#42 Worum geht’s eigentlich?

Ich würde uns allen in diesen „Lock Town“ Zeiten sehr gerne ans Herz legen, auf nichts und niemanden zu warten. Nicht darauf zu hoffen, dass alles je wieder so werden möge wie vorher. Das wird es hoffentlich nie mehr werden. Uns nicht in unserem Fuchs- oder Dachsbau, in unsere Höhlen und Erdlöcher zurückzuziehen, die man uns mangels wesentlich besserer, sinn – vollerer, wert – vollerer und gesünderer Ideen , sicher nicht rein zufällig, zwangsverordnen musste.

Wald

Hören wir doch bitte auf, uns unsere Seelen, Herzen und Bäuche, teilweise aus Frust und Angst vor der so gesunden langen Weile, noch voller zu schlagen als viele von uns das beim ersten Lock Down schon so erfolgreich praktiziert haben. Auch bitte nicht die miesesten TV Programme, die schlimmsten Nachrichten der Welt, die stumpfsinnigsten Video Games zusammen mit Unmengen von Alkohol, Schokoladetafeln und Bags of Chips wahllos in uns reinzuschütten.

Nein, bitte um unser aller geistigen, körperlichen, emotionalen, psychischen und spirituellen Gesundheit wegen, bitte, bitte nicht. Wir stopfen uns damit nur bis oben hin mit vollkommen schädlichem Kram und ungesundem Scheiss voll, damit weder noch irgend etwas Kreatives raus noch etwas Inspirierendes, tatsächlich Berührendes, Wahrhaftiges rein kann. Wir mutieren uns dadurch selbst nur zu noch unglücklicheren Parade Konsumenten als das die meisten von uns ohnedies schon sind.

Himmel

Nutzen wir diese wundervolle „Generalpause“ . Nicht um dies und das zu „tun“, nicht um unbedingt dies und das schaffen oder er – reichen zu müssen. Lassen wir die Pause einfach wirken. Es läuft nichts weg, und wenn etwas wegzulaufen scheint, lassen wir es doch einfach laufen. Bleiben wir in Bewegung. An der frischen Luft. In der Sonne, im Regen, auf der Erde und im Wind. Bei weit geöffneten Fenstern und Türen. Lasst uns tief und frei durchatmen. Bewegen wir uns auch im Geiste. Lesen wir ein Buch , oder lesen wir unseren Kindern oder Enkeln eines vor oder schreiben wir am besten selbst eines.

Weilen wir uns bitte so lang wie möglich. Bewegen wir unsere Körper, am besten draussen und nicht nur von der Couch zum Kühlschrank und wieder zurück. Selbst Kochen. Gesund Essen. Viel Grün. Trinken wir viel Wasser, guten Kaffee und Kräutertees. Wer zu den Glücklichen gehört, die nach wie vor Arbeit haben oder arbeiten dürfen – freut euch. Freut euch, denn allzu viele von uns dürfen und können dies gerade nicht.

Freude

Akzeptieren wir sie, diese für uns alle so wichtige Zäsur, diese himmlische Pause, mit all ihren Herausforderungen, home schooling, distance learning, geschlossene Schulen und Kindergärten, Home Office, abgesagte Konzerte, gecancelte Pläne, geschlossene Gesellschaft, und wehren wir uns nicht gegen das „was ist“. Stopfen und stöpseln wir uns bitte nicht voll und zu, sondern machen wir uns leer, so leer es nur irgendwie geht – von allen Ängsten, Konzepten, Plänen, Analysen, Träumen, Vorstellungen, Bedenken, Sorgen, Beurteilungen, Bewertungen, Anliegen, Bedürfnissen, Zwängen, Süchten, Blähungen, Zweifeln, Gedanken, Begierden, Vorwürfen, Verteidigungen, Schuld, Wut, Aggressionen, Apathien, Namen, Status, Identität, Persönlichkeit, die diversen „Rollen“, denen wir glauben perfekt gerecht werden zu müssen, sei es Mutter oder Doktor, Lehrer oder Schüler, Professor, Hofrat, Hausfrau, Kind, Opa, Tochter, andere Limitierungen, alles, was uns in irgendeiner Form oder Gestalt gefangen hält und von allem, was uns sonst noch so voll macht ohne uns zu er – füllen, zu inspirieren, zu erfreuen, den Mut haben, einmal all das wie lange und permanent getragene Kleider abzulegen, In Ruhe. In der Stille. Trauen wir uns ruhig hungrig zu sein, hungrig zu bleiben, Machen wir uns leer – denn, wie der geniale Mooji zu sagen pflegt: ein volles Glas kann nicht er / ge – füllt werden.

