#83 „So geht,s nicht weiter! Das wissen alle – so könnte es gehen:“

Liebe Leserinnen und Leser, liebe geschätzte Mit – Menschen, ich möchte in diesem Blog versuchen, verschiedenste Wege aufzuzeigen , wie es ab hier und heute weitergehen könnte, ohne auf etwas zu „Warten“ oder ohne sich auf eine „Jagd nach dem nächst Besseren“ begeben oder darin gefangen bleiben zu müssen.

Bitte nehmt euch jetzt diese paar Minuten „Zeit“ und geht doch einfach einmal in Gedanken und vor allem mit dem Herzen mit mir mit. Ihr könnt jederzeit gedanklich stehen bleiben, aussteigen oder wieder umdrehen. Es passiert euch nichts, nichts Ungesundes, nichts von irgendeinem wie auch immer gearteten Nachteil oder Schlimmes welcher Art auch immer, hoch und heilig versprochen!

Zeit

Wenn wir einem tausende Jahre alten Zen Prinzip einmal kurz miteinander folgen wollen, dass die von jeder und jedem von uns sehr individuell wahrgenommene Aussenwelt zum einen eine sehr persönliche Wahrnehmung, und zum anderen immer ein Spiegel unserer ebenso individuell empfundenen Innenwelt ist und sein kann, dann könnten wir ja einmal wirklich versuchen zu verstehen und zu erkennen, dass der einzig sinnvolle und gangbare Weg oder Pfad oder Wegweiser, die Welt oder was auch immer im Aussen zu verändern, immer, ohne Ausnahme, eine Veränderung dessen voraussetzt, was das einzige ist, was in Wahrheit jede und jeder tatsächlich wirklich zu ändern imstande ist: uns selbst. Unser Bewusstsein da vor allem. Die Wahrnehmung dessen, wer wir sind , wer wir glauben zu sein.

Innen & Aussen

Eine wesentliche Frage scheint mir zu sein, ob wirklich wir es sind, wir in unserer Essenz, die auf jeden Fall, um jeden Preis die Kontrolle über unser Leben mit allen Mitteln glauben behaupten zu müssen. Von Optimierung, logisch und positiv Denken, strategischem Handeln und uns hinter Fakten verschanzend als wäre die Wissenschaft eine in Stein gemeisselte Burg der Sicherheit, obwohl Wissenschaft ja permanente Veränderung auf Grund neuester Erkenntnisse, Forschung, fachlichem Dialog, Streitgesprächen, Untersuchungen und Diskussion ist und alles andere als in Stein gemeisselt, sondern eben in permanenter Bewegung und in einem fortwährenden Umbruch ist. Bis hin zum Drang, uns mit unseren Gedanken , unserem Verstand, unseren Egos und Gefühlen permanent vollends glauben identifizieren zu müssen, oft ohne uns dessen überhaupt bewusst zu sein.

Fakten

Oder ob es vielmehr nicht wesentlich leichter, einfacher aber offensichtlich schwieriger zugleich sein könnte, uns nicht permanent mit unserem „eisernen“ Willen, unseren strahlenden Egos und der hartnäckigen Illusion, die alleinigen Herrscher über unsere Leben, die wahren Genies und Urheber unseres kreativen Schaffens, unserer Musik, unseres Werkes zu sein, uns selbst und unsere Nächsten damit in die Irre zu führen. Uns stattdessen mehr oder weniger diesem wahrhaftigen, klaren, oft schon vollkommen verschütteten bis kaum wahrgenommenen „etwas“ tief in uns in vollem Vertrauen mit voller Aufmerksamkeit und Hingabe zu widmen, als uns genau diesem „etwas“ permanent, mit einem erlesenen Sortiment an Zweifeln, Selbstzweifeln, Ängsten, schlechtem bis kaum vorhandenem Selbstwert, Urteilen und Selbstverurteilungen, Zwängen, Stress, Mangelgefühlen und Süchten konsequent in den Weg zu stellen oder zu entziehen.

In bedingungsloser Liebe, ohne Bedingungen eben, zu unserem Selbst genau dieses „etwas“ Wirklichkeit werden zu lassen, dem eine echte Chance zu geben, sich zu trauen, den Mut dazu aufzubringen, genau dem zum Gelingen zu verhelfen, auf der Fährte und Spur unserer Talente, unseres Enthusiasmus, diesem „etwas“, was in Form von geliebten, aber aus Angst , nicht genug, nicht gut genug zu sein, als ungelebte Träume ohnedies immer schon in uns da war und ist. Welche Erleichterung, Befreiung und welch Friede mit uns selbst, mit allen und allem anderen sich da plötzlich in uns, und um uns herum und in der ganzen Welt breit machen könnte.

