#74 Mensch.Sein.

Wikipedia meint einmal folgendes zum Menschen: Der Mensch (Homo sapienslateinisch für „verstehender, verständiger“ oder „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“) ist nach der biologischen Systematik eine Art der Gattung Homo aus der Familie der Menschenaffen, die zur Ordnung der Primaten und damit zu den höheren Säugetieren gehört. Allgemeine Eigenschaften der Menschen und besondere Formen menschlichen Zusammenlebens werden in der AnthropologieEthnologie und Soziologie untersucht.

Im Laufe der Stammesgeschichte des Menschen, der Hominisation und der soziokulturellen Evolution haben sich Merkmale herausgebildet, welche die Voraussetzungen dafür bildeten, dass der Mensch ein in hohem Maße sozialisations– und kulturabhängiges Wesen werden konnte. Dazu gehören eine lang andauernde Kindheit, die Fähigkeit zum Spracherwerb und zu gemeinschaftlicher Arbeit sowie das Eingehen besonders komplexer sozialer Bindungen.

Durch ihr Bewusstsein erschließt sich den Menschen die zeitliche Dimension des Daseins sowie ein reflektiertes Verhältnis zu sich selbst. Daraus ergeben sich die eigene Existenz betreffende Fragen, wie zum Beispiel die nach der persönlichen Freiheit, nach der menschlichen Stellung in der Natur, nach moralischen Grundsätzen des Zusammenlebens und einem Sinn des Lebens. Im Rahmen der Reflexion des Verhältnisses zu anderen Lebewesen haben viele Kulturen im Laufe der bisherigen Geschichte der Menschheit ein Menschenbild entwickelt, das die Menschheit von der Tierwelt absondert und dieser gegenüberstellt. Eine solche Sonderstellung wurde etwa durch Schöpfungserzählungen begründet, die den Menschen einen separaten Ursprung zuschreiben, oder durch die Bestimmung des Menschen als Vernunftwesen. Sie findet aber auch in modernen Vorstellungen wie der der Menschenwürde einen Widerhall.

Menschenbild

Boah! Da bleibt einem ja echt die Spucke weg, oder? Nirgendwo, oh Wunder, das Wort, der Begriff „Digitalisierung“. Nirgendwo die Attribute „ignorant, dumm, unvernünftig, egozentrisch, narzisstisch, verantwortungslos, ängstlich, verzweifelt, boshaft, hilflos, erfolgreich, einsam, geizig, wohlhabend, asozial oder brutal“. Dass sich dem Menschen durch sein Bewusst „Sein“ die zeitliche Dimension seines irdischen Daseins erschliesst – ja, sicher, aber es darf ihm dadurch auch durchaus die zeit – lose Dimension seines „Seins“ bewusst werden dürfen. Nicht bloss inklusive eines reflektierten Verhältnisses zu seinem, zumeist egoistischen Selbst, in Form seiner wichtigen Person und seiner oft hart und schwer ins harte Leben gemeisselten, noch wichtigeren und bedeutungsvolleren wie erfolgreicheren Persönlichkeit. Vor allem auch zu jener, angeblich schier unerträglichen Leichtigkeit des Seins an sich, welche überhaupt nicht an Formen, Namen, Biographien, Errungenschaften, Orden, Preise, Gewinne, Siege, Profite, erklommene Karriereleitern, Konzepte, tun, schaffen und machen um jeden Preis gebunden ist oder gebunden sein „muss“.

Dimensionen des Seins

Der Mensch ist eben nicht bloss ein Container von angehäuften Informationen und angelerntem Wissen, diverser Denkmuster, Namen, sogenannten Fakten, Prägungen, Konditionierungen, Ideologien, Religionen, Konzepte für dies und das, Zwänge, Probleme, Lösungen, Formeln, Erfolgsrezepte, Effizienzbereitschaft, Optimierungen, Wettbewerbe, Normen, Normalitäten, Ab – Lenkungen jeder Art und Un – Art, Schönheitsideale, Besitztümer, Machträusche, Opferdasein, Visionen, Plänen, Verlustängsten und, und, und… – Nein? Nein! Mensch ist in seiner Essenz genug. So wie er IST. Ja! Einfach so. es gilt auch nicht unbedingt etwas zu lernen oder etwas oder jemand zu werden weil man ja schon IST. Ohne Wenn und aber, was immer wieder die ersten Einwände unseres als „Freund“ getarnten und als „Werkzeug“ enttarnten, herrschsüchtigen Verstandes sind. Aber nur solange wir uns ihm bedingungslos zu unterwerfen bereit sind. Bereit, sich vollkommen mit ihm zu identifizieren, weil wir nicht verstanden haben, ihn als Werkzeug zu verstehen und zu benutzen, als was er nunmal ist. nichts weiter.

genug

Nein, sie, er, es, WIR SIND GENUG, einfach so, weil wir Menschen sind. Ohne etwas unglaublich genial, grossartiges geleistet haben zu müssen, ohne den Spuren Einsteins oder Teslas oder Steve Jobs oder Maria und Jesus oder Claudia Schiffer und Julia Roberts oder den tollsten Influenzern der Welt nachgehechtet sein zu müssen, immer entweder auf der Flucht, vor der Vergangenheit, vor der Erinnerung, vor den dunklen Spots der eigenen Geschichte oder dem Mangel an Zeit oder im Vollstress, Hast, Ungeduld, den Zweifeln, den Schulgefühlen, der Ohnmacht oder, so schnell wie nur irgendwie möglich, auf der Jagd nach dem „nächst Besten“, einem Ziel, einem Traum, Erfolg, Sieg, Partner, Beziehung, Job, Wohnung, Haus, Auto, Klamotten, Traumurlaub, Macht, der Angst, etwas bestimmtes, das anscheinend momentan Wichtigste „was auch immer“ zu versäumen ohne sich bewusst zu sein, in all dem lauten Trubel und all der Hast das einzig Wahrhaftige zu versäumen, was immer war und ist, gleichsam ewig: das HIER und JETZT.

HIER und JETZT

Genau das verpassen die meisten von uns sehr konsequent, unbewusst, ungewollt, unzufrieden, unglücklich, unerfüllt, ungeliebt, unausgeglichen, unstet, unruhig, unmöglich, unberührt, unentdeckt und unendlich gestresst. Viel zu viele rasen, um um jeden Preis schneller „dort“ zu sein, wo immer dieses imaginäre „d – Ort“ einer ebenso imaginären Zukunft auch sein mag. Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, Stress, Burn Out – koste es was es wolle. Nur kaum eine oder einer weiss mehr oder hat auch nur die leiseste Ahnung, wohin die immer schnellere Reise denn eigentlich gehen soll. Warum das Leben dann mit einem Schlag so schnell vorbei sein soll, wo man doch noch dies und das und jenes machen, tun, erreichen, kaufen, verkaufen, beweisen, zeigen, bis zur Bewusstlosigkeit noch unbedingt auf die Reihe kriegen wollte. Das kann es doch nicht wirklich gewesen „Sein“, oder?

Wer schneller läuft kommt schneller wieder von vorne an. Bis irgendwann einmal die allem immer zugrunde liegende Stille und Ruhe wieder bewusst wahrgenommen werden kann und Mensch wieder zur Be- „Sinn“ – ung kommen darf.

Be – „Sinn“ – ung

So werden wir also geboren. Woher kommen wir da? Ab wann sind wir denn? Ab der Geburt? oder schon Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrhunderte vorher? Ab dem Zeitpunkt, wo wir das sogenannte „Licht der Welt erblicken“? Kommen wir da vielleicht ja schon aus einem ganz anderen Licht, das nicht von dieser Welt ist? Oder beginnen wir tatsächlich erst zu „Sein“, bei der Taufe, sobald man uns einen Namen umhängt und sagt: „So, „das“ bist jetzt DU“! und ohne Name , ohne Taufe war ich noch nicht oder was? kann mir das jemand schlüssig erklären ? Verstand, hm? was meinst Du? oder lässt sich einfach nicht alles „schlüssig erklären“, „beweisen“, „erforschen“, „wissenschaftlich ergründen“, „logisch beantworten“ was nichts desto trotz einfach „IST“?

das bist jetzt DU

Come on, wir alle „wissen“ doch, dass wir schon lange vorher „sind“, bevor wir hier auf diesem wunderbaren Planeten auftauchen mussten/durften – je nachdem. Unser Ur Wissen,unser intuitives Wissen, unsere uns allen inne wohnende Weisheit „weiss das“ – nicht? In der Ruhe, in der Stille, in der Natur – ohne Hektik und Stress, ohne unbedingt noch das eine oder andere tun oder er – reichen zu müssen, im Augenblick des Hier und Jetzt, wenn wir uns erlauben einfach „genug“ und einfach „da“ zu „Sein“, dann wissen wir das doch ganz tief drinnen ganz genau – oder? Nicht als Gefühl, nein, als „Wissen“ aus unserem reinen Bewusst – „Sein“, auch wenn es nicht erforscht und eindeutig bewiesen, logisch erklärt oder belegt werden kann.

die Stille der Natur

Und dann beginnt der langsame, schon oft einen Grossteil jedes inneren Potentials lähmende Prozess der sogenannten „Er – Ziehung“. Der jeweiligen familiären und gesellschaftlichen Integrationsarbeit. Jemand, lange Zeit offensichtlich ein „Er“ , direkt aus dem Patriarchat und seinen Gott sei Dank nur mehr in Überresten vorhandenen Ruinen kommender Begriff, „zieht“ uns irgendwo hin, wo wir nie waren, wo wir freiwillig nie hin wollten und vor allem nicht „sind“. In eine Gesellschaft und Welt mit ihren eigenen Regeln, Normen, der Idee, was immer „normal“ ist oder „zu sein hat“, in eine Familie mit Ihren ganz eigenen Geschichten und Figuren, Rollen, Ängsten, Sorgen, Erwartungen, Verpflichtungen, Prägungen, Zielen und oft über Generationen weiter vererbte, oft unbewusst mitgeschleppte Traumata und Konditionierungen, oft zeitgleich einhergehend eine Bekanntschaft machend mit einer Religion, Gesinnungs- oder Glaubensgemeinschaft, aus der man es oft nur schwer auch wieder heraus schafft.

Familie – Opa, Vater, Tochter, Mutter, Enkelinnen

Und dort werden wir mehr oder weniger geprägt, gezwungen bis er – muntert, nicht selten unter Androhung eines vollkommenen Liebesentzuges , wenn wir uns all dem nicht folg – sam als Objekte zu unterwerfen bereit oder zumindest mitzumachen Willens sind, bei all dem mitzuspielen, mitzumachen, Erwartungen zu erfüllen, Regeln zu befolgen, folg- und gehorsam zu sein, wenn wir „dazu gehören“ wollen. Und wer will das als Kind, als sozialisationsgeprägtes Wesen Mensch denn nicht?

„mein“ für mich so wichtiger, vertrauter Opa und „meine“ Waldi

Und wer all das noch einigermassen unbeschadet, ganz unter uns: in Wahrheit kaum eine oder einer, überstanden hat, kommt dann schliesslich in den zumeist fragwürdigen Genuss dessen, was wir gemeinhin „Schule“ nennen, wo man uns „Bildung“ angedeihen und zukommen lassen will bzw. wir uns angedeihen und über uns ergehen lassen müssen, da wir eben „unter – richtet“ und in den seltensten Fällen „auf – gerichtet“ werden. Und da es ja, zumindest europaweit und in weiten anderen Teilen dieser Erde so etwas wie „Schulpflicht“ , also die Pflicht „unter – richtet“ werden zu müssen – gibt. Dort ver – lernen wir meistens das Urvertrauen zu unseren Potentialen anstatt dass sie geweckt werden dürften, ver – lernen all das zu schätzen oder uns dessen als unseren wahren Schatz im Bewusstsein zu behalten, was uns in unserer Essenz ausmacht, was hoch und heilig ist, was uns mit Freude und Enthusiasmus erfüllt, unsere Herzensanliegen.

Herzensanliegen

Die (immer noch alte) Schule, vormals als Kaderschmiede für gehorsame Soldaten und Befehlsempfänger installiert, heute als eine Art Gehirn- und Seelenwäsche Programm als Aus – Bildung zum folgsamen, perfekten einerseits und höchst unzufriedenen und unglücklichen Konsumentinnen und Konsumenten andererseits. Mit folgender, dem zu Grunde liegender Programmierung, die da, laut dem deutschen Neurobiologen und `Gehirnforscher Prof . Gerald Hüther, heisst: „Wer glücklich ist, kauft nicht“ – also bitte: Alles, nur bloss keine Anleitung zum erfüllt, zufrieden und schon gar nicht „glücklich“ sein. Auf gar keinen Fall. Ein glattes No Go! Wegen des Profit’s, wegen der florierenden Wirtschaft warat’s. Die muss blühen, vor allem anderen.

Befehlsempfänger…..