Der sanfte Strom

Darum versuchen wir doch einmal in Ruhe und in Stille, ohne Ab – Lenkung in diesen folgenden, wegweisenden, heilenden Worten von Mooji zu marinieren. Baden wir einfach einmal mal eine Weile darin. Einfach so.

Eintauchen

And you know that all of this is just a play, don’t you? It has to be a play. Every day fresh – who writes this play? This play…..The Infinite One. Every day this play is going on and every character has a role in it, even the Viruses have a role to play.

Und ihr wisst dass das alles nur ein Spiel ist, ja? Es muss ein Schauspiel sein. Jeden Tag neu – wer schreibt dieses Theaterstück ? Dieses Schauspiel – Das Unendliche. Dieses Spiel läuft jeden Tag und jeder Charakter hat eine Rolle darin, sogar die Viren spielen ihre Rolle.

Grün


Even the worms. If you go to the belly of the earth,you find creatures there: every one of them is playing their role perfectly. Every one, even the dung beetle,
even the tape worm, the flea, everything.
Everybody has a role they play in this great play, the great play of consciousness, the great dream of consciousness.

Selbst die Würmer. Wenn man tief in den Bauch der Erde geht findet man dort Geschöpfe: Jedes einzelne von ihnen spielt seine Rolle perfekt. Jede einzelne Kreatur, sogar der Mistkäfer, selbst der Bandwurm, der Floh, alles. Jede und jeder hat ihre und seine Rolle in diesem grossartigen Spiel, das grosse Schauspiel des Bewusstseins, der grosse Traum des Bewusstseins.


No rehearsal- Take one. First take. Take one, give one, take one. And because there is no rehearsal, you can just relax because everything you do is in the play already . you like it? It’s very nice, huh?
You can’t do anything wrong,even your mind is in the play. The only thing is – you must know that.

Keine Probe – Take one. erster Take. Take one, gib einen, nimm einen. Und weil es keine Probe gibt, könnt ihr euch einfach entspannen, weil alles was Du machst bereits Teil dieses Spiels, dieses Theaterstücks ist. das ist doch nett, oder? Ihr könnt nichts falsch machen, selbst euer Verstand ist Teil des Stücks. Die Sache ist nur – dessen müsst ihr euch bewusst sein.

fall


There is something that’s not in the play but even your mind is in the play. so you can just relax, let your thoughts go. Only thing – don’t identify with them. Remember. You are just the ultimate witness of it.
Who is in the balcony watching all this? The Supreme Lord of the Universe. And you.

Etwas ist nicht Teil dieses Schauspiels, aber selbst euer Verstand spielt seine Rolle. Also kannst Du Dich einfach entspannen und Deine Gedanken loslassen. Einzig – identifiziere Dich nur ja nicht mit ihnen. Du bist nur der ultimative Beobachter all dessen. Und wer sitzt oben am Balkon und sieht sich all das an? Der höchste Schöpfer des Universums. Und DU.

sky


You all know what I’m talking. but now it’s been made very clear. Both your body and your mind, and your emotions – all of it is already a part of the play – the great play. Just don’t be confused – that it is You.
You are the witness.You get the feeling, even the feeling, that it is you, is part of the play.

Ihr wisst alle genau wovon ich spreche. Nur jetzt wurde es unmissverständlich klar und deutlich gesagt. Dein Körper, dein Verstand und deine Emotionen – alle haben bereits ihre Rollen in diesem Stück – das grossartige Schauspiel. Aber lasse dich nicht verwirren und glauben, das wärest DU. Du bist der Beobachter. Du hast dieses Gefühl, und selbst dieses Gefühl, als wärest das tatsächlich Du, ist Teil des Schauspiels.


be empty first, because you can not fill a full cup.
Mooji 2014

zuerst musst Du leer sein, weil ein volles Glas kann man nicht füllen. Mooji 2014

Alles Liebste und bleibt gesund, AleX

Veröffentlicht von

pimpmyband11

Alexander A. Deutsch UMAN United Music Angels Network moerdermusic productions & international artist development music . consulting . production . lectures . kick ass drums https://pimpmyband.live www.cafedrechslerband.com www.bartolomeybittmann.at www.facebook.com/alexander.a.deutsch

2 Gedanken zu „#42 Worum geht’s eigentlich?“

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