#16 Wissen, Neugier, Magic, Weisheit – allen meinen wunderbaren StudentInnen gewidmet

JA! ich habe unterrichtet, habe meine eigenen Workshops namens „JUNK – Jazz Und Neue Klänge“ in Gleisdorf veranstaltet mit Gregg Mann, dem inzwischen Top US Produzenten Mark Batson, der unter anderem das neue Eminem Album produziert hat, Arnaé, Gregg Boyer von den P-Funk Horns und Prince, Teddy Kumpel, Dough Wimbish und Yossi Fine, auf unzähligen anderen internationalen workshops, wie für die Jeunesse in Groznjan/Kroatien mit meinem leider schon verstorbenen Freund Bosko Petrovic, bei den Neuberger Kulturtagen mit Wolfgang Muthspiel, Peter Herbert, Stefan Vladar, Delmar Brown, Jamaaladeen Tacuma, Mark Ribot, George Garzone und Alex Foster,  mit meinem Freund Winfried Hackl in Kirchberg in OÖ nahe der tschechischen Grenze mit Mick Goodrick, Larry Grenadier, Peter Madsen, und Rick Margitza, am Berklee College Of Music in Boston, an der Musikuniversität Graz und am iPop der Musikuniversität Wien, an der Donau Universität Krems in Sachen A&R Management und Artist Development, und zuletzt am Vienna Music Institute, wo ich auch Vorlesungen , und zwar „Stage Performance“ und, mein Lieblingsfach „Creative Identity“ hielt. Ich unterrichte immer wieder, gelegentlich auch privat und arbeite an meinem eigenen musikalischen Herzens- Bildungsprojekt namens „UMAN – United Music Angels Network“, im Dezember 2016 von der Wirtschaftskammer und Christoph Leitl ausgezeichnet, da wir mit unserem Konzept haushoch ein online voting gewinnen konnten, in enger Zusammenarbeit mit meinem kongenialen Partner von der Diakonie, dem evangelischen Bildungswerk, Direktor Hanns Stekel von der Johann Sebastian Bach Musikschule und der PopAkademie Wien.

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Es ist mir ein Anliegen, mich endlich einmal bei allen meinen StudentInnen und Studenten, die ich bis dato auf meinem musikalischen Weg kennen lernen durfte, persönlich zu bedanken, und zwar für eure Neugier, eure Intuition und unglaubliche Kreativität sowie Inspiration, euer Vertrauen, eure Freundschaft und eure Offenheit, immer auf Augenhöhe. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig Magic auf eure künstlerischen Wege mitgeben, konnte euch durch ein paar meiner musikalischen Gassen, Fenster und kreativen Türen rausgucken und durchlaufen lassen, von denen ich mich bemüht habe, so viele davon wie nur irgendwie möglich gemeinsam mit und für euch zu öffnen und zu entdecken. Ich hoffe ich konnte zusammen mit euch ein paar neue Autobahnen zwischen euren Synapsen bauen und euch aus euren Mustern vorbei mitten in die wunderbare Welt der Musik, der beatz, der Strukturen, Nuancen, Licht und Schatten,  in das musikalische Universum der sounds, der grooves & moves hinein begleiten.

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drummer workshop 2017 @ the mushroom studio mit Max, Elisabeth, Simon, Lucas, Florian und David

Ich durfte von euch allen so wahnsinnig viel lernen und wurde und werde immer noch von euch reichlichst beschenkt mit soviel Innovation, mit euren individuellen, einzigartigen Herangehensweisen, mit eurem einzigartigen Hören und Empfinden. Es ist mir eine riesen Freude und grosse Ehre dass ich so viele von euch inzwischen auch zu meinen Freunden zählen darf, die sich immer wieder auf die eine oder andere Art bei mir melden, bei Konzerten vorbeikommen oder mich zu ihren Konzerten einladen. Ein riesengrosses, herzliches, ehrliches Dankeschön – ihr rockt, ihr funkt, ihr jazzt, ihr smooved und grooved like mad 😉 scheisst’s euch nix, scheisst drauf wie man angeblich etwas zu machen hat und macht eure eigene Geschichte daraus. Freut euch über jeden „Fehler“ als Chance und Geschenk zu etwas unfassbar geilen Neuem, was ihr ohne den „Fehler“ so nie entdeckt oder gefunden hättet. Und bitte, verzeiht mir , wenn ich jemanden vergessen haben sollte, was sehr, sehr leicht sein kann – meldet euch bitte sofort und ich nehme euch natürlich in no time gernstens sofort nachträglich mit an Bord. Cheers, euer aX

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drummers workshop 2014 @ the mushroom Studio mit meinen ehemaligen iPop StudentInnen der Musik Universität Wien und Wolf Sebastian, aleX & David Piribauer

 

OK. here we go:

Jörg Mikula – eigenes Projekt DRUMSONGS / DONAUWELLENREITER, unterrichtet am Vienna Music Institute, www.joergmikula.com/

Harry Tanschek – GERALD GRADWOHL GROUP, REICH – PAÖME FIVETETT, leitet am VMI die Schlagzeugklasse, www.harrytanschek.com/ 

Dusan Novakov –  unterrichtet ebenfalls am VMI

Mike Breneis – Music Publishing & Business Development Manager at Red Bull Media House, Founder at Austrian Gramophone 

Karlheinz Miklin Junior – THE BASE

Greg Josel – Inhaber (Owner) und Geschäftsführer at Wiener – Alles für Er.,   Inhaber/Geschäftsführer at Motorblock

Philipp Pluhar – www.drummerpheel.com/ 

Wolfgang Fraiss

Marco Quarantotto . lebt und arbeitet als drummer in London,  http://www.myspace.com/marcoquarantotto

Bernhard Wimmer – www.facebook.com/bernhard.wimmer.56829/about?lst=738413054%3A100010731841954%3A1516915951&section=bio&pnref=about 

Lukas Knöfler 

Reinhardt Winkler 

Jörg Haberl – aka J.K.Habe, JoergHabe (Twitter)

Alfred Vogel – http://www.traps.at 

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Marc Vogel – http://marcvogel.eu

Herbert Pirker – unterrichtet am Bruckner Konservatorium Linz

Andjelko Stupar

Lukas Hasitschka – WANDA, http://www.sound42.com

Thomas Gieferl – Drummer at The Gin Vronics, Drummer at Onk Lou,Drummer at KAIKO 

Aaron Thier . EAV, http://www.aaronthier.com/

Victor Palic 

Anna Friedberg – ANNA F.