Friede

Diese ganzen hasserfüllten Konflikte, Streitereien, Kriege und Zwistigkeiten, dieser Drang, alles und jeden sofort be- und verurteilen zu müssen oder zumindest die eigene Meinung aufzwängen zu müssen, alles in gut oder böse, richtig oder falsch, schwarz oder weiss, Freund oder Feind einteilen und bewerten zu müssen, das katastrophale Ausmass an verantwortungsloser, profitgieriger Vernichtung und schamloser Ausbeutung unser aller Lebensbasis, der Natur, deren unzertrennbarer Teil wir sind und immer bleiben werden, künstliche Intelligenz hin oder her, die respektlose, missachtende und alles andere als wertschätzende Art, wie allzu viele von uns noch glauben, miteinander um – gehen zu müssen, das mit den Füssen treten der Grundrechte unserer Brüder und Schwestern, die ganze Optimierungssucht, der Konsum- und Kaufrausch, in den wir uns glauben in Sicherheit zu bringen oder flüchten zu müssen, der digitale Notausgang mit all seinen Chancen und Möglichkeiten, aber auch zugleich mit all seinem Überwachungspotential, endloser Ablenkung und gnadenlosem Diebstahl der Fadesse, der lebenswichtigen langen Weile, der Ruhe , Stille und dem Frieden der Gedanken, dem Ausatmen der Emotionen als Basis für jede gesunde kreative Tat und Schöpfung, die ganze Eifersucht aus einem einzigen Besitzempfinden heraus, der Wettbewerb, wo keine und keiner mehr wirklich weiss wohin es denn noch schneller und noch effizienter eigentlich rennen soll, Hierarchien und Machtstrukturen jenseits jeder Augen- und Seelenhöhe, permanenter Stress, Krankheiten, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Auto Immunkrankheiten, Intoleranz und Allergien gegen dies und das und vor allem gegen unser Selbst, Pandemien und andere Seuchen, alleine aufgrund dessen, wie wir eben mit der Natur, unserem Klima und unserer Mutter Erde verantwortungslos und in höchsten Masse egoistisch glauben umgehen zu dürfen, ohne Demut, ohne Respekt, ohne Mitgefühl und ohne Liebe – all das ist ein klarer Spiegel dessen , wie wir mit unserem Selbst umgehen, wie lieblos und wenig wertschätzend wir unserem Selbst gegenüberstehen, wie krank wir in unseren Herzen und Seelen eigentlich schon geworden sind.

Spiegel

Und all das nur deshalb, weil wir über Jahrtausende lernen mussten, uns mit unseren Taten, mit unseren Preisen, mit dem uns übergeschütteten Lob, mit unseren Diplomen und Titeln, mit den uns eingeredeten Zweifeln und oft schon in frühester Kindheit ehrlich erworbenen Traumata und Ängsten, die oft unausgesprochen und stillschweigend über Generationen weitervererbt werden und quasi in unseren Genen gefangen gehalten werden, bis irgendwann mal eine Seele bereit ist, sich das ganz genau anzuschauen, weil wir uns mit unseren Errungenschaften, unseren glorreichen Taten und unseren Lebensläufen und Biographien, mit unserem Ego Verstand und unseren Gefühlen und unserer ach so wichtig und bestens geformten Persönlichkeit permanent und verliebend gerne verwechseln.

Lebens Läufe

In unserer Essenz sind wir genau all das nicht. In unserer Essenz sind wir alle miteinander und mit allem in einem Selbstverständnis auf Augen- und Seelenhöhe, das meisten nur Babys kennen, verbunden. Bis man Ihnen sehr, sehr bald genau das als erstes im Rahmen der sogenannten ersten Ziehung, der Er – Ziehung, weggenommen hat, anstatt nur sich zu be – mühen, das, was „ist“, zu be – schützen und nicht mit dem, was wir glauben, was unbedingt sein soll und muss, kaputt zu machen. Bis weiter hin zum Unter – Richten mit Fehler Spürhunden, Strafen, Nachsitzen, Prüfungen, Benotungen, Bewertungen, Wettbewerb und spätestens dann: der ersten allgemeinen Verunsicherung und systematischen Zuschüttung des in uns allen schlummernden Potentials, mit Bergen an Wissen und Informationen auf dem Holzweg zum perfekten Konsumenten, ohne Unterlass auf uns nieder und in uns rein prasselnd bis das, was eigentlich raus will, nicht mehr raus kann. Bis keine und keiner mehr weiss, wie sie oder er damit je noch in Berührung kommen kann.