Wir müssen uns wohl oder übel in einer rasanten, fordernden und extrem stressigen Leistungs- und Konsumgesellschaft voller Ablenkungen und Verlockungen mannigfacher Art zurechtfinden, in der die Fiktion und Wert der Zeit angeblich voller Geld ist, randvoll- und zugestopft mit Informationen – wir leben bzw. vegetieren ja so mehr schlecht als recht im Informationszeitalter dahin, wenig bis kaum Weisheit, unzähligen Kopfhörern und earplugs, unseren Befehlsempfänger Blick die meiste der wert – vollen Zeit starr auf unsere Mobiltelefone gerichtet, dem Konzept Perfektionismus aus der Angst, Fehler zu machen, komplett verfallen, sowie dem Drang und Zwang, täglich schneller, höher, effizienter, leistungsfähiger, schöner, besser, toller, multitaskingfähiger, erfolgreicher, fitter, optimierter als „die Anderen“ zu sein, oder es zumindest so in den asozialen Netzwerken darzustellen. So vollgepfropft mit all dem Kram, dass das, was an Potential und wahrem Diamanten in uns schlummert, kaum mehr eine Chance hat, je wieder an die Oberfläche, an die vielen Lichter und Schatten dieser Welt kommen zu dürfen um sein volles Potential entfalten zu können. Was für eine unfassbar sinnlose Verschwendung und vorsätzliche Vernichtung.

Kon ergo sum

Und dann landen wir zu allem Über Fluss mit all dem Zeug im Rucksack, im Kinderwagen, Pickup Truck, im SUV oder im Billa oder Hofer Sackerl früher oder später in diversen Beziehungen, wo wieder jemand anderer an einem rum zieht, rum manipuliert, weil wir das ja inzwischen perfekt gelernt haben, wie das geht, gefangen in der wahnsinnigen Idee des perfekten Partners, der perfekten Partnerin, der perfekten Be – Ziehung, die sämtliche erlittenen Verluste, Frustrationen, vermeintlichen Fehler und Mängel in uns auszugleichen imstande sein muss, damit es uns „gut geht“ und wir uns nur ja nicht mit unserem eigenen, alles andere als perfekten, aber in der Essenz total grossartigen Mensch „Sein“ konfrontieren dürfen müssen, weil wir das zur Erhaltung eines innerlich und äusserlich schwer kranken Systems erfolgreich verlernen mussten und weder Raum, noch Platz, noch die Stille, noch die Ruhe dafür vorhanden ist, irgendwann, irgendwie wieder zu Bewusst „Sein“ kommen zu können. Und so werden nicht nur zahllose Güter und Artikel „konsumiert“ sondern auch Partnerinnen, Partner und Beziehungen. Versuchen wir doch bitte nicht perfekt zu sein, es reicht vollkommen, wenn wir grossartig, einzigartig und so fantastisch bleiben wie wir das ohnedies sind.

perfect imperfection

Inzwischen sind wir Töchter, Söhne, Schwiegertöchter, Schwiefersöhne, Mütter und Väter, Wahlmütter und Ersatzväter, Grossmütter und Grossväter, Urgossmütter und Urgrossväter geworden, leben in Patchwork Familien oder anderen Überlebens Konstrukten, oft und immer öfter allerdings alleine und einsam – vom sozialisations- und kulturabhängigen Wesen Mensch weit und breit keine Spur mehr – gegenüber dem Spiegel der Natur, die wir verantwortungslos ausbeuten, mutwillig, profit- und konsumgeil zerstören, in ihrer gesunden Essenz und betörenden Schönheit nicht einmal mehr wahrzunehmen imstande sind, genau wie uns selbst. Menschen- und Wesenswürde out the window. Wofür? Wozu? Wohin? Kann das jetzt wirklich alles gewesen „Sein“?

Kann das jetzt wirklich alles gewesen „Sein“?

„Du bist das Ungeborene, das Unsterbliche, das Zeitlose, du wurdest in Wirklichkeit nie geboren.

Was geboren wurde ist diese, deine Form, dein Körper, deine Gestalt, und dein Name. Das wurde Wirklichkeit und all das entsteht in dieser Wirklichkeit, erscheint in deinem zeitlosen, ewigen Selbst. Du bist reines Bewusstsein, jenseits aller Formen, Gestalten und Namen, jenseits allem was kommt und wieder geht

Es gibt da eine Präsenz. Eine Stille. Eine Ruhe. Die ganz von selbst und immer da ist. Von dieser Ruhe gibt es sozusagen keinen Betreiber. Keinen Erschaffer dieser Ruhe. Sie ist einfach da. In Dir, mit Dir

Das ist der Duft deines eigenen, wahrhaftigen Selbst. Du kannst und musst nichts dafür tun. Es ist einfach ganz normal und natürlich da. Es ist ein Duft des Friedens. Es ist der Duft deines „Seins“

Binde Dich weder an irgend ein Ziel, noch an die Zeit. Erwarte nicht, irgendwer oder irgendetwas in Zukunft sein oder werden zu müssen. Und Dein zeitloses, ewig präsentes „Sein“ wird sich von selbst in all seiner Klarheit offenbaren

Bleib so, die du bist“

Mooji

Vater und Sohnemann

#71 Wir leben in einer Diktatur des Verstandes

Spätestens dann, wenn man folgendes liest, sollte man wissen, what time it is: (gestern gelesen in einem Beitrag auf linkedin, einem „Xing“ Interview mit dem Erfolgsautor „Harari“, der da vollkommen richtig meint: „Wir müssen nicht Arbeitsplätze schützen, wir müssen den Menschen schützen“ und der auch meint: „Für jeden 💸 Dollar, den wir in künstliche Intelligenz investieren oder auch verdienen, müssten wir auch einen 🌱 Dollar in die Entwicklung des menschlichen Gehirns (und Bildung) investieren.“ Mein lieber Freund Joerg meinte darauf folgerichtig, dass man mindestens das doppelte, also mindestens 2 Dollar für jeden Dollar in Richtung künstlicher Intelligenz in Bildung, oder, wie ich es nannte: „praktizierte Mitmenschlichkeit“ investieren müsse.)

schützen…..

„1.Upgrade der menschlichen Spezies durch Ansätze wie Bioengineering, Mensch Maschinen Verschmelzung oder ganz neue Wesen ist nicht mehr fern: „Das ist keine Science Fiction. Das eigentliche Potenzial der Zukunftstechnologien besteht darin, den Homo sapiens selbst zu verändern, inkl. unserer Emotionen und Wünsche, und nicht nur unsere Fahrzeuge wie in Science-Fiction-Filmen vielleicht.“

2. Wir verändern den Menschen, bevor wir Zeit hatten den Geist voll zu erkunden:„Regierungen und Armeen wollen intelligentere Soldaten, aber sie haben wenig Interesse an mitfühlenderen Soldaten. Also werden sie wahrscheinlich in die Verbesserung der Intelligenz investieren, selbst um den Preis des Mitgefühls.“

3. Lebenslange Offenheit für Neues und lernen.„Niemand weiß, wie die Welt im Jahr 2050 aussieht, daher weiß auch niemand, welche Fähigkeiten man jungen Menschen heute beibringen sollte. Mein Rat ist, sich auf mentale Belastbarkeit und emotionale Intelligenz zu konzentrieren.“

Bioengineering


Competition, Wettbewerb ist total „in“, wir leben in einer schrägen, verzerrten, hektischen und zu grossen Teilen sehr ungesunden Welt, in der es anscheinend immer öfter nur mehr um Wettbewerbe, Gewinner, um glorreiche Sieger einerseits oder eben um armselige Verlierer andererseits gehen muss – Mitgefühl auf menschlicher Augenhöhe ist anscheinend vollkommen out oder „muss“ anscheinend um jeden menschlichen Preis zu einer reinen Nebensächlichkeit, zu etwas vollkommen Entbehrlichem , zu etwas „Lächerlichem“ in den Augen der Sieger, der Gewinner verkommen. Es ist offensichtlich eine Schwäche im Bewusstsein der vermeintlich Starken, der sogenannten Intelligenten, der logisch Denkenden, der ausschliesslich anhand von Fakten ihre oft zweifelhaften Entscheidungen treffenden – zumeist aufgrund ihrer einseitigen Orientierung entlang der Werte von Prestige, Status, Macht, Sieg. intellektuelle Überheblichkeit und Profit.

Sieger

Faktum ist: Wir befinden uns, ob wir wollen oder nicht, ob wir es verstehen wollen oder nicht oder erkennen können oder nicht, mitten in einem Stadium einer gewaltigen Transformation des kollektiven wie persönlichen Bewusstseins. Die Frage ist nur: werden wir es schaffen, uns unseres Mensch Seins bewusster zu werden, unsere intuitiven, kreativen, empathischen und oft leisen, menschlichen Eigenschaften immer besser und ohne Zweifel des Verstandes in unsere Eigenwahrnehmung, unser Bewusstsein zu integrieren? Den Mut aufbringen und ein Selbstverständnis zu entwickeln, auf unsere Herzen zu hören ? Oder lassen wir uns in die vollkommene Ohn – Macht bis hin zur totalen Bewusst – losigkeit durch die Zweifel in den einsamen Gefängnissen unseres Verstandes und aller äusseren Verunsicherungen und inneren Ägste immer weiter und mehr und mehr von unseren gesunden Herzenspfaden ab – lenken und ver – leiten und hineinjagen, in ein hoffnungsloses, kaltes, von Aussen an – scheinend viel – ver – sprechendes, ver – lockendes, lautes, aber von Innen hohles, leeres Nichts, indem wir uns immer weniger und noch weniger zu – trauen, uns in unserer wundervollen menschlichen Ganzheit anzunehmen, zu erkennen und zu spüren?

Ohn – Macht

Der Zweifel und die Zwietracht säht immer im Verstand, das Vertrauen, die Menschlichkeit und das Mitgefühl wohnen seit immer im Herzen. Der Verstand ist Stratege, er kombiniert und versteht, das Herz ist bedingungslose Liebe, es weiss und erkennt. Die Kunst und die Herausforderung ist und wird sein, den Verstand in das Herz mitzunehmen und nicht umgekehrt. Etwas beweisen zu können oder zu müssen, Rück – Schlüsse zu Ziehen, der Drang, Prognosen und Voher – Sagen zu treffen so wie jede Über – Legung ist immer dem Zweifel geschuldet. Das muss uns bewusst werden dürfen, koste es was es wolle. Wer immer es bislang gewohnt war und sich ermächtigte, skrupellos auf unser aller Kosten riesige Profite zu erwirtschaften oder diese auf bislang vollkommen legalen Wegen via Börsen- und Aktienspekulationen, brutalen, nach wie vor legitimen Ausbeutungen und Übervorteilungen aller Unart, vollkommen rücksichts- und verantwortungslos jenseits allen menschlichen und tierischen Leids, auf Kosten unser aller Lebensgrundlagen zu stehlen, wird sicher nicht daran interessiert sein, dass wir uns weiterhin zum Menschen und zu unseren Herzen hin „transformieren“ sondern so weit wie nur irgendwie möglich vom Menschen, von unserem „Selbst“, unserer menschlichen und zugleich göttlichen Essenz weg, mit Vollgas hinein in unsere persönliche und kollektive Gier, persönlichen sowie kollektiven Egos und ausschliesslich von diesen Grundsätzen geprägte, künstliche Intelligenz .

Zweifel

Hinein in die Ängste, Sorgen, in die Wut, den Kampf – worum egentlich? die Spaltung, die Verzweiflung, Ins Bewerten und Verurteilen, in unser polarisierendes Gefängnis aus Gut und Böse, Klug und Dumm, indem wir das immer öfter mit Gesund und Zerstörend verwechseln, Richtig im Sinne von Gewinnen und unbedingt Recht haben müssen und Falsch im Sinne schlimmer Fehler, ohne die darin wohnenden grossen Chancen erkennen zu können. Vermeintlichen Feinden und Freunden – WIR – versus die Anderen. Gefangen in und geblendet durch unsere ach so wichtigen, schwer erkämpften und mühsam erworbenen, fein säuberlich allen Erwartungen gemäss, vor den äusseren Beurteilungen und inneren Richtern zurecht geschliffenen Persönlichkeiten, Titeln, Geschichten, Biographien und Heldentaten, in einer noch nie da gewesenen, unglaublichen und inzwischen vollkommen unüberschaubaren bis erdrückenden Vielzahl an Formeln, Strategien, als Lösungen verkaufte Konzepte, Wettbewerben, Coachings und Rezepten für all dies Mögliche und all das Unmögliche, willkommene Köder und messerscharfe Widerhaken als Beute und Nahrung unseres diktatorisch veranlagten Verstandes, der sehr gerne immer den Oberbefehl über unser Da – Sein behalten würde, solange man ihn lässt, zumindest solange man noch nicht gelernt hat, den Gedanken und Emotionen wie Wolken am Himmel beim kommen, vorbeiziehen und gehen zuzuschauen und aus einer gesunden, inneren Distanz zu beobachten.

