftsforum startete bereits eine neue Initiative mit dem Titel „The Great Reset“ (Dt.: „Der große Neustart“).

Die US-Soziologin Eisler fordert seit Jahrzehnten einen wirtschaftlichen Wandel. Ihr Buch „Die verkannten Grundlagen der Ökonomie“, das nun erstmals auch auf Deutsch erschienen ist, scheint inmitten der Coronavirus-Krise relevanter als je zuvor. Das Coronavirus und der damit einhergehende Zusammenbruch der globalen Wirtschaft habe, so Eisler, viele tiefgehende Probleme des derzeitigen Systems aufgedeckt. Doch: „Wir können die Spielregeln ändern.“

Im Vorwort ihres Buches beschreibt sie das heutige Wirtschaftssystem als „weder nachhaltig noch gerecht“. Es sei nicht in der Lage, aktuelle oder zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Die Pandemie zwinge uns daher, unser „altes Normal“ zu hinterfragen, schließlich ließen sich Probleme nicht mit der gleichen Denkweise lösen, mit der sie geschaffen wurden, zitiert Eisler hier Einstein. „Wir müssen zu einem Wirtschaftssystem übergehen, das ich ‚Caring Economy of Partnerism‘ genannt habe“, sagt Eisler mit ruhiger, aber bestimmter Stimme. Eisler zeichnet im Gespräch mit ORF.at ein detailliertes Bild eines wirtschaftlichen Partnerschaftssystems, das auf Fürsorge aufbaut. Fürsorge gegenüber Menschen und der Natur.

Natur pur

Es ist ein Modell, das den Wert von Umweltschutz sowie von Pflege und Fürsorge, beginnend bei der frühesten Kindheit, anerkennt, indem „überlebensnotwendige“ Beiträge von Privathaushalten, Kommunen und der Natur auch wirtschaftlich berücksichtigt werden. Ein Wandel der Wirtschaft könne schließlich nur gelingen, wenn neu definiert werde, was als wirtschaftlich produktiv gilt, so die Überlegung. Eislers Center for Partnership Studies hat daher die Kennzahl des Sozialen Wohlstandsindex entwickelt, die – anders als das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – die Rentabilität von Investitionen in Fürsorge für Mensch und Mitwelt sichtbar macht. Denn erst durch den achtsamen Umgang mit wertvollem Human- und Naturkapital kann „wahrer“ Wohlstand erzeugt werden. Mrs. Eisler im TED Talk: https://youtu.be/f9cMcTWWDkU

Wie geil ist das denn. Hoch offiziell, vom Staatsfunk, dem inoffiziellen Propaganda Medium der türkis grünen Regierung, unserem geliebten ORF „wie wir“ verbreitet, während der Kanzler und seine Adjutanten Mantra artig nach wie vor hartnäckig die Illusion, „es wird bald alles wieder so wie früher sein“ daher beten, weil Ihnen offensichtlich um keinen Preis der Welt etwas besseres einfallen will, oder darf, oder kann, als den inzwischen schon an der Mauer klebenden Zug von vorgestern noch einmal und noch einmal mit dem Gaspedal am Anschlag, begleitet von den salbungsvollen Pressekonferenzen in Slim Fit Anzügen an die fast schon vollkommen zerbröselte Mauer zu fahren, koste es was es wolle. Lock Down mangels weitsichtiger und nachhaltiger, innovativer Pandemie Bewältigungskonzepte kann jeder. So weitermachen wie bisher, obwohl schon jedes Kind weiss, dass wir nicht mehr so weitermachen dürfen, auch. Ewig Gestriges wird man auch auf Kurze Sicht als selbst erkorener Messias in Form des Lieblingsschwiegersohnes einer ganzen Armee von Grossmüttern auch in Österreich nicht mehr viel länger als modern, zeitgemäss und „als Zukunft“ im Retourgang für blöd verkaufen können.