Aljosha Pfeifer – former Guitarist von FISHING FOR BRAINS , mein Sohnemann, der sich zwar fast nichts von mir zeigen liess und genau deshalb liebe ich ihn noch mehr als ich ihn ohnehin liebe. Er ist ein mega geiler Drummer, Gitarrist sowie ein begnadeter Artist, Songwriter und Produzent, von dem ihr bestimmt noch eine Menge hören werdet

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Lamy Istrefi – lebt und arbeitet in NYC und spielt mit der Creme de la Creme der dortigen Jazzszene, unter anderem mit JOE LOVANO 

Peter Kronreif – lebt und arbeitet in NYC, http://www.myspace.com/peterkronreif

Norbert Wallner

Horst Pock – Inhaber/Geschäftsführer at DrumTex.de, www.horstpock.com/

Bernhard Schneidhofer 

Klaus Fürstner 

Helfried Grygar

Thomas Gastecker

Flo Koch – CONCHITA WURST, THORSTEN EINAARSON

Gabriel Haider – FOLKSHILFE

Elisabeth Orion – Works at beatboxx – i like drumming

Raphaela Friess – THOMAS DAVID

Michaela Brezovsky – RHYTHM4, ERDRAUCH

Bernold Wiesmayr – Schlagwerklehrer at Landesmusikschulwerk OÖ, Schlagzeuger at LiZZA, Schlagzeuger at Lunch-Paket

Gergely Ösze

Roman Hanushevsky

Patrick Paganin – Drummer at Die Niachtn

Christian Schmid – www.christianschmiddrummer.com

Reinhard Schweiger – www.monikazoechling.com

Raphael Keuschnigg – http://facebook.com/raphael.keuschnigg

Max Legat – ’s FUNKtioniert , GROOVEBUMPS

Max Pollak – einer der weltbesten STEPPTÄNZER & BODYPERCUSSIONISTEN/ lebt und arbeitet in NYC, http://www.mxpllk.com, http://www.rumbatap.com

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Nikolaus Pesl

Lucas Pichler

Florian Bachinger

Daniel Ofner – www.facebook.com/karmaklub/, @Izabella, @Frei.Nach.Plan

Gabriel Froihofer

Peter Draxl

Raphael Keuschnigg

Alexander Neubauer

Simon Schenk-Mair – VORMÄRZ

Kathrin Kolleritsch – www.kaikoband.com, https://jameschoice.bandcamp.com/

Juergen Kulmer

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#15 „Alles neu im guten Jahr“ ?

Also. zuallererst mal: a happy, healthy, exciting, inspiring and wonderful new 2018 von Herzen für alle, die,s interessiert 😉 Mein altes Jahr hat neben ein paar Party Gigs mit unserer Jam Band „Café Drechsler“ unter anderem mal so aufgehört, dass man mir einen meiner beiden Olivenbaumlieblinge, welche ich seit Jahren liebevoll pflege, hege und umsorge, inclusive brandneuem Bambus – Winterkuschelmantel, den mir eine liebenswürdige Mitbewohnerin erst Tage zuvor zum Schutz vor heftigeren Minusgraden geschenkt hatte, und inklusive eines kleinen Blumentopfes mit einer echt steirischen Hauswurz aus dem nicht öffentlichen Innenhof meines Wiener Hauptquartiers entwendet hat. Und ja, natürlich: keine und keiner hat auch nur irgendetwas gesehen. Echt fiese Scheisse das, aber egal – so isses anscheinend nun mal in times like these.

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Meine mehr als vintage HiHat Maschine aus dem Jahre Schnee hat bei einem der letzten Gigs leider auch ihren famosen Geist aufgegeben, also werd ich mir wohl oder übel irgend so ein neumodernes Dings stattdessen zulegen müssen, naja, was solls…..

Dann habe ich das „Erden“ für mich entdeckt, sprich: die Power täglicher Erdung, barfuss in der freien Natur oder eben, dem, was davon noch übrig oder in urbanem Gebiet verfügbar ist – was den Körper angeblich überhaupt erst mit der extrem benötigten Lebens – Energie und Teilchenaufladung versorgt, von der uns eine akribisch um jede und jeden bemühte Schuhindustrie seit Jahrzehnten, ja sehr gut möglich, Jahrhunderten flächendeckend abgeschnitten und auf konsequenteste Weise wie in einem faradayschen Käfig wegisoliert hat. Durch die direkte Erdung barfuss auf Mutter Erdes Aussenhaut von mindestens 30 Minuten täglich ist der Körper anscheinend überhaupt erst in der Ausgangslage, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und sinnvoll und produktiv ins Spiel zu bringen. wen es interessiert:

http://www.facebook.com/Wusaaa/videos/852186881625389/

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Ich habe das Ganze natürlich, weil Jahreszeiten und Aussentemperaturen ja einmal grundsätzlich egal und ohnedies überbewertet werden, gleich mal täglich frühmorgens in meinem städtischen Innenhof versucht, was mich wenige Tage später als Erstreaktion sofort mal mit einer heftigsten Verkühlung, grippalem Infekt, der erste übrigens seit mehr als 20 Jahren, und Fieber ins neue Jahr rübersurfen liess. Jeder Zusammenhang ist natürlich rein hypothetisch, frei erfunden und an den Haaren bzw. nackten Füssen herbeigezogen.

Da lag ich nun, in den sogenannten Rauhnächten und räucherte mir schniefend, Yogi Tee süffelnd und böse hustend die Hucke voll mittels Weihrauch und Myrrhe, wie es die alten heiligen 3 Hippies aus dem Morgenland sicher um Nichts besser hinbekommen hätten. Und aus den Nebeln der spirituellen Rauhnächterei und zum Teil möglicherweise auch dem Fieberwahn geschuldet zog das alte Jahr relativ flugs und endlich von dannen und das neue Jahr etwas zögerlich und schüchtern ins Land der nach wie vor begrenzten „geht ned, hamma ned, deaf ma ned“ schnitzeltownschen Unmöglichkeiten inklusive der einen oder anderen mehr oder weniger trivialen Vision aus dem ganz normalen Repertoire des Wahnsinns, Episoden und Albträumen aus dem Leben eines nach wie vor bar jeder Vernunft und gewonnener Einsichten in Wien lebenden Musikers, Freaks und Querdenkers. Da ziehen sie dahin, die einen oder anderen Gedankenfetzen wie im Nebel einer anderen , noch jungfräulichen weil erst zukünftigen, möglicherweise erst stattfindenden Zeit.

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Was will ich ins neue Jahr bringen? Auf jeden Fall jede Menge aufregende und berührende Konzerterlebnisse, soviele Mutter Natur Einheiten, Gesundheit in jeder Hinsicht, ein paar magische Musikproduktionen mit wunderbaren Zeit- und ArtgenossInnen, wahrgewordene Träume seit Jahren vor sich hinköchelnder Konzepte extrem sinnvoller und sehr zeitgemässer Bildungseinrichtungen für zahlreich vorhandenes, ambitioniertes sowie kreatives Talent, frisch gepimpte Songs und wach gecoachte Bands, musengeküsste KünstlerInnen und vormals verhexte, inzwischen bezaubernd wachgeküsste FroschkönigInnen, das Wieder – Ent – decken der Langsamkeit, der Gemeinsamkeit, aber auch der Einsamkeit, Dankbarkeit, Lebensfreude und Geschenke kreativen Schaffens und mutig neue Wege Gehens.

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Einmal verwegen auf playlists und Chartplatzierungen , Marketingtussen und Managementstrategien, Effizienzen und Optimierungen, man „muss“ unbedingt dies und das falls man es auch nur irgendwie schaffen will ( was immer „schaffen“ dann bedeuten mag ), auf Castingshows, Streaminflows, Promotion Chicks und Youtube Clicks geschissen – zurück zur Wahrhaftigkeit, zu dem, was am Ende wirklich zählt weil es „bleibt“, Ausdruck und Eindruck, was wirklich zu berühren und zu bewegen imstande ist, weil es stark, einzigartig, geerdet, schlicht, unkonventionell, keinen Modeströmungen, Marketingkonzepten oder trends unterwürfig oder unterworfen und echt, authentisch echt – nicht marketing authentisch fake ist und genau das sofort jede und jeder weiss, ja: fühlt, jede und jeder, die oder der damit in Berührung kommt. Was keine Analyse oder professionelle Bewertung, Besprechung oder Beurteilung braucht noch sucht. Es gibt eben sehr wohl noch andere Verbreitungsmedien, Frequenzen, Wellen und Kanäle als doofe Zeitungen, super hippe Magazine, TV Sendungen, mehr oder weniger coole Radiostationen oder immer weniger wirklich relevante Sendungen oder das weite Meer des Internet, durch die man an die Ohren und Herzen der Menschen direttissima gelangen kann und durch die sich die frohe Kunde wie ein Lauffeuer verbreitet, und das ist : „the word of mouth“, der begeisterte und enthusiastische Tip einer Freundin oder eines Freundes, die Euch bei einem Konzert erlebt haben, die von euch schon gehört haben und es jetzt selbst genauer wissen wollen, das ist jede und jeder einzelne, die sich ein Konzertticket von euch, für euch gekauft haben. Die gilt es zu berühren, zu umarmen, anzunehmen, sich derer wieder gewahr und bewusst zu werden, ohne fake bullshit, ohne aufgeblasenem Marketingschwachsinn, ohne lautem Promo Gebrüll und schon tausendmal gehörtem Theaterdonner sondern schlicht. auf oft leisen Sohlen und einfach mit richtig guter und hoher Qualität ,  in jeder Hinsicht, weit jenseits des inzwischen praktizierten Diktats des Mittelmasses allerorts, sondern Ehrlichkeit und der Stärke, Tiefe und Magie eurer Präsenz und Performance und eures Seins zu überzeugen, wirken und wirken zu lassen.

