#164 wie geht Mann?

wer oder was ist, kann, sollte und darf Mann denn 2022 ?

wie wird er gesehen? womit konfrontiert? wofür verurteilt? und da vor allem von wem, wofür und warum? wie sieht er sich selbst? braucht oder will diese Zeit Mann überhaupt noch oder ist „männlich“ inzwischen nach einer unfassbar langen Zeit eines über Jahrtausende zelebrierten und praktizierten Patriarchismus etwas von Grund auf Schlechtes, Böses, Widerwärtiges, Verachtenswertes geworden, wie es uns Männern durchaus immer öfter von verschiedensten Frauenorganisationen ohne Umschweife klar und deutlich vermittelt wird? Dürfen Männer denn überhaupt noch glücklich werden oder sein oder haben sie dieses Geburtsrecht inzwischen vollkommen verwirkt? können sie sich noch sicher und wohl fühlen in ihrer männlichen Haut? Wie kann Mann denn heute ein fried- und freudvolles Leben leben ohne dafür gemieden, verachtet, beschimpft oder gar gehasst zu werden, für was er nun mal, like it or not, schlicht und einfach ist: ein Mann. Wie geht Mann heute ?

Ja, auch ich bin einer von denen – ein Mann – durch und durch. Ein Mann, der sich seiner Männlichkeit bewusst aber oft auch unsicher und aufgrund seiner eindeutigen, in meinem Fall zumindest, zweifellosen geschlechtlichen Zugehörigkeit auch durchaus immer wieder mal extrem verunsichert ist. Ein Mann, der sich allerdings seiner weiblichen Anteile genau so bewusst ist wie er sein inneres Kind ehrt und liebt, mit Freude sorgsam am Leben hält, sich zu Frauen hin- und von Frauen angezogen fühlt, wie er Männerwitze, wie sie es vor langer Zeit schon beim Bundesheer oder in diversen Männervereinen oder Männerrunden gang und gäbe waren und sicher auch heute noch genau so sind, noch nie mochte, sowie besonders in letzter Zeit, wo sich auch hierzulande, immer mehr, rechts der politischen und gesellschaftlichen Mitte forcierte Frauen Klischees wieder breit machen á la „zurück zum Herd und schön brav zurück in die Versorgerabhängigkeit zu den Kindern“, abstossend, entwürdigend und äusserst befremdend wie vollkommen Lebens- und weltfremd findet.

Ich kenne natürlich durchaus so etwas wie „ein sich für manche seiner Artgenossen schämen müssen“. In gewisser Weise darf ich auf jeden Fall ohne Scham und ohne zu erröten sagen, dass ich so etwas wie eine männliche Emanze geworden bin. Nicht seit eh und je, nicht schon immer, aber immer öfter, immer klarer und immer bestimmter, eindeutig auf Seiten vieler Frauen, mit meiner vollen Unterstützung in deren Bemühen um Gleichstellung in einem berechtigten und durchaus nachvollziehbaren, seit Jahrtausenden andauernden Kampf um Gleichberechtigung und Augenhöhe zu finden bin. Frauen, von denen ich ohne 1% Zweifel zu wissen meine, dass, wenn jemand imstande sein sollte, wird und ist, unsere Gesellschaft, unsere Gemeinschaft, unser Miteinander zum Besseren und Guten, zu etwas Harmonischerem, Konstruktiverem, Lösungsorientierterem, Fai´rerem und Gesünderem zu verändern, dass eindeutig und ganz klar sie es sind, die das zu können wissen. Die meisten von uns Männern wissen, wollen und können das einfach nicht. Kaum bis noch nie.

Der Weg, das Ziel, wie auch immer man das glaubt sehen zu können oder zu müssen, muss meines Erachtens allerdings ein täglich praktiziertes, neu zu schaffendes und sich ständig neu zu ordnendes und gemeinsam zu organisierendes Miteinander sein. Hass, Spaltung, Geschlechterkrampf werden uns hier bestimmt nicht in ein gemeinsames, gesünderes, freieres und faireres Fahrwasser auf Augenhöhe zu begleiten vermögen. Das betrifft ja heutzutage ohnedies so gut wie jedes polarisierende, spaltende, trennende Thema, nicht nur das Streben nach wesentlich gelungeneren Verbindungen und Gemeinschaften.

