#23 KONSUM LETHARGIE – die gesellschaftliche Lähmung

KONSUM LETHARGIE versus VERLETZUNG DER MENSCHENRECHTE, IGNORANZ UND ZERSTÖRUNG VON INTERNATIONALEN GESETZEN UND RECHTEN ZUM SCHUTZ DERSELBEN, AUSHEBELUNG DER DEMOKRATIE UND VORSÄTZLICHER ANSCHLAG AUF DIE WERTEGEMEINSCHAFT…………….

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Da handeln führende, meist Narzissmus und Macht gesteuerte Populisten und  Politiker, auch hierzulande, in krassem Widerspruch zu internationalem Recht und appellieren vorsätzlich Gesetze zum Schutz von Menschenrechten zu brechen, ignorieren in einem Atemzug so gut wie fast alle menschlichen Werte und Grundsätze wie Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, Schutz und Hilfestellung für politisch Verfolgte und durch totalitäre Regime oder Klimakatastrophen Bedrohte. UND DIE STRASSEN EUROPAS ???? SIND NICHT RAMMELVOLL VON DEMONSTRIERENDEN GEGEN DIESE POTENTIELLEN GESETZESBRECHER UND DIESEN UNMENSCHLICHEN WAHNSINN DER UNS FRÜHER ODER SPÄTER ALLE TRIFF UND BE – TREFFEN WIRD ???????

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NEIN – SIE SIND MENSCHENLEER. UND NEIN – EIN MENSCHLICHES ARSCHLOCH ZU SEIN IST WEDER COOL, NOCH HIPP NOCH TOLL, WAR ES NIE UND WIRD ES IN WAHRHEIT NIE SEIN !!!!!!  Gnade den Probanden, dass sie selbst nie krank werden mögen, dass sie selbst nie Hilfe brauchen werden, dass sie immer wettbewerbsfähig und leistungsstark bleiben und sowohl burnout als auch ausgebrannt sein trotzen können, dass sie weiterhin auf ein menschenwürdiges, gesundes und  sinnerfülltes Leben zugunsten eines sinnlosen Verbrennens und Kampfes um das nackte Überleben  zugunsten der  grenzenlosen Profitgier  und Machtgeilheit einiger weniger verzichten und dies auch weiterhin toll und gerecht finden mögen, dass sie Hilfsbereitschaft und Mitgefühl weiterhin als menschliche Schwächen betrachten dürfen und Gutmensch bis auf weiteres tatsächlich ein populäres Schimpfwort bleiben möge.

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All das verstösst und verletzt so ziemlich alles, was Menschenrechte, Menschenwürde , Nächstenliebe, Mitgefühl, Empathie, Mitverantwortung und Menschlichkeit betrifft und ist, aus meiner Sicht,  zumindest tiefstens verabscheuenswert – wo hört da die Menschlichkeit auf ? wie konnte das „Mensch sein“ so nahe, so schnell und plötzlich an sein bitteres Ende gelangen? wo ist da noch irgend eine ethische, moralische oder spirituelle Grenze zu spüren oder zu orten oder wirklich noch zu überschreiten? Wie tief muss man fallen bis uns klar wird dass der Boden inzwischen schon längst weit über uns fliegt…..?

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Hauptsache wir haben unsere heiligen Handys, unsere steten und treuen Begleiter und besten Freunde, unsere Lotsen und Ratgeber und unseren Blick auf die Welt immer an der Hand, unsere Tablets, unsere Laptops, flächendeckendes gratis W-Lan, Fast- und Junk Food sowie Foodora, Billigst Pizza,s und Bio Chia Samen Müslis, von Kinderhand hergestellte 3.- Euro Hemden als auch Bio Baby Unterwäsche von ausschliesslich Bio gefütterten und täglich sorgfältig handgestreichelten Kaschmir Kuschel Schafen ?????

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WEG – schauen, zumeist und so oft wie möglich auf unsere Handys, unsere so vertrauten und virtuellen besten Freunde und VOR Spiegel, anstatt HIN – zu schauen, wo täglich und jede Minute zum einen unfassbares Unrecht passiert und Gesundes vorsätzlich und mutwillig zerstört wird, wo aber auch andererseits kleine gesunde Strukturen wieder wachsen dürfen, wo Menschlichkeit, Gesundheit und Nachhaltigkeit immer mehr Menschen wieder wichtig ist und mehr denn je GROSS geschrieben werden, WEG – hören, verstöpselt mit earplugs und möglichst schalldichten Kopfhörern im Strassenverkehr, zu Fuss, in der U-Bahn, mit dem Fahrrad, mit Freunden oder den eigenen Kindern joggend oder Rad fahrend in der Natur – vollkommen abgeschnitten und isoliert von jeder Wahrnehmung eines Aussen, seinen es Gespräche, Rufe, Fragen, Bitten, Vogelgezwistcher, Wellenrauschen, das Heulen des Windes oder viel zu schnell heran rasende Autos mit quietschenden Bremsen oder einfach wegisoliert von jeglicher Art von Kommunikation, Gesprächen, Austausch, lieber auf spotify, netflix und Co lautstark und hermetisch abgeriegelt in einer Parallelwelt zu cruisen als miteinander zu reden, zu musizieren, zu lachen und zu weinen, sich Geschichten erzählen, einander zuzuhören und versuchen zu verstehen, womöglich Hilfeschreie  zu hören geschweige denn zu erkennen, dass morgen durchaus auch wir Hilfsbedürftige sein könnten, lieber in einen all inklusive Urlaub oder Club flüchten, JA – FLÜCHTEN, als gegen all dieses unfassbare Unrecht und Leid, das derzeit geschieht und mutwilligst, oft an den falschen oder blau gefärbten Haaren herbeigezogen, von sinn- und nutzlosen Zäunen gebrochen wird, uns gemeinsam ein Herz und an den Händen nehmend auf die Strassen zu gehen. WO SIND DIE PRIESTER, WO IST DER PAPST ???? KEINER DA I GUESS

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WIR SIND KRANK, ZERFRESSEN, BETÄUBT UND BLIND VOR EGOISMUS UND EGOMANIA, VERSKLAVT, GEDEMÜTIGT UND ENTMENTSCHLICHT DURCH ZWANGHAFTEN KONSUM, SÜCHTIG NACH AB – LENKUNG UND BETÄUBUNGEN ALLER ART. WIR FÜRCHTEN UNS VOR DEN UND DEM „ANDEREN“, NICHT, WEIL ES DA TATSÄCHLICH ETWAS ZU FÜRCHTEN GÄBE, SONDERN WEIL MAN UNS SAGT, DASS WIR UNS VOR „DEM ANDEREN“ FÜRCHTEN MÜSSEN, NICHT WISSEND UND VERSTEHEND, DASS LETZTENDLICH WIR ALLE „DIE ANDEREN“ SIND

 

 

 

 

 

 

#22 Schulschluss – ab in die Ferien

Ein paar Tage vor diesem heutigen Schulschluss Tag muss der Umsatz von Klarsichtfolien in einen Jahresausnahmehimmel steigen. So viele Kinder und Jugendliche sah ich da mit ihren Zeugnissen in Klarsichtfolien entlang meiner Radtour auf meinem morgendlichen Weg raus aus der Stadt, in grösseren und kleineren Gruppen vor Schulen, mit Mama oder Papa am nach Hause Weg zur U-Bahn, einsam und allein vor sich hintrödelnd und mit etwas zerquetschten Gesichtszügen am Gehsteig dahintrottend oder, wie gerade eben, ein paar in weiss gekleidete Volksschulprinzessinnen, tanzend, sich drehend, spingend und trunken vor Glück.

Das erinnerte mich augenblicklich an dieses wunderbare, fantastisch befreiende  Gefühl des Ferienbeginns damals in den 60igern, Anfang der 70iger Jahre, als sich am letzten Schultag dieses riesengrosse, wunderbare,Tor zu einer schier nicht enden wollenden Freiheit und einem unfassbaren grenzenlosen Glück auftat, von dem ich bezweifle, dass dies Kinder heutzutage noch in dieser reinen, puren Intensität wahrnehmen und erleben dürfen bzw. können. Ein Gefühl, das ich heute nur vom Musik machen, in der Natur sein, Meditieren oder im Kreise meiner Liebsten und meiner und deren Kinder und Enkelkinder kenne. Es war nicht ein Gefühl etwas zu haben oder etwas zu bekommen, die „Noten“ waren eigentlich vollkommen nebensächlich – nein: es war das geilste Gefühl etwas „zu sein“ – „frei“

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Frei von drei Viertel Stunden langen , morgendlichen Fussmärschen in die alte Dorfvolksschule unten in Grafendorf oder vollkommen verschlafen und noch halb im Träumeland um Viertel vor Sechs an der Bushaltestelle zu sein, um den gelben Postbus nach Gleisdorf ins Gymnasium zu erwischen, der immer ein bisschen nach alten Jausenbroten, Schweissfüssen und verschüttetem Schulkakao gerochen hatte. Frei von sinnlosem Latein Vokabel Lernen und dem Übersetzen von doofen Texten von Caesar oder Ovid, frei von studenlangem Winkelstehen weil einen wieder einmal im unpassendsten, ernsthaftesten Moment ein Lachanfall heimgesucht hatte oder – ja , auch das gabs damals noch – Scheitelknien wegen „frech“ und unaufmerksam seins im Unterricht vom alten Volksschuldirektor, wie auch immer er geheissen haben mag. Frei von Versagensängsten vor Mathe Prüfungen und Schularbeiten, von extrem faden Geschichte oder Physik Unterrichtsstunden, vom Vokabelbüffeln, vollkommen sinnlosem Runden drehen , im Kreis gehen und Jausenbrote verschlingend im Schulhof, kurz: frei von Prüfungen, Bewertungen, Benotungen, Evaluierungen, Bestrafungen, Pflichten und Vorschriften, Regeln und Abfahrtszeiten, Referaten und Elternsprechtagen, Schulschwänzereien und Schlägereien im Autobus.