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Ein paar wichtige Konzerttermine noch ganz kurz:

am 13.Jänner zuerst mal zur Demo gegen unseren derzeitigen Regierungsirrtum und Irrsinn gegen Schwarz Blau, Treffpunkt Christian Broda Platz um 14:00  http://www.facebook.com/events/146576846065127/

und gleich danach auf ins Café EUROPA , wo wir mit unserer Band Café Drechsler nach mehr als 17 Jahren zu einem unserer ursprünglichen ersten Tatorte zurückkehren, von wo aus unsere internationale Karriere einst begann  http://www.facebook.com/events/136831543621608/

am 21.1. mit meinem lieben Freund Harri Stojka in ähnlich intimem setting im legendären Camera Club in der Neubaugasse  http://www.facebook.com/events/2017136511908442/

und am 23.1. , ebenfalls mit Café Drechsler im feudalen Schloss Belvedere bei einer brandneuen Veranstaltungsreihe,

cYa, würd mich freuen!

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Cheers und alles Liebste, euer aX

#14 „Kunst, Politik, Kultur & überhaupt“

Nach der gestrigen Regierungsbildungsverkündung mit all ihren Tücken, Abgründen, Oberflächlichkeiten und Heucheleien hatte ich auf meiner privaten fa(k)cebook Seite folgendes gepostet:   sind wir wirklich von der jeweiligen Politik vollkommen abhängige Armutschkerln? Ein Bekannter von mir meinte daraufhin, ich solle doch aufhören, hier auf facebook „rumzumotschkern“ und doch, mit Verlaub, eine eigene Liste gründen und der derzeitigen Regierung doch bitte wenigstens eine Chance geben. Hier in etwa meine Antwort:

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Foto © ORF

„Du verstehst mich nicht. Es geht überhaupt nicht um mich. Mir geht genau diese „Herummotschkerei“ extrem auf den Keks, und ich motscker hier überhaupt nicht rum. Ich frage mich nur ernsthaft: warum sich die meisten von uns so eine lächerliche Abhängigkeit von der Politik einreden lassen? ich frage mich, warum wir Politiker, egal wo, die ganze Zeit mit soviel Energie aufladen = so eine Bedeutung in unserem täglichen Dasein zukommen lassen und wozu wir sie in der Tat zu unserem individuellen, eigenen Glück tatsächlich überhaupt wirklich brauchen, vollkommen ohne jeden Sarkasmus. Nur weil wir nach Ausreden suchen , dass die SCHULD sind, wenn wir in unserer eigenen misery verharren, wenn wir uns lieber in Opferrollen herumsuhlen anstatt unser Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen? oder weil dies und das nicht klappt, oder wir dies und das nicht HABEN können??? Natürlich werden politisch die Rahmenbedingungen unseres Daseins und die Grundstrukturen unseres Zusammenlebens auch auf staatlicher Ebene mitgestaltet. Aber ob ich als Individuum glücklich oder unglücklich bin, entscheide in jedem Fall noch immer ausschliesslich ich selbst, zumeist vollkommen unabhängig von den „Rahmenbedingungen“.

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Ich habe mehr bedürftige, zum Teil extrem benachteiligte Menschen schon sehr oft viel glücklicher erlebt und wahrgenommen als viele von denen, die alles haben aber nie genug davon kriegen können. „wer glücklich ist, kauft nicht“ meint vollkommen richtig der Gehirn – und Verhaltensforscher Gerald Hüther. Vielleicht liegt ja genau da der Haken oder ist genau da der Wurm drin? wer sollte denn wirklich wollen, dass wir „glücklich“ sind, wo es doch viel Wichtigeres gibt:  das „Wirtschaftswachstum“ !

Ob ich als Lokalbesitzer ein Raucher- oder Nichtraucherlokal sein will, entscheide mit Sicherheit immer noch ich selbst. Ob ich meine Kinder in die derzeit bestehenden Schulen schicke oder nicht, kann und darf ich auch selbst entscheiden. Ob ich lauter Monsanto Scheisse konsumiere entscheide auch ich, ob ich mich großteils oder überhaupt vegetarisch oder vegan ernähre oder nicht auch, ob ich Sport betreibe oder nicht  auch, ob ich lieber Opfer bin als die Ärmel aufzukrempeln, sofern ich gesund und dazu in der Lage bin auch, ob ich ein Projekt starte und beharrlich an dessen Umsetzung arbeite, egal ob ich dafür staatliche Förderungen bekomme oder nicht, auch. Ob ich KünstlerIn und/oder MusikerIn bin, egal ob ich deshalb oder dafür? gefördert werde oder nicht, auch. Nur weil ich „Kunst“ an einer Uni oder einem Konservatorium oder einer Schauspielschule studiert habe berechtigt und befähigt mich das noch lange nicht dazu, tatsächlich KünstlerIn zu sein oder von der Kunst leben zu können und folgerichtig lässt sich daraus auch kein bis null Anspruch ableiten, dass der Staat sich um mich kümmern muss oder sollte, weil ich ja sonst verhungern müsste. So oder so ähnlich hatte ich das erst kürzlich bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Kulturpolitik aus dem Munde einer SchauspielerIn mit grossem Staunen vernommen.

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Foto © Elisabeth Hakel

Ich habe acht Jahre lang in den 90ies in den USA garbeitet, geliebt und gelebt, wo es so gut wie überhaupt keine Kunst- und Kulturförderungen, geschweige denn soziale Windelhosen gibt. Aber ich darf euch sagen, dass diese Tatsache dort nie und nimmer für irgendeine KünstlerIn oder Künstler ein Grund gewesen wäre, nicht seine Musik zu machen, nicht Records zu produzieren, keine Tourneen zu veranstalten oder Konzerte zu spielen, nicht Kunstwerke, Installationen oder Gemälde zu schaffen, nicht Romane, Drehbücher oder Gedichte zu schreiben, nicht Filme zu drehen die gedreht werden wollen, nicht Tanz- oder Theaterproduktionen durchzuziehen. Ich habe einige der intensivsten und spannendsten Off Broadway Theaterproduktionen in alten, verlassenen Industriebauten ohne Heizung und Plüschsessel mit ein paar alten Heizkanonen sehen und erleben dürfen, wo die einzigen Requisiten ein paar alte Kübel und ein paar Scheinwerfer aus dem Bauhaus waren.