In Zeiten wie diesen, wo wir wirklich schon vieles besser wissen, wo es in Bhutan seit Jahren so etwas wie ein „Brutto National Glück“ gibt, muss man hierzulande den Lock Down natürlich von langer Hand ankündigen, damit es noch einmal so richtig raschelt in den Kassen, und die Leute nicht nur nebeneinander und übereinander in langen Schlangen und Häufen vor den Geschäften sich auf den Zehen herumtrampeln, um noch das eine oder andere Schnäppchen, das eine oder andere Sonder – Angebot abzustauben, während das Virus eine fette sich gegenseitig befruchtende, wundersame Vermehrungsparty feiert.

„Geht,s der Wirtschaft gut, geht,s uns allen gut“ ist eine extrem böse wie gleichermassen doofe Illusion. Wenn die Aktienkurse an den Börsen steigen heisst das gar nichts, ausser dass die Superreichen gerade wieder einmal ihre Gewinne verdoppeln, aber , wie oben beschrieben, sich im selben Zeitraum die Armut verdoppeln bis verdreifachen kann. Das liest sich aber aus den Börsen- und Aktienkursen nicht ab. Also können wir auch dieses Modell, inklusive Börsen, Shareholder, Aktienbesitzer und Spekulanten, Grosskonzernen, Aktiengesellschaften einschliesslich Industrien jener Art inzwischen getrost auch wirklich endgültig vergessen. All das braucht in Wahrheit wirklich keine Sau.

Was wollen wir denn noch wem , ausser uns für blöd, „verkaufen“ und vermarkten lassen? Welche „Gschäftln“, welche Geschäftszweige und Kaufzwänge darf es denn heutzutage überhaupt noch geben dürfen? Oh Tannenbaum – das Weihnachtsgeschäft rund um die stille, hochheilige Pracht des Profits, um das jetzt viele zittern? den Liebe, Freude, Eierkuchen Valentinstag? Faschingskrapfen? Ballsaison? das Osterhasengeschäft? Der jedes Jahr herbeigesahnte Wintertourismus mit Bergen von Kunstschnee mit bis zum Abwinken vermarktetem faulem Hüttenzauber im Designer Dirndl und Lederbadehosen? im Land der Berge stranden mit Hansi Hintersteher? Narzisstenfest? Urlaub am Bergbauernfriedhof in Hintertupfing? Almrausch und Edelscheiss? ein Achterl Weinviertel? Salzburger Testspiel Nockerl & Mozart’s balls? Wiener Schnitzel Schweine? Baugründe in Kitzbühel oder am Wörthersee zum Schnäppchenpreis für ölschleichende Araber und Wodkafeste Russenmafiabosse? Mountainbiking Paradiese, Sommertrottelbahnen, Schischaukeln, Komasaufen, Thermenoasen, Winter Sale, Spring Sale, Summer Sale, Black Friday!!!! 50% OFF, 5 zum Preis von einem, Fremden Verkehr, Abenteuer Tourismus, Erlebnis Gastronomie, Aus – Verkauf, meine Damen und Herren, komplett Aus – Verkauft.

„if you make your stance in the mind, you have to play by the rules of the mind. and the rules of the mind are time, and effort and identity. and then you go around, you merry go around. it’s not so merry actually. you go around for quite a little while. because it is creating time, producing time, selling time. selling effort, selling believe, selling concepts, selling duality, selling distance, selling separation, selling promises, trying to sell God, selling truth.“ Mooji