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Es war die Freiheit um 5 Uhr morgens beim Klofenster rauszuklettern, ohne Handy, ohne Haustorschlüssel, ohne Plan einen wundervollen Tag voller unfassbar spannender Abenteuer zu verbringen um erst spätabends wieder hungrig und müde nach Hause zu kommen. Und keiner hat einen 100 mal angerufen, keiner hat sich Sorgen gemacht, ohne Helm am viel zu grossen Fahrrad des Vaters, ohne Jausenproviant oder Bio Chia Samen Müsli Bars, ohne Sonnencreme oder Zeckenimpfungen, im Kuhstall, in der Scheune, am Feld, im Wald, bei den Schweinen, in der Wiese oder in der riesengrossen Gärtnerei oder den Obstplantagen der landwirtschaftlichen Fachschule, oder mit meinen Freunden vom Silo in das meterhoch aufgetürmte Heu springend in der Hocheinfahrt zwischen Traktoren und anderen landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen , Trommeln, Singen, Zirkus Spielen, oder bei den Bienen rumhängen, beim mit der Hand nach Forellen Schwarzfischen mit meinem Hund Waldi, den mir mein Opa zum Abschied von der Obersteiermark und meinem Grimming geschenkt hatte, in einem der zahllosen Bäche Richtung Himmelsstiege oder Richtung Reibersdorf, meistens barfuss und ohne 1 % Zweifel, dass dies wieder ein neuer tollster Tag im Leben des Räuberhauptmanns, des Blutsbruders Winnetou oder D’Artagnans in diesem wundervollen Leben  voller täglich neuer Überraschungen, Geschenke des Himmels und unglaublicher Zufälle ist und sein wird.

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Heute glaube ich ist dieses Gefühl des ersten Ferientages oft ein vollkommen anderes, da diese mir damals schier endlos scheinende wunderbare Freiheit inzwischen in  Scheiben von Zeit , von Tasks und Abenteuerurlauben zerschnitten ist, mit bestens geplanten und von langer Hand vorbereiteten Ausflügen, präzise getimed, alles vorab via Internet und websites ausgecheckt, vermarktete , mit Terminen und Familienfesten, Geburtstagsfeiern und Patchwork Familienurlauben, Urlauben am Bauernhof, Onkel, Tanten, Oma und Opa Besuchen zerstückelte und durchorganisierte Freiheit, Tenniskursen, NachhilfeCamps, da noch ein Essen mit Freunden reingequetscht, dort noch ein Besuch von dieser sensationellen Freizeitanlage oder Wohlfühloase mit Kinderprogrammen, Kinderausflügen und Kindermenüs, hier noch was Trinken und dort noch mal Atmen, mit Helm, virtuellen  und realen Sicherheitsgurten, mit allen möglichen und unmöglichen Allergie Gegenmitteln, Medikamenten gegen dies und das bewaffnet, und auf jeden Fall mit dem überlebensnotwendigen Handy, damit man immer und überall erreichbar ist, damit man weiss „wo man ist“ damit „ja nichts passiert“, was in Anbetracht einer derartigen, bis auf die Minute vollkommen ausgecheckten Freizeitlogistik und Urlaubsplanung und meinem immer noch Besten Freund „König Zufall“ an der Gurgel dessen Luft abschnürend wohl kaum noch möglich sein dürfte. Der König Zufall, der Umstand, dass „etwas passieren“ darf, etwas ungeplantes, unvorhergesehenes, unglaublich erfrischend Unerwartetes, dafür Platz und Raum schaffen, allen Raum der Welt – richtige Ferien eben –  und sich dem stellen: das ist Leben. Und die, bei denen „ja nichts passiert“, die haben die längsten Ferien die es gibt, die sind tot und liegen am Friedhof.

#21 MENSCH SEIN

mein Herz tut weh und meine Seele schreit vor Schmerz, Wut und Verzweiflung, wenn ich täglich sehen und erleben muss , was da gerade mit uns Menschen, national, international, in Österreich, in Europa, weltweit geschieht, passiert – was WIR ALLE miteinander geschehen und passieren lassen, im Namen von wem oder was eigentlich? ohne uns mit allem, was uns zu Menschen, Brüdern und Schwestern macht, dagegen mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu wehren.

Wir scheinen betäubt und sediert durch einen gigantischen Konsumrausch zugunsten eines nicht mehr wirklich stetig mehr und mehr vergrösserbaren Wirtschftswachstums, ausser durch Rodung unendlich grosser Wald- und Urwaldreservate, Ausbeutung und Versklavung von Arbeitskräften in den sogenannten Dritte Weltländern, durch den mit allen Mitteln aufrechtzuerhaltenden Zwang und Drang kaufen, kaufen, kaufen zu müssen um das nackte Unglück und die latente Verzweiflung, die uns alle verbindet, immer wieder kurzfristig zu betäuben ( Der Gehirnforscher Huther sagt ja vollkommen richtig: „glückliche Menschen kaufen nicht“ – also dürften wir demnach alle nicht wahnsinnig glücklich sein) , der Flucht in die Illusion, immer und überall via smartphone dabei zu sein oder verstöpselt dorthin flüchten zu können, gegeneinander aufgehetzt, getrieben von oft künstlich erzeugtem Hass, Geiz, und Gier, den Hass auf das „anders sein“obwohl wir es alle gerne wären – ANDERS, dem Märchen und der irren Annahme durch Drücken von like buttons die im virtuellen Raum verhallen , tatsächlich etwas zu verändern, unsere ach so wichtigen und einzig gültigen rechthaberischen, sich oft auf sogenannte Fakten berufende heisse Luft namens „Meinungen“ voller Emotion und oft Brutalität kund zu tun, als ob irgendeine davon tatsächlich so unglaublich wichtig wäre, wo doch jeder Esel eine ach so wichtige Meinung hat – soll so sein.

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In Wahrheit werden wir via dieser tools permanent überwacht, durch ein button drückendes Belohnungssystem vorsätzlich süchtig gemacht, und unsere Ohnmacht versteckt sich in der „Macht“ einen virtuellen button zu drücken oder jemand „die Meinung zu sagen, zu beschimpfen, zu be- und verurteilen“ obwohl in Wahrtheit tatsächlich nur unser Konsumverhalten und unsere Vorlieben, unsere innere Einstellung und unser Persönlichkeitsprofil aligoritmisch erfasst und zugleich beeinflusst werden, um uns noch besser manipulieren, als Konsumenten zu benutzen, unser zugrundeliegendes, permanentes Unglück und Unzufriedenheit nur ja am Leben zu erhalten uns langsam aber sicher einer extrem ausgefinkelten Gehirnwäsche unterziehen zu können um dann am anderen Ende schlussendlich als „glückliche kaufende Konsumenten“ vulgo Sklaven, die sich ihrer Sklaverei nicht einmal mehr bewusst sind, quasi als perfekte Schafe dahinzuschlummern, genügsam 2 Euro Hendeln und Super Dooper Billigst Burgers dahinzugrasen und hin und wieder unsere Meinungen vor uns lautstark hin blökend.

Viele von uns sind auf der permanenten Jagd nach dem nächsten , möglicherweise besseren Augenblick, besseren Partner, besseren Angebot, der besseren Wurschtsemmel, einem besseren „Schnäppchen“, einem besseren Leben, der Weg von einem zum anderen immer in Hektik, Stress, Unzufriedenheit, Gier und , wie Eckart Tolle es so treffend nennt: „a means to an end“, ein lästiger, möglichst schnell hinter sich zu bringender Weg als Mittel das nächst Bessere, dort, wo es dann toll wird, dann, wenn wir dann endlich unser Leben so leben können, wie wir uns das schon ein Leben lang vorstellen, möglichst permanent online im festen Glauben und in der steten Angst, genau all dieses ja nicht zu verpassen, nichts ahnend dass WIR damit alles was je war und tatsächlich einzig und allein wirklich ist verpassen: UNSER LEBEN im DAS HIER UND JETZT.

Ich bin in erster Linie Mensch, in zweiter Linie Musiker und durfte in dieser wunderbaren Aufgabe einen relativ grossen Teil dieser wunderbaren, einzigartigen Welt bereisen, andere Brüder und Schwestern und ihre Gebräuche, Kulturen, ihre Gewürze, ihre Getränke, ihr Wasser, ihr Essen, ihr Lachen, ihren Humor, ihre Kinder, Eltern und ihre Familien und Geschichten kennen lernen und durfte mich mit vielen von ihnen durch die wunderbare universelle Sprache der Musik verständigen, mitteilen, ja: berühren und einander spüren und als Menschen erkennen, wie die Jamaikaner es so wunderbar formulieren und zum Ausdruck bringen, wenn sie Dir mitten im Dschungel in den Blue Mountains auf einem Esel reitend begegnen: „Ya Man“.

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Ich brauche keinen Zaun, wir brauchen keine Grenzen, diese Mutter Erde gehört uns wieder aller uns seit Jahrtausenden vermittelten Lügen und verlogener Gesetze tatsächlich nicht, genauso wie unsere Kinder uns nicht gehören. Sie gehören sich alle selbst, wie die Tiere, Pflanzen, Sterne, die Sonne, der Mond, die Luft, das Wasser, Steine und Bäume. Deshalb ist auch das Konzept und die Anmassung, auch nur irgendeinen Teil dieser Erde zu besitzen aufgrund von welchen von gierigen Menschen erfundenem Unsinn eine riesengrosse Illusion und in Wahrheit weder richtig noch möglich. Es gibt kein Recht, etwas zu besitzen was einem nie gehört hat und nie gehören wird, es gibt kein Recht, sich besser oder wichtiger zu fühlen als irgendeiner unserer Brüder und Schwestern, es gibt kein Recht auf Grenzen, und es gibt auch kein Recht auf Ausgrenzung, es gibt kein Recht, anderen Menschen Hilfe zu verwehren sowie es auch kein Recht gibt, Menschen diese Hilfsbereitschaft zu verbieten. Es gibt kein Recht, Menschen und Tiere zu quälen und es gibt kein Recht, die Meere leer zu fischen, die Wälder zu  verbrennen und die Böden, das Wasser, die Luft und die Erde für alle zukünftigen Generationen aus reiner Profitgier einiger weniger zu vergiften.