Auch der Hilfeschrei nach Quoten aller Art ist mir ehrlich gesagt schon immer etwas suspekt, egal ob man eine „Airplayquote“ fordert (Italien schau auffa) und glaubt, nur weil man eine Gitarre halten kann und irgendwelche Songs schreibt ein Anrecht auf Airplay zu haben oder es , nach dessen Einführung, auch tatsächlich zu bekommen. Absurd. Oder man(n) als Frau Anspruch auf Quoten hat, schlicht weil man kein Mann sondern eben eine Frau ist und die Geschichte patriarchalisch versaut ist, wofür aber viele Männer der Jetztzeit herzlich wenig können, was allerdings immer öfter zu abartigen Gefühlswallungen da und dort führt, als seien Männlein und Weiblein eigentlich von Natur aus zwei feindliche Arten und Gattungen. Hallo? Geht,s eigentlich noch? Gleiche Bezahlung für gleiche Leistung, keine Frage, dafür müssen wir uns alle stark machen und einsetzen , mit oder ohne Quoten. Aber muss das wirklich gleich in Geschlechterkampf und Krampf ausarten?

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art © Billi Thanner

Ob ich gratis Schmierblätter lese oder permanent vor der Glotze sitze, entscheidet jede und jeder einzig und allein auch für sich. Ob ich mich sozial engagiere oder nicht, auch . Ob ich täglich Unmengen an Alkohol saufe oder nicht auch. Ob ich rauche oder nicht, auch. Ob ich zu MacDonalds gehe oder nicht, auch. Ob ich die Nachbarn in meinem Dorf, in meinem Mietshaus kenne oder nicht auch. Ob ich meine Lebensmittel bei einem Bauern- oder Bauernladen oder beim Billa kaufe auch. Ob „die anderen“ meine Feinde oder Freunde oder weder noch sonder einfach Mit – Menschen sind auch. Ob ich mich tatsächlich für meine Mitmenschen interessiere, auch wenn sie nicht immer meiner Meinung sind   oder gleich in Bausch und Bogen glaube verurteilen, beschimpfen oder hassen zu müssen auch. Und selbst ob ich weiterhin hier in Österreich leben, arbeiten und Steuern zahlen will oder eben nicht entscheide auch ausschliesslich ich selbst.

 

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Lady Gaga & Nietzsche © Marko Brajković

Wichtig wäre die Politik bzw. besser formuliert: der durch unsere Steuergelder finanzierte Staat, in genau jenen Bereichen, vor allem auch im sozialen Bereich, in den Bereichen Gesundheitswesen und Bildung, die immer mehr von der Politik aussen vor gelassen und extrem vernachlässigt werden: Lösungen für jene Gruppen, Situationen und Menschen zu bieten und zu entwickeln, die sozial schwach , geschwächt oder gefährdet sind, die durch unerwartete Ereignisse in Not geraten oder Gefahr laufen, auf der Strasse zu enden, wo es um gerechtere Verteilung bzw. Umverteilung gehen sollte, wo es Bedrohungen durch Umweltgifte, nicht nur für uns Menschen sondern für alle extrem wichtigen und notwendigen Klein- und Kleinstlebewesen gibt, ob man Schundblätter und Yellow Press tatsächlich um jeden Preis staatlich fördern muss, ob Kaufen, Kaufen, Kaufen und der ja inzwischen schon wirklich dumme Anspruch eines stetig wachsenden Wirtschaftswachstums wirklich noch ein zukunftsfähiges, überlebensfähiges, nachhaltiges Gesellschaftsmodell sein kann und darf, welches fast alle Bereiche unseres gemeinsamen Daseins betrifft und auf die eine oder andere weise beeinflusst. Oder ob es vielleicht doch Sinn machen könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen anstelle von 12 Stunden Arbeitstagen einzuführen. Ob Gesundheitsversorgung mit der Grösse der Geldbörse oder des Bankkontos korrelieren muss. Das und noch mehr sind Bereiche, Aufgaben und Fragen, wo die Politik vollkommen versagt aber wo sie extrem wichtig wäre und wofür wir sie eigentlich dringender denn je gut brauchen könnten. Aber da ist sie nicht bis kaum am Start, und wie es nie war wird es auch in Zukunft nicht mehr werden.

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Also was soll diese von allen Medien breitest unterstützte Wichtigmacherei und Wichtigtuerei ??? Ein bisschen weniger soziale Windlhosn ausser für existentielle Notfälle, wesentlich mehr Eigenverantwortung. Erkennen , dass die uns aufoktruierte „Ohnmacht“ schlicht und einfach ein von vielen Politikern und anderen Interessen herbeigesehntes Märchen ist, dass das aus fadenscheinigsten Gründen und mit immer perfideren Mitteln aufeinander Loshetzen und uns in Gut und Böse aufteilen am Ende immer und so gut wie ausschliesslich Profit- und Machtgeilen Interessen dient und nie UNS oder unserem Wohl, auch wenn man das dogmenartig tausendmal behauptet. Tatsache ist, dass die Politik in ihrer derzeitigen Form vollkommen überfordert ist und für die tatsächlichen Anforderungen unserer Zeit, NULL bis kaum Lösungen anbietet, durch ihre vollkommen veralteten Strukturen und Ansprüche überhaupt in der Lage bzw. bereit ist, welche anzubieten, sondern den Karren einfach noch (g)krasser und schneller und mit voller Wucht aus Macht- und Geldgier und oft auch aus reinen Konzerndienerabhängigkeiten an die Wand fährt.

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Es scheint mir ein Kampf gegen Windmühlen zu sein. Mit alten, herkömmlichen Mitteln krampfhaft einen todkranken Dinosaurier mittels eines inzwischen eindeutig erwiesenen Gifts namens ständig wachsen müssenden Wirtschaftswachstums immer noch am Leben erhalten zu wollen scheint mir ähnlich wie der Versuch ein Rennen mit Schiern von 1997 in einem Rennen 2017 mit vollem Einsatz zu versuchen zu gewinnen, wo sich allerdings inzwischen alles geändert hat: die Technik, die Schier, das Training, der Schnee, die Sportler, das Klima, die Menschen und die Pisten – also alles. Wir müssen gemeinsam nicht nur dringender denn je das gesamte alte, kranke, vermoderte und extrem ungesunde System , sondern jede und jeder Einzelne von uns vor allem unser Denken und noch mehr, unser FÜHLEN ändern bzw, überhaupt wieder neu entdecken und wiederfinden und einmal grundsätzlich volle Eigenverantwortung übernehmen für unser eigenes Glück und unsere eigene Situation, denen , die Hilfe brauchen, ohne ein Prozent Zweifel zu helfen, weil sie uns nichts wegnehmen, zumindest nichts was uns der Staat ohnehin nicht gibt,  und nicht alles auf“die Anderen“, Mama und Papa,  und die Politik schieben. Das meinte ich mit SIND WIR WIRKLICH VON DER JEWEILIGEN POLITIK ABHÄNGIGE ARMUTSCHKERLN ? schönen Tag noch und überhaupt: AUFWACHEN – JETZT! cheers, der aX

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# 13 „Jetzt schlägt’s 13“ – Schlagzeuger: sanfte Schläger,heisse Beatz,coole Socken

Ganz ehrlich? Dies ist sicher wieder einmal ein vollkommen subjektiver Blogbeitrag zum Thema „Schlagzeuger“, die in meiner Wahrnehmung nach über 40 Jahren auf Schweinefellen, Kochtöpfen, Blechhaufen und anderem „Schrott“ rumschlagender und Musik Machender ohne  Zweifel schon eine wirklich ganz spezielle und besondere Spezies Menschenkinder sind: zum einen , wenn einmal in den Drumhimmel losgelassen und in Action einige der wildesten Hochenergie Viecher auf der einen Seite und die oft, Ausnahmen bestätigen die Regel ( Erich Bachträgl schau owa ) die entspanntesten, sanftmütigsten und gechilltesten Musikerkollegen sind, die man sich nur wünschen oder vorstellen kann. So zumindest meine sehr persönliche Wertschätzung und Wahrnehmung.

