#40 Lock Down

Nachdem sich so gut wie die ganze Welt derzeit mit einem Symptom namens COVID19 herumschlagen zu müssen scheint, nachdem alle Mainstream Medien quasi rund um die Uhr Bilder von Fallzahlen, Todeszahlen, Bilder von hoffnungslos überfüllten Intensivstationen und über nichts anderes als hastige Verzweiflungstaten und -strategien , von den so genannten Lockdown Massnahmen hier wie dort berichten, scheint die wahre Ursache dieser sicher nicht letzten Pandemie, die uns heimsuchen wird müssen, bis wir schlussendlich im Kollektiv aufzuwachen bereit sein werden, nach wie vor vollkommen ignoriert, vergleichsweise in Ihrer tatsächlichen Relevanz heruntergespielt und stur verleugnet zu werden. Die eigentliche Ursache für all diesen Wahnsinn, diesem vollkommen sinnentleerten Wettlauf nach Nirgendwo, nach der Illusion, morgen wieder genau so aufsperren und weitermachen zu können wie bisher, auf eine unpackbare, unverfrorene Un- Art und Ignoranz, die ihresgleichen erst einmal finden muss.

Einer all dem zugrunde liegenden Katastrophe, gegen die es weder Masken, noch Impfungen, noch Sicherheitsabstände noch enug Intensivbetten gibt und der man auch mit allen Lock downs dieser Welt nicht sinnvoll beikommen wird können und kann: die Klimakrise.

Die gnadenlose, mutwillige Vernichtung unser aller Lebensbasis und aller Wesen, die zusammen und in einer natürlichen Symbiose mit sich und uns, also: mit – einander darauf lebten und bis heute noch leben: unserer Erde und unser aller Mutter Natur, mit der wir aus reiner Profitgier und Konsumsucht glauben, uns nicht mehr arrangieren zu müssen. Von der wir tatsächlich zu glauben scheinen, dass sie uns gehört. Nur weil wir in unserem kollektiven Rausch konsequent verlernt haben, auf sie zu hören. Balance zu achten, die unser Dasein hier erst ermöglicht. In der irren und vollkommen ver – rückten Annahme, sie zu besitzen ohne zu erkennen, dass wir ohne sie über kurz oder lang nicht mehr lange hier sitzen können werden, nicht in der Lage sein werden zu Atmen, zu Trinken, zu Kaufen, zu Verkaufen, gierig auf ihre und unser aller Kosten immense Profite zu machen, zu Beten und mit Sicherheit mehr verlieren werden als wir je glaubten besitzen zu müssen: unser aller Leben.

Natur

In der öffentlichen Diskussion wird laut Wikipedia im Rahmen der COVID-19-Pandemie immer wieder auch die Bezeichnung Lockdown (englisch für „Abriegelung, Ausgangssperre“)[18] als sprachliches Surrogat für „Massenquarantäne“ verwendet,[20][21] wobei (obligatorische) Massenquarantäne eine formalere Bezeichnung als Lockdown darstellt.[22] Diese Bezeichnung hat sich im Zuge der Pandemie weltweit durchgesetzt und wurde in mehrere Sprachen integriert. Erst am 25. März 2020 bezeichnete die WHO die Distanzierungsmaßnahmen als „sogenannte Lockdown-Maßnahmen“, obwohl der Begriff Lockdown schon davor kursierte.[23] 

lock down

Annette Klosa-Kückelhaus beschreibt im Neologismenwörterbuch Neuer Wortschatz rund um die Coronapandemie des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache den Lockdown-Zeitraum als „Zeitraum, in dem fast alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten auf politische Anordnung hin stillgelegt sind (z. B. zum Infektionsschutz)“.[28] Das Merriam-Webster’s Collegiate Dictionary beschreibt den Lockdown-Zustand als:

„Ein vorübergehender Zustand, der von Regierungsbehörden auferlegt wird (wie beispielsweise während des Ausbruchs einer Epidemie), bei der die Menschen in ihren Häusern bleiben und Aktivitäten außerhalb des Hauses, die öffentlichen Kontakt beinhalten (z. B. zum Essen ausgehen oder an großen Versammlungen teilnehmen), unterlassen oder einschränken müssen.“[29]

shopping manie bevor es zu spät ist

Die verheerende Corona-Pandemie ist nach Ansicht der berühmten Primatenforscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall durch einen respektlosen Umgang des Menschen mit Natur und Tieren ausgelöst worden. „Unsere Missachtung der Natur und unsere Respektlosigkeit gegenüber den Tieren haben die Pandemie verursacht“, sagte Goodall.