All Das ist riesengrosses UNRECHT – und dagegen müssen wir jetzt alle miteinander aufstehen und uns wehren, weil uns allen gerade miteinander dieses riesengrosse Unrecht geschieht, ob es uns schon bewusst ist oder uns die 3.- Euro Hemden beim H&M oder die 2.- Euro Antibiotikaschnitzel im Supermarkt eine andere heile Welt vorgaukeln auf Kosten von Millionen von vollkommen artfremd gehaltenen und gequälten Tieren und Kinderarbeit in Asien oder Afrika – UNS ALLEN WIRD GERADE RIESENGROSSES UNRECHT ZUGEFÜGT, und ich weiss ehrlich gesagt schon lange nicht mehr, worauf wir alle eigentlich noch warten und in Ohnmacht verharren. Der Erlöser, der Politiker, die Führer, die wir uns für eine tatsächliche, radikale Änderung all dieser katastrophalen Umstände wünschen sind weit und breit nicht in Sicht und werden NICHT kommen. Das Geheimnis ist: WIR sind die, die jetzt Eigenverantwortung übernehmen müssen, WIR sind die, die das jetzt noch verändern können, WIR sind die, aus die wir immer hoffnungsloser warten, WIR sind die die uns MENSCHEN noch retten können – WIR MENSCHEN, und zwar eine im spirit der Menschlichkeit, Schwester- und Brüderlichkeit, in Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Zuversicht und Gewissheit und ja: LIEBE geeinte MENSCHHEIT, die Spaltung und Trennung nicht mehr an sich heran- und zulässt und sich bewusst ist, dass WIR ALLE EINS SIND und nur so überleben und wieder zu einem menschenwürdigen LEBEN finden werden, egal was uns die derzeitigen Machthaber, Gierschlund und Raffkes und profitgeilen Schweine erzählen mögen – Animal Farm im Endstadium Quasi.

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Wir können hier nicht weg, wir können vor all dem nicht weglaufen, deshalb werden uns die smartphones und headphones geschenkt, weil wir alle davonlaufen wollen und glauben, dort sei der Platz, der Ort, das Ziel unserer Flucht und dort seien wir in Sicherheit. NEIN – es ist die Hölle, eine menschliche Einbahn, eine humane Sackgasse, ein menschlicher Ego Bomben Abgrund, ein bewusst inszenierter, für uns alle fataler IRRTUM.

Schmeisst eure smartphones weg, denn sie sind nicht „smart“. Sie vergiften eure Seelen, eure Psyche, eure Freundschaften, eure Familien und euer Herz – den MENSCHEN IN EUCH. Nehmt eure Kinder, eure Eltern und Grosseltern, eure FreundInnen und Freunde, eure Mütter und Väter, eure Brüder und Schwestern an der Hand und zeigt einander, was es heisst, MENSCH ZU SEIN, bevor wir es alle nicht mehr wissen oder wir alle in einer sozialen Vollnarkose versklavt und benutzt zu Grunde gehen. DIE MUTTER ERDE WIRD ES ÜBERLEBEN.

Euer AleX

#20 „Musik Sommer 2018 – Workshops, Songwriting Camps, Workshops“

Hallo ihr Lieben,

habt ihr euch schon mal überlegt, wer oder was euch dazu bewegt oder bewogen hat, Musik zu machen ? Musik zu „lieben“ ? wie und auf welche Art und Weise sich Musik in euer Leben gesungen und geklungen hat? was Musik überhaupt ist jenseits von „richtigen“ und „falschen“, lauten und leisen Tönen ? Speed, Akrobatik und Technik?  Ausdruck und „Interpretation“ ? groovenden Beatz und noisy drums ? Performance und skills ? Marketing Tussis, Management Agenden, Booking Ambitionen und Medien Rezensionen ? Wohnzimmer Konzerten und Streaming Charts ? iTunes und in tune sein mit sich , seinem Instrument und dem „Raum“, dem Publikum, der „Stimmung“, dem „Gedicht oder Gebet“ , „Zorn, Protest oder Wut“ eurer Darbietung? Wie und wo eigentlich ein Ton, ein Sound entsteht? wie lange eine Pause dauert und wozu sie überhaupt gut ist? was es tatsächlich ist, was Zuhörer und Zuseher, ein Publikum zu bewegen und berühren imstande ist und wie wenig das oft mit den erlernten skills, know how und „Technik“ im herkömmlichen Sinne zu tun hat ? Wie Musiker Musik oft wahrnehmen bzw. worauf sich zu konzentrieren sie gelernt haben und was es Wahrnehmenswertes daneben ausserdem noch gibt oder geben kann?

Wir werden versuchen in allen drei hier präsentierten Workshops auf die eine oder andere Weise mit euch Techniken, Möglichkeiten, Wahrnehmungen, Erfahrungen und Herangehensweisen  auszuloten, gemeinsam zu erfahren, zu spüren und zu erkunden worum es beim Musik machen, beim Song schreiben, Komponieren und in der Studio- oder Live Performance am Ende des Tages eigentlich wirklich geht: um den Spirit, die , oft auch heilende, Energie, die Kraft und die Magie kreativen Schaffens und Tuns. Diesen Dingen gilt unser Hauptaugenmerk und genau an und mit diesen Themen wollen wir aus den verschiedensten Perspektiven, unterschiedlichen Zugängen und Herangehensweisen arbeiten und uns vornehmlich beschäftigen.

 

 

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Heini Staudinger, GEA Gründer & AleX Deutsch
  1. Der erste Workshop für KünstlerInnen und Singer/SongwriterInnen, den ich heuer leiten darf und auf den ich mich wirklich auch schon sehr freue, beschäftigt sich im weitesten Sinne mit „MUSIK MANAGEMENT – CREATIVE IDENTITY“ und findet in der GEA Akademie von Heini Staudinger in Schrems im Waldviertel an einem Wochenende von Freitag Mittag den 6.Juli bis Sonntag Mittag, den 8.Juli statt. und darum geht,s:

Wie macht ihr eure kreative Identität, diese Einzigartigkeit, die euch individuell ganz eigen ist, die euch ausmacht, woran ihr bis ans Ende eures Schaffens immer erkennbar, wiedererkennbar, spürbar und unverwechselbar seid und immer sein werdet, eben diesen wachsenden, lebenden und sich stetig verändernden Organismus zu eurem wichtigsten Verbündeten in der Kommunikation, der künstlerischen Arbeit, der Bewerbung eures Tuns und zu guter Letzt zu einem wesentlichen Teil eurer Performance?

Herzlich willkommen zu diesem identitätsstiftenden Wochenende für KünstlerInnen und Bands aller Art ohne Altersbeschränkung in der GEA Akademie!

Preis: EURO 160.- exclusive Übernachtung und Verpflegung. Alle weiteren Details hier:  https://gea-waldviertler.at/akademie/seminare/music-management-creative-identity-318/

 

 

 

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© Phat Jam Vienna

2. „THE MAGIC AND SPIRIT IN MAKING MUSIC HAPPEN“                                                            MUSIK/DRUM/PERCUSSION/BAND WORKSHOP IN BUJE / ISTRIEN VOM 9. – 14.JULI

Dieser Workshop besteht aus Einzelstunden, Masterclasses, Seminaren und Lectures der DozentInnen, die allesamt professionelle aktive Musiker und MusikerInnen sind, zu ihren speziellen und individuellen Arbeitsweisen, Herangehensweisen, Erfahrungen und Themen, einerseits mit einem Fokus auf Themen rund ums Schlagzeug, Percussion, Gitarre, Bass, Beatz & grooves und alles was Bands betrifft und angeht, rund um das zentrale Thema dieser Woche : „Music, Spirit & Magic“, was die Basis unseres gemeinsamen Austausches sein wird. Morgendliche Yogaübungen, Meditationen, Stille, Gespräche,  Seminare und Lectures, Zuhören, Performances and abendliche Jam Sessions im wunderbaren mediterranen Ambiente dieser bezaubernden kleinen istrischen Stadt in der Bucht von Triest im Dreiländereck von Kroatien, Slovenien und Italien.