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drummers workshop 2014 @ the mushroom Studio mit meinen ehemaligen iPop StudentInnen der Musik Universität Wien und Wolf Sebastian, aleX & David Piribauer

Kennen lernen durfte ich auf meinen Wegen als professioneller Live, Studio und touring Musiker sehr berühmte, extrem berüchtigte, äusserst bekannte bis hin zu grossartigen, vollkommen unbekannten KollegInnen und Kollegen. Die Namensliste meiner ehemaligen geschätzten Lehrer, Studienkollegen sowie die meiner eigenen Studenten am Berklee College Of Music in Boston, Kollegen aus meiner Zeit in NYC, oder Studierende an den Musik Universitäten in Graz und in Wien, unzähliger workshops sowie dem Vienna Music Institute, von denen ich mit fast allen noch immer in regem Austausch bin, bis hin zu meinem Sohnemann Aljosha Kareem Pfeifer, liest sich wie ein Who is Who eines guten Teils der nationalen sowie internationalen Trommlerszene.

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mein Sohnemann Aljosha Kareem Pfeifer 18 years ago im Alter von 3 Jahren

Ich habe jetzt, ganz ehrlich, ein wenig Schiss, Namen zu nennen, da man ja immer wieder Gefahr läuft jemand besonders liebens- oder zumindest erwähnenswerten zu vergessen, aber ich will es trotzdem mal versuchen und wer sich vergessen fühlt oder wen ich tatsächlich vergessen haben mag, möge mir bitte verzeihen oder mich bitte davon in Kenntnis setzen.

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Jorge Rossi and the legendary „Mr. Magic“ Al Foster

Da wären mal meine Schlagzeug Lehrer an der ehemaligen Musikhochschule in Graz, Manfred Josel und Erich Bachträgl, der leider viel zu Früh von uns gegangen ist. My main Man Tommy Campbell und der Experte for Latino / Afro Cuban Beatz, Ed Uribe, der leider auch nicht mehr unter uns weilt, und einige ihrer Kollegen am Berklee College Of Music in Boston. Sowie der zahnluckerte kubanische Koch im Ryles Music Club in Cambridge, der mir nach Dienstschluss „seinen“ extrem geilen Songo gezeigt hat oder der liebste Percussionist der Herman Johnson Band in Boston, dessen Namen ich leider auch vergessen habe, der mir monatelang, jede Woche, damals noch Kasetten mit kubanischer Musik aufgenommen hat damit ich den „Clave“, den Puls der kubanischen Musik verstehen, lernen und üben konnte.

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Mr. Gary Novak

Mein lieber „Engel“ in meinem ersten Jahr in NYC , der fantastische „Artiste“ und  Percussionist Mino Cinelu, der mich ein Jahr lang überall hin mitgeschleppt hat, wo immer er hinging und ich in kürzester Zeit alle wichtigen Clubs, Veranstalter, Manager, Produzenten, Studiobetreiber, Recordcompany People und Musikerkollegen kennen lernen durfte und sie mich. Ohne einen solchen Engel brauchst Du dafür mindestens 3 – 4 Jahre, was sicher meine derzeit nach meinem Wissen in NYC lebenden und arbeitenden ehemaligen Studenten aus Graz, Lamy Istrefi Junior, der mit Joe Lovano und Co spielt und tourt sowie Peter Kronreif bestätigen werden. Oder der leider auch schon von uns gegangene legendäre Percussionist Don Alias, der wie Mino auch mit Miles Davis gearbeitet hatte sowie in der Jaco Pastorius Band, den ich im Wolfgang Muthspiel Sextett mit Larry Grenadier, George Garzone und Tom Harrell im ECM Studio in Ludwigsburg und auf einer anschliessenden  Europa – und US Tour kennen lernen durfte und der mich gleich danach zusammen mit dem Bassisten Jeff Berlin in seine NYC Band geholt hatte.

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George Clinton & Parliament Funkadelic, the Mothership and Godfathers of Funk

Meine wunderbaren Studiendkollegen in Graz, Markku Krohn aus Lahti in Finnland, Michael Landmesser aus Berlin, wherever he might be now!, ein anderer Michael aus Regensburg, Familienname vergessen, die extrem inspirierenden Studenten aus meiner Grazer Zeit, Karlheinz Miklin Junior ( The Base ), der in London lebende Marco Quarandotto, die alle am VMI unterrichtenden Jörg Mikula, Dusan Novakov, den ich 14 jährig auf einem workshop der Jeunesse Mitte der 80iger in Groznjan in Istrien kennen lernen durfte und viele seiner Ex Yugo Kollegen an deren Namen ich mich nicht mehr wirklich erinnern kann ausser Victor Victor Palic und Andjelko Stupar, sowie Harry Tanschek, seine steirischen Kollegen Bernhard Wimmer, Bernhard Schneidhofer, Klaus Fürstner, Greg Josel, Jörg Haberl sowie auf einem meiner „JUNK“ (Jazz Und Neue Klänge) Workshops , den blutjungen, inzwischen in Linz unterrichtenden Herbert Pirker und den Grazer Philipp Pluhar, die Wiener Lukas Knöfler und Wolfgang Fraiss, aus dem Burgenland Aaron Thier, aus dem Ländle , ebenso bei einem Workshop kennen gelernt , Alfred Vogel , der auch das famose Festival Betzau Beatz kuratiert und Mark Vogel sowie meine wunderbaren Kollegen Günter Meinhart vom Studio Percussion Graz und fellow Obersteirer Christian Saalfellner.

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Red Bull Drum beatz recording @ Casino Baumgarten Analog Studio mit Maximilan Langer, Herbert Pirker & one of them B Boyz Killin‘ Street Dancers

Die Bostoner Urgesteine Bob Gullotti, Allan Dawson und Bob Moses sowie meine famosen und inzwischen weltberühmten Studienkollegen in Berklee Jim Black, Abe Laboriel Junior, Jorge Rossi, Ben Wittman und den genialen Studio Killer mit der Creme de la Creme der internationalen Popartists, Steven Wolf. Aus meiner NYC Zeit und eher heftigen Touring Phase Billy Hart, Rashied Ali, Art Blakey, Billy Higgins, Frank „Waddy“ Cash, drummer von George Clinton & Parliament Funkadelic bei einer gemeinsamen Europa Tour mit meiner US Band „Pink Inc.“, meinen lieben Freund Jojo Mayer, Steve Jordan, Tony Williams, Zach Danziger, Questlove , Adam Nussbaum, Terry Lynn Carrington und erst vor Kurzem, einer meiner absolute heroes, Steve Gadd…..

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mein Freund Jojo

Nicht zu vergessen meine genialen germanischen Kollegen Flo Dauner & Tim Neuhaus sowie meine homies Max Legat, Michael Prowaznik, Wolfgang Reisinger, Joris Dudli, Lukas König, Andreas Lettner, Fernando Paiva da Silva, Luis Ribeiro, Harry Stampfer, Reinhard Winkler, Tommy Böröcz und all die anderen wunderbaren drummer girls and boyz die ich jetzt mit Sicherheit vergessen habe zu erwähnen.