Alles Liebste und bleibt gesund,

AleX

#40 Lock Down

Nachdem sich so gut wie die ganze Welt derzeit mit einem Symptom namens COVID19 herumschlagen zu müssen scheint, nachdem alle Mainstream Medien quasi rund um die Uhr Bilder von Fallzahlen, Todeszahlen, Bilder von hoffnungslos überfüllten Intensivstationen und über nichts anderes als hastige Verzweiflungstaten und -strategien , von den so genannten Lockdown Massnahmen hier wie dort berichten, scheint die wahre Ursache dieser sicher nicht letzten Pandemie, die uns heimsuchen wird müssen, bis wir schlussendlich im Kollektiv aufzuwachen bereit sein werden, nach wie vor vollkommen ignoriert, vergleichsweise in Ihrer tatsächlichen Relevanz heruntergespielt und stur verleugnet zu werden. Die eigentliche Ursache für all diesen Wahnsinn, diesem vollkommen sinnentleerten Wettlauf nach Nirgendwo, nach der Illusion, morgen wieder genau so aufsperren und weitermachen zu können wie bisher, auf eine unpackbare, unverfrorene Un- Art und Ignoranz, die ihresgleichen erst einmal finden muss.

Einer all dem zugrunde liegenden Katastrophe, gegen die es weder Masken, noch Impfungen, noch Sicherheitsabstände noch enug Intensivbetten gibt und der man auch mit allen Lock downs dieser Welt nicht sinnvoll beikommen wird können und kann: die Klimakrise.

Die gnadenlose, mutwillige Vernichtung unser aller Lebensbasis und aller Wesen, die zusammen und in einer natürlichen Symbiose mit sich und uns, also: mit – einander darauf lebten und bis heute noch leben: unserer Erde und unser aller Mutter Natur, mit der wir aus reiner Profitgier und Konsumsucht glauben, uns nicht mehr arrangieren zu müssen. Von der wir tatsächlich zu glauben scheinen, dass sie uns gehört. Nur weil wir in unserem kollektiven Rausch konsequent verlernt haben, auf sie zu hören. Balance zu achten, die unser Dasein hier erst ermöglicht. In der irren und vollkommen ver – rückten Annahme, sie zu besitzen ohne zu erkennen, dass wir ohne sie über kurz oder lang nicht mehr lange hier sitzen können werden, nicht in der Lage sein werden zu Atmen, zu Trinken, zu Kaufen, zu Verkaufen, gierig auf ihre und unser aller Kosten immense Profite zu machen, zu Beten und mit Sicherheit mehr verlieren werden als wir je glaubten besitzen zu müssen: unser aller Leben.

Natur

In der öffentlichen Diskussion wird laut Wikipedia im Rahmen der COVID-19-Pandemie immer wieder auch die Bezeichnung Lockdown (englisch für „Abriegelung, Ausgangssperre“)[18] als sprachliches Surrogat für „Massenquarantäne“ verwendet,[20][21] wobei (obligatorische) Massenquarantäne eine formalere Bezeichnung als Lockdown darstellt.[22] Diese Bezeichnung hat sich im Zuge der Pandemie weltweit durchgesetzt und wurde in mehrere Sprachen integriert. Erst am 25. März 2020 bezeichnete die WHO die Distanzierungsmaßnahmen als „sogenannte Lockdown-Maßnahmen“, obwohl der Begriff Lockdown schon davor kursierte.[23] 

lock down

Annette Klosa-Kückelhaus beschreibt im Neologismenwörterbuch Neuer Wortschatz rund um die Coronapandemie des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache den Lockdown-Zeitraum als „Zeitraum, in dem fast alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten auf politische Anordnung hin stillgelegt sind (z. B. zum Infektionsschutz)“.[28] Das Merriam-Webster’s Collegiate Dictionary beschreibt den Lockdown-Zustand als:

„Ein vorübergehender Zustand, der von Regierungsbehörden auferlegt wird (wie beispielsweise während des Ausbruchs einer Epidemie), bei der die Menschen in ihren Häusern bleiben und Aktivitäten außerhalb des Hauses, die öffentlichen Kontakt beinhalten (z. B. zum Essen ausgehen oder an großen Versammlungen teilnehmen), unterlassen oder einschränken müssen.“[29]

shopping manie bevor es zu spät ist

Die verheerende Corona-Pandemie ist nach Ansicht der berühmten Primatenforscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall durch einen respektlosen Umgang des Menschen mit Natur und Tieren ausgelöst worden. „Unsere Missachtung der Natur und unsere Respektlosigkeit gegenüber den Tieren haben die Pandemie verursacht“, sagte Goodall.