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Luis Ribeiro, Brazilian Multi-Percussionist, had the pleasure to work with: Bill Evans, Randy Brecker, Bennie Maupin, Vienna Art Orchestra, J. Zawadski feat. Bob Berg, Dean Brown, Frank Gambale, Hiram Bullock. Ricky Martin, Gloria Gaynor, The Wiener Symphoniker, Angelika Kirchlager and the Wiener Sänger Knaben. Hamilton de Holanda, Dancing Stars Orchestra, Count Basic, Sandra Pires, Marianne Mendt, Georg Danzer, Hansi Lang, Wolfgang Puschnig, Steve Bernstein, Rodney Hunter, Dorretta Carter, Martin Grubinger, Timna Brauer, Dobrek Bistro, Alegre Correa, etc. http://www.happypercussion.com

THE GREATEST STAFF: 

der exzellente, aus Brasilien stammende und in Wien lebende Percussionist LUIS RIBEIRO, der auch Mitglied von Martin Grubingers Planet Percussion ist                http://www.happypercussion.com

einer meiner besten Ex – Studenten ever, der in London lebende und arbeitende drummer MARCO QUARANTOTTO aus Pula in Istrien

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MARCO QUARANTOTTO BIO Born in Pula, Croatia. Holds a Masters Degree in Jazz drums and Percussion from the University of Music and dramatic Arts in Graz, where he studied with Alex Deutsch, Mandred Josel and Howard Curtis. On the Croatian music scene he worked with artists such as Nola, Goribor, East Rodeo and T.B.F. In 2009 he moves to London to further his career in music. Since then he’s performed with many of Britain’s finest musicians such as Johnatan Gee (Pharaoh Sanders), Quentin Collins (Alicia Keys/Gregory Porter), Byron Wallen (Chaka Khan/Hugh Masakela), Nathaniel Facey, Mike Gorman (Incognito), Nicholas Meyer (Jeff Beck), Andrew McCormack, Claude Deppa (Carla Bley), Nick Pini (Laura Marling/Nick Mulvey) Dominik Pipkin (Morcheeba/Paloma Faith), Carl Orr (Billy Cobham) to name a few. He regularly works with Beth Rowley, Robert Mitchell, Julia Biel, Toni Kofi, Theo Jackson, Will Butterworth Trio/Quartet, Adam Beattie, Brooke Sharkey and Shama Rahman. Collaborations with other notable international artists include Jessica Lourie, Erin Dickins of Manhattan Transfer, Roy Paci, Knoel Scott of Sun Ra Arkestra, Manu Eveno of Trŷo. He has recorded more than thirty albums for various artist in Jazz, Rock, experimental, and World Music, all over Europe and the UK. ——-ITALIANO——— Nato a Pola, Croazia. Consegue un Master in percussioni jazz presso l’Università di Musica e Arti Drammatiche di Graz, dove ha studiato con Alex Deutsch, Mandred Josel and Howard Curtis. Sulla scena musicale croata ha collaborato con artisti quali Nola, Goribor, East Rodeo and T.B.F. nel 2009 si trasferisce a Londra per proseguire la sua carriera musicale. Da allora si è esibito con molti musicisti degni di nota, del calibro di Johnatan Gee (Pharaoh Sanders), Quentin Collins (Alicia Keys/Gregory Porter), Byron Wallen (Chaka Khan/Hugh Masakela), Nathaniel Facey, Mike Gorman (Incognito), Nicholas Meyer (Jeff Beck), Andrew McCormack, Claude Deppa (Carla Bley), Nick Pini (Laura Marling/Nick Mulvey) Dominik Pipkin (Morcheeba/Paloma Faith), Carl Orr (Billy Cobham) per elencarne alcuni. Lavora regolarmente con Beth Rowley, Robert Mitchell, Julia Biel, Toni Kofi, Theo Jackson, Will Butterworth Trio/Quartet, Adam Beattie, Brooke Sharkey and Shama Rahman. Le sue collaborazioni con altri artisti internazionali ragguardevoli includono Jessica Lourie, Erin Dickins of Manhattan Transfer, Roy Paci, Knoel Scott of Sun Ra Arkestra, Manu Eveno of Trŷo. Ha registrato più di trenta album per vari artisti di jazz, rock, musica Etnica e musica sperimentale, in tutta Europa e nel Regno Unito. ———HRVATSKI——— MARCO QUARANTOTTO – KRATAK ŽIVOTOPIS Rođen u Puli, Hrvatska. Magistrirao jazz bubanj i udaraljke na Sveučilištu za glazbu i izvedbene umjetnosti – Institutu za jazz glazbu u Grazu, kod sveučilišnih profesora Alex Deutsch, Mandred Josel i Howard Curtis. Na hrvatskoj glazbenoj sceni surađivao je sa glazbenim grupama Nola, Goribor, East Rodeo i T.B.F.. U 2009. godini seli u London gdje nastavlja glazbenu karijeru. Od tada do danas nastupao je sa mnogim britanskim cjenjenim glazbenicima kao što su Johnatan Gee (Pharaoh Sanders), Quentin Collins (Alicia Keys/Gregory Porter), Byron Wallen (Chaka Khan/Hug Masakela), Nathaniel Facey, Mike Gorman (Incognito), Nicholas Meyer (Jeff Beck), Andrew McCormak, Claude Deppa (Carla Bley), Nick Pini (Laura Marling/Nick Mulvey), Dominik Pipkin (Morcheeba/Paloma Faith), Carl Orr (Billy Cobham) i drugi. Redovito surađuje/nastupa sa Beth Rowley, Robert Mitchell, Julia Biel, Toni Kofi, Theo Jackson, Will Butterworth Trio/Quartet, Adam Beattie, Brooke Sharkey i Shama Rahman. Značajne suradnje sa međunarodnim umjetnicima kao što su Jessica Lourie, Erin Dickins of Manhattan Transfer, Roy Paci, Knoel Scott of Sun Ra Arkestra i Manu Eveno of Tryo. Snimio je više od trideset albuma za razne umjetnike iz glazbenih pravaca Jazz, Rock, Experimentalne i Etno glazbe, diljem Europe i Velike Britanije

 

mein hochversierter junger Kollege MICHAEL PROWAZNIK aus Wien

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Vor dem Abschluss des Studiums am Berklee College of Music in Boston 2001 traf er den afrikanischen Gitarristen Lionel Loueke und den Südafrikanischen Bassisten Gary Levitt. Mit ihnen tourte er durch Afrika und spielte Konzerte in Boston und New York. 2000 wurde Michael mit dem »Vic Firth Award for Oustanding Musicianship« ausgezeichnet. Zurück in Wien sorgte er mit dem Jazzwerkstatt Workshop Ensemble, dem Quartett FuzzNoir, den Nebenzimmer Sessions dem Trio „ Flower „ mit Raphael Preuschl und Georg Vogel sowie zahlreichen anderen Kollaborationen für Aufsehen. Im vergangenen Jahr 2017 spannte sich der musikalische Bogen vom spontanen Auftritt mit dem deutschen Saxofon Shootingstar Philipp Gropper sowie dem in New York lebenden Salzburger Pianisten Elias Stemeseder bis zur Zusammenarbeit mit dem Liedgiganten Thomas Quasthoff , mit dem Jazz/HipHop Quintett Sketches on Duality wurde er zum GoTv Act of Summer gewählt. Michael hat mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung als Lehrer und Dozent, ua. von Lukas König und Alex Pohn. Meine Philosophie: Durch gezieltes isolieren musikalischer wie technischer Aspekte kann man seine Ziele frustrationsfrei und ohne unnötige Umwege erreichen. Ich selbst übe und lerne auch heute noch täglich dazu.

 

mein lieber Freund, der langjährige Clueso Gitarrist CHRISTOPH BERNEWITZ aus Berlin

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Christoph Bernewitz (Gitarre, Komposition) in Weimar geboren kam Christoph schnell in Kontakt mit Musik. Beide Elternteile, professionelle Musiker im Bereich der Klassik, füllten den Alltag mit vielfältigen Musikrichtungen von Alter Musik über Pop bis Jazzrock. 2002 -2004 Studierte er an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar bei Prof Frank Möbus. 2002-2015 war Christoph Mitglied der sehr erfolgreichen Deutschen Pop Band um den Sänger „Clueso“ mit denen er mehr als 1 Million Tonträger verkaufte und 1000 Konzerte auf der ganzen Welt spielte. Im Jahre 2008 war Christoph Mitglied des “ Matthieu Michel Quartetts“ welches aus von ihm hochgeschätzten Musikern und Unterstützen wie Alexander Deutsch, Peter Herbert und Matthieu Michel besteht. Christoph spielte auf Dutzenden Deutscher und Österreichischer Pop Produktionen Gitarre und war auch als Co-Produzent Tätig. Seine geschätzte Spielweise brachte ihn mit Künstlern wie Anna F, Udo Lindenberg,Alex Deutsch, Peter Herbert Grönemeyer, Bosse, Boy, Cäthe, Tele, die Höchste Eisenbahn, Sarah Connor, Clueso, Fins, Ingo Pohlmann, Peter Ehwald, Tobias Christl, Moritz Baumgärtner und vielen mehr im Bereich Pop und Jazz zusammen. Christoph lebt in Berlin und arbeitet gerade mit seiner Band TAPES an einem neuen Album.

 

der in NYC lebende Killer Bassist STEPHAN KONDERT aus Wien              http://www.skinvitational.com & http://www.theruffpack.com

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Stephan Kondert, bass NYC / Vienna http://www.skinvitational.com Er ist Producer, Komponist, Bassist und Kopf einer der aufregendsten Big Bands unserer Zeit. Der in Salzburg geborene Stephan Kondert a.k.a. SK begründete sein bis dato größtes musikalisches Projekt im Jahr 2006, als er für ein großes Konzert den Auftrag bekam, etwas völlig Neues zu erschafen. Hier experimentierte er mit Drum’n’Bass, Dancehall und HipHop-Beats, um die volle Bandbreite des Big Band Sounds zu erkunden und auszuleben. Nach sechs intensiven Jahren voller Shows, Produktionen und einem Umzug nach New York beendete Stephan Kondert die Arbeit am inzwischen dritten SK Invitational-Album, das diesmal mit Gastauftritten von Rappern und Sängern aus den USA und Europa aufwartet. Ein weiteres wesentliches Projekt ist auch sein Power Trio http://www.theruffpack.com

 

die wunderbare Kundalini Yogalehrerin SANDRA MAUERHOFER

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Sandra Mauerhofer, Yoga Teacher „Seit 2015 unterrichte ich privat, in Wien und demnächst auch Kurse in Niederösterreich (speziell für Schwangere und frischgebackene Mütter). Da ich selbst auch Schauspielerin bin und einen Hintergrund an Atem- und Stimmbildung mitbringe, hat mich der Aspekt am Kundalini-Yoga immer besonders gepackt, der sich mit dem natürlichen Zugang zu Atem und Stimme, dem Heilen des Kehlkopf-Chakras und dem Ins-Fließen-Bringen von dem, was da raus will, beschäftigt. Kundalini-Yoga entspringt einer sehr alten, manchen Quellen zufolge einer jahrtausendealten indischen Tradition und wurde in den 70er-Jahren durch Yogi Bhajan im Westen bekannt gemacht. Es hat seine Wurzeln im Tantra und der Shiva-Shakti (Bewusstsein & Schöpferische Kraft) Philosophie. „

 

Mit DozentInnen für Gesang sind wir derzeit noch in Gesprächen – sobald es da Klarheit gibt, wer das machen wird, lassen wir es euch sofort wissen.