Wenn man als geborenes Landei, wie ich eines bin, Jahrzehnte lang aufgrund seiner beruflichen Orientierung in verschiedensten Städten gelebt hat, kann man schon durchaus sehr verschiedene Arten des Umgangs der Geschlechter miteinander feststellen. In Wien etwa scheint mir die Gemütslage und Grundhaltung zueinander doch wesentlich angespannter und verkopfter zu sein als etwa in Städten wie Berlin oder mehr noch in New York City , wo Mann durchaus einer wildfremden Frau am Broadway oder im East Village mit einem freundlichen Lächeln begegnen darf und in vielen Fällen dieses in der Regel auch vollkommen entspannt, als Ausdruck einer gewissen, grundsätzlichen, von Angst befreiten Lebensfreude erwidert wird. In Wien hingegen braucht Mann sich nicht zu wundern, wenn Frau das selbe Lächeln bei einer ähnlichen Begegnung, auf der Mariahilferstrasse etwa, wesentlich öfter mit erbosten bis irritierten Blicken abschätzend begegnet, als hätte Mann dieser Frau gerade mindestens ein ungeheuerlich schlimmes Schimpfwort entgegengeschleudert und ein zwanglos erwidertes, frei fliessendes Lächeln zurück ist da meistens eine rare Ausnahme.

Man möge mir doch bitte an dieser Stelle diese sicher sehr persönlichen, äusserst subjektiven und individuellen Reflexionen zum Kapitel Mann einfach gestatten und mir nicht allzu übel nehmen. Es ist mir gleichermassen ein inneres Bedürfnis als auch ein Anliegen diese meine ganz spezifische Sichtweise eines zumeist Einzelgängers, der ich meistens, oft nicht aufgrund freier Entscheidungen sondern aufgrund meiner ebenso sehr persönlichen Lebensgeschichte als absolut nicht allzu verwöhntes Einzelkind einerseits, als oft mehr notgedrungener als freiwilliger Aussenseiter andererseits, als Bub, Bursche, Sohn, Vater, Grossvater, Partner und Mann zwischen den Stühlen, zwischen sich vormals immer wieder zankenden Eltern und in immer unsichereren Zeiten zu vermitteln und zu äussern. Ein möglicherweise kleiner Impuls und Beitrag zu einem hoffentlich besseren Verständnis zwischen den verschiedensten Geschlechtern und die von mir schon immer sehr bewusst praktizierte wie selbstverständliche Augenhöhe von Mensch zu Mensch, von Alt in Richtung Jung, vom Kind in Richtung der Erwachsenen, als Vater und Grossvater den Kindern, der Tochter und dem Sohn und Enkelinnen gegenüber, als Sohn gegenüber den Eltern, der Mutter, dem Vater, den Grosseltern, Tanten, Onkels, Cousins und Cousinen, von Mann zu Frau.

Zumeist Jahrtausende alte Konditionierungen und Muster, Regeln und Bräuche, Verordnungen und Gesetze, Gebräuche und Sitten, persönliche Interpretationen des individuell Erlebten, Traumata, alte und neue, oft immer wieder sinnlos aufgewärmte Geschichten, nur um das zugefügte Leid nur ja nicht zu vergessen oder verzeihen zu können, am Köcheln zu halten, Worte, Wortfetzen, Formulierungen, Zitate und Erlebnisse, schleppen wir da alle mit und in uns sinnlos rum, werfen uns alles Unmögliche und Mögliche, was wir uns daraus glauben zusammenreimen zu können oder zu müssen vor, von dem uns aber das meiste ja gar nicht ge – hört, bewusst und zumeist vollkommen unbewusst daraus Resultierende und darauf Aufbauende sowie alles dadurch in sich Zusammenbrechende an den Kopf, um die Ohren, ins Herz und in die Seele – hin. Kaputt. Systematisch gekränkt bis systematische Selbstkränkung. Krank. Oft ein einziger, riesiger Scherbenhaufen an verbrannter Erde, enttäuschter Träume, unerfüllter Wünsche, unverzeihlicher Fehler, irreversibler Schäden und Verletzungen, Missverständnisse, Schmerz, Krankheit und Leid.