Da Sein

Deshalb werden Technologien wie das derzeitige heilversprechende Allheilmittel für scheinbar alles, die Digitalisierung so vehement in unser Bewusstsein geknallt und können nur deshalb mit aller Kraft und allen zur Verfügung stehenden Mitteln vorangetrieben werden, weil wir uns als Menschen inzwischen gar nicht bis kaum mehr wahrnehmen und spüren dürfen bzw. nur mehr „rational“ und „logisch“ und „faktisch“ funktionieren müssen und nur bloss nicht emotional, intuitiv oder schlimmsten Falls: naiv, in seiner kindlichsten Form. Wir haben inzwischen ja auch schon vollkommen verlernen dürfen, einander bewusst wahzunehmen. Wir sehen und hören einander ja überhaupt nicht mehr. Unser Bewusstsein ist schon lange nicht mehr am selben Ort, wo unsere Füsse gerade stehen mögen, sondern permanent mit voller Aufmerksamkeit, ganz wo anders, nämlich beim nächst besten – was auch immer….nur bloss nicht im HIER und JETZT.

Deshalb gibt es auch eine Unzahl von Zukunftsforschern, weil wir diese anscheinend immer dringender und not – wendiger brauchen, obwohl es einen wesentlich motwendigeren Bedsarf an Gegenwartsforscherinnen gibt

Unsere Köpfe via unserem angeblich uneingeschränkten Herrscher über unsere Aufmerksamkeit, dem Verstand, stecken ja inzwischen weltweit, egal wohin man schaut, fast permanent, ab – hängig und ja: süchtig, in unseren Mobiltelefonen, an deren Leine wir uns durch das, was wir „Leben“ nennen, tagtäglich mit Ablenkungen aller Art, die unser Verstand anscheinend liebt, aber unseren Herzen immens schaden, tagtäglich widerspruchs- und kritiklos Gassi führen lassen. Damit nur ja keine „lange Weile“ mehr aufkommen kann und darf, damit wir, der inzwischen unter Dauer Stress, Dauer Wettbewerb, Dauer Hetze und Dauer Bombardement geforderte Mensch unter ja keinen Umständen zur Ruhe und womöglich sogar in die allem Trubel und Krach zu Grunde liegende Freiheit der Stille kommen darf, was den Fortschritt, wovon immer man glaubt uns fort schreiten zu müssen, auch nur in irgendeiner Weise gefährden könnte.

…..

„Cogito, ergo sum“ mit seiner bis zum heutigen Tage sowohl lücken- als auch äusserst fragwürdigen Übersetzung „ich denke, also bin ich“ als grösstes Missverständnis in der Überhöhung sowohl des Egos als auch des Geistes, des Intellekts, über alles andere, was den Menschen ausmacht und als Mensch begreifbar macht, ist einer der sichersten Garanten einer Anleitung zum Unglücklich sein und Basis vieler Missverständnisse, Arroganzen und Überheblichkeiten gleichermassen. Wesentlich, sinngemäss klarer und treffender scheint mir die Übersetzung: „ich begreife, verstehe und erkenne – also : ich bin. Punkt.“ Was etwas ganz anderes bedeuten darf und heissen kann, nämlich dass ich mich, mein essentielles Selbst zu begreifen beginne und verstehe sowie erkenne, dass „ich schlicht und einfach bin“, und zwar schon lange bevor der erste meiner Ge – Danken über den Himmel meines Bewusstseins gedüst ist, eigentlich seit eh und je, seit immer und ewig „etwas“ all das in mir zu beobachten imstande ist: die ewige Stille meiner tiefsten, unsterblichen Essenz

Ver – stand

Wenn man heutzutage, wie viele Familien, Gemeinden, NGOs, Kirchen und Gemeinschaften, Kinder und Familien aus katastrophalen Verhältnissen in Lagern aus dem Balkan oder griechischen Inseln aus einem menschlichen Selbstverständnis nach Österreich holen will, wird man von unserer derzeitigen Regierung verhöhnt und der Aussenminister sieht sich obendrein genötigt, darauf hinzuweisen, dass man all das doch bitte rational sehen müsse und auf keinen Fall emotional sehen „darf“ – die menschliche Not, das Leid, den Diebstahl jeder Menschenwürde. Emotionale Eiszeit als Basis und Wegbereiter für den digitalen Fortschritt.

Besonders in Zeiten wie diesen, der menschlichen, sozialen und emotionalen Lock Downs, dem Distancing, dem verordneten Abstand Halten von vielem , was uns als Menschen in unserer Essenz ausmacht, indem man uns in Ängsten gefangen zu halten bemüht scheint, uns mit technischen Errungenschaften, noch schnellerem und effizienterem Verbreiten und Nutzung des digitalen Irrsinns bis hin zu künstlicher Intelligenz zu beeindrucken und vereinnahmen versucht und zugleich alles, was uns in unserem tiefsten Mensch Sein ausmacht, jede Berührung zu verbieten, sowie jedes „berührt werden können“, sei es durch Musik und Konzerte, durch Theater, Oper und Ausstellungen, durch gemütliches Beisammen sein, uns an den Händen nehmen und umarmen, unmöglich macht. Da ist äusserste Vor – Sicht und Wachsamkeit geboten.

Emotionale Eiszeit

Diverse als Virologen und Pandemie Experten verkleidete und maskierte, derzeit besonders allerorts gefragte Wissenschaftler, sind die neuen, Angst, Heil und Schrecken verkündenden Päpste unserer Zeit, an deren Lippen, analytischem Wissen und salbungsvollen Worten wir uns tagtäglich hoffnungsvoll dank voller und breiter Unterstützung durch die Medien, klammern und festzuhalten gelernt haben. Die Predigten dieser Damen und Herren gehören inzwischen zum täglichen medialen Standardrepertoire. Man will uns offensichtlich alle so bald und so schnell wie möglich unter zu Hilfenahme der Schrecken dieser Pandemie nicht nur „impfen“ sondern, allem voran, in einem Abwaschen flächendeckend „digital“ er-fassen. Mittels Tests, zahlloser digitaler Ansuchen um Hilfszuschüsse, Berge an digitalen Formularen und Apps und zu guter Letzt: digitalen Impfpässen. Die Impfung, das neue, zur Buse 10 mal zu betende Vater Unser, das uns dann endlich wieder Tür und Tor in die heilige Normalität, die digitale Hölle der Ablenkung und in den Himmel des Konsums und den Olymp des Profits für einige wenige zu öffnen imstande sein wird. Ja, wenn wir endlich wieder konsumieren dürfen wie früher, nachdem es hoffentlich genug Impfstoff für alle gegeben hat, dann und nur dann, sind wir endlich wieder „FREI“ – echt jetzt?

digital er – fassen

Es is sicher nicht alles schlecht, schlimm und des Teufels, was uns die digitale Welt zu bieten haben mag und für unser Wohlbefinden, für unser ganzheitliches Mensch Sein möglicherweise auf ihrem virtuellen Lager haben wird, aber eines ist fix: ich brauche kein Studium an einer Elite Uni und auch keine App, um einer alten Dame über die Strasse zu helfen. Ich brauche keine Slim Fit Designer Anzüge zu besitzen und auch kein Google Analytics , um zu erkennen, dass wir uns jetzt besser warm anziehen, weil wir gerade Gefahr laufen, in eine menschliche Eiszeit ge- und ver-führt zu werden. Ich muss kein Porschefahrer oder Zukunftsforscher sein, um zu erkennen, dass uns der schicke Autopilot nicht immer notgedrungen in gesunde Lebensbereiche führen wird. Ich brauche kein Handy um zu wissen, wie schön, geduldig, friedlich und rundherum gesund und eine Wohltat das Sein in der Natur sein kann. Ich brache keine Kopfhörer um die so wichtige, für unser Wohlbefinden notwendige Ruhe und Stille in mir erfahren zu dürfen oder den Klängen der Natur oder Musik im Aussen zu lauschen. Ich muss nicht mega intelligent sondern nur runderum Mensch sein dürfen, um jemandem einfach zu helfen, Hilfe zu leisten oder nur liebevoll und geduldig zuzuhören, einfach wirklich hier und jetzt „da“ zu sein…..

lauschen…..

Home schooling, home learning haben mit „Bildung“ herzlich wenig bis nichts zu tun. Mit Aus – Bildung , einem Bildungs – Aus und der immer beliebteren „Um – Schulung“, also quasi „um die Schulen herum“ aber sehr wohl. Digitales Streaming als Krücke der Vermittlung wertvoller, wahrhaftiger Inhalte, Inspiration und Kreativität geht extrem am virtuellen Stock. Ein das Herz und die Seele zart Berührendes bleibt zugunsten des Beeindruckenden, Lauten, Smarten, Hochintelligenten und Grellen vollkommen auf der digitalen Strecke. Home Office, die heilige Digitalisierung an sich, hat extremes Überwachungs- und Unterdrückungs- sowie Ausbeutungs- und Manipulations Potential.

Bild – ung

Ja, wir müssen NCIHT Arbeitsplätze schützen, sondern in der Tat mit aller Kraft und in vollem Bewusst Sein uns Menschen, unsere Menschlichkeit be-schützen, immer mehr auf die klaren, analogen Stimmen unserer Herzen hören und voll darauf vertrauen anstatt weiterhin unbeirrt darauf zu setzten, immer verwirrter, unbewusster und sturer den Zweifeln, Befehlen , Ängsten und Sorgen , den Kreationen unseres Verstandes sowie den Ablenkungen, Impulsen und Verlockungen unserer digitalen Götter und der sogenannten „smarten“ Handies wie ein Hundchen seinem Frauerl oder Herrchen weiterhin brav und gehorsam nach zu laufen und gehorsam auf Schritt und Tritt auf dem Weg in eine menschliche Wüste zu folgen.

Oida

Alles Liebste, und ein gutes, enorm wichtiges, gesundes Auf – wachen sowie Gesundheit uns allen, AleX

#70 Corona ist keine Krise, sondern eines der Symptome einer gesellschafts – klimatischen Krise unvorstellbaren Ausmasses

Ich höre immer und immer wieder, egal wo, egal von wem, egal von welcher Seite, in welchem Kontinent oder Land dieser Erde: „Wenn diese heimtückische Corona Krise, mit der angeblich niemand gerechnet hätte, diese Pandemie und zugleich angeblich grösste Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg, dem Allheilmittel Impfung sei Dank, endlich vorbei sein wird, werden wir uns der daraus grössten resultierenden Wirtschaftskrise aller Zeiten mit allen Kräften und mit aller Aufmerksamkeit widmen müssen.“

Aufmerksamkeit

Viele behaupten, nicht mehr zu können, der ganzen Sache überdrüssig und Corona müde zu sein. Viele glauben gegen ein Virus demonstrieren zu müssen, oder eben gegen die verzweifelten Massnahmen und Mittel, der Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft und jedem einzelnen zu begegnen und gegenüberzutreten zu müssen. Oft unter dem Vorwand, „sich nichts von niemandem vorschreiben zu lassen“ und sich nicht bieten zu lassen, sich von den diversen Regierungen, den Erkenntnissen der Wissenschaft, den klaren, zumeist durchaus sinnvollen Massnahmen dagegen abhängig machen zu müssen. Und den Mund und Nasenschutz, die sogenannte Maske, als Zwangsverordnung und angeblich eindeutige Zeichen einer Freiheitsberaubung zu werten, wohl bemerkt, zugleich mit den Mobiltelefonen in den Taschen, permanent Selfies schiessend, um diese dann ohne Bedenken, im Handumdrehen auf den diversen, sogenannten sozialen Medien, den social networks, dem Nummer 1 Tool für die Spaltung unserer Beziehungen, Familien, Freund- , Gemein- und Gesellschaften, ohne irgendein Problem und ohne den unken einer Angst um die persönliche Freiheit, problemlos zu veröffentlichen. Hauptsache wir haben alle die Freiheit zu unserer eigenen Meinung, koste es was es wolle.

Freiheit

Dass der Wunsch ,“sobald wie möglich wieder zum Normalen zurückkehren zu können oder dürfen“, mindestens genau so absurd ist wie das Bemühen, um jeden Preis, sich nach dieser Corona Krise wieder einem Wirtschaften wie bisher, so schnell und ansatzlos wie möglich, widmen zu müssen, damit alles wieder so funktionieren könne, wie bisher. Wir haben anscheinend im Kollektiv mit unseren individuell besonders phantasievoll gestalteten Scheuklappen und stetig an der Leine unserer Handies, verstoppelt und verkabelt Gassi gehend, sehr erfolgreich verdrängt, wie krank wir, unsere Gesellschaft, unsere Erde, unser Haus und Hof und Heim, unser Garten, unser Wasser, unsere Luft und Liebe eigentlich schon viel zu lange sind. Wie wir glauben, mit unserer Erde weiterhin sorglos und unverantwortlich allen zukünftigen Generationen gegenüber umgehen zu können, uns als Teil der Natur weiterhin arrogant, ignorant und profit- und konsumgeil ohne Rücksicht auf irgendwas oder irgendwen weiterhin zu verleugnen, ist nur ein Spiegel dessen, wie weit wir uns inzwischen selbst von unserem Mensch sein entfernt haben und wie wenig bis gar nicht wir uns inzwischen überhaupt selbst noch zu spüren imstande sind.

unser Haus, Hof und Heim…..