Der Workshop ist offen für EinzelkämpferInnen und Bands auf jedem Level, beginnt am Montag, den 9.Juli Vormittag und endet Samstag, den 14.Juli am Abend mit einem Schlusskonzert der Teilnehmer und DozentInnen.   UNTERRICHTSSPRACHEN DEUTSCH, ENGLISH, ITALIANO, HRVATSKI

INSTRUMENTE UND AMPS BITTE JEDE UND JEDER SELBST MITBRINGEN, UND LUIS WÜNSCHT SICH AUCH DASS JEDE UND JEDER EIN EIGENES PERCUSSION INSTRUMENT/TROMMEL MITBRINGT BITTE   !

Kursgebühr EURO 600.- exclusive Verpflegung und Quartier, ES GIBT ALLERDINGS ERMÄSSIGUNGEN UND SPECIAL DEALS FÜR BANDS SOWIE BEGABTEN STIPENDIEN FÜR SOZIAL BESONDERS BENACHTEILIGTE ODER EINKOMMENSSCHWACHE INTERESSENTINNEN

Bei Interesse bitte schreibt mir umgehend eine mail an moerdermusic@yahoo.com mit eurer Telefonnummer und ihr bekommt umgehend alle Details und eure Ansprechperson der Stadtgemeinde Buje, Tanja Suflaj, die euch helfen wird, ein passendes Quartier zu finden, aber wartet bitte nicht zu lange. Es ist Hochsaison und die Zimmer gehen da weg wie die warmen Semmeln.

ACHTUNG! BEGRENZTE TEILNEHMERZAHL.

 

 

 

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3. „BE A VOICE – NOT AN ECHO“                                                                            SONGWRITING CAMP Buje/Istrien von 10. – 15. September 2018

mit 2 der international erfolgreichsten und gefragtesten Songwriter, die es derzeit weltweit gibt, den Briten Ian Dench, der seinen ersten riesengrossen Welthit in den 90ies mit seiner ehemaligen Band EMF landete: „You are unbelievable“ und der aus Memphis stammenden Songwriterin Sharon Vaughn.  Zusammen sind sie ein international unschlagbares Songwriting Duo mit jahrelanger Erfahrung, das schon mit vielen internationalen Superstars von Beyoncé, Shakira über Florence & The Machine bis zu James Blunt, Thomas David und Anna Friedberg als auch mit vielen anderen jungen, hochtalentierten internationalen Künstlern gearbeitet hat.

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Jimmy Harry, Ian Dench & Anna Friedberg

 

Nehmt doch diese einmalige Gelegenheit wahr und verbringt eine Woche lang Seite an Seite mit diesen und noch einigen anderen Songwriter Kapazundern um Erfahrungen auszutauschen, Songs zu schreiben, miteinander zu Jamen, feedback einzuholen, sich ein paar wertvolle Tips und Tricks zu holen, verschiedenste Themen rund um „Music, Magic & Spirit“ miteinander zu diskutieren und sich von einem illustren Kreis von Gleichgesinnten inspirieren zu lassen.

 

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Kurgebühr: Euro 600.- exclusive Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung, ES GIBT ALLERDINGS ERMÄSSIGUNGEN UND SPECIAL DEALS SOWIE BEGABTEN STIPENDIEN FÜR SOZIAL BESONDERS BENACHTEILIGTE ODER EINKOMMENSSCHWACHE INTERESSENTINNEN

Bei Interesse bitte schreibt mir auch hier umgehend eine mail an moerdermusic@yahoo.com mit eurer Telefonnummer und ihr bekommt sofort alle organisatorischen Details. Eure Ansprechperson der Stadtgemeinde Buje ,Tanja Suflaj, die euch helfen wird, ein passendes Quartier zu finden ,aber wartet bitte nicht zu lange. Es ist dann noch immer an der Kante zur Hochsaison und die Zimmer werden da ganz schnell rar.  ACHTUNG! auch hier: BEGRENZTE TEILNEHMERZAHL.

 

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Ich hoffe, ich darf euch bei der einen oder anderen Gelegenheit persönlich kennen lernen und/oder begrüssen und freue mich auf eure Teilnahme, euer Talent, eure Magie, eure Kreativität und Energie, alles Liebste

Euer AleX

Lebenslauf Alexander A. Deutsch

music . consulting . production . lectures . kick ass drums

Personalia

  • geboren am 9. August in Irdning / Steiermark
  • aufgewachsen in der Oststeiermark, Matura, Musikstudium in Graz
  • 2 Kinder – Miriam 34 & Aljosha 21, 2 Enkelkinder Laura 4 und Stella 1 Jahr alt
  • lebte und arbeitete von 1987 – 1995 in den USA / Boston und NYC und pendelte von 2006 bis 2013 zwischen Wien und Berlin
  • lebt und arbeitet derzeit hauptsächlich in Wien

    Aktuell

  • seit Sommer 2015 Creative Mastermind, Projektentwickler und künstlerischer Leiter des innovativen Bildungsprojektes „UMAN – United Music Angels Network“ in Zusammenarbeit mit der Diakonie Bildung
  • 2015 – 2017 freischaffender Dozent am VMI in der künstlerischen Klasse Schlagzeug sowie Lektor der Vorlesungen „Stage Performance“ und „Creative Identity“
  • August 2014 – Mai 2015: Konsulent beim ORF / künstlerischer Leiter im Scouting Prozess für den österr. Beitrag zum Songcontest 2015 und Sendungsentwicklung in Zusammenarbeit mit Kathi Zechner
  • 2013 – 2015 Gastlehrauftrag für Schlagzeug am iPop der Universität für Musik Wien
  • seit 2011 – 2017 Management und Label Mgmnt der „Anna F. Entertainment GmbH“
  • seit 1997 Eigentümer der international tätigen Produktions und Artist Development Firma „moerdermusic productions“ ua. für KünstlerInnen wie Anna F., Thomas David, Café Drechsler, Clueso, Keiner Mag Faustmann, Stefan Remmler….
  • seit 1975 professioneller Live., Studio- und Touring Musiker/Drummer mit internationalen KünstlerInnen wie Wolfgang Muthspiel, EAV, Woody Shaw, Clueso, Mark Ribot, Café Drechsler, Anna F., Pink Inc., John Megill, New York Soundliberation, Super Hero Rockstar, Camerata Salzburg, Parliament Funkadelic und vielen anderen
  • seit 1995 Veranstalter diverser int. Musikworkshops „JUNK“ und zahlreicher kultiger Veranstaltungsserien wie „DJAM“, „Gelee Royal“ , „Berlin Meets Wien“ und „Live Im Waschsaloin“ in Wien, Berlin, Krakau, Rom und NYC

    Berufserfahrung und Engagement

  • 2009 – 2011 Gastdozent für A&R Management an der Donauuniversität Krems
  • 1996 – 1998 Cooltour Manager der Stadtgemeinde Gleisdorf
  • 1995 – 2002 Assistant Professor für Schlagzeug an der Musik Universität Graz
  • 1990 guest lecturer am Percussion Department des Berklee College Of Music

    Sonstiges

  • 1985 Konzertdiplom Schlagzeug an der Universität für Musik Graz
  • 1973 – 1976 Fagottstudium als Kunstschüler in Graz
  • 5 Amadeus Awards, Café Drechsler (2005), Anna F. 2009, 2x 2010 und 2014
  • 1 Gold Album in Österreich und 1 Gold Single in Italien jeweils mit Anna F.
  • 2006 „Hans Koller Preis“ – Musiker des Jahres

#19 „JETZT“ oder „Der Augenblick“

Ich hatte heute da so einen „stream of thought“, oder noch besser, einen „stream of consciousness“ , einen, zumindest für mich ziemlich faszinierenden vollkommen klaren Gedankengang, so etwas wie eine sonnenklare Erkenntnis, die ich hier gerne mit euch Teilen möchte:

„Der Augenblick, das Hier und Jetzt ist mit Sicherheit das Einzige, was wirklich, echt und wahrhaftig „real“ existiert und was tatsächlich, mit allen Sinnen wahrnehmbar, spürbar und erfassbar „IST“.

Die sogenannte Vergangenheit ist „vergangen und in der von den meisten praktizierten 2 dimensionalen Wahrnehmung als Wegstrecke von A = Vergangenheit nach B = Zukunft, bereits längst vorbeigeflogen“, und zwar vollkommen unveränderbar im Nachhinein, was alle sogenannten Fakten, Realitäten, Ereignisse und Erlebnisse betrifft, aber nicht, was unsere Wahrnehmung, unsere Erinnerung und innere Einstellung dazu betrifft. Dort verdienen sämtliche Psychotherapeuten, Psychologen und sonstiges Psychodienstleistungspersonal Berge an Kohle – in der sogenannten Aufarbeitung dessen, was wir Vergangenheit nennen, all dessen was WAR.

Die Zukunft oder WAS SEIN WIRD ist reine Spekulation sowie Fiktion inklusive sämtlicher Prognosen wozu auch immer, seien es Wahlen, das Wirtschaftswachstum oder die Arbeitslosigkeit oder ob alle zugleich den Cue in die Coda schaffen werden und alle in der Lage sein werden, das Musikstück zugleich zu beenden. Ja selbst inklusive der Zukunftsforscher, weil die Wissenschaft ja anscheinend den Zweifelnden, die immer alles bewiesen brauchen, um regelmässig atmen zu können, so etwas wie eine andere Fiktion, nämlich die der Sicherheit gibt – also selbst diese Wissenschaft ist Spekulation in Reinkultur. Oder hast Du schon mal irgendjemanden gesprochen, der oder die meinte, sie oder er sei gerade dort , in der Zukunft, oder hat irgendjemand schon mal mit jemandem in oder aus der Zukunft telefoniert? Nein, natürlich mit Sicherheit nicht.