Die 86-Jährige rief zu einem anderen, bewussteren Umgang mit der Umwelt auf, um künftige Katastrophen zu verhindern. „Wenn wir beispielsweise den Wald zerstören, werden die verschiedenen Tierarten, die ihn bewohnen, gezwungen, auf engerem Raum zu leben. Krankheiten werden von einem Tier auf das andere übertragen – und eines dieser Tiere, das gewaltsam in die Nähe des Menschen gebracht wird, wird diese wahrscheinlich infizieren“, erklärte die britische Forscherin, die insbesondere durch ihre Arbeit mit Schimpansen in Afrika berühmt wurde.

Dr. Jane Goodall

Zudem sieht die Forscherin die Jagd auf Tiere, die Wildtiermärkte in Afrika und Asien sowie eine auf Fleischkonsum ausgerichtete Intensivlandwirtschaft als „Bedingungen, die den Viren die Möglichkeit geben, von einer Spezies auf die andere und auf den Menschen überzuspringen“. Sie begrüße die Schließung von Märkten in China, auf denen lebendige Wildtiere zum Verkauf angeboten wurden, und hoffe, dass das vorübergehende Verbot zu einem „dauerhaften“ werde und andere asiatische Länder dem Beispiel folgten.

Nur wer denkt zur Zeit an all das? Wer sieht bzw. ist bereit die Verantwortung für die tatsächliche Ursache hinter dem Symptom der Pandemie zu erkennen? Welche Politiker, welche Konzerne, welche Banken, welche Industrien, welche Konsumenten sind bereit sich vom Symptom dem tatsächlichen Problem zuzuwenden? kaum welche bis gar KEINE! und warum ist das so? Ganz einfach: Weil das bedeuten würde, dass nach dem Lock Down niemand mehr ruhigen Gewissens wieder uns glauben machen und annehmen dürfte, wieder dort aufsperren zu können, wo vorher zugesperrt wurde. Weil man diese Zwangspausen eigentlich nutzen könnte endlich entlang des schon lange vorhandenen Besseren Wissens, dass es so ohnedies nicht mehr weitergehen kann bzw. darf und endlich den vielerorts bereits vorhandenen Lösungen zugeführt werden müssten.

Weil es unser ganzes Konsumverhalten, unsere Definitionen, von „wer wir eigentlich glauben wer wir sind“, unsere Werte, die Begriffe Arbeit, Profit, Würde, Leben, Gesundheit, Einkommen, Auskommen und Bildung und vieles mehr komplett auf den Kopf stellen müsste und das anscheinend niemand wirklich will. „Verändern sollen sich bitte die anderen, nicht ich mich. Einschränken sollen sich doch bitte zuerst einmal all jene, die immer so sieben gescheit daher reden, ich werde sicher auf nichts verzichten. Wie komme ich dazu nicht mehr reisen und in der Weltgeschichte herumfliegen zu dürfen wie es mir persönlich und meinem Billigstflug Kontostand eben passt“ – so tönt es aus dem Rest Regenwald.

…..

Ich persönlich wurde vor etwa einem Monat auch ausgesperrt, und zwar von den sogenannten „sozialen Netzwerken“ namens fb, Facebook und Instagram, nachdem ich ein geniales Foto des für seine vormals für riesige Aufregungen und Furore sorgenden Kampagnen für die italienische Modemarke Benetton in den 90ern berühmt berüchtigten Fotokünstlers gepostet hatte, ein Bild des italienischen Meisterfotografen Oliviero Toscani, welches eine schwarze Frau zeigt, die ein weisses Baby stillt. Und im Zuge meiner Bemühungen, die accounts wieder zu reaktivieren wurde ich auch zusätzlich noch gehackt und bin bis zum heutigen Tag draussen.