Dass all dem die grösste Krise aller Zeiten zu Grunde liegt, auf die seit den 70iger Jahren unter vielen anderen seit damals, lange vor eine Greta oder einem Dalai Lama, der „Club of Rome“ regelmässig aufmerksam machte, wie ich mich aus meinen Gymnasium Zeiten und diversen Referaten diesbezüglich noch erinnern kann, eine Krise, die sich unaufhaltsam täglich weiter in Ihrer Dynamik in diversen , sogenannten Feedback Loops beschleunigt und immer rasanter entwickelt, ist eine uns alle und mit uns alle Lebewesen dieser einzigen Erde , die uns als zu Hause geschenkt und anvertraut wurde, bedrohende Krise, gegen die es weder eine Impfung noch einen Test, einzig und allein ein schon längstens mehr als dringend fälliges „Aufwachen“ gegenüber geben wird müssen: die Klimakrise, von der wir alle seit langem täglich „wissen“, von der wir alle aber weiterhin stur im Kollektiv die Augen, Ohren, sämtliche Sinne als auch unseren Verstand verschliessen, solange es eben schon irgendwie gut gehen wird. Nach uns die Sintflut.

Klimakrise

Ein Wirtschaften wie bisher, eine rein auf Leistung und Effizienz fokussierte Gesellschaft können wir uns schlicht und einfach nicht mehr leisten, wenn wir uns noch den Funken einer Lernfähigkeit im letzten Winkel unseres Bewusstseins bewahrt haben mögen. Arbeit, wie wir es inzwischen gewohnt zu sein scheinen, bullshit Jobs anstatt erfüllender und Sinn stiftender Berufe und Tätigkeiten wird es sehr bald für nichts und niemanden mehr geben. Bildung geht inzwischen an allen aktuellen „Ist“ Zuständen dieser unser aller kollektiven Wahrnehmung der Welt, in der wir nach wie vor aber hoffentlich in Zukunft so nicht mehr miteinander leben werden müssen und den damit einhergehenden Möglichkeiten, Herausforderungen und Chancen zugleich vollkommen vorbei. Profit für einige, vergleichsweise extrem wenige Aktienbesitzer, Börsenbetreiber, Konzern -, Handels- und Industrie Bonzen auf unser aller Kosten „muss“ ein für allemal ein Auslaufmodell von vorvorgestern gewesen sein.

bewusst – Sein

Alles was zu riesig, zu gigantisch, zu gross, zu einheitlich wird oder geworden ist oder werden will ist ungesund. Alles, wo nach dem Begriff „-Industrie“ steht braucht in Wahrheit niemand, führt immer zu riesigen Profiten einiger weniger auf unser aller Kosten und vor allem auf Kosten aller zukünftigen Generationen unserer Kinder und Kindeskinder. Regional vor global, klein und fein und angemessen vor gigantisch, international und billig, weil den wahren Preis von „billig“ immer jemand bezahlen muss.

Der uns allen äusserst schmackhaft verkaufte Egoismus und sogenannte Individualismus, der sich unter anderem darin äussert, dass wir alle in den selben Jeans oder Slim Fit Anzügen herumlaufen, das ein und selbe Handy verwenden, den selben bullshit Jobs hinterherlaufen oder uns auf eben diese bereitwillig umschulen lassen, die selben Junk Food Stores, Tankstellen, Grosseinkaufszentren , Fetzenläden, Telefonanbieter, Pflichtschulen und Universitäten, Fitnesscenter, Reisebüros, all inclusive Urlaube und all inclusive Leben konsumieren und frequentieren, in den selben Fertigwohnungen hausen und die selben Fertigmenüs essen , weil man uns das Kochen verlernt hat, wo uns tagtäglich Apps zum besseren Atmen, effizienteren Arbeiten, zum zeitsparenderen Leben systematisch entmündigen, wo wir Autos fahren, die sich alle immer ähnlicher sehen – all das hat uns alle miteinander und immer öfter gegeneinander, immer schneller und immer atemloser in die grösste Vereinsamung seit es Menschen gibt, bis zur individuellen und kollektiven Verzweiflung, hineingetrieben.

die Einsamkeit des Individualismus

Gemeinsam einsam, hat einmal jemand gesagt. Miteinander, füreinander, mit einem gemeinsamen Anliegen, auf dem Pfad zu einem gemeinsamen Gelingen, Profit zu unser aller Gemeinwohl, nachhaltig, bei vollem, zu unser aller innerer und äusserer Gesundheit und Wohlbefinden verantwortungsvoll und liebevoll aufgewachtem Bewusstsein, er – füllend, Sinn stiftend und Sinn voll miteinander und voneinander lernend, Generationen übergreifend, einander unterstützend und helfend und weiter ent – wickeln – dort geht es lang, auch wenn dorthin noch keine achtspurigen Autobahnen betoniert sein mögen.

der Pfad zu einem gemeinsamen Gelingen

Aufwachen. Zuhören. Inne halten. Aufeinander ein – gehen. Sich an der Hand nehmen. Mut zur Stille und Ruhe statt Dauer Ablenkung und Konfrontationsgetöse. Miteinander. Füreinander. Da Sein. Nicht schneller, höher, stärker sondern die Langsamkeit wieder ent – decken. ohne Angst vor einem „Fehler“ machen. gesund vor perfekt. würdevoll und wahrhaftig. gemeinsam. miteinander. In unseren individuellen Stärken zum Wohle aller. Nicht permanent der Verlockung zu unterliegen ausser sich für oder gegen etwas ein- oder auftreten und argumentieren zu müssen, sondern zur Abwechslung einmal in Ruhe einfach bei sich bleiben.

#69 „Eine einzige, einfache, klare Erkenntnis kann uns vom Corona Frust und immer grösser werdender Verwirrung befreien“

Ich schau mir das jetzt geduldig, seit fast einem ganzen, wirklich richtig ver – rückten Jahr, mit dem wahrlich kaum jemand gerechnet hatte, seit Lockdown Monaten ohne Konzertauftritte, seit Wochen unter extrem eingeschränktem sozialem Über – Leben und Tagen immer grösser werdender Verwirrung, Hilf- und Hoffnungslosigkeit vielerseits, sehr genau und aufmerksam an. Erste Reihe fussfrei sozusagen, so wie viele und die meisten von uns. Und komme, je länger das Corona Thema uns alle in festem Griff hat in Anbetracht inzwischen zahlloser Pressekonferenzen voll leerer Versprechungen, permanenter Irrtümer und immer wieder falscher und falscherer Prognosen und Annahmen, kombiniert mit einer, allen Widersprüchen und Fakten zum Trotz, nach wie vor von akuter Selbstbeweihräucherung und Wettbewerbs Siegersehnsucht chronisch infizierten Regierungsriege, immer klarer zu folgender Einsicht und Erkenntnis, die ich hier gerne mit wen immer es interessiert oder auch nicht, quasi als freiberuflicher, unfreiwillig unbezahlter und ebenso unfreiwillig arbeitsloser Künstler, freier Universitätslektor ohne Lehrmöglichkeiten und frei denkender Mensch und nicht als Regierungsberater teilen möchte:

Lock down

Es wird mir immer klarer, dass so gut wie alle zumeist unfreiwillig Beteiligten und oft freiwillig Unbeteiligten, die sogenannten Verantwortlichen sowie die Verantwortungslosen einem gemeinsamen, riesengrossen, fatalen Irrtum auf den Leim gegangen zu sein scheinen und stur nach wie vor zu gehen scheinen, der wie ein Wachstumsbeschleuniger und Kunstdünger für alle möglichen und unmöglichen Verschwörungs- und anderen Theorien, falschen Prognosen, sinnlosen Zukunftsforschungen, widersprüchlichen Expertenmeinungen, nachvollziehbarer und unbestimmter Ängste, ernster Sorgen, grosser Frustrationen und vollkommen verständlichen Hilflosigkeiten hauptverantwortlich ist. Ohne Konjunktiv. Vollkommen klar und eindeutig.

klar und eindeutig

Inzwischen versuchen diverse Reserve Machiavellis, Second Hand Trumps und politische Kleinanleger populistisches Kapital aus den Folgen dieses Irrtums, dieses fatalen Denkfehlers zu schlagen. Unzählige Diskussionen drehen sich hoffnungsloser als die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus im Kreis und über – sehen , für mich immer unverständlicher und nicht mehr nachvollziehbar dieses eine, wesentliche Detail, diesen anscheinend kollektiven Denkfehler.

Die Er – Lösung aus all der derzeit akut bestehenden Wirrnis rund um Testungen, Impfplänen und wiederholt zitierter und bemühter letzter Marathon Kilometer, immer wieder bemühter „nur noch ein paar Wochen“ liegt an einem, vorsätzlich oder unbewusst fehlgeleiteten Bewusstsein, indem man von Wettläufen mit der Zeit spricht, und die Aufmerksamkeit aller auf ein inzwischen immer wieder, schon X -mal verschobenes Datum, entweder für Beendigungen von Lockdowns, für den Beginn von Lockerungen, Hotel-, Geschäfts und Schulöffnungen, Grenzschliessungen, Verordnungsbeginnen und Gesetzesänderungen fokussiert, anstatt auf das einzig wahre, wahrhaftige, was es gemeinsam zu erreichen gilt und gibt: Die Zahl 25 (oder, wenn es nicht anders gehen darf oder soll: 50), die Zahl der 7 Tage-Inzidenz, die mit Stand heute bei 128 liegt.

nur noch ein paar Wochen…..

Wikipedia: Während der Coronaviruspandemie dient in Deutschland und Österreich eine Sieben-Tage-Inzidenz (auch 7-Tages-Inzidenz) als Richtwert für die Erklärung einer Region zu einer Epidemie-Region.[2] Die 7-Tage-Inzidenz ist die Anzahl der an sieben aufeinanderfolgenden Tagen in einer Region gemeldeten positiven PCR-Tests pro 100.000 Einwohner. Ab einem Wert von 50 wurden die Maßnahmen zur Kontaktreduzierung lokal verschärft. Weltweit ist die 14-Tage-Inzidenz ebenfalls sehr gebräuchlich.

das Wahrhaftige

Warum sehe ich das so? Ganz klar: da ersparen wir uns mit einem Schlag das ganze vollkommen sinnlose Geschwafel um ein inzwischen , für jede und jeden wahrnehmbar, prognostiziertes , immer wieder verschobenes Datum für alle und jeden, was vollkommen verständlich zu Frustrationen, Aufbegehr, Zorn, Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit und immer grössere Verwirrung sorgen MUSS.

Vielleicht muss sich der Herr Kanzler und seine hochbezahlte Marketingabteilung ja nur, zwar bestimmt schmerzlich, aber ohne Zweifel, dringend notwendig, schlicht und einfach nur von den prophetischen Ambitionen und dem unter allen Umständen aufrecht zu erhaltenden Prophetenstatus trennen, um sich aus dem verwirrenden Vorhersagen- und falschen Prognosen Korsett zu befreien, weil es das unter keinen Umständen weiterhin wert sein kann und darf. Es hilft nicht. Niemandem. Punkt.

schlicht und einfach…..

Einzig und allein der Fokus auf diese Zahl und die von uns allen gemeinsame Anstrengung, diese Zahl gemeinsam zu erreichen, schafft Klarheit und ist ein klares Ziel , was derzeit alle brauchen und jeder braucht. Und dann geht wieder alles Mögliche auf. Nicht mehr und nicht weniger. Den entbehrlichen Rest der ganzen politischen, wissenschaftlichen, medialen und persönlichen Diskussionen und aller damit einhergehenden Inszenierungen, Erklärungen und unglücklichen Vorher – Sagen kann man sich damit ein für allemal schenken.

Die gestrige Pressekonferenz mit dem Kanzler, dem Gesundheitsminister, einem Vizerektor und Wissenschaftler, dem Bürgermeister Ludwig und dem steirischen Landeshauptmann war ein wirklich positives, schönes Signal in Richtung eines Schulterschlusses, aber leider in Verknüpfung mit der Nennung eines weiteren absurden Datums in Form des 8. Februars anstelle dem einzig klaren Ziel , diese Zahl 25 (oder notfalls eben nur 50, wobei einigen Wissenschaftlern in Wahrheit die Zahl 0 das wahre Ziel ist), zusammen mit gezielten Testungen und einer sinnvollen Impfaufklärung gemeinsam zu erreichen.

Gesundheit uns allen

Alles Liebste und Gesundheit uns allen, passt auf euch, auf eure Liebsten und aufeinander gut auf, Euer AleX

# 68 Arbeit und Bildung

Österreich hat einen neuen „Arbeitsminister“, in den viel Hoffnung gesetzt wird und eine seit Jahrzehnten, nach wie vor konsequent und tunlichst vermiedene, sowie seit eh und je, inzwischen schon schmerzlich vermisste Bildungsreform mit einem allerdings mehr als entbehrlichen Bildungsminister. Nun, warum bringe ich hier zwei Bereiche miteinander zum Tisch, die auf den ersten Blick, und zwar nur auf den ersten, angeblich nichts bis kaum etwas miteinander zu tun haben könnten, zu tun haben wollen oder zu tun haben müssen?