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drummer workshop 2017 @ the mushroom studio mit Max, Elisabeth, Simon, Lukas, Florian und David

Es ist mir eine grosse Ehre Teil eurer und unserer drummer family sein zu dürfen und euch alle da und dort kennen gelernt zu haben. U Girls and Guys inspire the shit out of me. Thank you, thank you, thank you. Keep up the spirit and keep rockin‘ and groovin‘ and shaping and sculpting and moving and pushing , u people are one very special of a kind. Cheers, der aX

 

#12 Hier spielt die Musik….. „UMAN“ United Music Angels Network

„Das Musikgeschäft ändert sich rasant und alle Partner müssen auf diese Entwicklungen reagieren oder sie rechtzeitig antizipieren. Dies gilt für Musiklabels wie für Künstler. Daher sollten sich auch die Ausbildungskonzepte stetig weiterentwickeln. Das „United Music Angels Network“ bietet eine praxisorientierte und flexible Vermittlung von Know-how mit Hilfe internationaler Dozenten aus allen Bereichen des Music Biz. Eine solche „Ergänzung“ zu bestehenden Ausbildungswegen ist sinnvoll und fördert neben praktischem Fachwissen die Eigeninitiative von Musikern und die Netzwerkbildung. Beides sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere.“ Cornelius Ballin, CEO Universal Music Austria

„Alex Deutsch ist ein international anerkannter Schlagzeuger und anerkannter Netzwerker und gerade Netzwerkausbildung für MusikerInnen, die eine professionelle Karriere anstreben – weit über die rein instrumentale Kenntnis hinaus- kann man im Musikland Österreich gar nicht genug haben. Dass an diversen Ausbildungsstellen die instrumentale Seite des Musikschaffens gut gelehrt wird, steht außer Zweifel – Musikmanagement und das Drumherum des Musikgeschäftes: Hier gibt es außer vielversprechenden Einzelinitiativen wenig. Der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft wünscht daher Alexander Deutsch und seinem Partner alles Gute für eine vielversprechende Initiative.“  Dr.Werner Mueller, FAMA (Film and Music Austria) www.filmandmusicaustria.at 

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Dir. Hanns Stekel, JSBM Musikschule und PopAkademie Wien Musikschule, Diakonie Bildung und Alex Deutsch, moerdermusic productions & int. artist development

Mein absoluter Trooper und brother in crime in der Sache, Dir. Hanns Christian Stekel von der Johann Sebastian Bach Musikschule und der JSBM-Popakademie der Diakonie Bildung und ich sind seit ein paar Jahren nach wie vor stetig und hartnäckig dran an unserem zugegeben ambitionierten aber mehr denn je notwendigen Musik Bildungsprojekt „United Music Angels Network“ für Musiker, Bands, Ensembles und KünstlerInnen, die in erster Linie nicht unbedingt Musik studieren oder MusiklehrerInnen werden wollen, sondern durch eine Ausbildung mit vollem Fokus auf Praxis und Know How auf der Höhe der Zeit die besten MusikerInnen und Bands werden wollen, die sie nur irgendwie sein können, zusätzlich eingebunden in extrem notwendige dafür erforderliche nationale und vor allem internationale Netzwerke. Im Besonderen mit dem klaren Ziel auch aus Österreich raus erfolgreich werden zu können. Mit diesem Konzept konnten wir vor genau einem Jahr nicht zuletzt Dank eurer Hilfe ein Online Voting der WKO „zur Verbesserung des Wirtschaftsstandortes Österreich“ sicherlich nicht zufällig mit haushohem Abstand gewinnen.

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Wir erleben allerdings auf diesem unserem Weg zur Umsetzung und des TUNS wirklich sämtliche Höhen und Tiefen der österreichischen Seele, der österreichischen Politik, der österreichischen Mentalität und der Kunst, durchaus auch jemandem mit allen Mitteln der Kunst die Schneid abkaufen zu wollen, nur weil hier jetzt zwei Typen ungefragt und auf Eigeninitiative, ohne auf irgendetwas oder irgendjemand zu warten, jetzt tatsächlich unbeirrt, klar und mit vollem Engagement, ohne Hintergedanken und ohne Zweifel etwas umsetzen wollen, von dem „viele ohnedies schon ewig REDEN“ und inzwischen alle Beteiligten, Angesprochenen und Involvierten, die es betreffen könnte oder betrifft, besonders natürlich die jungen MusikerInnen selbst, für die wir das Ganze ja auf die Beine kriegen wollen, sehr wohl ganz genau wissen, dass es genau das braucht.

 

SO gut wie jede einzelne Stelle und inzwischen von uns in der Sache zahlreich kontaktierten möglichen MitspielerInnen und/oder Förderer der Idee sind , solange man alleine mit den einzelnen Verantwortlichen spricht, von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit unseres Projektes „UMAN“ durchaus überzeugt bis begeistert. Wir haben in der Tat inzwischen auch eine gute Zahl tatkräftiger und wichtiger Supporter und Unterstützer im Boot, wie Elisabeth Hakel, die leider nicht mehr im Parlament in ihrer so wichtigen Funktion tätig ist, der Universal Österreich Boss Cornelius Ballin, die Wirtschaftskammer , aber auch die LeiterIn des mica – music austria hat uns Offenheit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert wie viele andere auch, das wollen wir nicht vergessen und tausend Dank dafür.

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Soundengineer and drummer extraordinaire David Piribauer @ the mushroom Studio http://www.facebook.com/themushroomstudio/

Aber wenn es dann um die konkrete Umsetzung geht, um den von vielen zitierten wichtigen Schulterschluss „aller“ wichtigen und wesentlichen Institutionen , Organisationen und Administratoren geht, werden plötzlich von verschiedener Seite mails oder Anrufe nicht mehr beantwortet, meldet man sich nicht mehr, obwohl man das zuerst zugesichert hatte, wird man zu wichtigen Treffen zu genau diesem Thema aus „unerfindlichen Gründen“ nicht mehr eingeladen oder es wird oft sinnvoller Weise parallel akribisch an einer zusammengeschusterten „Pseudolösung“ gearbeitet anstatt hier ausnahmsweise einmal „miteinander“ in aller Offenheit im Dienste der Wichtigkeit der Sache zusammen zu arbeiten. Und zwar mit geballten Energien, Resourcen und der Nutzung bereits bestehender gemeinsamer Möglichkeiten und Synergien etwas wirklich Tolles, von dem alle Involvierten profitieren können auf die Beine zu stellen, und zwar zusammen mit jenen Leuten, die genau wissen, wovon sie reden und was sie tun weil sie ihr Leben lang genau das TUN wovon sie reden…..

 

Eine sehr  für Österreich spezifische Kunstgattung der Verbreitung und zum Schutz der Verhinderungs- und Neid Energie Versorgung und offensichtlich auch die so typisch österreichische Lust und Freude, anderen lieber beim Scheitern zuzusehen als  Innovativen und Engagierten tatsächlich unter die Arme zu greifen und zu helfen, gemeinsam etwas Tolles und wirklich derzeit in der Form nicht existentes, deshalb umso Notwendigeres, für die vielen jungen hochtalentierten MusikerInnen, Bands, Ensembles und KünstlerInnen in unserem Land, also für die gute Sache an sich,  auf die Beine zu stellen, ist nach wie vor unfassbar riesig und gross in diesem kleinen Land. Genau das verhindert seit Jahrzehnten in Wahrheit tonnenweise Innovation, Ambition und Möglichkeiten aller Art auf so gut wie jedem Gebiet, auf Kosten eines riesigen Potentials in diesem Land.  Wie zuweilen auch Falco, der genau diese Scheiss – Mentalität wunderbar in seine Songtexte und unzählige Interviews gepackt hatte, verzweifeln genau daran nach wie vor reihenweise engagierte, talentierte, mutige und kompetente Menschen an dieser giftigen, ungesunden, destruktiven Mentalität oder vertschüssen sich in letzter Konsequenz oft und immer öfter ins Ausland. Es lebe die Wertschöpfung – Hurra! Anscheinend wollen und können wir uns das ja leisten. oder?