Also haben wir tatsächlich nur diesen ewigen, einzigen, kostbaren und wahrhaftigen Augenblick des „JETZT“ , in dem sich alles Wichtige und Unwichtige ereignet und abspielt, alles scheinbar Grosse genau so wertvoll wie alles scheinbar Kleine., das Laute wie die Stille IST. Allerdings sind da die Wenigsten wirklich jemals tatsächlich vor Ort und mit vollem Bewusstsein, Achtsamkeit und voller Aufmerksamkeit und Zuwendung anwesend. Die meisten von uns rasen nämlich so gut wie permanent gehetzt und gestresst mit Vollgas entweder in die Fiktion oder flüchten vor dem, was war , nicht mehr ist und nie mehr sein wird, da die einzige Lebenskonstante  – leider, leider . „Veränderung“ heisst und ist.

 

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Im Hier und Jetzt ist es allerdings wesentlich und entscheidend, wie wir das „JETZT“ zu erfassen, zu begreifen, zu verstehen und zu erleben und dankbar anzunehmen imstande sind inklusive vor allem uns selbst und die Magie, die Einzigartigkeit, die Kraft und das Wunder des Augenblicks. Das entscheidet einmal grundsätzlich, ob es“ kurz vor köstlich“ oder „kurz vor Scheisse“ ist, wie wach wir sind, und worauf wir uns zu konzentrieren imstande sind bzw. ob wir überhaupt in der Lage sind, je voll im hier und jetzt und damit auch ganz bei uns zu SEIN. Denn dazu muss, braucht oder kann man absolut nichts TUN. 

Wenn wir mit Unterstützung der Gesellschaft, der Medien, der Er – Ziehung (wohin wird denn da wer eigentlich gezogen?), dem Unter – Richten anstatt eines Auf – Richtens, der Normen, Regeln und der Politik auf Probleme konzentriert sind bzw. permanent darauf konzentriert sowie gedacht „werden“, wenn wir das Leben unbedingt demnach auch als eine 2 dimensionale Strecke erleben wollen oder eben glauben nicht anders zu können, dann ist das, was wir Leben nennen, also die Strecke von Zeugung/Geburt bis zum Tod und das so 2dimensional erlebte „JETZT“ als ein notwendiges Übel, oder lästiges Hindernis im Fluss von zu lösenden Problemen und wir sind permanent auf der Jagd nach dem nächsten, besseren Augenblick, der aber in Wahrheit nie kommt da JETZT ja immer ist und Zukunft eben nie.. Auf der Jagd nach der besseren Situation, mit dem wehenden „WENN, DANN“ auf der Flagge, nach dem besseren Leben, dem besseren Auto, der besseren Wohnung, dem besseren Kühlschrank, dem besseren beat, dem besseren Song, dem besseren Manager, dem besseren booker, der besseren Venue, dem besseren sound, der besseren Gelegenheit, der besseren Butter, den besseren Klamotten, den besseren Erdbeeren, den besseren Schulen, den besseren Orten, den besseren Lehrern, den besseren Kindern, den besseren Eltern, den besseren Freunden , der besseren PartnerIn, dem besseren Job, dem besseren Urlaub, dem besseren SELBST.

Wenn wir uns allerdings dem, was hier und jetzt ist, mit allen Herausforderungen und Abenteuern, Mängeln und sogenannten Fehlern stellen, wenn wir das voll und ganz wahrnehmen und uns dem JETZT tatsächlich voll und ganz, ohne Ausreden, ohne Verantwortung auf etwas oder jemand anderen abzuschieben, ohne Suche nach Schuld und Schuldigen, ohne Verurteilungen und Bewertungen, hingeben und annehmen können, mit einer positiven Grundhaltung sowie einem Fokus auf Lösungen , in Liebe, Dankbarkeit und ohne Angst und Zweifel, dann sind die Chancen, dass es „Kurz vor Köstlich“ oder eben „Köstlich“ ist ,extrem gut 

 

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„PINK INC.“ mit Jamaaladeen Tacuma am Bass und Delmar Brown , Vocals & Keyboards, 1993 Foto © Gernot Muhr

 

Ich persönlich darf all das am Intensivsten, „ohne 1% Zweifel  im Hier und Jetzt Sein“ durch die Musik erleben, wenn ich mit einer der vielen wunderbaren Jam Bands , mit denen ich in meinem Leben schon arbeiten und spielen durfte und noch immer darf, ohne Konzept , ohne Erwartungen und ohne mir oder sonst jemandem etwas beweisen zu müssen, also eigentlich vollkommen nackt, ohne Fahrplan = Noten, Kompositionen und so weiter auf die Bühne vor ein Publikum treten darf, und wie durch ein permanentes grosses Wunder quasi aus dem Nichts mit meinen Freunden und Musikerkollegen spontan, vollkommen frei einen musikalischen Abend gestalten darf. Mit einem einzigen Ziel: uns selbst und die Audience zu überraschen und das Publikum zu berühren, zu bewegen. Im besten Fall spielt dann die Musik uns und der so gerne verwendete Terminus „Unsere Musik“ führt sich in genau diesen Augenblicken, im Hier und JETZT vollkommen ad absurdum und löst sich im Nichts auf.

 

Cafe Drechsler
„CAFE DRECHSLER“ 2017 beim NOVA JAZZ FESTIVAL im Haydn Saal des Schlosses Esterhazy in Eisenstadt

 

Ich wollte euch heute eigentlich mit den von mir diesen Sommer geleiteten und auch selbst veranstalteten Workshops überraschen, mit allen notwendigen Informationen dazu versorgen, damit ihr euch rechtzeitig und möglichst zahlreich bereits anmelden könnt, aber ihr müsst euch bitte noch zirka eine Woche gedulden, da wir noch nicht die komplette Frau- und Mannschaften beisammen haben. Soviel kann, darf und will ich euch allerdings schon sagen:

Es wird 2 Workshops in BUJE / ISTRIEN, im Golf von Triest geben:  https://www.coloursofistria.com/de/destinationen/buje

Der erste namens „THE SPIRIT AND MAGIC IN MAKING MUSIC HAPPEN“ July 09 – 15      ist ein Percussion/Drum/Band(Musik Workshop wo neben mir mit grosser Wahrscheinlichkeit LUIS RIBEIRO / Percussion, MICHAEL PROWAZNIK und MARKO QUARANDOTTO / Schlagzeug, STEPHAN KONDERT / Bass , der langjährige Clueso Gitarrist CHRISTOPH BERNEWITZ aus Berlin und SCOTT KINSEY / Keyboard aus L.A. neben Lectures, Ensemble Classes und Einzelstunden unterrichten werden. Zusätzlich gibt es jeden Abend Sessions und Masterclasses. Wir sind auch noch in Gesprächen mit der einen oder anderen DozentIn in Sachen Vocals und Gesang. Es können gerne auch ganze Bands an den Start gehen.

Der zweite ist ein „INTERNATIONAL SONGWRITING CAMP“  September 09 – 16               für SängerInnen, Sänger, Artists & Bands mit 2 der international begehrtesten und erfolgreichsten Songwriter, die es derzeit gibt: den Briten IAN DENCH, der unter anderem für seine ehemalige Band EMF den Welthit „You,re Unbelievable“ geschrieben hat und aus der derzeit extrem heissen Songwriting Metropole Memphis in den USA SHARON VAUGHN. Beide arbeiten mit Künstlern wie JAMES BLUNT, BEYONCÉ, FLORENCE & THE MACHINE, MIKA, SHAKIRA und vielen, vielen anderen grossen internationalen Stars. Offen für EinzelkämpferInnen, Professionals und angehende Professionals sowie Bands.

 

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der Dritte Workshop namens „MUSIC MANAGEMENT – CREATIVE IDENTITY“ findet am Wochenende des 6. / 7. und 8.Juli in der GEA Akademie von Heini Staudinger im Waldviertel statt. „“Wie macht ihr eure kreative Identität, diesen wachsenden, lebenden und sich stetig verändernden Organismus zu eurem wichtigsten Verbündeten in der Kommunikation, der künstlerischen Arbeit, der Bewerbung eures Tuns und zu guter Letzt zu einem wesentlichen Teil eurer Performance?“ A. D.                                                        https://gea-waldviertler.at/akademie/seminare/music-management-creative-identity-318/

Tragt euch die Termine bitte im Kalender ein. Genaueste Infos in spätestens einer Woche, also noch vor Ostern,

alles Liebste, euer AleX

#18 was ist eigentlich „der Groove“ ? wie & wann kickt er uns in den Arsch ?

Tanzende , schwitzende Menschen, Männlein, wie Weiblein, shakin‘ their booties, losing „it“,  also all das, was „sich gehört und geziemt und was in der nerdy Gesellschaft gerade noch akzeptabel zu sein scheint“, wer immer dies bestimmen mag. Smiling, screamin‘ von einem undefinierten aber doch extrem starken Glücksgefühl getragen, zum Beat wie eine fast synchron wogende , alles und jeden vereinnahmende Welle durch den Raum peitschend, von einer Wand auf die gegenüberliegende schwappend , zuckend, drehend, springend, schreiend, am Boden, in der Luft, mit den Händen ringend nach diesem Gefühl, nach diesem Rausch, wenn er uns endlich alle getroffen hat: der Groove.