….

Es scheint sich alles um Themen wie den „Kostenfaktor Arbeit“, „Vollbeschäftigung“, „Mehrbeschäftigung“, „Dringende Reform der Gewerbeordnung“, „Homeoffice“, „Schaffung neuer Arbeitswelten durch Flexibilisierung“, „Bürokratieabbau ohne Nachteil für den Bürger“, „Wirtschaftsverständnis in der Bildung“, „Mut und PLanungssicherheit“, „Umschulungen“, „Jobs und Stellenangebote“, „Kurzarbeit“, „Rekordarbeitslosigkeit“, „AMS – Service für Arbeitssuchende“, „Arbeit und Pensionen“, „Teilzeitbeschäftigung“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Job Plattformen“, „Job Börsen“ und Job Suchmaschinen“, „Arbeitsministerium“, „Karrieren“, „Studenten Jobs“, Nebenjobs“, Personalvermittlungen“, “ „Berufsanerkennung“, „Unternehmer“, „Dienstnehmer“, „Lehrstellenbörsen“, „Arbeitsmärkte“, „Abeitsmarktdaten“, „Arbeitslosengeld“, „Branchen“, „Digitalisierung“, „Bewerbungen“, „Weiterbildungsmöglichkeiten“, „Erwerbstätigkeit“ und vieles, ähnliches mehr zu drehen.

Arbeit

Laut Wikipedia steht Arbeit für:

Beruf

Unter „Bildung“ findet sich auf Wikipedia unter anderem folgendes sehr Interessantes: Bildung ist ein sprachlich, kulturell und historisch bedingter Begriff mit sehr komplexer Bedeutung. Eine präzise, oder besser noch einheitliche Definition des Bildungsbegriffs zu finden, erweist sich daher als äußerst schwierig. Je nach Ausrichtung und Interessenlage variieren die Ansichten darüber, was unter „Bildung“ verstanden werden sollte, erheblich. „‚Bildung‘ verweist auf Bild und damit zurück auf die bis in unser Jahrhundert aufgegriffene […] Genesispassage (1. Buch Mose 1,26f.), nach der Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat. Gleichzeitig ist es diesem Geschöpf verboten, sich ein Bild Gottes zu machen.“

Bild

Nach Bernward Hoffmann wird Bildung als die Entfaltung und Entwicklung der geistig-seelischen Werte und Anlagen eines Menschen durch Formung und Erziehung verstanden. „Der Begriff ist abgeleitet vom ‚Bild‘, einer Sache Gestalt und Wesen zu geben. Das Wort Bildung ist heruntergekommen zur Bezeichnung bloßen Formalwissens. Bildung ist dann nicht weit von Einbildung entfernt oder bezeichnet nur das, was gesellschaftliches Nützlichkeitsdenken der Herrschenden gerade für wichtig erachtet.“

Um dem Theorie-Dilemma zu entgehen, einseitig die subjektive oder objektive Seite der Bildung zu erhöhen, kennzeichnet sie Tobias Prüwer als einen offenen Prozess, der sich insbesondere als ein sprachlich vermitteltes Situieren im Verhältnis von Ich, Welt und sozialer Mitwelt vollzieht. Er schlägt eine „postmoderne“ Variante vor: „Skepsis und Kritik stellen wesentliche Merkmale der Bildung dar: Differenzieren und Unterscheiden legen die Grundlage für selbständiges Ermessen und eine souveräne Urteilskraft, schärfen und relativieren das individuelle Weltbild. Bildung zielt auch auf das Offene und Mögliche, das innerhalb der Sachzwanglogik aus den Augen gerät. In der im Bildungsbegriff verankerten Anerkennung der verschiedenen und gleichrangigen Lebensformen liegt zudem ein radikal-demokratisches Element.“

das Offene und Mögliche

Während in unserem Alltagsdenken und -handeln der Bildungsbegriff stark mit Begriffen wie „Belehrung“ und „Wissensvermittlung“ verbunden ist, wurde er seit Wilhelm von Humboldt in der Theorie und der Programmatik erweitert. Nach Hartmut von Hentig komme „dem Wort Bildung seither das Moment der Selbständigkeit, also des Sich-Bildens der Persönlichkeit“ zu.[9] Humboldt selbst führte dazu aus: „Es gibt schlechterdings gewisse Kenntnisse, die allgemein sein müssen, und noch mehr eine gewisse Bildung der Gesinnungen und des Charakters, die keinem fehlen darf. Jeder ist offenbar nur dann guter Handwerker, Kaufmann, Soldat und Geschäftsmann, wenn er an sich und ohne Hinsicht auf seinen besonderen Beruf ein guter, anständiger, seinem Stande nach aufgeklärter Mensch und Bürger ist. Gibt ihm der Schulunterricht, was hierfür erforderlich ist, so erwirbt er die besondere Fähigkeit seines Berufs nachher so leicht und behält immer die Freiheit, wie im Leben so oft geschieht, von einem zum anderen überzugehen.“

Freiheit

Der deutsche Hirnforscher, Prof. Gerald Hüther, meint dazu unter anderem folgendes: „Wir Menschen sind und bleiben ja alle Suchende. Wir müssen erst herausfinden, worauf es für ein gelingendes und glückliches Leben ankommt. Dabei laufen wir ständig Gefahr, uns in uns selbst und mit anderen zu verwickeln. Oder uns gar auf dieser Suche zu verirren. Auch ich habe mich in meinem Leben oft genug geirrt und verwickelt, aber wie sonst hätte ich lernen können, mich daraus auch immer wieder zu befreien? Ein guter Schulabschluss ist kein Indikator für Intelligenz, sondern für Anpassungsfähigkeit.“

Suchende

Soweit, so gut. Langsam merken wir jedoch, wie das eine das andere bedingt, wie Bildung mit Arbeit und Arbeit mit Bildung durchaus zusammenhängt, zusammenhängen darf und kann. Der derzeit bestehende Bildungs Status Quo spiegelt einzig und alleine leider genau das, was die vormals „herrschende Klasse“, die heute die Themen Wirtschaft, Jobs und Profit „bestimmende Klasse“ von uns Menschen für das möglichst reibungslose Funktionieren Ihrer Gewinnmaximierungsmodelle mit tatkräftger Unterstützung ihrer Handlanger und Vollzugsgehilfen in der Politik erwartet: es braucht eben nicht selbstständig denkende, empathische, verantwortungsvolle, möglichst un – abhängige und kreative Menschen sondern möglichst unglückliche, unmündige, von diesem und jenem abhängige, obrigkeitshörige, unter – richtete Konsumenten. Wo das „Haben“, Status, Form und Besitz alles zählt und das „Sein“ nichts. Was man gewinnt, was man so schnell und effizient wie möglich unter zu Hilfenahme aller Mittel jenseits vieler bis aller Skrupel und unter möglichst optimiertem Einsatz der Ellbogen er – reicht . All das zählt. Wo Zeit Geld ist und nicht eine schnöde Illusion. Wo alles zählt was zahlt und wo nichts zählt was nur „ist“. Wie die Natur zum Beispiel. Oder ein Tier-, Pflanzen oder Menschenleben eben.

Sein

Wenn man in der „Schule“ jungen Menschen als erstes jeden Enthusiasmus einschliesslich der meisten ihrer Träume raubt, nicht auf ihre Talente und besonderen Fähigkeiten und Stärken eingehen will, sie permanent be- und entwertet und ihnen statt dessen ein Bildungskorsett in Richtung des perfekten Konsumenten und dem braven, ängstlichen und hörigen Bürger unter – richtet und an – tut anstatt sie aufzurichten, zu ermutigen und zu fördern, braucht es uns wirklich nicht wundern, warum es immer weniger Berufene und Berufe gibt und sich immer mehr bis alle fast ausschliesslich nur mehr um sogenannte „bullshit Jobs“ anstellen, bewerben oder glauben, sich auf eben solche „umschulen“ lassen zu müssen, um weiterhin ihre überteuerten Mieten zu bezahlen und ihr Auskommen weiterhin finanzieren zu können.

Auf – richten

Ich treffe immer wieder Menschen, die behaupten, vollkommen unmusikalisch zu sein, obwohl es das erwiesenermassen schlicht und einfach nicht gibt. Sehr wohl aber tatsächlich existierende, unter – richtende Be – Lehrende und Be – Wertende, die Ihnen das irgendwann mit Erfolg weis gemacht haben. Oder liebevolle Herzensmenschen, die ernsthaft von sich behaupten, zwei linke Hände zu haben: in Wahrheit hatten sie oft nur einen einzigen, beschissenen frustrierten Lehrer. Das reicht, um einem ursprünglich mit Potential, Kreativität, Enthusiasmus und Talenten gesegneten Menschen sein weiteres Leben für immer zu versauen.

Potential

Es wird heftigst diskutiert über alles rund um einen fast schon fiktiven Begriff „Arbeit“, ohne eben diesen Begriff auf der Höhe der Zeit jemals definiert, geschweige denn dringend „neu definiert“ zu haben.

…..

Der deutsche Philosoph Richard David Precht hat genug davon, dass – aus seiner Sicht – die Arbeitswelt von morgen gern schön geredet wird, dass es heißt, in der digitalen Zukunft gibt es auch weiter Jobs für jeden, man müsse nur die Chancen nutzen und sich weiterbilden. „Wenn Sie 20 Jahre als Busfahrer gearbeitet haben, werden Sie nicht einfach Virtual-Reality-Designer“, ist Precht überzeugt. Nicht jeder sei zum IT-Experten geboren. Es gebe zwar noch einige Bereiche, in denen der Mensch weiterhin dem Roboter überlegen sein werde – etwa das Handwerk („Ein Roboter kann keine Heizung reparieren“) oder im sozialen „Kümmerer-Bereich“ (Schulen, Kindergärten, Ärzte). Grundsätzlich aber rate er dringend zur intensiven Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen und der Abkehr von der Leistungsgesellschaft, in der der Wert eines Menschen über seinen Verdienst definiert werde. Es sei ein Fehler von Gewerkschaften und Betriebsräten, dass sie sich dieser Debatte bisher verschließen würden.

Diese Zukunftsgläubigkeit geht Precht eindeutig auf die Nerven. Das „Festhalten am kitschigen Arbeitsbegriff“ sei falsch, man müsse „raus der Leistungsgesellschaft“. Auch künftig werde es noch reichlich zu tun geben, allerdings sei die Frage, ob man dafür auch Geld kriege. 

Virtual Reality Designer

Vor ein paar Tagen hatte ich eine wirklich nette Unterhaltung mit einer älteren Dame mit Hund, die ich auf einer meiner Radexkursionen vor einer Bäckerei am Rande der Stadt in der Warteschlange davor getroffen hatte. Nachdem sie mir erklärte, dass einer Ihrer Enkel wohl Musiker ist und , wie ich eben auch, Alexander heisst, der aber ursprünglich, so wie ch auch, Medizin studieren wollte, war sie nicht nur freudig berührt ob dieser offensichtlichen Parallelen sondern auch offensichtlich total erstaunt, irgendwo zwischen Ungläubigkeit als auch Bewunderung , dass ich schon seit ich denken kann, immer Musiker werden wollte und es seit inzwischen über 45 Jahren auch tatsächlich bin.

Radexkursion

Sie wollte zum einen wissen, ob ich denn davon leben könnte, was ich mit „gestorben bin ich daran bis heute nicht“ lachend beantworten konnte. Und dann meinte sie, wie ich das denn sähe heutzutage? Ich sagte ihr, dass in Anbetracht des exzessiven Verlustes an Arbeit und rasanten Verschwinden von immer mehr Arbeitsplätzen weltweit, einhergehend mit einer gewissen Absurdität der Berufsstände „Zukunftsforscher“ und „Arbeitsmarktanalysten“, ich jedem jungen Menschen nur dringend ans Herz legen kann, allen Unkenrufen zu Trotz vertrauensvoll jenen Weg zu verfolgen, wofür sie innerlich brennen und wovon sie träumen. Da können sie einmal grundsätzlich nie falsch sein und dieser Weg wird sich allen äusseren Umständen gegenüber immer bewähren und erfüllend sowie Sinn stiftend sein.

Sinn…..

„Was Hännschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, heisst es. „Was Hans glaubt nicht zu können, wurde Hännschen erfolgreich ausgetrieben“ müsste es besser heissen. Solange wir immer mehr Jobs ergreifen oder uns ausschliesslich um Jobs bemühen, wo wir entweder das meiste Geld verdienen oder wir Studien inskribieren aus den selben oder ähnlichen Gründen oder wo wir zumindest Aussicht auf möglichst viel Freizeit haben werden, haben wir sowohl in Sachen Bildung als auch in Sachen Arbeit im Sinne des Wohles des Individuums als auch der Menschheit so gut wie alles falsch verstanden, falsch weitergegeben, falsch unter – richtet und einfach vollkommen verkehrt gemacht bis total vergeigt.