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Aber keine Sorge: wir bleiben dran, auch nach Jahren des scheinbar „im Kreis Herumschickens“ , weil wir genau so eine Anlaufstelle für KünstlerInnen wie „UMAN“ dringendst brauchen, wie alle wissen und deshalb wird es auch sein. Weil es eine gute, sinn- und wertvolle Sache ist. Wenn Du uns helfen willst oder kannst, oder glaubst jemanden zu kennen, Sponsoren, Business Angels, Investoren, Kooperationspartner, der oder die das will oder kann oder wollen oder können oder beides, melde Dich bitte bei mir oder uns, wir freuen uns. Vielen Dank und alles Liebste, der aX

Für alle, die es interessiert, hier unser inhaltliches Konzept:

UMAN-Lehrplan Basic

„»Das is ein bissi so unsere österreichische Mentalität, von wegen ›Er braucht ned glaam, der Hans Hölzl, weil er si jetzt Falco nennt ertappen wir ihn nicht dabei bei oim was er denkt und was er tut“ Falco
„In Wien musst‘ erst sterben, damit s‘ dich hochleben lassen. Aber dann lebst‘ lang.“ Falco

#WKO #UMAN #UnitedMusicAngelsNetwork #Together#MusiklandÖsterreich

#11 Geschenke in Fluchverpackung

Bis vor ein paar Jahren hatte ich auf folgende Bemerkung „Du kannst Dich glücklich schätzen, dass Du so ein eindeutiges Talent hast und daher auch immer schon wusstest was Du willst“ immer diese eine Antwort parat: „In Wahrheit: Ein Fluch in Geschenksverpackung“. wusste ich wirklich immer was ich will? hatte ich wirklich so „eindeutiges“ Talent? 

Langer Rede kurzer Sinn: ich wusste natürlich nicht immer was ich will, war eigentlich noch in meinem Maturajahr auf „Kinderarzt“ programmiert, trotz eindeutiger musikalischer Vorgeschichte, wo ich von meinem Vater im zarten Alter von 4 Jahren bereits Akkordeonspielen lernen durfte und wir mit meiner Mutter an der Gitarre und meinem Vater an der Zither , alle singend, so richtig urige Hausmusik gemacht hatten, damals in Irdning. Aber in Wahrheit wollte ich wirklich immer Trommeln, doch die Wohnsituation meiner Eltern liess das lange nicht zu und so führte mein musikalischer Weg auf Umleitungen über Klavierlektionen und einem klassischen Fagottstudium letzten Endes zum Instrument meines Begehrens seit frühen Kindheitstagen, dem Schlagzeug.

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1985 mit Sheila Jordan & Bobby McFerrin photo © Martin Puntigam

Aber eindeutiges Talent? Ich liebe es zu Kochen, seit Kindheitstagen, immer noch, ich war graphisch und in Sachen Bildender Kunst auch nicht vollkommen ohne Talent, ich war ein ziemlich guter Schiläufer und Schilehrer in meiner Jugend, ich trage ein unverleugbares „Bauern Gen“ in mir, bin eigentlich auf einem riesen Bauernhof aufgewachsen, habe die letzten 12 Jahre sehr erfolgreich österreichische Künstler und ein Plattenlabel auf internationalem Parkett gecoacht und gemanagt, arbeite seit Jahrzehnten national sowie international sehr erfolgreich als Musikproduzent inklusive mehreren Amadeussen 😉 und Goldenen Schallplatten in Österreich und im Ausland, war in den 90ies Kulturmanager einer oststeirischen Kleinstadt, habe bis zum heutigen Tag immer wieder sehr gerne an verschiedensten Colleges, Universitäten und Konservatorien unterrichtet und mit großteils jungen Menschen zusammengearbeitet, mein Know How, meine Erfahrung und skills gernstens weitergegeben und so weiter und so fort. Alles andere als eindeutig. Und warum „Fluch in Geschenkverpackung“? weil es eben von aussen betrachtet, aus verschiedensten Perspektiven, alles sehr toll und easy cheesy aussehen mag, was es in Wahrheit nicht immer ist, obwohl zugegeben Musik meine Riesen Passion ist und ich bis zum heutigen Tage glücklich und dankbar bin, auch Musiker sein zu dürfen. Ich bin halt nicht „nur“ das.

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Also was soll das jetzt mit dem „Geschenk in Fluchverpackung“? Nun, wir kennen das sicher alle in verschiedensten Abwandlungen und Situationen: man macht Pläne, man freut sich extrem auf etwas, man rechnet mit dem einen oder anderen, man bereitet sich intensiv auf etwas vor und dann – Bammmm – das Ereignis findet schlicht und einfach nicht statt. abgesagt, verschoben, ausgefallen, aus welchen Gründen immer: canceled!

Dann ist man meistens bitter enttäuscht, zornig, wütend, entmutigt, verzagt, zweifelt an seinem Selbstwert und/oder der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns und Strebens oder am Sinn des Lebens allgemein. Ist mir sooft passiert, ein Wahnsinn: Tourneen abgesagt in letzter Minute, im guten Glauben und Vertrauen auf alle übrigen Beteiligten Projekte abgewickelt wo dann alle oder Einzelne ohne Blinken abbiegen und sich an nichts mehr erinnern können, was ursprünglich vereinbart wurde, mich bei Riesen- Immobilienprojekten voller Enthusiasmus und Idealismus engagieren um dann im Verlauf der Dinge festzustellen, dass man vorsätzlich „benutzt“ wurde, um Fördergelder und/oder Käufer zu lukrieren oder wie im Falle meiner ehemaligen US Band „Pink Inc.“ uns in letzter Minute vor einer Europatour der Saxophonist absagt und wir dann mit Delmar Brown einen genialen Keyboarder und Sänger an Bord holen, der die Tour spielt und unsere ganze Band international abheben lässt, bis zu einer 5 wöchigen Europa Tour mit George Clinton und Parliament Funkadelic.

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George Clinton & Parliament Funkadelic, the Mothership and Godfathers of Funk

Regel #1: Sofort raus aus der „Opferfalle“, am Besten überhaupt  gar nicht reingehen, Regel #2: unbedingt versuchen, den sogenannten „Fluch“ als Geschenk zu erkennen oder das Geschenk dahinter, zumindest die Tore weit dafür aufmachen, als Chance für etwas Tolleres, Grösseres, eben nicht kontrollierbares und „planbares“, weil es das Leben und das Universum einmal grundsätzlich gut mit uns allen meint und Regel #3: genau darauf blind vertrauen, die schwerste aber zugleich wertvollste Übung. Oft sind diese „Ent – Täuschungen“ wirklich grosse Geschenke, weil das Leben Besseres und Sinnvolleres mit uns vorhat oder uns möglicherweise sogar vor grossem Schaden bewahren will oder schlicht und einfach uns manchmal, wenn auch unsanft, auf unseren eigentlichen Weg zurückführen will. Es gibt meiner tiefsten Überzeugung nach tatsächlich so etwas wie Bestimmung – und es könnte gut möglich sein, dass es in unserem Leben nicht um uns und unsere Egos geht, sondern das Leben und unsere Bestimmung sich schlicht und einfach nur durch uns ausdrücken, manifestieren und leben will.