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Das wollte ich sehen , erleben, spüren , von der Bühne aus, beim Musik machen und Groove brauen. Das war das klare Bild, welches mir durch mein gesamtes System schoss als ich mit sehr bekannten, grossartigen Jazzmusikern auf einer riesigen Bühne eines mindestens ebenso bekannten internationalen Jazzfestivals als Jüngster, als Benjamin in dieser Band mich mit den geschätzten Kollegen in einen anscheinend nur mehr für uns nachvollziehbaren Dialog verschlang und zugleich verlor. Ich kam mir irgendwie vor wie einer im Kreis und in ihrem Fachjargon diskutierenden Atomwissenschaftler im damals sehr beliebten ORF Fernsehformat namens „Club 2“. Kaum ein  Zuseher kapiert in Wahrheit auch nur irgendetwas. Man denkt sich nur noch: „Wow, keine Ahnung wovon die reden aber es muss ur interessant und extrem wissenschaftlich kompetent sein. Und genau solche lange, überfragte und zum Teil überforderte Gesichter starrten uns an, damals , mit Nickelbrillen, Glatzen,  Designer Anzügen und Kleidern und anderen intellektuellen Statusramsch bewaffnet, gelegentlich eine Jeans da und dort , zum Teil als Freaks schlecht verkleidete Bildungsbürger, intellektuelle Denkfaltenträger, und Gedankenwolkenjongleure sowie „Der Weisheit letzter Schluss“ – EigentümerInnen in den bereits leicht abgewetzten Plüschsesseln dieser ehrenwerten Venue – und ich fragte mich in genau diesem Moment: „Alex, what the fuck are you doing???“ und eine unendlich grosse Sehnsucht begann sich breit zu machen nach dem weiter oben beschriebenen Bild und Szenario mit schwitzenden , zuckenden, shakenden und glücklich tanzenden Körpern. Ich wollte dieses Bild von gerade eben nie mehr sehen, spüren, bedienen, füttern noch annehmen müssen. Es war schlicht und einfach vollkommen uninspirierend, zum Abwinken fad und auf eine gewisse Art verlogen und falsch.

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Was ist er aber nun, der Groove? Woran kann man ihn erkennen,? warum und wie spürt man ihn innerhalb von Sekundenbruchteilen an einem hoch- und bis in die letzten Winkel unserer physischen Existenz klettern wo er sich sofort grinsend breit macht und ohne Vorwarnung, aber auch ohne jede Schranke in unsere zuckenden Körper und Glieder fährt? Für mich hat es etwas mit regelmässiger, konstanter Unregelmässigkeit zu tun, mit Energie, mit dem Mut, klar und relativ „einfach“ anstatt kompliziert und bemüht intellektuell vertrackt sein zu müssen, eher dreckig als sauber, clean, eher unberechenbar heftig als analytisch feinziseliert und mathematisch berechnet. Es ist eben nicht von einem Metronom zerhackte Zeit – NEIN.

Er hat Gefühl, Persönlichkeit, Attitude, ist mutig, frech, rotzig, dreckig, funky, geil, mit einem konstanten Hang zu einer gewissen Schlampigkeit, Ungenauigkeit, und zugleich die Konsequenz, eine einmal in Bewegung gesetzte Meute nicht mehr aus seinem Bann loszulassen irgendeines schnöden zusammenkonstruierten  Statements oder eines ausgehirnten und tausendmal geübten musikalischen Handstandüberschlags wegen . Oder wie mein Freund Delmar Brown, einer der most funky und genialsten Tasten- und Groovezauberer, die je auf diesem Planeten musikalisch gewandelt sind, zu sagen pflegte: „If it aint broke, dont fix it“. Was nur soviel heisst wie: „Wenn Du sie und ihn (den Groove) mal hast, unter keinen Umständen mehr loslassen oder aus welchen Gründen immer wo anders hingehen.

 

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my cymbal case for decades of musical travel and adventure 😉

Wikipedia meint dazu Folgendes:

  • als musikalischer Fachterminus für eine für ein Musikstück typische Rhythmusfigur oder rhythmisch-metrisches Grundmodell oder -muster (beispielsweise der durchgezogene Rhythmus des Cha-Cha-Cha oder des Bolero wären so ein Groove). Man unterscheidet unter anderem verschiedene Taktarten und innerhalb dieser binäre und ternäre Grooves sowie die Verteilung der Betonungen. Swing ist beispielsweise charakterisiert durch den Viervierteltakt und das sich wiederholende Muster einer Viertelnote, einer Triolenviertel und einer Triolenachtel. Der Song „Take Five“ ist im Fünfvierteltakt und durch das markante Muster Triolenviertel, Viertel, Triolenachtel, Viertel, Viertel, Viertel und der Betonung auf 1 und 4 beinahe zu identifizieren.
  • Das schwingende Spiel und Zusammenspiel von Musikern im Microtimingbereich (siehe dazu Swing (Rhythmus)#Erzeugung und Wirkung). So klingt ein „laid back“-gespielter Viervierteltakt („laid back“ im Sinne von zurückgezogen, gebremst) anders, als wenn er gerade gespielt wird.[2] Vermutlich sind die Mittel zur Erzeugung eines Groove-Empfindens vom jeweiligen Musikstil abhängig: experimentelle Studien zeigen, dass beispielsweise Schlagzeug-Rhythmen dann das stärkste Bewegungsgefühl stimulieren, wenn das Pattern ohne mikrozeitliche Schwankungen (quantisiert) dargeboten wird.
  • Ein Mitreißenkönnen oder Animieren des Publikums zu einer Interaktion (Mitwippen im Rhythmus, Klatschen, Fingerschnippen, Tanzen)[1]
  • Das beim Zuhörer dann entstehende Gefühl, das durch Rhythmus, Spannung und Tempo des Musikstücks erzeugt wird (siehe Drive).
  • Auch die Euphorie, die sich bei Musikern einstellt, wenn das Zusammenspiel funktioniert[1] 

 

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our US Band „PINK INC.“ featuring Jamaaladeen Tacuma / Bass and Delmar Brown / Keys & Vocals back in the 90ies

 

In einem vor Kurzem in der österreichischen Zeitung „Der Standard“ erschienenen Artikel zum Thema Groove wird das Ganze eher wissenschaftlich durchleuchtet . So kommt man da zum Schluss, dass es nicht  die tiefen Frequenzen, also die Bässe und die Bassdrum sind, die unsere Ärsche ungefragt dazu bringen sich augenblicklich mit dem beat zu bewegen,.sondern ganz im Gegenteil: die höheren und hohen Frequenzen. Entscheidend sowie wesentlich sind auch Synkopierungen, also Verschiebungen, besser noch: Verschleppungen von bestimmten Akzenten. Hier ist der Link zum ganzen Artikel:

http://www.pressreader.com/austria/der-standard/20180214/281930248446024

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„CAFÉ DRECHSLER“ Album „And Now…..Boogie“ (Universal) Presentation im Cafe Drechsler am Naschmarkt feat Ulrich Drechsler & Oliver Steger

 

Für mich ist der Groove ein Himmelreich, eine Gnade, ein Geschenk, ein Blessing, ein Auftrag, eine Lebensgefühl und immer noch ein unglaublich energetisches Glücksgefühl Menschen und Räume gnadenlos in diese wunderbare, zauberhaft wogende Welle zu bringen und begleiten zu dürfen.

Zum Eingrooven noch ein paar Hinweise in eigener Sache:

Der nächste Konzerttermin mit unserer Band „Cafe Drechsler“ ist am 22. März im CCW, dem Culturzentrum Wolkenstein in Stainach im Ennstal, Luftlinie 5 Kilometer von meinem Geburtsort Irdning in der Obersteiermark mit „meinem“ Berg, dem Grimming.

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Anfang Juli, und zwar vom 9. – 15, Juli bereite ich einen DRUM/PERCUSSION & BANDWORKSHOP namens „The Spirit & Magic in Music“ in Buje/Istrien vor. Neben mir werden ein paar wunderbare, hochkarätige  Trommler und Percussionisten am Start sein, sowie ein paar hochkarätige Instrumentalisten, unter anderem der Clueso Gitarrist Christoph Bernewitz aus Berlin. Da kann man sich sowohl als EinzelkämpferIn und auch als Band anmelden bzw. teilnehmen. Mehr kann ich dazu gerade noch nicht verraten.

Vorher, und zwar am Wochenende von Freitag den 6.Juli bis Sonntag den 8.Juli darf ich in der GEA Akademie von Heini Staudinger im Waldviertel auch einen workshop  abhalten, und zwar zum Thema „music management – creative identity“ . How to develop / find / discover your creative identity, what is it and how can we effectively use it in management, marketing, promotion und performance. Für KünstlerInnen und Bands auf jedem Level und ohne Altersbeschränkung.

Und im September ( 8 – 16 ) wird es eben dort einen int. SONGWRITING WORKSHOP geben, und zwar mit dem unfassbar genialen Songwriting Team Ian Dench & Sharon Vaughn, beide bekannt durch ihre international erfolgreichen Kollaborationen mit heavy Kapazunden wie Beyoncé, Shakira, Florence & The Machine, James Blunt und vielen anderen sowie ein paar Top Songwritern aus DE, Österreich, Kroatien und Italien. Diese Termine könnt ihr euch schon mal im Kalender eintragen und reservieren. Die genauen Details dazu demnächst auf http://www.pimpmyband.live bzw. in meinem nächsten Blog – stay warm Babies, cheers, euer aX

https://www.coloursofistria.com/en/destinations/buje/gallery

https://de.wikipedia.org/wiki/Buje

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#17 die Ruhe im Sturm – Gesundheit in für uns alle scheinbar extrem bedrohlichen Zeiten

Ohne 1% Zweifel geht es schon ziemlich zur Sache, links und rechts, oben, unten, egal wo man hinschaut, egal wo man herkommt, egal wem man nachrennt, egal wovor man davonläuft, egal was einen interessiert oder Scheiss egal ist, egal ob man einfach arm oder unverschämt reich ist, wobei die Chancen für Zweiteres unverschämt minimalst sind, in etwa über den Daumen 56:9 000 000 000 000, egal wie man wohnt wenn man noch wohnt, egal wie man sich seine Miet- und Stromzahlungen zusammenschustert , egal ob jung oder alt, ob unsicher oder versichert, ob zuversichtlich oder zweckoptimistisch – es sind nicht gerade die entspanntesten und kuscheligsten Zeiten der Menschheitsgeschichte. Wir werden dazu ja obendrein zusätzlich tagtäglich mit lauter Hiobsbotschaften, Geiz, Neid, Hasstiraden, Spaltungstendenzen, apokalyptischen Prognosen und Katastrophenkonstruktionen und Problemerschaffern erdrückt bis medial in eine bereits epidemische Ohnmacht und ins Überlebenskampf – Hamsterrad geschickt.