„Hännschen“ ist neugierig 😉

Wir brauchen neue Zukunftsorte und Lernplätze, soviel ist sicher, wo wir alle voneinander lernen dürfen und können, ohne jemanden, der oder die glaubt alles zu wissen nur weil sie oder er etwas „studiert“ hat oder in diesem oder jenem „unter – richtet“ wurde. Wir müssen uns trauen und den Mut und die Initiative haben, uns wieder gegenseitig „Aufzurichten“ Jung und Alt, versiert und neugierig, erfahren und wissbegierig, dort geht,s lang.

Siehe bitte auch: https://pimpmyband.live/2020/11/09/38-wert-sinnvolles-schaffen-bitte-um-eure-hilfe-input-und-unterstutzung/

#67 Das Geheimnis des Lebens ist „zu sterben bevor Du stirbst“ – find death, before death finds you

Diese Aussage beschäftigt mich wirklich schon seit langem, aber ganz besonders in der Stille, besonders in der Ruhe der Natur in den letzten Monaten, Wochen und Tagen. Nur konnte ich bislang beim besten Willen keinen tieferen Sinn darin sehen, die Be – Deutung dessen bis heute nie so richtig ergründen, obwohl es wirklich immer schon sehr bedeutungsvoll aus der Tiefe meines Seins zu mir gesprochen hatte.

B – Deutung

Was soll denn das zum Teufel heissen: „Sterbe, bevor du stirbst“ – „find death. before death finds you“? Jetzt sind gestern und heute zwei meiner spirituellen Lieblingslehrmeister, der aus Jamaika stammende, in Grossbritannien aufgewachsene und in Portugal lebende Mooji und der deutsche, in England aufgewachsene und in Kanada lebende Eckhart Tolle innerhalb weniger Stunden mit diesen identen messages, mit diesen bedeutungsvollen aber für mich bis heute nicht wirklich Sinn stiftenden Gedanken, scheinbar vollkommen unabhängig voneinander, via youtube in ihrer geballten Klarheit sowie zugleich Sanftmut auf mich eingestürmt. Und jetzt verstehe ich nicht nur, was damit immer gemeint war, sondern jetzt erkenne ich klar und deutlich, was all das zu bedeuten hat, was „es“ damit auf sich hat und was „es“ meint.

Gedanken

„Solange der EGO Verstand dein Leben regiert, findest du keine wirkliche Ruhe; du kannst nicht friedlich oder erfüllt sein, ausser in Augenblicken, in denen du bekommen hast, was du wolltest, in denen gerade ein Verlangen erfüllt wurde. Da es sein Selbstgefühl immer von äusseren Dingen ableitet, besteht das Ego aus Identifikationen. Auch muss es ständig verteidigt und gefüttert werden. die häufigsten Ego – Identifikationen haben mit Besitz, Arbeit, mit sozialem Status und Anerkennung zu tun, mit Wissen und Bildung, körperlicher Erscheinung, besonderen Fähigkeiten, Beziehungen, persönlicher und familiärer Geschichte, Glaubenssystemen, oft auch mit Identifikationen wie Politik, Nationalität, Rasse, Religion und Ähnlichem.

Nichts davon bist DU. Findest du das beängstigend? Oder ist es eine Erleichterung? All diese dinge wirst Du früher oder später aufgeben müssen. Vielleicht findest du es noch schwer, das zu glauben. Ich will gewiss nicht, dass du glaubst, deine Identität sei in keinem dieser Dinge zu finden. Du wirst selbst herausfinden, dass das wahr ist. Du wirst es spätestens dann wissen, wenn der Tod naht. Der Tod nimmt alles weg, was du nicht bist. Das Geheimnis des Lebens ist, „zu sterben, bevor du stirbst“ – und heauszufinden, dass es keinen Tod gibt.“ Eckhart Tolle

Das Geheimnis des Lebens

Also ich finde das extrem befreiend, befreiend von einer Menge an Dingen, Zwängen, Erwartungen, eigenen und denen anderer, Status, Karrieren, Biographien, Besitz und so weiter. Damit macht all das auch erst Sinn, warum ich mir nie meiner eigenen Geschichte und Biographie so vollkommen bewusst bin, warum ich selten bis nie mit meiner eigenen Biographie schlafen gehe und als erstes im Bade meiner eigenen Wichtigkeit auch wieder aufstehe. Dass ich dieses Curriculum Vitae kaum bis nie am Schirm habe, ausser ich brauche es für ein Bewerbungsschreiben oder eine Förderung, wo ich mich dann immer wundere und wirklich staune, dass tatsächlich ich, meine Person, meine Persönlichkeit, all das schon gemacht, geschaffen und produziert haben soll.

…..

Unglaublich eigentlich – und zugleich doch so unfassbar irrelevant und unwichtig. Niemand ist ja wirklich nur was man tut oder gemacht hat, besitzt oder glaubt noch unbedingt tun zu müssen. Ja, liebe Karriere Schmieder und Erfolgsleitern Kraxler, Ellbogen Techniker, Herzinfarkt an Wärter, Burnout Opfer und voll gepimpte, up the Ying Yang optimierte, mega effiziente Competition Victims und Wettbewerbs Champions. Ich bin. Punkt. enough. Das reicht vollkommen.

reicht vollkommen

Mooji meint unter anderem, dass so gut wie alle von uns felsenfest in der Illusion unserer Persönlichkeiten gefangen sind, weil wir ja anscheinend tatsächlich glauben, dass wir das sind, was wir denken und fühlen und uns dadurch voll mit unseren Gedanken, Überzeugungen, Emotionen, Ängsten identifizieren. Aber in Wahrheit ist all das immer nur ein stetes Kommen und Gehen, wie die Wolken, die der Wind über den Himmel unseres selten wachen oder meistens träumenden oder schlafenden Bewusstseins bläst.

what a guy…..

Aber etwas in uns kann genau das Beobachten, etwas in uns spürt, sieht die Welle der Angst, die Euphorie, den Zorn, die Gier, die Lust, die Trauer und Verzweiflung in uns hochsteigen und auch wieder verschwinden. Das – „es“ – unser wahrhaftiges Selbst, nicht das Ego, ist stiller Zeuge und Beobachter all der Gedankengewitter, Sorgen, Nöte, Begierden, Neid, all dessen, aber von all dem vollkommen unberührt, nicht be- oder verurteilend, ungeboren, weil immer hier und da, ohne Alter, ohne Agenda, zeitlos – unsterblich. Und selbst dieser Beobachter kann bewusst wahrgenommen werden. Durch das Bewusst – Sein. Dort geht,s lang, in Liebe, in Frieden, in Freiheit – das Leben.

Leben…..

#66 Wo ist denn dieser Tage wirklich „vorne“ – wo geht’s lang?

Nachdem wir alle, zumindest sehr viele von uns, seit geraumer Zeit, leider nicht so sehr Klimakrisen als eher Pandemie bedingt, wie ein Haufen aufgeschreckter und aufgescheuchter Hühner laut gackernd herumzulaufen scheinen, sollten wir uns bitte gerade JETZT die Zeit und Musse nehmen, in uns zu gehen und unsere Herzen fragen, wo es von hier aus lang gehen könnte bzw. wie wir konstruktiv weitermachen oder ob wir eher so weiterwurschteln wollen wie bisher, was uns ja genau hierher gebracht hat, was dann doch nicht so super fantastisch toll sein kann, wie es uns manche, allen die letzten Jahre und Jahrzehnte gemachten Erfahrungen und Erkenntnissen zum Trotz, immer noch hartnäckig weiss zu machen versuchen.

JETZT

Wenn ich mir anhöre, was zum Beispiel der Nachfolger der frisch abgedankten, österreichischen Familien -und Arbeitsministerin so von sich gibt, bin ich mir nicht sicher, ob wir tatsächlich nach wie vor nicht lernfähig sind oder ob die Ignoranz noch immer eindeutig das Kommando übernommen zu haben scheint. Dieser redet weiterhin von „Wachstum“ der Wirtschaft und Rettung von Arbeitsplätzen in Form von grösstenteils bullshit Jobs, die ohnedies kaum jemand mehr machen oder haben will. Und das in einer Zeit, wo diese Regierung in einer grossflächigen, noch nie da gewesenen und grosszügigsten Finanzierungskampagne der heiligen Kuh einer möglichst flächendeckenden „Digitalisierung“ ihr Heil zu finden glaubt, was alleine schon eine systematische Arbeitsplatz Vernichtungskampagne erster Klasse ist. Laut ORF wolle er rascher zurückkehren auf den „Wachstumspfad“ sowie den Standort stärken. Und der kurze Kanzler will Österreich wieder „zu alter Stärke“ führen.

„Wachstumspfad“

Folgende Fragen tun sich auf: Wohin will Österreich’s Wirtschaft denn weiterhin uneingeschränkt glauben wachsen zu müssen bzw. zu dürfen, und vor allem: zu wessen Gunsten und um welchen Preis? Koste es was es wolle ? Koste es vor allem „Wem“ was es wolle? und wer oder was bitte genau ist „es“? Welchen Stand an welchem Ort will man denn für wen oder wozu genau stärken und was am „Alten“ war denn nun bitte wirklich „stark“?

stark?

So gut wie alle wollen, dass sie „wieder normal leben können“, am Besten so, wie bisher bzw. wie bis vor Covid 19. Aber was heisst und bedeutet denn das genau?

Wollen wir weiterhin unsere 99Cent Billig Schnitzel täglich in die Pfanne knallen, auch wenn inzwischen so gut wie alle wissen, dass die süssen „Ja Natürlich“ Schweinchen unter furchtbaren Bedingungen, in Massentierhaltung mit Spaltböden mit wenig bis keinem Bewegungsraum vollgepumpt mit Antibiotika ein immer schnelleres Mastferkel Dasein, was man schwer bis gar nicht als „Leben“ bezeichnen können wird, hinter sich bringen müssen? Oder weiterhin wöchentlich bis täglich unsere 5.- Euro T-shirts, Blusen, Hosen oder Hemden bei den diversen Billigstläden und Ketten kaufen, auch wenn wir alle bereits wissen, dass davon die meisten mit Hilfe von Kinder- und Frauenarbeit unter menschenunwürdigen, schrecklichen Bedingungen, grossteils in Pakistan, China oder Indien hergestellt werden und die dort lebenden Menschen, die dortigen Flüsse, Trink- und Grundwasser im Zuge dessen systematisch, rücksichts- und verantwortungslos immer mehr und mehr vergiftet werden ? Billig hat auch seinen Preis. Und „jemand“ muss den bezahlen – „immer“. Egal ob Kinder, Frauen, unsere Enkel und zukünftigen Generationen oder eben Schweine. Kein Scheiss.

Billig hat auch seinen Preis

Wollen wir uns weiterhin fette SUVs mit Super Bonus zulegen, um damit von Floridsdorf nach Favoriten, von Klosterneuburg nach Kagran und wieder retour zu fahren? Wollen wir weiterhin mit Billigstfluglinien in Scharen und Horden in Billigst All Inclusive Urlaube fliegen und flüchten obwohl die Umwelt und die Natur schon mehr als auf einem Stock gehen? gnadenlose Umweltzerstörung, immense Luft- und Wasserverpestungen und jede Un- Art von Massentourismus Wahnsinn All Inclusive? Wollen wir uns weiterhin im Kollektiv auf die Suche nach Arbeit, oder besser gesagt, bullshit Jobs machen, nur um weiterhin, ganz normal wie bis vor kurzem eben, unsere weit überhöhten Mieten, unsere Autos und Zweitautos auf Pump, unsere TV Riesenbildschirme, Handys, Laptops und Notebooks zu bezahlen ? Oder wollen wir schlussendlich doch zur Besinnung kommen und den Mut fassen um Raum und Platz zu machen, für all das was da eigentlich und wahrhaftig in uns allen brennt, auch wenn es nur ein stilles, flackerndes Kerzenlichtlein ist, wofür wir oft nur geheim und im Stillen leidenschaftlich brennen oder irgendwann einmal gebrannt haben, nennen wir es Berufe von Berufung, die uns, und damit auch unsere Liebsten, tatsächlich mit Sinnhaftigkeit und Freude erfüllen könnten?