photo © Oliviero Toscani

Für die von mir betreuten Initiativen und Künstlerseiten eine Katastrophe. Für mich persönlich ein Geschenk des Himmels. Ich war mir schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr so nahe, fast vollkommen unberührt von all diesen Spaltungsaggressionen und Meinungsgewittern, in Frieden, Ruhe und Freude mit meiner Familie, mit meiner Liebsten, mit meiner Mutter und ihrem Liebsten, mit meinen Kindern, Enkelkindern, mit meinem Leben und meinen Träumen von einer gesünderen, sich heilenden und sich gegenseitig inspirierenden Welt.

Diese Chancen, die sich durch einen Lock down, oder einen Lock out, durch einen Ausschluss oder ein Zusperren ergeben, diese Scheunentüren und riesigen Fenster die sich öffnen werden und jederzeit für jeden und jede öffnen können, wenn wir diese als Fluch gut getarnte Geschenksverpackung einfach wirklich entschlossen auszupacken bereit sind. Wenn wir endlich tun, wovon wir tausend Stunden liebend gerne träumen und vor allem am Liebsten nur reden, evaluieren, abwägen, ent – scheiden, analysieren.

Wenn wir endlich meinen, was wir sagen anstatt nur um unser Gedachtes, unser Gesagtes, aber nicht Getanes, erbittert und verbissen zu kämpfen. Wenn wir endlich erkennen, nicht verstehen, er – kennen, dass jede und jeder, dass ich für dieses, mein Leben und wie ich oder meine Gedanken es zu interpretieren gedenken. Oder wie ich tatsächlich imstande bin, egal wie es sich mir darstellt oder mein mind mir darzustellen versucht, es zu akzeptieren und zu 100% anzunehmen bereit bin. Bereit bin, dafür meine volle Verantwortung zu tragen und sonst niemand, der oder dem man dafür ganz leicht die Schuld geben könnte. Dann würde endlich Wesentliches, Grundsätzliches, Essentielles in jedem unserer eigenen und unserem gemeinsamen Leben weitergehen können.

In diesem Sinne: was wird sich tun die nächsten Wochen? ich werde an meinem Buch weiterarbeiten während Buchhandlungen und Bibliotheken geschlossen bleiben, meine täglichen Morgenübungen absolvieren, mit meinem Rad so oft wie nur möglich in die Natur radeln und , wann immer möglich, und solange das noch geht, kurz in die Donau eintauchen, unser Café Drechsler Jubiläumsalbum mit einer Reihe wundervoller Gäste, grossteils online. fertig produzieren während ich vor 2o abgesagten Konzerten sitze und alle Konzerthäuser und Musikclubs bis auf weiteres geschlossen wurden, um Förderungen dafür ansuchen und hoffentlich dafür bekommen, mit meiner Tochter und meinen süssen Enkelinnen telefonieren, mit meiner Mama skypen, mit meinem mit mir in einer Männer WG lebenden Sohnemann Musik machen, mit meiner Liebsten in der frischen Herbstluft spazieren gehen, gute Bücher lesen, viel Üben, möglichst oft und gut Kochen, viel Tee, Kaffee und Wasser Trinken, frei Atmen, gesund Essen und mich möglichst wenig von meinen Gedanken, von meinem mind und den Medien gefangen halten lassen in einer Illusion und virtuellen Realität der Sorgen, Zweifel und Ängste, die meine nicht ist. Und einfach, so oft es geht, in Stille „Sein“

my bike

even when we are being locked down, don’t lock yourself out. take the chance to move on. in a better, healthier and more joy- and blissful way. don’t waste any of your time, space and thoughts to go back regretting the „good old times“. they passed. they are past. they actually never happened the way our minds are making us believe.

Euer AleX

above the clouds, there is no rain

Veröffentlicht von

pimpmyband11

Alexander A. Deutsch UMAN United Music Angels Network moerdermusic productions & international artist development music . consulting . production . lectures . kick ass drums https://pimpmyband.live www.cafedrechslerband.com www.bartolomeybittmann.at www.facebook.com/alexander.a.deutsch

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