Die 86-Jährige rief zu einem anderen, bewussteren Umgang mit der Umwelt auf, um künftige Katastrophen zu verhindern. „Wenn wir beispielsweise den Wald zerstören, werden die verschiedenen Tierarten, die ihn bewohnen, gezwungen, auf engerem Raum zu leben. Krankheiten werden von einem Tier auf das andere übertragen – und eines dieser Tiere, das gewaltsam in die Nähe des Menschen gebracht wird, wird diese wahrscheinlich infizieren“, erklärte die britische Forscherin, die insbesondere durch ihre Arbeit mit Schimpansen in Afrika berühmt wurde.

Dr. Jane Goodall

Zudem sieht die Forscherin die Jagd auf Tiere, die Wildtiermärkte in Afrika und Asien sowie eine auf Fleischkonsum ausgerichtete Intensivlandwirtschaft als „Bedingungen, die den Viren die Möglichkeit geben, von einer Spezies auf die andere und auf den Menschen überzuspringen“. Sie begrüße die Schließung von Märkten in China, auf denen lebendige Wildtiere zum Verkauf angeboten wurden, und hoffe, dass das vorübergehende Verbot zu einem „dauerhaften“ werde und andere asiatische Länder dem Beispiel folgten.

Nur wer denkt zur Zeit an all das? Wer sieht bzw. ist bereit die Verantwortung für die tatsächliche Ursache hinter dem Symptom der Pandemie zu erkennen? Welche Politiker, welche Konzerne, welche Banken, welche Industrien, welche Konsumenten sind bereit sich vom Symptom dem tatsächlichen Problem zuzuwenden? kaum welche bis gar KEINE! und warum ist das so? Ganz einfach: Weil das bedeuten würde, dass nach dem Lock Down niemand mehr ruhigen Gewissens wieder uns glauben machen und annehmen dürfte, wieder dort aufsperren zu können, wo vorher zugesperrt wurde. Weil man diese Zwangspausen eigentlich nutzen könnte endlich entlang des schon lange vorhandenen Besseren Wissens, dass es so ohnedies nicht mehr weitergehen kann bzw. darf und endlich den vielerorts bereits vorhandenen Lösungen zugeführt werden müssten.

Weil es unser ganzes Konsumverhalten, unsere Definitionen, von „wer wir eigentlich glauben wer wir sind“, unsere Werte, die Begriffe Arbeit, Profit, Würde, Leben, Gesundheit, Einkommen, Auskommen und Bildung und vieles mehr komplett auf den Kopf stellen müsste und das anscheinend niemand wirklich will. „Verändern sollen sich bitte die anderen, nicht ich mich. Einschränken sollen sich doch bitte zuerst einmal all jene, die immer so sieben gescheit daher reden, ich werde sicher auf nichts verzichten. Wie komme ich dazu nicht mehr reisen und in der Weltgeschichte herumfliegen zu dürfen wie es mir persönlich und meinem Billigstflug Kontostand eben passt“ – so tönt es aus dem Rest Regenwald.

…..

Ich persönlich wurde vor etwa einem Monat auch ausgesperrt, und zwar von den sogenannten „sozialen Netzwerken“ namens fb, Facebook und Instagram, nachdem ich ein geniales Foto des für seine vormals für riesige Aufregungen und Furore sorgenden Kampagnen für die italienische Modemarke Benetton in den 90ern berühmt berüchtigten Fotokünstlers gepostet hatte, ein Bild des italienischen Meisterfotografen Oliviero Toscani, welches eine schwarze Frau zeigt, die ein weisses Baby stillt. Und im Zuge meiner Bemühungen, die accounts wieder zu reaktivieren wurde ich auch zusätzlich noch gehackt und bin bis zum heutigen Tag draussen.