Potential

Anstatt eines kreativen, mathetischen Auf -Richtens und Inspirierens, einer Ermächtigung zur Potentialentfaltung, damit all das geniale, wunderbare, bislang zerknitterte und un – entfaltete zuerst wieder ausgegraben, ent – deckt, mit kompetenter Hilfe von aussen und innen wieder freigelegt werden und wieder fliegen kann um sich dann endlich möglichst frei ent – falten und wirken zu können.

Und dann auf in die nächste – Ziehung, die Be – Ziehung, wo die jeweils aneinander Ziehenden, die aufgrund einer zumeist unbewussten Wahrnehmung einer gemeinsamen, ähnlich geprägten und gefärbten Energie, ähnlicher Biographien oder Familien Rucksäcken, ähnlicher Verhaltens und Befindlichkeits DNA, dem Schwingen in ähnlichen bis gleichen Frequenzen durch alles andere als einen Zufall magnetisch zueinander gezogen wurden. Sie versuchen den anderen dann oft eher früher als später verzweifelt mit allen Mitteln und Möglichkeiten dorthin zu ziehen, in ihr eigenes, perfektes Idealbild von einem besseren, perfekteren Selbst zu zwingen, ohne sich mit dem eigenen Selbst wieder vertraut zu machen und mit ihm zu versöhnen.

Alles um die gelernten, erfahrenen und verinnerlichten, vermeintlichen Mängel (Talente und in Wahrheit oft einzigatige Fülle) und Fehler (Einzigartigkeit), Bedürfnisse (was raus will), Ängste (was nicht raus kann) und Traumata (Verletzungen der Seele), Erwartungen (nicht ins Leben gebrachte Träume), die sich plötzlich in ihrem und durch ihr Gegenüber spiegeln und die oft nicht besonders gemocht und damit auch sofort heftigst kritisiert werden, auszugleichen. Beziehungen bzw. Partner werden ja leider auch oft viel eher „konsumiert“ und bei nicht Erfüllung verschiedenster Er – Wartungen und Ansprüche und Kriterien, die kaum jemand und man selbst schon gar nicht zu er – füllen imstande ist, schnell wieder aufgelöst oder gegen andere, nächst bessere ausgetauscht, als wach, bewusst und verständnis- und liebevoll gelungen ge – und erlebt.

Träume leben

Ich bin inzwischen für jede Spiegelung meines gegenüber extrem dankbar, und anstelle eines Fingerzeigs auf einen vermeintlichen Mangel, einen Fehler der oder des anderen richtet sich mein Bewusstsein sofort und immer öfter nach innen und fragt sich, was denn da in mir jetzt gerade wohl zum Schwingen gebracht worden ist. Ich kann es nicht oft genug wiederholen und sagen: man muss nicht perfekt sein um grossartig, genial, liebevoll, liebenswert und einzigartig sein zu dürfen.

Würden wir wieder lernen wollen, mit unserem tiefsten Selbst in seiner puren Essenz in liebevoller Hingabe und aufmerksamer Zuwendung zu Sein, mit uns selbst in guter Gesellschaft sein zu können, müssten wir uns um das Aussen, um unsere Beziehungen, die Menschen, die wir und die uns lieben, die Welt, in der wir alle leben, keine Sorgen mehr machen müssen. Ich glaube, so könnte es gehen…..

Empfehlung: www.liebevoll.jetzt

Veröffentlicht von

pimpmyband11

Alexander A. Deutsch UMAN United Music Angels Network moerdermusic productions & international artist & project development music . consulting . uncoaching, production . lectures . kick ass drums https://pimpmyband.live www.cafedrechslerband.com www.facebook.com/alexander.a.deutsch https://eiblinskidrums.com/2018/07/19/im-gespraech-mit-alex-deutsch we are the seeds of awakening in a sleeping world So, Don't Sleep!!!

2 Gedanken zu „#83 „So geht,s nicht weiter! Das wissen alle – so könnte es gehen:““

  1. Das muss man lesen – meine Meinung – einen Tag verbringen, dann wieder lesen, nachdenken und sein Lebensurteil erstellen – eine wachmachende schöne Zeit wünsche ich UNS – – – – –

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