Besinnung

Wollen wir unsere einzigen, kostbaren, wertvollen Leben, die wir zu „haben“ glauben, ohne weiteres weiterhin für die Profitgier einiger weniger Konzern- , Firmen- und Industrie Bonzen, den diversen, für die Wirtschaft ach so wichtigen Bruttosozialprodukten, an denen kaum bis nichts „sozial“ ist, den Börsen und ihren Aktienhaien, Shareholders und Profit Abzockern vergeuden um am Ende langer, oft menschenunwürdiger und mühsamster Leidens- und Lebenswege noch die jeweiligen Pensionen gekürzt zu bekommen? Zu bereuen, nicht das getan zu haben, wovon wir immer träumten oder uns nicht getraut haben, genau das zu tun? Kinder in Schulen schicken, die auch weiterhin nicht ihre Talente erkennen, geschweige denn fördern werden und damit ungeniert weiterhin massenhaft kreatives, innovatives Potential verbrennen um viel zu viele junge Menschenleben und deren Träume für immer auf einen Weg zu den besten Konsumenten zu schicken, für die wir letztendlich „ausgebildet“ oder schliesslich „umgeschult“ werden?

aus – gebildet und um – geschult

Sind wir denn überhaupt noch fähig oder willig, etwas dazu zu „lernen“? Uns und unser Verhalten in vielen Bereichen zu unserem eigenen Vorteil zu verändern? Oder haben wir inzwischen schon vollkommen den Kontakt zu unserem „Mensch sein“ verloren, weil uns tagtäglich eingetrichtert und reingehämmert wird, dass wir ja „Konsumenten“ sind und anscheinend „vorrangig nur das“ zu sein haben, die eben existieren und den Sinn ihres Daseins damit ausreichend begründet finden, um in erster Linie zu konsumieren, solange und auf welch mannigfache Art und Weise es eben irgendwie geht?

Konsumenten, und keiner geht hin…..

Irgendwann haben wir ja noch verstanden und „gelernt“, dass Sicherheitsgurten in Autos oder Sturzhelme bei Motorradfahrern keine Freiheitsberaubung sind sondern in inzwischen abertausenden Fällen tagtäglich Leben und Lebensqualität retten können. Irgendwann haben wir doch grossteils akzeptiert und verinnerlicht dass die Erde keine Scheibe sondern eine wunderschöne Kugel ist. Irgendwie ist es uns ja anscheinend gelungen die Pocken weltweit so gut wie für immer auszurotten, und kaum jemandem bis annähernd niemandem ist dadurch ein riesengrosser Schaden entstanden. Wir haben ja auch lernen dürfen, dass moderate, tägliche Bewegung an der möglichst frischen Luft in der Natur und gesunde, am besten täglich selbst gekochte Ernährung mit einem hohen Gemüse Anteil für uns nicht nur gesund ist sondern sich das Leben auf diese Weise extrem reicher, angenehmer und leichter leben lässt.

wir sind alle eins….

Wir müssen deshalb ja nicht auf alles lieb gewonnene verzichten, aber aus der uns schon fast erdrückenden Fülle verantwortungsvoller, nachhaltiger, weitsichtiger und gesünder zu schöpfen lernen und dabei zu nicht aus den Augen zu verlieren, wann man satt und ab wann man übersättigt ist und besonders, was ich, meiner, mir, mich für Du, deiner, Dir, dich bedeuten mag. Weil WIR eben wirklich alle eins sind, miteinander verbunden sind, ob uns das nun bewusst ist oder nicht und das Gerücht und der permanente, populistische und populäre Verweis auf „die Anderen“ eine einzige furchtbare, zerstörerische, polarisierende sowie traurige, uns alle isolierende und voneinander trennende Illusion ist.

ich, meiner, mir, mich – du, deiner, dir, dich

“ The answer is not in further development of conceptual thinking, or another way of putting it: more information is only more information, because we live in the so called „information age“and you can get all the information on your computer. That is quite amazing. Before you had to buy the Encyclopedia Brittannica, and now you can Google and Wikipedia all those things. All the human knowledge is there, but…..

Human evolution does not consist in finding more information. You don’t evolve by getting more and more information, in fact: the more information you gather the more confused you get if you are not connected with the „being“. Of course you know more than Jesus did 2000 years ago and you know a hundred thousand times more than the Buddha did. But that’s not vital, it,s knowledge but it,s not knowing.

So human evolution is not completely abandoned in conceptual thinking. No, to be able to use conceptual thinking without being trapped in conceptual thinking.
So it’s to transcend conceptual thinking, transcend meaning: you don’t remove it, you go beyond it, but it’s still there for you to use, but not for you to be used by…..“ Eckhart Tolle

„Die Antwort findet man nicht in der Weiterentwicklung des konzeptuellen, analytischen Denkens oder, um es anders auszudrücken: Mehr Information ist nur ein mehr an Information, nur weil wir anscheinend im sogenannten „Informationszeitalter“ leben und wir alles an Informationen auf unseren Computern und Mobiltelefonen jederzeit und überall abrufen können Das ist doch ziemlich erstaunlich. Früher mussten wir dafür die Encyclopedia Britannica kaufen und jetzt können Sie all diese Dinge „Googeln“ oder auf „Wikipedia“ finden. Das gesamte menschliche Wissen ist vorhanden, aber …..

Die menschliche Evolution besteht nicht darin, mehr Informationen zu finden. Sie kann sich so nicht weiter entwickeln, indem wir stetig mehr und mehr Informationen erhalten: Je mehr Informationen wir sammeln, desto verwirrter werden wir, wenn Information nur mit dem „Menschen“, aber nicht mit seinem „Sein“ verbunden sind. Natürlich wissen wir mehr als Jesus vor 2000 Jahren und wir wissen hunderttausendmal mehr als Buddha. Aber das ist nicht wichtig. Es ist analytisches, konzeptionelles Wissen im Sinne von Information, aber es ist nicht tieferes, wahrhaftiges, eben nicht konzeptionelles Wissen, möglicherweise sogar Weisheit

Evolution…..

Die menschliche Evolution ist also durch rein konzeptuelles Denken sicher nicht vollständig zum Scheitern verurteilt. Nein, es geht nur darum, konzeptionelles Denken anwenden zu können ohne darin gefangen zu sein Es geht also in gewisser Weise darum, das rein konzeptionelle und analytische Denken zu überwinden
und zu transzendieren im Sinne von: man entsorgt es nicht sondern man geht darüber hinaus. Es ist immer noch für uns da aber nicht umgekehrt“ Eckhart Tolle

Ich wünsche uns wirklich allen alles Liebste und eher das Bessere als das Beste, das Weise und das Leise, das Nachhaltige, Verantwortungsvolle, Gemeinsame über dem Trennenden und das Gesunde in unser aller Sinn möge sich durchsetzen können dürfen. Euer AleX

#65 „Dämonkratie“

Sturm auf das Kapitol in Washington DC. Von militanten, grossteils rechten, eingeschworenen sowie fanatischen Trump Anhängern. Auf die bis dato fast heilige Wiege der US Amerikanischen Demokratie. Die USA, ein bislang weltweites Vorzeigemodell in Sachen Demokratie und in oftmals eigener Sache, selbsternannte Weltpolizei – eine für mich immer schon mehr als fragwürdige Rolle, aber damit scheint jetzt mal vorläufig endlich Schluss zu sein. Nachdem der Mob ein paar Stunden zuvor vom amtierenden US Präsidenten dazu nicht nur aufgefordert, sondern mit eindeutigen Worten angestachelt und ermuntert wurde.

Trump beharrt ja wider aller Erkenntnisse , unzähligen Nachzählungen, Untersuchungen und einer Vielzahl an eindeutigen Gerichtsbeschlüssen zum Trotz nach wie vor und hartnäckig darauf, dass diese Wahl ihm und seinen Wählern gestohlen worden sei. Keine (Welt)Polizei weit und breit. Kein National Guard wie sonst in hoher Zahl bei den Black Lives Matter Demonstrationen vor nicht all zu langer Zeit. Mit Stunden Verspätung bestätigt allerdings dann der Senat, dessen Mitglieder zuvor vor dem aufgebrachten Mob ausser Haus und in Sicherheit gebracht werden mussten, den neugewählten Präsidenten Joe Biden. Trump ist aber noch knappe zwei Wochen in Amt und mehr als fraglichen Würden. Eine politische sowie demokratische Bauchweh- und Zitterpartie steht ins weisse Haus.

…..ins Licht

Was geht da ab? nicht an der Oberfläche, sondern in meiner Wahrnehmung, und sicher nicht nur in meiner, schon seit Langem und schon viel zu lange scheinbar unbemerkt, unentdeckt, unspektakulär, fast still und leise? Es scheint, als sei da oft schon nicht mehr drin was aussen drauf steht. Gut möglich, dass unsere vormals gut beschützten, von jeder und jedem respektierten, an sich sehr gut funktionierenden Demokratien im Sinne „aller in Ihr lebenden Mehr- und Minderheiten“ still und leise, aber konstant und mit offensichtlich klaren Zielen von innen systematisch ausgehöhlt werden.

Zum Teil durch populistische und totalitäre Strömungen, deren Poltergeister und ihren Hampelmännern, von Trump über Boris Johnson und Mr. Farrage, dem wir unter anderem zu guten Teilen das Brexit Desaster zu verdanken haben, dem Brasilianischen Indigenen Vernichter und Hasser und systematischen Regenwaldzerstörer Bolsonaro, über die deutsche AfD und Orbans Fides Partei und ja, leider bis hin zu den Österreichischen FFen und deren populistisch wesentlich stilsichereren und talentierteren Türkisen, denen man ein gewisses Drüberfahr – Gen sicher auch nicht ganz absprechen können wird und noch unzähligen anderen in diesen zunehmend demokratieunterminierenden Gewässern.

Gewässer

Demokratie, wie wir sie bis vor nicht allzu langer Zeit noch schätzten und zu kennen glaubten, wurde in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr zu einer Farce, zu einer immer weniger sagenden Hülle unter deren Deckmantel sich manche Despoten, selbsternannte Herrscher und zu huldigende Heilige, Bestechung, Korruption, Betrug und Fake News immer breiter gemacht haben.

Das hatte zur Folge, dass die Menschen mit Recht des Umstandes überdrüssig geworden sind, dass jene, die von Ihnen unter riesigem und lautstarkem, grellem medialem TamTam und der Hilfe von Marketing Millionen, gut möglich: eher Milliarden, gewählt werden wollen, in Wahrheit immer weniger bis gar nicht mehr bereit sind, für die Wähler und die Menschen, die in diesen jeweiligen Ländern leben und Steuern zahlen, zu arbeiten oder vornehmlich zu deren gemeinsamen Wohl am Start sind. Vieles scheint zu einem riesig aufgeplusterten Spektakel, einer billigen Talk- oder Casting Show voller Fake News, Unaufrichtigkeiten, Lügen, doppelten Böden, über Jahrzehnte verschleppte Gerichtsverfahren, Provokationen und Verantwortungslosigkeiten, gespickt mit Ignoranz, Besserwisserei und pandemischer Inkompetenz verkommen.

da ist schon Moos darüber gewachsen…..

Der Umstand, dass vielerorts ein gemeinsamer Aufstand entweder sehr lange bis auf ewig auf sich warten lässt, im obrigkeitshörigen Österreich mit Sicherheit am Längsten, bzw. die Mittel und Wege, den durchaus berechtigten Unmut zu äussern immer öfter mehr als fraglich und hinterfragenswert sind und die meist verantwortungslosen Verantwortlichen diese dann liebend gerne und mit Freude, medial zumeist bestens unterstützt, in einem einzigen fiesen Abwaschen mit Rechtsradikalen, Verschwörungstheoretikern und Impfmuffeln in einen lauwarmen Topf glauben werfen zu können.

Aussichten…..

So geschehen auch gestern Abend in der ZIB2 durch unseren Aussenminister, der vor ein paar Tagen, in enger Abstimmung mit unserer vormals „christlich sozialen“ Regierung strikt und vehement gegen die Aufnahme von Kindern und Familien eingetreten ist, die neben anderen menschenunwürdigen Grauslichkeiten des nächtens von Ratten angefressen werden, und sich mit seiner Regierung nach wie vor geschlossen verweigert, zumindest ein paar hundert von Ihnen aus den katastrophalen Lagern in Griechenland nach Österreich zu holen, obwohl es hierzulande dafür grosse Aufnahmebereitschaft gibt von Seiten verschiedener Gemeinden, Kommunen und Familien, unterstützt von allen Kirchen, so gut wie allen NGOs und auch „meinem“ Bundespräsidenten. Anscheinend ist Menschlichkeit uncool und darf schlicht und einfach nicht mehr sein. https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/14077559/Aussenminister-Schallenberg-Trump-kann-sich-Verantwortung-nicht-entziehen/14831851

da ist der Himmel ins Wasser gefallen…..

Nun: Dagegen sein , wogegen auch immer, ist, oberflächlich betrachtet, sicher eine durchaus nachvollziehbare und oft auch legitime Massnahme, aber zugleich auch immer nur die B-Seite der ein und selben Medaille. Der Schnee, den ein Schneepflug oder das Geröll, das ein Bagger scheinbar weg stemmt, wird auf ihren grossen Schaufeln allerdings rasant zunehmend grösser, schwerer und mächtiger bis beides sich, schneller als man scheuen kann, in Lawinen verwandelt hat. Gegendruck erzeugt immer noch mehr Druck, sodass sich schlechte, ungesunde, ungerechte Situationen dann immer weniger aufzulösen imstande sind, sondern sich immer mehr verhärten bis sich viele nur mehr in eine scheinbare Ausweglosigkeit verrennen.

der Pfad…..