photo © Oliviero Toscani

Für die von mir betreuten Initiativen und Künstlerseiten eine Katastrophe. Für mich persönlich ein Geschenk des Himmels. Ich war mir schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr so nahe, fast vollkommen unberührt von all diesen Spaltungsaggressionen und Meinungsgewittern, in Frieden, Ruhe und Freude mit meiner Familie, mit meiner Liebsten, mit meiner Mutter und ihrem Liebsten, mit meinen Kindern, Enkelkindern, mit meinem Leben und meinen Träumen von einer gesünderen, sich heilenden und sich gegenseitig inspirierenden Welt.

Diese Chancen, die sich durch einen Lock down, oder einen Lock out, durch einen Ausschluss oder ein Zusperren ergeben, diese Scheunentüren und riesigen Fenster die sich öffnen werden und jederzeit für jeden und jede öffnen können, wenn wir diese als Fluch gut getarnte Geschenksverpackung einfach wirklich entschlossen auszupacken bereit sind. Wenn wir endlich tun, wovon wir tausend Stunden liebend gerne träumen und vor allem am Liebsten nur reden, evaluieren, abwägen, ent – scheiden, analysieren.

Wenn wir endlich meinen, was wir sagen anstatt nur um unser Gedachtes, unser Gesagtes, aber nicht Getanes, erbittert und verbissen zu kämpfen. Wenn wir endlich erkennen, nicht verstehen, er – kennen, dass jede und jeder, dass ich für dieses, mein Leben und wie ich oder meine Gedanken es zu interpretieren gedenken. Oder wie ich tatsächlich imstande bin, egal wie es sich mir darstellt oder mein mind mir darzustellen versucht, es zu akzeptieren und zu 100% anzunehmen bereit bin. Bereit bin, dafür meine volle Verantwortung zu tragen und sonst niemand, der oder dem man dafür ganz leicht die Schuld geben könnte. Dann würde endlich Wesentliches, Grundsätzliches, Essentielles in jedem unserer eigenen und unserem gemeinsamen Leben weitergehen können.

In diesem Sinne: was wird sich tun die nächsten Wochen? ich werde an meinem Buch weiterarbeiten während Buchhandlungen und Bibliotheken geschlossen bleiben, meine täglichen Morgenübungen absolvieren, mit meinem Rad so oft wie nur möglich in die Natur radeln und , wann immer möglich, und solange das noch geht, kurz in die Donau eintauchen, unser Café Drechsler Jubiläumsalbum mit einer Reihe wundervoller Gäste, grossteils online. fertig produzieren während ich vor 2o abgesagten Konzerten sitze und alle Konzerthäuser und Musikclubs bis auf weiteres geschlossen wurden, um Förderungen dafür ansuchen und hoffentlich dafür bekommen, mit meiner Tochter und meinen süssen Enkelinnen telefonieren, mit meiner Mama skypen, mit meinem mit mir in einer Männer WG lebenden Sohnemann Musik machen, mit meiner Liebsten in der frischen Herbstluft spazieren gehen, gute Bücher lesen, viel Üben, möglichst oft und gut Kochen, viel Tee, Kaffee und Wasser Trinken, frei Atmen, gesund Essen und mich möglichst wenig von meinen Gedanken, von meinem mind und den Medien gefangen halten lassen in einer Illusion und virtuellen Realität der Sorgen, Zweifel und Ängste, die meine nicht ist. Und einfach, so oft es geht, in Stille „Sein“

my bike

even when we are being locked down, don’t lock yourself out. take the chance to move on. in a better, healthier and more joy- and blissful way. don’t waste any of your time, space and thoughts to go back regretting the „good old times“. they passed. they are past. they actually never happened the way our minds are making us believe.

Euer AleX

above the clouds, there is no rain