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Dazu vielleicht einmal ganz nüchtern ein paar wirklich wertvolle und überlebens- notwendige Anregungen von Harald Welzer vom kulturwissenschaftliches Institut, Essen

1.Selber denken.

2. Trauen Sie endlich Ihrem Gefühl, dass um Sie herum ein großes Illusionstheater stattfindet. Die Kulissen simulieren Stabilität, aber das Stück ist eine Farce: Immerfort treten dicke Männer auf und brüllen „Wachstum!“, Spekulanten spielen Länderdomino, und dauernd tänzeln Nummerngirls mit Katastrophenbildern über die Bühne. Das Publikum ist genervt und wütend, bleibt gleichwohl bis zum Ende der Vorstellung sitzen. Aber: Wann wird das wohl kommen?

3. Verlassen Sie besser die Vorstellung und beginnen Sie, ganz einfache Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Warum muss man immer mehr arbeiten, wenn man immer mehr arbeitet? Warum werden die Schulden größer, wenn immer mehr gespart wird? Warum schrumpft alles andere, wenn die Wirtschaft wächst?

4. Suchen Sie zusammen mit Ihren Freundinnen und Freunden nach Antworten. Zum Beispiel: Weil alle Idioten auch mehr arbeiten. Weil das Gesparte in fremde Taschen wandert. Weil viele börsennotierte Unternehmen staatsferne Parallelgesellschaften bilden.

5. Beschließen Sie, ab sofort nicht mehr mitzumachen, falls Ihre Antworten Sie beunruhigen.

 

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6. Fangen Sie damit an, aufzuhören. Hören Sie auf, Europapolitikern zu glauben. Hören Sie erst recht auf, Wirtschaftsforschungsinstituten zu glauben. Und hören Sie um Gottes willen damit auf, sich widerspruchslos erzählen zu lassen, irgendeine Entscheidung sei alternativlos gewesen. So etwas gibt es in Demokratien nicht.

7. Wenn Sie jetzt so weit sind, dass Sie nicht mehr jeden Blödsinn tolerieren, nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume. Sie leben in einem der reichsten Länder der Erde, Sie sind hervorragend ausgebildet, Sie haben Spaß am Leben und finden sich ganz gut. Warum zum Teufel machen Sie jeden Tag dasselbe und nie etwas anderes?

8. Wie Sie Ihre Spielräume nutzen sollen? Schauen Sie sich einfach an, was andere machen. Es gibt doch unglaublich tolle Ansätze und Projekte: Energiegenossenschaften, Nachbarschaftsgärten, fairen Konsum, lokale Währungen, großartige Stiftungen, Unternehmen, die sich dem Wachstumszwang verweigern. Schreiben Sie politischer, falls Sie Journalist sind. Forschen Sie für eine andere Zukunft, falls Sie in der Wissenschaft sind. Wechseln Sie die Pausenthemen, falls Sie am Band arbeiten. Kaufen Sie anders ein, falls Sie ein Restaurant haben. Fragen Sie, wo der Fisch herkommt, wenn Sie essen gehen. Interessieren Sie sich für die Zukunft Ihrer Schüler, falls Sie Lehrerin oder Lehrer sind. Fusionieren Sie mit einem Kindergarten, wenn Sie ein Seniorenheim leiten. Denken Sie ans Höllenfeuer, wenn Sie einem der vier großen Energiekonzerne vorstehen. Produzieren Sie cradle to cradle, wenn Sie eine Fabrik besitzen. Riskieren Sie etwas, wenn Sie sich für intellektuell halten.

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dazu dieser Tip von mir: Hier ist einer der vielen , unzähligen, wunderbaren Hoffnungsschimmer und ein mutmachender Wegweiser unserer Zeit, der Film „Tomorrow“ – bitte seht ihn euch unbedingt an, es ist befreiend, macht Mut, erfüllt mit Sinn, macht Freude und ist sehr gesund
https://youtu.be/lJy_tAm9IJQ

9. Versuchen Sie irgendwo dazuzugehören, wo Sie stolz sagen können: „Wir machen das anders!“ Zum Beispiel eine Kultur der Achtsamkeit entwickeln, Ideen interessanter finden als Erfahrung, nicht auf Kosten anderer leben, oder was Ihnen sonst noch einfällt. Zukunftsfähig zu sein bedeutet das Gegenteil vom business as usual: lernend, fehlerfreundlich, reversibel zu handeln.

10. Bilden Sie Labore der Zukunft und haben Sie Spaß dabei. Vergessen Sie das „5-vor-12“-Blabla der Ökobewegung und das Gerede von der „Weltgemeinschaft“ und der Notwendigkeit globaler Lösungen. Niemand hat an Ihrer Wiege gestanden und mit hohler Stimme gesagt: „Lars, du bist zu uns gekommen, um die Welt zu retten!“ Es genügt völlig, wenn Sie beginnen, mit Ihrem Leben, Ihren Lieben und Ihrem Land verantwortungsvoll und zukunftsfähig umzugehen. Das aber bitte gleich.

Bestellen Sie Ihr nächstes Auto erst gar nicht (es wird Sie unglücklicher machen, weil Sie glaubten, es mache Sie glücklicher), kaufen Sie nichts mehr, was zu billig ist (denn dann hat irgendjemand zu wenig bekommen). Säbeln Sie in Ihre Weihnachtsgans und teilen Sie Ihren Kindern oder Enkeln mit, dass Sie ab jetzt Ihr Leben ändern werden. Das wird Ihnen helfen, es tatsächlich zu tun (denn jetzt können Sie nicht mehr zurück).

 

ich persönlich
* besitze seit über 15 Jahren aus Überzeugung kein Auto,
* fahre täglich Fahrrad, benutze, nachdem ich seit Jahrzehnten in Städten lebe und wohne, die Öffis oder gehe zu Fuss

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* arbeite seit Jahren mit meinen Partnern konsequent an der Umsetzung eines vollkommen Praxis orientierten Bildungsprojektes namens „UMAN – United Music Angels Network“ für das reichlich vorhandene, junge musikalische Talent, welches inzwischen viel zu lange aus welchen Gründen auch immer auf eine derartige sowohl dringend notwendige , „hands on“ als auch zeitgemässe Bildungseinrichtung warten hat müssen ,
* habe mir ausser einer Hose seit 2 Jahren keine Klamotten mehr kaufen müssen, da meine Schuhe zum Beispiel gut genug sind, um ein paar Jahre lang ihren Zweck zu erfüllen, also kein billiger Mist, der auf Kosten und meist Ausbeutung anderer erzeugt wurde, ausserdem gehe ich inzwischen in Sachen „Erdung“ täglich soviel und so oft wie möglich barfuss

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* versuche Plastik Sackerl und Plastik Müll vollkommen zu vermeiden
* putze seit Jahren meine Zähne nach einem Tip einer lieben Freundin mit Schlemmkreide aus der Apotheke, wo ich mit einem 3.- Euro Sackerl fast ein Jahr lang auskomme und meine Zähne sind gesünder als je zuvor – Kokosöl als gesunde Alternative funktioniert auch Bestens
* ich meditiere täglich
* spiele seit über 30 Jahren professionell, angefangen“ von der Camerata Salzburg“ im Musikverein, Harri Stojka im Konzerthaus, mit „Café Drechsler“ und vielen anderen internationalen Künstlern auf zahlreichen internationalen Festivals und Venues im Prinzip mit dem selben alten Schlagzeug und zum Teil auf „Müll“ und es hat sich bis heute niemand darüber beschwert

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* gehe nie zu Mac Donalds , Burger King oder ähnlichen Fastfood Ketten – only high quality food for a high quality body, soul, mind and spirit 😉
* koche täglich selbst
* trinke täglich morgens 3 lauwarme Glas Wasser mit Zitronensaft
‚ habe vor über einem Jahr aufgehört zu Rauchen und trinke kaum Alkohol ausser hin und wieder ein Glas Rotwein oder einen guten Grappa aus Istrien zum Espresso von einer kleinen Rösterei
* kaufe alle meine Lebensmittel entweder direkt beim Bauern, bei den Erzeugern oder regional im Bio Laden, im Supermarkt kaufe ich gerade mal Klopapier

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* will mit meinem mir innewohnenden Bauerngen so bald wie möglich zurück in die Natur und in die Langsamkeit und Bedachtsamkeit um ein landwirtschaftliches, nachhaltiges, energiemässig möglichst autarkes, gesundes Selbstversorger Projekt umzusetzen

langer Rede kurzer Sinn: jede und jeder kann täglich und ab sofort etwas tun und zu einem persönlich lebenswerten, selbstbestimmten, gesünderen Leben beitragen und Verantwortung dafür übernehmen, JEDE & JEDER! Macht Musik, schreibt ein Gedicht, malt ein Bild, singt einen Song, baut ein Baumhaus, geht in den Wald, umarmt eure Kinder, eure Eltern, eure Geliebten , Freundinnen und Freunde, lest ein Buch, kocht etwas Feines, spielt ein Spiel, beginnt euren Garten…..

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Hier noch ein paar inspirierende Video links zum heutigen Thema, enjoy!

http://www.facebook.com/greatbigminds/videos/277440189326208/

http://www.facebook.com/playgroundenglish/videos/609794979353836/

http://www.facebook.com/UpliftedLife/videos/1751618998466905/

http://www.facebook.com/Gaia/videos/1814936945203655/

http://www.facebook.com/IlmyPsychicJane/videos/vb.1707002669612929/1819602085019653/?type=2&theater

http://www.klappeauf.at/

cYa, der aX