Wir sind alle mehr oder weniger grosse Kontrollfreaks, weil wir uns das weder vorstellen können noch je darüber nachgedacht haben. Wir glauben, alles kontrollieren zu müssen. Dem liegen oft verschiedenste Ängste zugrunde und die Illusion, dass wir einen Plan haben müssen, dass wir irgendetwas tatsächlich planen, mit Bestimmtheit voraussagen, vorhersehen können. Also ich persönlich kennen niemanden, und Du mit Sicherheit auch nicht, der mich je angerufen hätte und gesagt hätte: „Servus, ich bin gerade in der Zukunft“. Das „Hier und Jetzt“ ist alles, was es wirklich gibt, und immer geben wird, alles andere ist eine grosse Illusion, einschliesslich der Illusion Zeit. „Das falsche, unglückliche Selbst, das in der Identifikation mit dem Verstand begründet ist, lebt von der Zeit. Es weiß genau, dass der gegenwärtige Moment seinen eigenen Tod bedeutet, und fühlt sich natürlich von ihm bedroht. Es wird alles tun, um dich aus ihm herauszuholen. Es wird versuchen, dich in der Zeit gefangen zu halten.“ Eckhart Tolle

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Titelfoto © Max Parovsky – EastCote Studios , London

 

#10 „100% von nix is nix“ – Teilen, Kooperationen & brutzeln im eigenen Saft

Interessante, natürlich vollkommen subjektive Beobachtung: in der Familie zu teilen, sich gegenseitig helfen, unterstützen und zusammenhalten ist quasi fast so gut wie für die meisten selbstverständlich. Unter Freunden oft auch, wenn auch schon etwas seltener. Dass Bands natürlich auch nur gut miteinander musizieren und funktionieren können, wenn man eben „mit – einander“ und nicht „gegen – einander“ „spielt“, ist auch noch vielen klar. Aber sobald es darum geht,  gemeinsam an Songs zu arbeiten geschweige denn andere Menschen zwecks Kooperationen, um die eigenen Chancen und Möglichkeiten zu optimieren oder deren Know How, oder „Connections“ oder Managementerfahrung zu nutzen, ins Boot zu holen oder noch schlimmer: die eigenen heiligen Songs oder TraX mit jemand anderem zu überarbeiten, mit jemandem mit jahrelanger Erfahrung auf diesem Gebiet, die oder der national oder international nichts anderes macht als genau das, und zwar ein Leben lang aus guten Songs sehr, sehr gute Songs zu machen, und es dann obendrein noch eine klitze kleine Chance gibt, zu echtem Mammon zu kommen, spätestens da ist dann auf einmal ganz schnell „Schluss mit lustig“ und der Ofen aus. Da explodiert dann entweder sofort das eigene geniale Künstlergenie Ego und wittert sofort Genie Diebstahl, es geht ja schliesslich um „meine“ Musik, was bei näherer Betrachtung ohnedies vollkommener Unfug ist, genauso wie „mein Baum“, weil „die Musik“ rein spirituell betrachtet an sich schlicht und einfach niemandem „gehört“, sondern sich selbst und zugleich uns allen, Copyright hin oder her.  Oder es setzt sofort der Groscherlzähl Drang und Schnäppchenjäger Virus ein, der eigentlich niemand anderem etwas wirklich gönnt oder man glaubt, das ganze Know How sei noch irgendwo billiger oder idealerweise umsonst oder zumindest mit Mega Rabatt zu haben. Denn Geiz soll ja bekanntlich „geil“ sein. Echt jetzt? Warum eigentlich?

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„Arbeitstreffen“ vor Jahren in London mit Anna F., den Produzenten und Songwritern Jimmy Harry & Ian Dench, dem Soundengineer Clive Martin in Sachen „Songwriting und Musicproduction“ für das Album „King in the Mirror“ Universal

Als ich zusammen mit Anna F. auf Bitte von Kathi Zechner, der Programmintendantin des ORF im Vorfeld zum Songcontest 2015, damals in Österreich, gefragt wurde, zusammen mit dem ORF eine 4 teilige Hauptabend TV Show zu entwickeln, um zum einen das musikalische Potential und die künstlerische Vielfalt in Österreich darzustellen und woraus sich dann in Folge der Songcontest Beitrag für Österreich ergeben sollte, ein sehr ambitionierter wie extrem gewagter Spagat, den übrigens die meiner Ansicht nach wie vor genialen „Makemakes“ für sich entscheiden konnten einschliesslich des rühmlichen, vollkommen unverdienten finalen letzen Platzes ex equo mit Germanien, meinte ich, dass ich mit dem Songcontest an sich nicht sehr viel anfangen kann und dass ich Casting Shows auch nicht besonders prickelnd und toll finde, ich aber gerne mal 20 Bands und KünstlerInnen quer durch ganz Österreich eine Chance geben möchte, sich einmal im ORF Hauptabendprogramm LIVE! zu präsentieren.

Song Contest Finale - Wer singt für Österreich?
Song Contest Finale – Wer singt für Österreich? ORF Zentrum, Wien, 13.3.2015, THE MAKEMAKES, Kathi ZECHNER

 

Als dann Anna noch die glorreiche Idee hatte, nachdem es ja unter anderem Pi Pa Po auch um Songs gehen sollte beim Song – Contest, ein Songwriting Camp mit uns bekannten internationalen und nationalen Songwriter Koryphäen und Kapazundern für die letzten 6 im Rennen um die Teilnahme verbliebenen KünstlerInnen und Bands zu veranstalten, waren zuallererst einmal alle TeilnehmerInnen strickt und ohne Ausnahme dagegen, da sie niemanden an ihre eigenen genialen Songs heranlassen wollten, und seien diese Menschen auch noch so versiert und erfahren auf diesem Gebiet. Erst auf meinen Vorschlag hin, es doch einfach nur mal zu versuchen, und wenn ihnen das Resultat nicht gefällt, sie immer noch beim Original bleiben könnten, waren mal (fast) alle für dieses für sie bis dato unvorstellbare Experiment bereit und bis auf „die eine“ , die sich dieser Erfahrung aus anderen Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen will, verweigern musste, waren alle anderen am Ende total überrascht, inspiriert, glücklich und mit dem Ergebnis durchaus mehr als zufrieden. In der Regel teilen sich bei derartigen Kooperationen die Songwriter die Anteile am Song zu gleichen Teilen, ausser man hat es mit der Groscherlzählfraktion zu tun.

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Matze Minarik, vormals „Fishing For Brains“, mit dem Singer / Songwriter und FM4 Radio Host John Megill

Hierzulande hat sich die Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit leider noch immer nicht wirklich voll und ganz zu einem Selbstverständnis entwickelt. Dass man durch Kooperationen und in Folge durch das Teilen des meist ohnedies nicht bis kaum vorhandenen Kuchens seine Chancen durchaus erhöhen und maximieren kann, dass oft gemeinsame Anstrengungen weitaus mehr zu Wege bringen als Einzelkämpfertum und dass wirklich richtiger Erfolg meistens bis immer nur durch hervorragendes und absolut unerlässliches Teamwork möglich ist, ist eine andernorts inzwischen längst selbstverständliche Tatsache und Vorgehensweise.

Genau das wollen wir mit unserer Plattform http://www.pimpmysong.live angehenden KünstlerInnen und Bands auch bieten, die Chance, einen ihrer Songs mit professioneller Hilfe in Sachen Songwriting, Produktion, Arrangement einerseits aber auch in Sachen Marketing, Songlist Platzierungen, Airplay und so weiter andererseits so krass wie möglich auf die Zwölf zu bringen, wie es nur irgendwie geht, um die Chancen für einen gelungenen Start ins MusicBizz zu maximieren. Also her mit euren wertvollen Rohdiamanten und genialen Song Babys, cheers, euer aX