Eine Erde – Milliarden von Welten. Jede und jeder trägt ihre und seine eigene mit sich rum. Die Flucht – die Sucht. Partnersuche. Kompensieren. Ver – Lieben. Ver – Sprechungen. Er – Wartungen. Ent – Täuschungen. Konsum als lieb gewonnene Ablenkung. Lärm. Unter – Haltung. Über – Zeugung. Er – Klärung. Vor – Wurf. Schuld und Sühne. Rat – Schlag. Gut. Teuer. Alles sofort und immer Haben müssen. Verwechselt mit Er – Füllung. Aber Leben nur bloss nicht Liebevoll – im Jetzt, vor allem mit sich selbst, sondern viel lieber auf der ewigen Jagd nach dem Phänomen „Dann“, dem jeweils weitaus besseren, der Möglichkeit einer optimaleren Partnerin, eines aufregenderen Partners, weil das Beste eben nie gut genug sein darf – dann – der nächst Bessere – Moment mal. Ent – Würdigung. Ent – Schuldigung. Dort und Dann, nur dort wird es sein – Dann = Nie.

Wie kommen wir, ich und Du, aus dieser Nummer je wieder einigermassen heil und frisch gesunded wieder raus? In einer möglichst heilsamen und vor allem , liebevollen Beziehung mit mir und uns selbst, damit ich mich endlich aus der Haut eines ewig bedürftigen befreien kann und tatsächlich etwas „zu geben“ habe, in einer gelungenen Partnerschaft auf Augen-, Herzens- und Seelenhöhe mit den Liebsten? Ich weiss was ich will – ich, meiner, mir , mich – aber was willst Du denn alles von mir??? Was will das Leben denn von mir? von uns? was hat es uns denn schon zu bieten? Was davon sind wir denn bereit dankbar anzunehmen oder überhaupt als Geschenk und Chance zu erkennen? diese Chancen auch zu nützen und sie nicht im Rausch des sogenannten eigenen Willens, der eigenen Starr- und Sturheit ständig an sich vorbei rauschen zu lassen? Alles oder nichts?

Alteingesessene Geschlechterrollen und Stereotype werden dekonstruiert und neu gedacht, Erwartungshaltungen befinden sich im Wandel. Zu wessen Glück und/oder Unglück sei dahingestellt. Wir Männer sind, was unsere eigene, ebenso dringend notwendige Transformation angeht, weitaus untalentierter, ungeschickter, gehemmter und spröder als die meisten Frauen, die darin schon lange wesentlich erfahrener, offener und geübter sind. Nicht nur, weil Gleichstellung für viele Typen der Verlust der überlegenen Position des starken Geschlechts bedeutet und das Bangen um Prestige.

Vielen von uns steht, was eine dringend notwendige Transformation des Männerbildes angeht, unsere antrainierte Unfähigkeit im Weg, Gefühle zuzulassen, sie zu zeigen und vor allem: über sie zu sprechen. Und da meine ich vor allem die eigenen Gefühle, und keine Interpretationen der Gefühle der Partnerin oder des Partners. Männer haben sich deshalb im Vergleich zu Frauen in den letzten vierzig Jahren eher passiv mitentwickelt, uns fehlt eine eigene Revolution, keine der geballten Fäuste und angespannten Muckis, sondern des Willens, sanft und schwach sein zu dürfen ohne sich wie ein Verlierer, ein entmannter Lappen vorzukommen, der seinen ökonomischen Status und andere Privilegien verloren hat.

All das schien eine fast unknackbare, harte Nuss und eine schier unüberwind- und unbewältigbare Hürde, an der die Generation meines Vaters, allesamt Kinder des letzten Weltkrieges, die noch viel zu tief in den patriarchalischen Sümpfen wateten, und feststeckten ohne den Funken einer Chance auf ein Entkommen oder einem Überleben als Mann mit tausend Jahre alten Attributen und Programmierungen von Männlichkeit und der Rollen und Muster der Geschlechter im Rucksack, sehr oft gnaden- und hilflos am offenen und gebrochenen Herzen scheitern musste. Als Mann wohlgemerkt, nicht als Mensch.