Der Pfad, uns aus dieser dualistischen Hölle, in der wir alle auf die eine oder andere fiese Weise, scheinbar ohne die geringste Chance auf ein Entrinnen, auf ein Freilassen gefangen zu sein glauben, scheint mir einzig und allein in einer kollektiven Bewusstwerdung , einer radikalen, glasklaren, für manche sicher kaum vorstellbaren aber gerade deshalb umso notwendigeren gesellschaftlichen Bewusstseinsänderung auf uns zu warten. Einer vollkommenen Neudefinition von wer wir sind, wie wir glauben leben, zusammenleben, kommunizieren, konsumieren, uns einender inspirieren, kreativ befeuern, denken, einander helfen, von und miteinander lernen, uns unterstützen oder einfach uns selbst und das Gegenüber wahrnehmen zu müssen oder besser: zu können und dürfen.

Klarheit…..

Frei nach dem Motto: „Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin“. Wie wunderbar diese Aussage doch ist. „Keine und keiner geht hin“ und NICHT alle sind gegen den Krieg, NEIN. NICHT HINGEHEN, SICH NICHT HIN- und HINEINTREIBEN LASSEN, in was auch immer. Egal von welcher oder auf welcher Seite. Stattdessen symbolisch die Machete auspacken, die Ärmel aufkrempeln, das Hirn ins Herz holen und einmal ordentlich und gründlich in Ruhe und Stille, am besten in der Natur durchlüften, wirklich auf unsere Herzen hören und beginnen, neue, gesunde, dem Gemeinwohl dienliche Wege in den verfahrenen, verworrenen, und zugewachsenen Dschungel zu schlagen, und in der Tat, mutig zu lernen, vollkommen neue, uns Menschen wesentlich würdigere Wege, weit abseits der für uns alle breit ausgetrampelten und schon X-mal vorgekauten, zubetonierten, 8spurigen Autobahnen als angeblich liebenswerteste Konsumenten, kränkste Patienten, bravste BürgerInnen und die begehrenswertesten WählerInnenn aller Zeiten, zu gehen.

gesund…..

Wählen wir das Leben, wählen wir den Frieden, wählen wir doch endlich Menschlichkeit und keine faulen Programme. Wählen wir Würde und keine Be- und Verurteilungen. Wählen wir doch bitte endlich und stattdessen eine Gemeinschaft und Gesellschaft voller inspirierender, kreativer, kompetenter, Mut machender, empathischer Mitmenschen, um miteinander, gemeinsam, auf der Höhe unseres gemeinsamen Wissensstandes und all unserer gemeinsamen Skills und Fähigkeiten ein neues, gesünderes, menschenwürdigeres, liebevolleres, klügeres, weitsichtigeres, nachhaltigeres, wahrhaftigeres, JA – demokratisch im besten Sinne – ein lebenswertes JETZT für alle zu schaffen. Modelle dafür gibt es schon genug . JA, WIR KÖNNEN DAS – WATCH!

#64 Was ist eigentlich noch „normal“ an der Normalität?

Der Mensch (Homo sapienslateinisch für „verstehender, verständiger“ oder „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“) ist nach der biologischen Systematik eine Art der Gattung Homo aus der Familie der Menschenaffen, die zur Ordnung der Primaten und damit zu den höheren Säugetieren gehört. Allgemeine Eigenschaften der Menschen und besondere Formen menschlichen Zusammenlebens werden in der AnthropologieEthnologie und Soziologie untersucht.

Mensch

Als gäbe es tatsächlich keinen vollwertigen, psychisch, seelisch, spirituell und physisch, ganzheitlich gesunden, vollständigen, intakten „Menschen“ mehr weit und breit. Das sind auf jeden Fall nur ein paar jener Zeilen, die uns derzeit täglich zum braven Bürger, zum ängstlichen Patienten und zum hörigen Konsumenten schlagen:

Offizieller Impfbeginn nun doch früher

7-Tage-Inzidenz liegt bei 169

US Kapitol gestürmt: Tote und Dutzende Festnahmen

Im November 1,5 Prozent an Schulen positiv

CoV-Impfungen in Wien bereits in e-Impfpass

EU-Kommissarin: „Engpass“ bei Impfstoffproduktion

Hotels wollen Tests für Gäste, um aufsperren zu dürfen

„Schändlich“ Unruhen lösen international Entsetzen aus

Tokio ruft Notstand aus

Extradosis aus Biontech-Impfstoffampulle vor Zulassung in EU

Onlinenetzwerke sperren Trumps Konten

Warnung vor neuer SARS-CoV-2-Variante

Frankreich will bald Hunderte Impfzentren eröffnen

Türkisches und griechisches Boot kollidieren

Papst am Dreikönigstag: „Leben ist keine Talentshow“

Papst Franziskus hat bei einer Messe im Petersdom am Hochfest der Epiphanie die Gläubigen aufgerufen, Hoffnungslosigkeit und Ich-Bezogenheit abzulegen…..

…keine Talentshow

…..wobei ich die letzte Schlagzeile, globale Ansteckungsangst, medialer Impfterror, oder das HerumTrumpeln auf den Grundfesten der Menschenrechte und der Demokratie dahingestellt, bei Weitem am geilsten finde. Was für ein Papst, der die Dinge ganz klar und wahrhaftig beim Namen nennt. It still could be a lot worse, soviel ist sicher. Ist das sicher?

Normalität

Wikipedia meint dazu folgendes: „Normalität bezeichnet in der Soziologie das Selbstverständliche in einer Gesellschaft, das nicht mehr erklärt und über das nicht mehr entschieden werden muss. Dieses Selbstverständliche betrifft soziale Normen und konkrete Verhaltensweisen von Menschen. Es wird durch Erziehung und Sozialisation vermittelt.[1]

In der Psychologie bezeichnet Normalität ein erwünschtes, akzeptables, gesundes, förderungswürdiges Verhalten im Gegensatz ç.[2]

wir…..

Also mir scheint zumindest, dass inzwischen eher das Unerwünschte, Behandlungsbedürftige, Gestörte, abweichendes Verhalten, das arrogant Aufgeblasene, totalitär Protzende, das psychisch Kranke, Ver – rückte, das ignorant auf Menschenrechte, auf die Natur und die Umwelt „Geschissene“ auf der Klaren Überholspur der achtspurigen Geister – Autobahn zur sogenannten Normalität zu sein. Als wäre all das langsam und immer unsicherer das inzwischen schon Selbstverständliche, über das anscheinend gar nicht mehr diskutiert werden muss. Wo ist er uns denn abhanden gekommen, „der verstehende, verständige“ oder „weise, gescheite, kluge, vernünftige Mensch“? Werden wir uns denn überhaupt noch irgendwo je wieder finden oder „neu – er – finden“ können? All das erfüllt sicher nicht nur mich mit erheblichem Potential teilweise grossen Unbehagens.

…..finden

Für mich, den 6jährigen Alex etwa, war es anno dazumal ganz normal, einen täglichen Fussmarsch von einer 3/4 Stunde, ohne Mobiltelefon in der Tasche aber fantastischen Geschichten meiner reichlich vorhandenen Fantasie und echten, spannenden Abenteuern auf dem Weg, in die Schule und danach wieder retour nach Hause, zu gehen. Heute ist es anscheinend ganz normal mit Handy und Notebook in der Tasche von vielen Eltern bis direkt vor das Schultor gebracht und dort auch wieder abgeholt zu werden. Es war auch ganz normal, ohne Handy einen ganzen Tag lang im Wald, im Stall, im Feld, oder sonst wo, egal zu welcher Jahreszeit, zu verbringen, ohne dass sich ein Elternteil auch nur den Funken einer Sorge gemacht hätte.

Abenteuer

Es war auch vollkommen normal, eine Kindheit ohne Fernsehen, ohne Computer, ohne Mobiltelefone und Laptops mit ausreichend Platz für kaum aufkommende Lange Weile zu Verfügung zu haben und nicht süchtig sein zu müssen nach Ablenkung, nach Unterhaltung, nach Freizeitprogramm, Digitalen Welten, virtuellen Abenteuern und Freizeitstress ohne auch nur einen Funken Ruhe, Stille oder einfachem „Nichts Tun zu müssen“ als Boden für unser Wohlbefinden und unsere Kreativität.

Normal war auch, dass mich Freunde oder Bekannte oder sogar „noch Unbekannte“ auf der gegenüberliegenden Strassenseite sofort zurückgerufen hatten, nachdem ich Ihre Namen rief und sie nicht voll verkabelt und verstoppelt mit dem starren Blick in ein Niemandsland auf ihrem Handy mich gar nicht mehr wahrzunehmen imstande sind. Normal war auch, dass man neue Freunde oder Freundinnen im Bus, eben auf der Strasse, in der Schule oder an der Uni kennen lernen konnte und nicht via Sozialer Netzwerke oder Dating Plattformen wie Tinder & Co, wo der potentielle Traummann oder Traumfrau gut möglich haarscharf an einem vorbeischrammt, während man seine Tinder Kontakte am Handy evaluiert. Normal war auch nicht, dass inzwischen an die 40% aller Haushalte Single Haushalte sind.

Voll mit „Hören“ und keinen Raum zum „Horchen“, voll mit Sehen, Schauen und Gesehen werden“ und kein Raum zu „Erkennen und Entdecken“, voll mit dem steten Drang zu „Beeindrucken“ und kaum Platz für echte, wahrhaftige Berührungen, randvoll mit „Konsumzwang“ ohne Raum zu „Schaffen, Träumen, Gestalten und Kreieren“, voller „Druck“ mangels „Sog“, voller „Unglück“ mangels echter „Freude“, in der eigenen Kraft zu sein und voll bedingungsloser Liebe, zuallererst einmal uns selbst gegenüber. Uns vollkommen nicht optimiert und ungepimpt an – nehmen können, in all unserem perfekten Imperfektionismus, inklusive, bei sehr oberflächlicher Betrachtung, aller wunderbaren Fehler und angeblichen Makel, bei tieferer Erkenntnis und Bewusstsein, voller Einzigartigkeit und dem Geschenk der Essenz unseres inneren Diamanten.

genügend Raum

Kein Fokus auf den Mangel und die Fehler sondern auf die Fülle, den Mut neue Pfade zu gehen und echte Chancen zu erkennen und auch zu ergreifen. „Damals, scheint mir, hatte man generell, zumindest gefühlt, noch wesentlich mehr innere Freiheit, weil bedeutend weniger vollkonsumiert und an äusseren Reizen übersättigt, und grundsätzlich viel weniger Angst um dies und das als dies heute der Fall ist.

wahrhaftige Berührungen

Für mich, als 16jähriger Alex, war es ganz normal, von zu Hause aus- und in die weite Welt hinaus zu ziehen. Heute wohnen viele Kinder, zumindest in unseren westlichen Industriestaaten, oft bis weit jenseits ihrer 30iger mit oder bei Ihren Eltern.

…..in die weite Welt hinaus

Es scheint, als wären heute Schmetterlinge und kein Schnee zu Silvester normal, als sei es heute vollkommen normal, viel zu wenig oder gar keine Zeit zu haben, nie, für nichts und niemanden, nicht einmal für uns selbst, weder für menschlich Wesentliches, Gesundes noch Grundlegendes, enorm Wichtiges, weil der zur Verfügung stehende Raum, der damals übrigens genau so gross war wie heute, nun inzwischen aber randvoll gestopft zu sein scheint, mit Produkten, Verlockungen, Haben Müssen, Zeug, Tasks, Plänen, Listen, Konzepten, Junk und Ramsch, Terminen, Verordnungen und Stress, was zum „Mensch sein“ kaum jemand braucht, was jedoch als unglücklicher Konsument, als braver Bürger, optimierter „bullshit Job Holder“ und auf die eine oder andere Art mehr oder weniger kranker Patient extrem essentiell und wichtig ist, sowohl für den Handel, die Wirtschaft, als auch jede Variante von „Industrie“, das dauernd weiter zu wachsende Bruttonationalprodukt, die Karriere, die Miete, den All Inklusive Urlaub, für die fallenden und steigenden Börsenkurse und ihre profitgeile Kientel.

Schmetterlinge zu Silvester

Um unsere menschliche Mitte, unsere menschlich gesunde Normalität wieder finden zu dürfen und zu können, sollten wir uns in Ruhe und selbst verordneter Stille wieder dessen besinnen, was es ist, was uns zu liebevollen, friedvollen, sozialen, verstehenden, verständigen, weisen, gescheiten, klugen, vernünftigen, kreativen Wesen, eben in der Essenz zu uns Menschen macht und wo wir wieder lernen dürfen, integrierter Teil und nicht weiterhin ignorante, arrogante, abgehobene Herrscher einer Natur, „der Anderen“ und dieses, unseres Paradieses Erde mit all seinen darauf zusammen mit uns lebenden Schwestern, Brüdern und allen Lebewesen sein zu müssen.