Meine eigene Babyboomer Generation rudert grossteils ebenso mehr oder weniger verunsichert in einem undefinierbaren Nichts herum oder ertrinkt nach wie vor in ihrer Orientierungslosigkeit – in gewisser Weise eine gefühlt entmannte, und, wie mir scheint, auch zusehends entmenschlichte Generation, die zwar weiss, dass jetzt gut möglich Zahltag ist, obwohl sie selbst die furchtbare Geschichte des gnadenlos alles beherrschenden und viele Frauen bis zum heutigen Tage unterdrückenden Patriarchats so von sich aus sehr wahrscheinlich so nie und nimmer weder gewollt noch erfunden noch geschrieben hätte. Aber wie damit umzugehen sein könnte, weiss so gut wie keiner.

Die Generation der Tochter, des Sohnes, early 80ies bis mid 90ies – bereits ein vollkommen anderes Bild einer neu gewonnenen Selbstverständlichkeit eines wesentlich gleichberechtigteren Miteinander, wo Old School Machos eher belächelt oder nicht einmal mehr ignoriert werden, da diese alten Rollenmuster bereits spürbar an Relevanz und Bedeutung verloren zu haben scheinen, von ein paar alten weissen Restpaschas in their own minds einmal abgesehen. Ich kenne inzwischen fast schon mehr weibliche Machos als männliche, nur so nebenbei bemerkt.

Meine inzwischen 87jährige Frau Mama, voll aus der 50ies Wiederaufbau und Heimchen am Herd Generation kommend, wusste schon damals diesem Klischee auf ihre Art Parole zu bieten. Nach wie vor Auto fahrend wie ein junger Spund und vollkommen selbstbestimmt, mehr als je zuvor, legt sie besonders in den letzten Jahren eine Offenheit, Neugier und Klarheit in jeder Hinsicht an den Tag , die manch 20 oder 30jähriger jungen Frau gut möglich vor Staunen den Mund offen stehen liesse. Sie hat ihre eigene Emanzipationsgeschichte selbst zu schreiben gelernt und giesst diese, allen Schicksalsschlägen zum Trotz, mehr denn je in ein immer besser gelingendes Leben. Chapeau Mama, von deinem Sohnmann an dieser Stelle.

Als Musiker, Musikproduzent, Artist, Lektor und Projektentwickler war und bin ich immer extrem froh, mit Frauen zusammenarbeiten zu dürfen, da man sich da das ganze Macho Gehabe ersparen und das Hackordnungsprinzip genüsslich im Kamin rauchen kann. Sind die Frauen, zumindest jene, die ich kennen lernen durfte, doch durchwegs ohne Umleitung sofort offener, neuen und manch unorthodoxen Herangehensweisen wesentlich aufgeschlossener, ehrlich interessiert, konstruktiv, auf Augenhöhe und mit voller Unterstützung und Enthusiasmus ohne Umschweife am Start, was vielen Männern bis heute einfach kaum bis noch immer nicht gelingen mag. Da muss Mann oft immer noch von Unten kommen und nach Oben betteln, damit die aufgeblasenen Egos erst mal zufriedengestellt sind. Extrem mühsam – wie mühsam das für manche Frau erst sein muss, die da bestimmt oft mit ganz anderen Gepflogenheiten konfrontiert werden mag…..

Die Kinder, Sohn und Tochter, Schwiegersohn und Enkelinnen, die ja ausschliesslich sich selbst und weder mir noch ihren Müttern gehören, sind ganz klar meine grössten Vorbilder und Idole ob ihrer Aufgeschlossenheit, Integrität, Zuversicht, Vertrauen und Dankbarkeit für vieles, was in ihren Augen und in ihrem Bewusstsein Geschenke und Wunder sind, was andererseits sehr vielen ihrer Alterrsgenossen wiederum selbstverständlich und „normal“ erscheint. Mit den Müttern meiner Kinder habe ich inzwischen auf der einen Seite, nach Jahrzehnten der Düsternis auf Distanz ein ambivalentes bis respektvolles und immer aufgeschlosseneres Verhältnis, auf der anderen Seite ein sich gegenseitig unterstützendes, liebe-, verantwortungs- und verständnisvolles, und – trotz einem ebenfalls seit langem voneinander getrenntem Leben – ein sich gegenseitig unterstützendes Miteinander. Das war auch nicht immer so.

Jene Frau in diesem Leben, die ich bedingungslos liebe from second one, (und dieses Second one ist locker ein paar tausend Jahre alt), hat mich durch ihr Tun einerseits und zugleich durch ihr „nicht handeln“, ihre ihr inne wohnende hartnäckige Sturheit und Verweigerung andererseits vor manch schier unüberwindbare Hürde gestellt, immer wieder mir mein Innerstes ohne grosse Umschweife nach Aussen gestülpt, wofür ich ihr für viele dieser Schritte, nicht alle wohlbemerkt, unsagbar dankbar bin, da mich dies oft meiner tiefsten Wesenheit und innersten Essenz wesentlich näher bringen konnte als dies ohne sie je möglich gewesen wäre. Am meisten dankbar bin ich ihrem Spiegel Dasein für die Tatsache, dass sie mich von meiner eigenen Bedürftigkeit , im englischen noch treffender „neediness“ genannt, und sie sich selbst zugleich aus ihrer grossteils selbst verordneten Subjektrolle befreien konnte, wodurch sich für uns beide ein wundervoller neuer Raum erschaffen hat, der sich langsam immer weiter auszubreiten beginnt.

Zwei wesentliche Anregungen für ein gelungenes Miteinander, egal wer mit wem, Frau oder Mann, wie und wo und mit wem auch immer, kamen in letzter Zeit allerdings von einem weisen Mann und einer mindestens ebenso weisen Frau. Der eine ist ein Hirnforscher namens Gerald Huether, mit dem mich ein gemeinsames Anliegen, nihct zuletzt in unserer Aktivistengruppe „Räume für Träume“ verbindet: Menschen in ihre eigene Kraft zu bringen und sie bei der Geburt des Ihnen inne wohnenden Potentials zu unterstützen. Er, der unter anderem Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung ist und eine neue Plattform namens http://www.liebevoll.jetzt betreibt, meint vollkommen richtig, dass wir bitte alle dringend aufhören müssen, uns , wie wir es ja leider in den meisten Fällen nie besser gelernt haben, unsere Mitmenschen, Nächsten und Liebsten, egal ob Kinder oder Partner, Eltern oder Freund*innen, als Objekte der eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu behandeln, im Versuch, die oder den andern so hinzumodeln und rum zu manipulieren, damit sie oder er uns „passt“, unseren Vor – Stellungen entspricht. Das ist zutiefst entwürdigen´d und dafür sollte man sich schämen. Die eigene Würde und damit auch die eigene Lebendigkeit wiedererlangt man immer am Besten, indem man sich täglich darin übt, so liebevoll wie möglich mit sich selbst zu sein.

Der beste Satz allerdings stammt von meiner aktuellen Therapeutin / Schrägstrich – Schamanin, mit dem seit Wochen ein kleines Männchen mit einem riesigen Schild permanent mit mir herumgurkt, der inzwischen mein treuester Begleiter geworden ist, mit einem klaren Hinweis in Richtung meiner Eigenverantwortung, sozusagen als der Schmied meines eigenen Glücks, wodurch sich sämtliche Schuldzuweisungen, Erwartungen und zwischenmenschlichen Ungereimtheiten auf immer in Nichts aufzulösen imstande sind. Da geht es schlicht und einfach um die nackte Wahrheit, was einen selbst betrifft und man kann damit niemandem mehr die Schuld für was auch immer in die Schuhe, Herz und Seele des anderen schieben. Auf dem Schild steht schlicht und einfach: Was tu ich mir damit Gutes?

Veröffentlicht von

pimpmyband11

Alexander A. Deutsch UMAN United Music Angels Network moerdermusic productions & international artist & project development music . consulting . uncoaching, production . lectures . kick ass drums https://pimpmyband.live www.cafedrechslerband.com www.facebook.com/alexander.a.deutsch https://eiblinskidrums.com/2018/07/19/im-gespraech-mit-alex-deutsch we are the seeds of awakening in a sleeping world So, Don't Sleep!!!

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